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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Weitere Titel:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Erschienen:
Berlin 1933
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1877-1933
Fußnote:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Spätere Titel:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1908
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Fußnote:
Vorlagen 74 und 739 fehlt im Original
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11573141
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Beilage

Titel:
Anlage: ad No. 51 (1233-1238), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 24. Dezember 1908

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nr. 1, 2. Januar 1916
  • Nr. 2, 9. Januar 1916
  • Nr. 3, 16. Januar 1916
  • Nr. 4, 23. Januar 1916
  • Nr. 5, 30. Januar 1916
  • Nr. 6, 6. Februar 1916
  • Nr. 7, 13. Februar 1916
  • Nr. 8, 20. Februar 1916
  • Nr. 9, 27. Februar 1916
  • Nr. 10, 5. März 1916
  • Nr. 11, 12. März 1916
  • Nr. 12, 19. März 1916
  • Nr. 13, 26. März 1916
  • Nr. 14, 2. April 1916
  • Nr. 15, 9. April 1916
  • Nr. 16, 16. April 1916
  • Nr. 17, 23. April 1916
  • Nr. 18, 30. April 1916
  • Nr. 19, 7. Mai 1916
  • Nr. 20, 14. Mai 1916
  • Nr. 21, 21. Mai 1916
  • Nr. 22, 28. Mai 1916
  • Nr. 23, 4. Juni 1916
  • Nr. 24, 11. Juni 1916
  • Nr. 25, 18. Juni 1916
  • Nr. 26, 25. Juni 1916
  • Nr. 27, 2. Juli 1916
  • Nr. 28, 9. Juli 1916
  • Nr. 29, 16. Juli 1916
  • Nr. 30, 23. Juli 1916
  • Nr. 31, 30. Juli 1916
  • Nr. 32, 6. August 1916
  • Nr. 33, 13. August 1916
  • Nr. 34, 20. August 1916
  • Nr. 35, 27. August 1916
  • Nr. 36, 3. September 1916
  • Nr. 37, 10. September 1916
  • Nr. 38, 17. September 1916
  • Nr. 39, 24. September 1916
  • Nr. 40, 30. September 1916
  • Nr. 41, 8. Oktober 1916
  • Nr. 42, 15. Oktober 1916
  • Nr. 43, 22. Oktober 1916
  • Nr. 44, 29. Oktober 1916
  • Nr. 45, 5. November 1916
  • Nr. 46, 12. November 1916
  • Nr. 47, 19. November 1916
  • Nr. 48, 26. November 1916
  • Nr. 49, 3. Dezember 1916
  • Nr. 50, 10. Dezember 1916
  • Nr. 51, 17. Dezember 1916
  • Nr. 52, 24. Dezember 1916
  • Nr. 53, 31. Dezember 1916
  • Farbkarte

