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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

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Bibliographic data

Contents: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1906
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11565594
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 7 (95), 1906/02/03

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 14.1888 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 01.10.1887
  • Nr. 2, 08.10.1887
  • Nr. 3, 15.10.1887
  • Nr. 4, 22.10.1887
  • Nr. 5, 29.10.1887
  • Nr. 6, 05.11.1887
  • Nr. 7, 12.11.1887
  • Nr. 8, 19.11.1887
  • Nr. 9, 26.11.1887
  • Nr. 10, 03.12.1887
  • Nr. 11, 10.12.1887
  • Nr. 12, 17.12.1887
  • Nr. 13, 24.12.1887
  • Nr. 14, 31.12.1887
  • Nr. 15, 07.01.1888
  • Nr. 16, 14.01.1888
  • Nr. 17, 21.01.1888
  • Nr. 18, 28.01.1888
  • Nr. 19, 04.02.1888
  • Nr. 20, 11.02.1888
  • Nr. 21, 18.02.1888
  • Nr. 22, 25.02.1888
  • Nr. 23, 03.04.1888
  • Nr. 24, 10.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 26, 24.03.1888
  • Nr. 27, 01.04.1888
  • Nr. 28, 07.04.1888
  • Nr. 29, 14.04.1888
  • Nr. 30, 21.04.1888
  • Nr. 31, 28.04.1888
  • Nr. 32, 05.05.1888
  • Nr. 33, 12.05.1888
  • Nr. 34, 19.05.1888
  • Nr. 35, 26.05.1888
  • Nr. 36, 02.06.1888
  • Nr. 37, 09.06.1888
  • Nr. 38, 16.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 40, 01.07.1888
  • Nr. 41, 07.07.1888
  • Nr. 42, 14.07.1888
  • Nr. 43, 21.07.1888
  • Nr. 44, 28.07.1888
  • Nr. 45, 04.08.1888
  • Nr. 46, 11.08.1888
  • Nr. 47, 18.08.1888
  • Nr. 48, 26.08.1888
  • Nr. 49, 01.09.1888
  • Nr. 50, 08.09.1888
  • Nr. 51, 15.09.1888
  • Nr. 52, 22.09.1888
  • Nr. 53, 29.09.1888

