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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1911 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1911 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1902
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Druckfehler bei Anlage: ad No. 38 (746-"767"), Seite 587
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11266864
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 33 (579-592), 7.Juni 1902

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1911 (Public Domain)
  • Title page
  • Verzeichnis der Einzelberichte
  • Index
  • No. 1. Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats
  • No. 2. Bericht der städtischen Kunstdeputation
  • No. 3. Bericht der Steuerdeputation
  • No. 4 u. 5
  • No. 6. Bericht der städtischen Grundeigentumsdeputation
  • Nr. 7. Bericht der städtischen Parkverwaltung
  • No. 8. Bericht der städtischen Schuldeputation
  • No. 9. Bericht über das städtische Fach- und Fortbildungsschulwesen
  • No. 10. Bericht über die städtische Blindepflege
  • No. 11. Bericht über das Märkische Museum
  • No. 12. Bericht über die Verwaltung der Stadtbibliothek und der städtischen Volksbibliothek und Lesehallen
  • No. 13. Bericht der Deputation für Statistik
  • No. 14. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. 15. Bericht der städtischen Stiftungsdeputation
  • No. 16. Bericht der städtischen Waisendeputation
  • No. 17. Bericht über die Verwaltung der städtischen Hospitäler und Sichenanstalten
  • No. 18. Bericht der Deputation für die städtischen Krankenanstalten und die öffentliche Gesundheitspflege
  • No. 19. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege
  • No. 20. Bericht über die städtischen Heimstätten
  • No. 21. Bericht über die städtischen Badeanstalten
  • No. 22. Bericht über die Verwaltung der Gemeindefriedhöfe
  • No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses Rummelsburg, des städtischen Hospitals und der Verpflegungsstation für kranke Obdachlose in Berlin-Lichtenberg
  • No. 24. Bericht über die Verwaltung des städtischen Obdachs, der Desinfektionsanstalt II, der Hilfsstation für geschlechtskranke Frauen und des Obdachshospitals
  • No. 25. Bericht über die Friedrich Wilhelmsanstalt für Arbeitsame und die damit verbundene von Biederseestiftng
  • No. 26. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesindebelohnungs- und Unterstützungsfonds
  • No. 27. Berichte über die Altersversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats
  • No. 28. Bericht der Abteilung für Invalidenversicherung
  • No. 29. Bericht der städtischen Sparlasse
  • No. 30. Bericht der Gewerbedeputation des Magistrats und des Magistratskommissars für die Orts- und Betriebskrankenkassen
  • No. 31. Bericht über das Gewerbegericht zu Berlin
  • No. 32. Bericht über das Kaufmannsgericht zu Berlin
  • No. 33. Bericht der städtischen Hochbaudeputation
  • No. 34. Bericht der städtischen Tiefbaudeputation
  • No. 35. Bericht der städtischen Polizeiverwaltung
  • No. 36. Bericht der städtischen Verkehrsdeoutation
  • No. 37. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. 38. Bericht der Deputation des Magistrats zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. 39. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Brennmaterialien
  • No. 40. Bericht der städtischen Markthallen
  • No. 41. Bericht über den städtischen Vieh- und Schlachthof, über die städtische Fleischbeschau sowie über die Fleischvernichtungs- und Verwertungsanstalt bei Rüdnitz
  • No. 42. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. 43. Bericht der Deputation für die Kanalisationswerke und Güter Berlins
  • No. 44. Bericht der Deputation der städtischen Gaswerke
  • No. 45. Bericht der städtischen Feuersozietät (Für das Geschäftsjahr 1 Oktober 1910/1911)
  • No. 46. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr
  • No. 47. Bericht des Kuratoriums der städtischen Zentrale Buch
  • No. 48. Bericht über die Tätigkeit des städtischen Untersuchungsamtes für hygienische und gewerbliche Zwecke zu Berlin
  • No. 48. Bericht über das Berliner Rettungswesen

Full text

Verwaltungsbericht 
des 
Magistrats zu Berlin 
für 
das Ctatsjahr 1911, 
m m. 