Volltext

Sie errötete und stammelte verwirrt: „Aber 
doyerl“ 
„Ich war oft nahe daran, das dürfen Sie mir 
lauben. Ich habe es nicht getan, weil ich ahnte, daß 
s aussichtslos gewesen wäre. Ich wollte es Ihnen 
rsparen, mir einen Korb zu geben. Es wäre Ihnen 
„einlich gewesen, denn Sie mögen mich ja sonst ganz 
zut leiden. Deswegen verdiene ich Ihren Dank, 
fräulein Clara.“ 
Sie reichte ihm die Hand und flüsterte gerührt: 
Ich danke Ihnen, Hoyer. Wir wollen immer gute 
Freunde bleiben.“ 
„Ja, gute Freunde,“ antwortete er, und seine 
Sztimme zitterte. 
„Kommen Sie gesund zurück, Hoyer!“ 
„Gesund oder gar nicht,“ rief er und schüttelte 
zie weiche Stimmung ab. „Empfehlen Sie mich 
zhrem Vaterl Sagen Sie ihm, daß ich auf seinen 
Sohn aufpassen will, soweit ich kann.“ 
„Dank, vielen Dank, Hoyer.“ 
Leben Sie wohl, Fräulein Clara.“ 
Er ließ ihre Hand los und ging aufrecht durch 
den Garten der Straße zu. Er knirschte ein wenig 
nit den Zähnen und ballte die Hand, aber nach 
inigen Schritten entspannte sich sein Gesicht. Ein 
ünnes Lächeln spielte um seine Lippen, und die 
dand hing schlaff herab. 
Als er das Gartentor hinter sich schloß, begann 
»x leise zu singen: „Kong Rristian stod ved hoje 
Mast i Rog og Damp.“ 
ser. 20 
XXV. 
Am letzten Tag seines Aufenthalts in der 
zeimat fuhr Hubert Schlüter nach Eckernförde, um 
Abschied von seiner Mutter zu nehmen. 
Als er über die staubige, menschenleere Land- 
traße marschierte und das armselige, geduckte Haus 
der Mutter erblickte, ward ihm wunderlich zumut. 
er blieb stehen, ließ seine Blicke über die Bucht laufen 
ind kehrte zu der Hütte zurück, in der er auf die 
Welt gekommen war. Ein dürftiges Stück Land 
var es, Sand und Wasser, und die Menschen, die da 
vohnten, waren arm und anspruchslos, nährten sich 
„om Fischfang und lebten zufrieden, denn sie wurzel⸗- 
BZerliner Illustrirte Zeitung. 299 
en hier und liebten ihre karge Heimat. Um diesen „Vater war auch mal im Krieg,“ erzählte sie. 
Fleck Erde zu verteidigen, zog er freudig in den Beim Uebergang nach Alsen war er dabei.“ 
dampf. „Davon weiß ich ja gar nichts,“ sagte er er— 
Er ging weiter und näherte sich dem Häuschen, staunt. 
as sein Vater im letzten Winkel der Bucht erbaut „Er sprach nicht gern davon. Er sprach über— 
atte. Nur zwei kleine, mürrische Fenster besaß das jaupt nicht gern, Dein Vater. Er wäre damals 
hmutziggraue Haus, aber durch diese Fenster hatte beinahe ertrunken. Bei Ballegaard war's. Ja, bei 
r zum erstenmal den Himmel und die Sonne er- ballegaard.“ Sie schwieg, als wäre sie von der 
lickt. In dem sandigen Gärtchen stand eine alte angen Rede erschöpft, und blickte durch die offene 
fFrau gebückt und harkte im Schweiß ihres Ange- dür auf die See hinaus, die langsame, blanke Wellen 
ichts die Erde. ins Land schickte. 
„Mutterl“ schrie er jubelnd und winkte ihr zu. „Wie geht's Dir sonst, Mutter?“ fragte er nach 
Sie richtete sich auf, hielt die Hand vor die einer Weile. 
Augen und spähte nach ihm aus. Er kam ins Laufen „Mir geht's gut,“ antwortete sie mit harter 
ind stürmte ihr entgegen. Stimme. 
„Guten Tag, Mutterl“ rief er fröhlich, als hätte Sie zog ihre Hand aus der seinen, stand auf und 
r jetzt den sicheren Hafen erreicht, und umarmte die degann, in einer Lade irgend etwas zu suchen. End⸗ 
ilte Frau und küßte ihre grauen Haare und ihre ich fand sie das Gesuchte und kehrte zum Tisch 
jzarten, rissigen Arbeitshände. Antje Schlüter stand hurück. 
tarr und steif da und blinzelte mit den Augen. Die „Vielleicht wirst Du im Felde was brauchen.“ 
Lugustsonne schien so stark. neinte sie verlegen und schob ihm schüchtern ein 
„Da bist Du ja,“ sagte die Mutter, so gleich⸗ BGoldstück zu. 
rzültig sie nur konnte und wischte die erdigen Finger Er blickte das einsame Goldstück an und dann 
in ihrer Schürze ab. „Ich glaubte, Du wärst schon die Mutter und fühlte ein heißes Würgen im Hals. 
m Feld.“ „Du kannst es ruhig nehmen,“ sagte sie. „Ich 
„Morgen geht's los, Mutter.“ zrauche es nicht. Ich habe es für Dich gespart.“ 
„Jetzt will ich Dir 'nen Kaffee kochen.“ „Mutter,“ flüsterte er zitternd und fing wie ein 
Sie gingen nebeneinander dem Haus zu. Vor kleiner Junge zu weinen an. 
en Beeten blieb er stehen und sagte: „Ach, die schönen Sie sah ihn entsetzt an und verstand nicht, was 
ßlumen.“ hn erschütterte. Sie strich mit schamhaften Fin— 
Sie blickte zärtlich und dankbar auf ihre Pfleg- jern über sein Haar und fragte leise: „Was hast Du 
inge, an denen ihr Herz hing. denn?“ 
Später saßen sie in der verrauchten Küche und Er faßte sich und wurde wieder ruhig. „Es ist 
ranken Kaffee, schlechten, dumpfen Armeleutkaffee. chon vorbei, Mutter.“ Dann nahm er das Gold⸗ 
stiemals hatte Hubert Schlüter irgendetwas besser stück und barg es an seiner Brust. „Ich danke Dir, 
jeschmeckt als dieser braune Trank, den ihm die Mutter.“ 
MNutter in der Abschiedsstunde bereitet hatte. Ihr Gesicht war stolz und froh. Er kniete vor 
„Also morgen geht's los,“ wiederholte sie und ihr nieder und legte seinen Kopf in ihren Schoß. 
zewegte die Kinnbacken, als kaute sie ein zähes Stück. „Ich habe auch eine Bitte, Mutter,“ sagte er, 
Ja, morgen, Mutter.“ als ie später auf der Bank vor dem Hause saßen. 
Sie betrachtete ihn, unermüdlich weiterkauend, „Was ist es denn?“ 
and sagte anerkennend: „Schmuck siehst Du aus, in ẽr holte aus seiner Brieftasche das Geld her— 
der Uniform.“ vor. das er der Mutter zugedacht hatte. 
Er nahm ihre Hand und streichelte sie. „Ich wollte Dich bitten, diese tausend Mark von 
ANO 
die führende deulsche Zigarelte 
— 
— — 
σν—ο
	        

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