Full text

322 
Kaiser Wilhelms Leben und Wirken. 
Friedrich Wilhelm Ludwig, Deutscher Kaiser, König von 
Preußen wurde am 22. März 1797 in dem damaligen Königlichen 
später Kronprinzlichen Palais unter den Linden geboren. Er war 
der zweite Sohn des Kronprinzen, nachmaligen Königs Friedrich 
Wilhelm III., und dessen Gemahlin, jener holdseligen mecklen 
burgischen Prinzessin, die am Weihnachtsabend des Jahres 1793 
als ein guter Engel in den Frauenkrcis des hohenzollernschen 
Hauses eingetreten war. Ueber seiner ersten Jugend waltete ein 
guter Stern, indem ein Theil der seligen Harmonie, in der das 
Königliche Paar so eng verbunden war, als Abglanz in die Herzen 
ihrer Kinder sich hineinspielte. Das ganze nachherige Leben des 
gefeierten Monarchen ist von einem ruhigen Gleichmuth durchzogen, 
der ihn im Glücke edel stimmte und ihn in schwerer Zeit von Gott 
vertrauen gefaßt erscheinen ließ. Es bethätigte sich die Vorher 
sage seiner Mutter, daß er geistig begabt sei, wenn auch in 
anderer Weise als der Kronprinz. 
„Ich weiß, was ich an meinem 
Wilhelm habe," sagte die Königin, 
„er wird uns immer nur Freude 
niemals Kummer machen". 
In einfachster Form melde 
ten die „Berlinischen Nachrichten 
von Staats- und gelehrten 
Sachen" am 23. März die Tags 
vorher erfolgte „glückliche Ent 
bindung der Gemahlin des Kron 
prinzen König!. Hoheit", welcher 
in Nr. 40 weitere Nachrichten 
über die am 3. April stattgehabte 
Taufe im Kronprinzlichen Palais 
folgten. Nach dem Zeugniß der 
Obcrhofmeisterin v. Boß war es 
„ein kleiner prächtiger Prinz." 
Prinz Wilhelm zeigte von vorn 
herein eine große Neigung für die 
militärische Laufbahn; seine ersten 
Uebungen, die er gemeinsam mit 
deut Kronprinzen Friedrich Wilhelm 
und dem Prinzen Louis Fried 
rich vornehmen mußte, leitete in 
Potsdam der Unteroffizier B e n n - 
stein vom ersten Gardebataillon, 
in Berlin aber Feldwebel Clerv 
vom Regiment Möllendorf. Das 
Verdienst der wissenschaftlichen Ausbildung gebührt dem vielseitig 
anregenden hochgebildeten Rektor I. F. G. Delbrück, den der 
König vom Pädagogium Unserer lieben Freuen zu Magdeburg als 
Prinzenerzieher berufen hatte. Er wurde wirksam unterstützt durch 
die Einfachheit und Natürlichkeit, die die Grundlagen des König 
lichen Haushaltes bildeten. Prinz Wilhelm wurde indeß zu 
mancherlei Festlichkeiten herangezogen, von denen nur die Weihe 
einer von der Königin gestifteten Fahne für die Bürger der Kölni 
schen Vorstadt erwähnt sei, bei welcher Gelegenheit der Prinz am 
2. April 1802 einen Nagel in die Fahnenstange einschlug. Beim 
Ausbruch der Wirren des Jahres 1806 flüchtete Delbrück mit den 
Prinzen nach Schwedt und dort war es, wo die Thränen der 
Königin über den Untergang der Armee auf den Prinzen den tiefsten 
Eindruck machten. Dort sagte die Königin nach Delbrücks Auf 
zeichnungen: „Trachtet danach, den jetzt verdunkelten Ruhm eurer 
Vorfahren von Frankreich zurückzuerobern, wie der große Kurfürst 
einst bei Fehrbellin die Niederlage und Schmach seines Vaters an den 
Schweden rächte. Laßt euch, meine Söhne, nicht von der Entartung 
dieses Zeitalters hinreißen; werdet Männer und trachtet nach dem 
Ruhm großer Männer und Helden. Würdet ihr diesen Ehrgeiz 
nicht in euch tragen, so würdet ihr des Namens von preußischen 
Prinzen und Nachkommen des großen Friedrich unwürdig sein; 
könnt ihr aber mit aller Anstrengung den niedergebeugten Staat 
nicht wieder aufrichten, so sucht den Tod, wie ihn der Prinz Louis 
Ferdinand gesucht hat!" — 
Fürwahr, das sind Worte einer deutschen Fürstin, die uns der 
Nothwendigkeit überheben sollten, zur Aneiferung der Jugend zur 
Vaterlandsliebe aus berühmte Römerinnen hinzuweisen! Wer mag 
nicht begreifen, daß der unauslöschliche Eindruck solcher Worte einer 
Heldenmutter in solcher Stunde das ganze Leben des Kaisers viel 
leicht bestimmen mochte! Um wie viel lebhafter noch mußte sich 
dieser Eindruck gestalten in den schweren Tagen, die dann die könig 
lichen Kinder mit ihren Eltern in Königsberg und Memel durch 
zumachen hatten. Am Neujahrs 
tag 1807 überraschte der König 
den Prinzen durch seine Ernen 
nung zum Offizier; an seinem Ge 
burtstage schon erhielt er dann 
das Patent als Fähnrich, stand am 
3. Oktober 1807 bei der Revue 
des neuformirten Gardebataillons 
zum ersten Male in Front und 
wurde zu Weihnachten Sekonde- 
lieutenant. In Königsberg über- 
nahmen Major von Pirch und 
Professor Reimann die weitere 
Ausbildung des Prinzen, der 
auch durch K. A. Zeller, einem 
Schüler Pestalozzis, unterrichtet 
wurde. Der Tod der unvergeß 
lichen Mutter (1810) erinnerte den 
Prinzen immer aufs Neue an 
seine Pflichten gegen das Vater 
land. Nach der Rückkehr nach 
Berlin (Dezember 1809) hatte er 
sich (unterHauptmann ».Reiche) 
eifrigst militärischen Studien ge 
widmet und war froh, nach dem 
Ausmarsch in Breslau (1813) 
gegen Ende des Jahres den 
König nach Mannheim begleiten 
zu dürfen.*) 
Prinz Wilhelm zeichnete sich wiederholt durch Tapferkeit und 
seltene Unerschrockenheit aus; schon am 5. März verlieh ihm Kaiser 
Alexander^den Georgsorden IV. Klaffe, Friedrich Wilhelm III. 
fünf Tage später das eiserne Kreuz II. Klasse für seine Bravour 
bei Bar-sur-Aube. Am 31. März war Prinz Wilhelm mit in 
Paris eingezogen, am 7. August 1814 nahm er am Einzuge in 
Berlin Theil. Nun wurde ihm Oberst v. Brause als Gouverneur 
beigegcben, und jetzt erst, in einem Alter von 18 Jahren, wurde 
der Prinz am 5. Juli 1815 eingesegnet. Aus dem damals von 
ihm selbst aufgestellten Glaubensbekenntniß sei nur der folgende 
Satz hier angeführt: 
„Meine Kräfte gehören der Welt, dem Vaterlande. 
Ich will daher unablässig in dem mir angewiesenen 
Kreise thätig sein, meine Zeit auf das Beste anwenden 
und so viel Gutes stiften, als in meinen Kräften steht!" 
Das ganze Leben des Kaisers bezeugt, daß er bis zum letzten 
*) Siehe Näheres im Feuilleton dieser Nummer.
	        

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