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Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1902 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1902
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Druckfehler bei Anlage: ad No. 38 (746-"767"), Seite 587
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11266864
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 26 (417-424), 19. April 1902

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1902 (Public Domain)
  • No. 1 (1-15), 28. Dezember 1901
  • No. 2 (22-27), 4. Januar 1901
  • No. 3 (31), 11. Januar 1902
  • No. 4 (32-59), 11. Januar 1902
  • No. 5 (64-74), 18. Januar 1902
  • No. 6 (82-86), 25. Januar 1902
  • No. 7 (90-109), 1. Februar 1902
  • No. 8 (113-126), 8. Februar 1902
  • No. 9 (134-153), 15. Februar 1902
  • No. 10 (156), 19. Februar 1902
  • No. 11 (157-173), 22. Februar 1902
  • No. 12 (248-260), 1. März 1902
  • No. 13 (269), 8. März 1902
  • No. 14 (270-278), 8. März 1902
  • ad No. 14 (279-287), 8. März 1902
  • No. 15 (288), 10. März 1902
  • No. 16 (289), 15. März 1902
  • No. 17 (290-303), 15. März 1902
  • No. 18 (310), 17. März 1902
  • No. 19 (311), 21. März 1902
  • No. 20 (312-315), 21. März 1902
  • No. 21 (325-332), 22. März 1902
  • No. 22 (333-342), 29. März 1902
  • No. 23 (346-361), 5. April 1902
  • No. 24 (401-410), 12. März 1902
  • No. 25 (415-416), 16. April 1902
  • No. 26 (417-424), 19. April 1902
  • No. 27 (427-438), 26. April 1902
  • No. 28 (443-470), 10. Mai 1902
  • No. 29 (478-479), 14. Mai 1902
  • No. 30 (480-504), 24. Mai 1902
  • No. 31 (555-569), 31. Mai 1902
  • No. 32 (578), 7.Juni 1902
  • No. 33 (579-592), 7.Juni 1902
  • No. 34 (595-596), 9. Juni 1902
  • No. 35 (597-617), 14. Juni 1902
  • No. 36 (623), 21. Juni 1902
  • No. 37 (624-655), 21. Juni 1902
  • No. 38 (692-745), 30. August 1902
  • No. 39 (768), 2. September 1902
  • No. 40 (769-802), 13. September 1902
  • No. 41 (875-892), 20. September 1902
  • No. 42 (897-920), 4. