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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1902 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1902 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1906
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11565594
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 41 (734-746), 1906/09/08

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1902 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Index
  • No. 1. Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats
  • No. 2. Bericht der städtischen Kunstdeputation
  • No. 3. Bericht der Steuerdeputation
  • No. 4. u. 5.
  • No. 6. Bericht der städtischen Grundeigenthumsdeputation
  • No. 7. Bericht der städtischen Parkdeputation
  • No. 8. Bericht der städtischen Schuldeputation
  • No. 9. Bericht über das städtische Fortbildungsschulwesen
  • No. 10. Bericht über städtische Blindenpflege
  • No. 11. Bericht über das Märkische Provinzialmuseum
  • No. 12. Bericht über die Verwaltung der Stadtbibliothek, der städtischen Volksbibliotheken und Lesehallen
  • No. 13. Bericht der Deputation für Statistik
  • No. 14. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. 15. Bericht der städtischen Stiftungsdeputation
  • No. 16. Bericht der Armendirektion, Abteilung für die Waisenverwaltung
  • No. 17. Bericht über die Verwaltung des Friedrich Wilhelm-Hospitals und der Siechenanstalten
  • No. 18. Bericht der Deputation für die städtischen Krankenanstalten und die öffentliche Gesundheitspflege
  • No. 19. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege
  • No. 20. Bericht über die städtischen Heimstätten für Genesende
  • No. 21. Bericht über die städtischen Badeanstalten
  • No. 22. Bericht über die Verwaltung der Gemeindefriedhöfe
  • No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses und des Arbeitshaus-Hospitals in Rummelsburg
  • No. 24. Bericht über die Verwaltung des städt Obdachs der IIDesinfektionsanstalt und der Station für Geschlechtskranke
  • No. 25. Bericht über die Friedrich Wilhelm-Anstalt für Arbeitsame und die damit verbundene v Biedersee-Stiftung
  • No. 26. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesindebelohnungs- und Unterstützungsfonds
  • No. 27. Berichte über die Altersversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats
  • No. 28. Bericht der Abteilung für Invaliditäts- und Altersversichungssachen und des Magistratskommissars für Invalidenversicherung
  • No. 29. Bericht der städtischen Sparkasse
  • No. 30. Bericht der Gewerbedeputation des Magistrats und des Magistrats-Kommissars für die Orts- und Betriebskrankenkasen
  • No. 31. Bericht über das Gewerbegericht zu Berlin
  • No. 32. Bericht über die städtische Hausverwaltung
  • No. 33. Bericht der Oertlichen Straßenbaupolizeiverwaltung
  • No. 34. Bericht der städtischen Verkehrsdeputation
  • No. 35. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. 36. Bericht der Deputation des Magistrats zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. 37. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Brennmaterialien
  • No. 38. Bericht über die städtischen Markthallen
  • No. 39. Bericht über den städtischen Vieh- und Schlachthof sowie die städtische Fleischbeschau
  • No. 40. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. 41. Bericht der Deputation für die städtischen Kanalisationswerke und Rieselfelder
  • No. 42. Bericht der Deputation der städtischen Gaswerke
  • No. 43. Bericht der städtischen Feuersozietät (für das Geschäftsjahr 1 Oktober 1901/1902)
  • No. 44. Bericht über die Verwaltu7ng der Feuerwehr und des Telegraphen

Full text

Nr. 1. Allgemeine Verwaltung des Magistrats. 
11 
Groß-Berlin 
die Gemeindegrundsteuer 97 434 Jt, 
- Umsatzsteuer 304 484 - 
zusammen 401 868 Jt, 
weniger dagegen 
die Gewerbesteuer 221 307 
. Betriebssteuer 19 251 - 
. Warenhaussteuer 561 381 • 
Gemeindeeinkommensteuer 2 703 953 - 
- Hundesteuer 13 070 - 
der Braumalzsteuerzuschlag 101 229 - 
die Wanderlagersteuer 450 - 
zusammen 3 620 641 Jt, 
bleibt zusammen weniger 3 218 773 46. 
Der Mehrertrag der Grundsteuer von 97 434 Jt erscheint bei 
einem anschlagsmäßigen Soll von 20 Millionen Mark unerheblich, 
da der Nutzertrag der Grundstücke sich vorher nicht genau beziffern 
läßt, auch die Zugänge infolge der Bestinimung des § 26 des 
Kommunalabgabengesetzes vom 14. Juli 1893 im voraus nur an 
nähernd geschätzt werden können. Das Mehr bei der Umsatzsteuer 
von 304 434 Jt ist darauf zurückzuführen, daß die Zahl der Auf 
lassungen gegen das Vorjahr erheblich gestiegen ist. Der Mindererlrag 
bei der Gewerbesteuer von 221 307 Jt ist dadurch begründet, daß 
Beträge in dieser Höhe teils wegen Nichtverpstichtung, teils wegen 
Unbeitreiblichkeit abgesetzt werden mußten. Der Minderertrag der Ge- 
meindeeinkommensteuer von 2 703 953 Jt ist hauptsächlich eine Folge 
der am 25. Juni 1902 ergangenen Entscheidung des Oberverwaltungs- 
gerichts, wonach der Agiogewinn, das ist der durch die Begebung 
neuer Aktien über den Nennwert erzielte Gewinn, nicht steuerpflichtig 
ist. Der Minderertrag von 561 381 Jt bei der Warenhaussteuer ist 
nur ein scheinbarer. Die aufkonimcnden Beträge werden, soweit sie 
nicht infolge begründeter Einsprüche zurückzuzahlen sind, an Spezial 
verwaltung Nr. 5 — Gewerbesteuer — gezahlt, um zum Erlaß der Ge 
werbesteuer für die kleineren Gewerbetreibenden Verwendung zu finden. 
Bei der Hundesteuer hat die Zahl der steuerpflichtigen Hunde ab 
genommen. Der Minderertrag des Braumalzsteuerzuschlages und 
der Wanderlagersteuer ist durch die geringen Einnahmen hervorgerufen. 
Die Mehreinnahmen bei den verschiedenen Einnabmen und Aus 
gaben sind namentlich verursacht durch die aus den Einnahmen des 
Staatshaushalts seit dem 1. Oktober 1902 gezahlte weitere Dotations- 
reute von jährlich 86 687 Jt, durch die gegen den Etat um 57 276,si Jt 
höhere Abgabe der Aktiengesellschaft Berliner Elektrizitätswerke und 
durch die 1902 neu hinzugekommene Abgabe der Gesellschaft für 
elektrische Hoch- und Untergrundbahnen mit 44 904,6« Jt. Abgesehen 
von letzterem Betrage haben die Abgaben der Straßenbahngesellschaften 
104 600,es Jt weniger gebracht. Die Minderausgabe rührt im wesent 
lichen von den beim Dispositionsquantum zu unvorhergesehenen Aus 
gaben abgesetzten 360587,2« Jt her. 
Die Minderzuschüsse der Unterrichtsverwaliung in Höhe von 
383 817 Jt, wovon allein auf die Gemeindeschulverwaltung 291 020 Jt 
entfallen, sind teils (bei den höheren Schulen) durch Mehreinnahmen 
an Schulgeld entstanden, teils (bei den Gemeindeschulen) eine Folge 
von Mehreinnahmen aus zurückgezahlten Gehältern und erstatteten 
Vertretungskosten sowie von Minderausgaben, hauptsächlich bei den 
persönlichen Kosten. 
Die Gesamteinnahmen und -Ausgaben der Stadthauptkasse im 
Etatsjahre 1902 haben betragen: 
A. Die Einnahmen: 
Ist 
mithin gegen der 
i -f- mehr 
Etatsansatz von 
— weniger 
Jt 
Jt 
Jt 
Im Ordinariuni 
108060757 
107 639 322 
+ 421435 
- Extraordinarium 
5 153 699 
5 141 935 
11 764 
Summe 
113 214 456 
112 781257 
+ 433 199. 
B. Die Ausgabe. 
Ist 
mithin gegen den 
-f- mehr 
Etatsansatz von 
— weniger 
Jt 
Jt 
Jt 
Im Ordinarium 
104 143 463 
101506 912 
-f 2 637 551 
- Extraordinarium 
10059 706 
11275 345 
— 1215 639 
Summe 114 203 169 112 781 257 + 1421912. 
Im Ordinarimn steht sonach 
der Mehrausgabe von 2 637 551 Jt 
die Mehreinnahme gegenüber von 421 435 - 
Das Ordinarium hat also zusammen 2 216 116 46 
mehr Zuschuß erfordert. 
Im Extraordinarium steht der 
Mehreinnahme von 11 764 Jt 
eine Minderausgabe gegenüber von . 1 215 639 - 
so daß das Extraordinarium an Zu- 
schuß weniger erfordert hat . . . ' ! . ! ! ! 1 227 403 Jt. 
Der Mehrzuschuß des Ordinariums hat betragen 2 216 116 - 
insgesamt hat also der Mehrzuschuß betragen . . . 988 713 Jt. 
Der am Schluß des Etatsjahres 1901 verbliebene 
Kassenbestand einschließlich des aus Mitteln des Etats 
jahres 1908 zu deckenden Fehlbetrages von 85 742 Jt, 
hat sich gestellt auf 9 118 698 46. 
Am Schluffe des Etatsjahres 1902 ist somit ein 
Bestand verblieben von 8 129 985 Jt. 
An Resten sind am Schluffe des Etatsjahrcs 1902 
zu verzeichnen 
in Einnahme .5 439 173 Jt, 
- Ausgabe 15 700 695 - 
mithin in Ausgabe mehr 10 261 522 - 
somit ani Ende des Etatsjahrcs 1902, wie Eingangs 
angegeben, ein Fehlbetrag 2 131 537 46. 
Unter den Gesamtausgaben befinden sich folgende Beträge, die 
aus Anleihen oder besonderen Fonds, sowie aus eigenen Einnahmen 
bei den bezüglichen Baufonds gedeckt und deshalb den entsprechenden 
Ausgaben gegenüber wieder vereinnahmt sind: 
a) aus der Anleihe vom Jahre 1898 für 
Straßen- und Brückenbauten 293 324 Jt, 
b) aus älterer, der Kämmerei bereits als 
Schuld angerechneter Anleihe infolge Rück 
einnahme bei der Straßenbauverwaltung . . 14 387 - 
o) aus eigenen oder Rückeinnahmen: 
1. bei der Hochbauverwaltung 26 945^, 
2. bei der Straßen und Brückcn- 
bauverwaltung 105 667 - 
zusammen 132 612 - 
ck) aus Beiträgen von Interessenten zu Straßen- 
regulierungs- und Brückenbaukosten und Er 
stattungen von Straßenpflasterungskosten durch 
Straßenbahngesellschaften 257 246 - 
e) aus dem Erlös für verkaufte Restgrund- 
stücke und Zinsen für gestundete Restkaufgelder 304 823 - 
Die Kosten dieser Straßenfreilegungen sind 
zum Teil schon in früheren Jahren verausgabt, 
k) von der Hauptkasse der städtischen Werke: 
die zur Verzinsung und Tilgung der Anleihe 
schulden beigetragenen 14 611 613 - 
g) für Zinsscheine, die bei Einlösung gekündigter 
Stadlobligationen und Stadtanleihescheine nicht 
mit eingeliefert wurden 37 245 - 
überhaupt 15 651 250 46. 
Den größten Teil der Einnahmen des städtischen Haushalts 
lieferte die Steuerverwaltung, umfaffend: 
1. Gemeindegrundsteuer 20 378 910 
2. Gewerbesteuer 8 415 329 • 
3. Warenhaussteuer 979 832 - 
4. Belriebssteuer 306 113 - 
5. Gemeindeeinkommensteuer 30 688 799 - 
6. Hundesteuer 614-095 - 
7. Braumalzsteuerzuschlag 698 770 - 
8. Wanderlagersteuer 550 • 
9. Umsatzsteuer 2 232 040 
zusammen 64 314 438 Jt. 
Demgegenüber find an Rückzahlungen, Steuer- 
ausfällen u. s w. verausgabt 2 666 104 - 
so daß als Ueberfchuß aus den wirklichen Jsteinnahmen 
und -Ausgaben, ohne Rücksicht auf die Reste, verbleiben 61 648 334 Jt. 
Unter Berücksichtigung der in der Einnahme und Ausgabe aus 
dem Vorjahre übernommenen und der am Rechnungsschluß ver 
bliebenen Reste beträgt dagegen der Ueberschuß der 
Steuerverwaltung 61 710 536 46, 
oder gegen das Vorjahr mit 62 829 049 
weniger 1 118 518 46. 
Wegen der Erhebung der Steuern 1—6 und 9 siehe den Spezial 
verwaltungsbericht der Sleuerdcputation. Der Kommnnalzuschlag von 
50 ^ zur Staatsbrausteuer im Betrage von 2 Jt für den Zentner 
Malzschrot, sowie die Wanderlagersteuer ist von der Staatsverwaltung 
gegen einen Abzug von 5 und 3 v. H. Erhebungskosten für die 
Stadtgemeinde eingezogen worden. 
3. 
Die seit dem Jahre 1897 in zweiter Instanz schwebenden und 
in dieser Instanz mit einander vereinigten beiden Prozesse der Stadt» 
! gemeinde Berlin gegen die St. Markus- und die St. Simeons- 
irchengemeinde, Objekte von 78 000 und 100000 Jt umfassend, die 
zugleich die im wesentlichen maßgebende Entscheidung über die seit 
mehr als zehn Jahren streitig gewordene angebliche Kirchenbaulast 
der Stadtgemeinde Berlin aus der Visitations- und Konsistorial- 
ordnung von 1573 liefern sollen, sind im Berichtsjahre wenigstens 
in zweiter Instanz zur Entscheidung gelangt. In erster Instanz waren 
beide Prozesse durch die Erkenntniffe des hiesigen Landgerichts vom 
17. April und 9. November 1897 zu unsern Gunsten entschieden 
2'
	        

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