WerichL über öie fLädtifchen Markthallen, 
Im Rechnungsjahre 1911 betrugen die Betriebseinnahmen 
Z626 846,re> M, also 277 060,n M mehr als im Borjahre. Die 
Mehreinnahme ist zum Teil noch auf die Erhöhung der Markthallen- 
standgelder und der Gebühren für die Benutzung des Eisenbahn 
anschlusses zurückzuführen, eine nähere Erläuterung derselben geben 
wir weiter unten bei den betreffenden Abschnitten. Eine weitere Ein 
nahme erwuchs der Markthallenverwaltung durch die Zahlung der 
Miete für die der städtischen Berkehrsdeputation im Jahre 1908 und 
später zur Errichtung eines Straßenbahnhoss überlassenen Teile des 
für bie • Erbauung von Groszmarkthallen erworbenen Geländes an 
der Thorner und Kniprodestraße. Die Erstattung dieser Miete für 
die Jahre 1908 bis 1910 nachträglich und für das laufende Jahr 
ist erst jetzt erfolgt, weil bisher über die Zugehörigkeit dieser Grund 
stücke zur Markthallcnverwaltnng endgültige Bestimmung nicht ge 
troffen war. Weitere besondere Einnahmen entstanden aus dem 
Verkauf von abgenutztem und ausrangiertem Oberbaumaterial des 
Markthalleneisenbahnanschlusses und aus der Rückzahlung überhobener 
Gasgebühren. 
Die Betriebsausgaben beliefen sich auf 9 091 451,ss M, also 
37 576,26 M mehr als im Jahre 1910. Ten Mehraufwendungen 
für Löhne, Lasten und Abgaben, Mieten und dergleichen stehen Er 
sparnisse bei der Unterhaltung der Baulichkeiten und des Inventars, 
sowie bei der Beleuchtung und dem Maschinen- und Fahrstuhlbetriebe 
in ungefähr gleicher Höhe gegenüber. Eine außerordentliche Aus 
gabe entstand durch die Errichtung eines neuen Stellwerks, an das 
die Markthallengleise angeschlossen sind. Die Markthallenverwaltung 
war an den Kosten hierfür niit 25 214,ss M beteiligt. 
Dem mit Genehmigung der Gemeindebehörden vo n 1. April - 
1911 ab zu bildenden Reservefonds, aus dem die Ausgaben für 
größere bauliche Ausführungen in den Markthallen bestritten werden 
zollen, wurden aus den Abschreibungen.für 1911 50000 Ji über 
wiesen. 
Der Gesamtübcrschuß der Betriebseinnahmen über die Betriebs 
ausgaben einschließlich der Rücklage für den Reservesoirds betrug 
485 394,81 M. 
Die Markthalle XII in der Grünthaler und Badstraße, die 
bereits am 24. Februar 1908 für den Marktverkehr geschlossen und 
an das städtische Obdach als Nachlaßdepot vermietet war, wurde 
aus Beschluß der Gemeindebehörden vom 24. Februar 1911 bzw. 
8. Juni 1911 der Deputation für die städtische Fach- und Fort 
bildungsschulen zur Errichtung eines Neubaues für die VIII. Pflicht- 
fortbildungsschule überwiesen. Der uns für diese Grundstücke er 
stattete und unter Kürzung der Tilgungs- und Abschreibungsbeträge 
auf 678 538 M festgesetzte Preis ist an das Depositenkonto zur 
Verwendung für Anleihezweckc gezahlt worden. 
Die Mehreinnahme an Standgeld aus der Vergebung der Ver 
kaufsstände beträgt insgesamt 25 294,8» M, und zwar wurden in 
den noch im Betriebe befindlichen zwölf Markthallen 
mehr eingenommen: 
in der Zentralmarkthalle I 22 083,61 M, 
IA 28130,si. 
- - Markthalle II ■ 4 792,67 - 
zusammen 55 006,es M, 
weniger eingenommen: 
in der Markthalle IV 804,ss M, 
- . - V 5 640,80 - 
- . - VI | 2 788,26 - 
- - - VII 2 911,83 - 
- - - VIII 4 083,35 - 
Uebertrag 16 228.os M 55 006,62 M. 
Uebertrag 16 228,o» Jt 55 006,82 M. 
in der Markthalle IX 1214,93 - 
- - - X 2 928,45 - 
- - - XI 722,18 - 
- - - XIV 7 123,98 - 
zusammen 28 217,83 M. 
Hierzu an Ausfall für die am 1. Juli 
1910 geschlossene Markthalle XIII die vor 
jährigen Einnahmen für April bis Juni mit 1 494,io - 
also insgesamt weniger 29 711,73 - 
bleibt Mehreinnahme 25 294,8» M, 
Läßt man den Ausfall der geschlossenen Markthalle XIII mit 
1494,io M außer Betracht, so ergibt sich für die im Betriebe be 
findlichen Markthallen insgesamt eine Mehreinnahme von 
26 788,s» M. 
Diese Mehreinnahmen sind aber nicht etwa die Folge einer 
besseren Besetzung der Markthallen, sondern nur auf die am 1. Juli 
1910 in Kraft getretene Erhöhung der Standgelder zurückzuführen. 
Im Rechnungsjahre 1910 waren aus diesem Anlaß nur in den 
Monaten Juli 1910 bis März 1911 höhere Einnahmen erzielt 
worden, während in den Monaten April, Mai und Juni 1910 noch 
der billigere Standgeldtaris in Geltung gewesen war. Bei dem Ver 
gleich des Jahres 1910, in dem der neue Tarif nur neun Monate, 
mit dem Jahre 1911, in dem er voll in Geltung ivar, muß für 
letzteres die sich hieraus ergebende höhere Einnahme zum Ausdruck 
kommen. 
Die Besetzung der Detailmarkthallen ist durch die Dürre des 
vorigen Sommers sehr ungünstig beeinflußt worden. Ter geringe 
Ertrag der Obst- und besonders auch der Gemüseernte hat sich im 
Handel mit Lebensmitteln empfindlich benierkbar gemacht und eine 
geringere Besetzung der Verkaufsstände zur Folge gehabt. Aber 
auch im übrigen sind die Dctailmarkthallen wieder zurückgegangen. 
Die Gründe hierfür sind mannigfacher Art. Tie Berliner Bevöl 
kerung ist nicht mehr so wie früher auf dieselben angewiesen, weil 
sie heute ihre Bedürfnisse in nächster Nähe in den Geschäften, die in 
den stark bevölkerten Stadtteilen sehr zahlreich sind und Lebens 
mittel in guter Qualität und reicher Auswahl führen, zu befriedigen 
vermag. Auch die Warenhäuser, die sich ständig vermehren und ver 
größern und sich die Pflege des Lebensmittelhandels zur besonderen 
Ausgabe gemacht haben, wie auch der Straßenhandel, der sehr wichtig 
ist, weil er die Ueberschüsse des Großhandels aufnimmt und im 
kleinen zu mäßigen Preisen absetzt, entfremden die Konsumenten 
den Markthallen immer niehr. Die großen öffentlichen Wochenmärkte 
der Vororte, wie diejenigen am Mapbachufer, in Boxhagen usw. 
entziehen den Markthallen einen großen Teil seiner bisherigen 
Kunden. Die privaten Märkte, von denen sich beispielsweise in der 
Umgebung der Markthalle XIV fünf und der Markthalle X drei 
befinden, tun ihnen ebenfalls Abbruch. In solchen Stadtteilen, die 
sich immer mehr zu Geschäftsgegenden entwickeln und durch Wegzug 
der Bewohner entvölkert werden, haben sich die dort bclcgenen 
Hallen ganz besonders verschlechtert. Aus diesem Grunde mußte de 
reits die Markthalle III (Mauer- und Zimmerstraße) am 1. April 
1910 für den Marktverkehr geschlossen werden. Nunmehr verfällt 
auch die Markthalle IV (Torotheenstraße und Reichstagsufer) aus 
gleichem Anlaß diesem Schicksal. Sie izt aus Beschluß der Ge 
meindebehörden an den Postfiskus verkauft morden, wird aber nach 
der mit dieser Behörde getroffenen Vereinbarung erst ani 1. April 
1913 an den Käufer übergeben. Der Markt in derselben bleibt bis- 
zu diesem Zeitpunkt bestehen. 
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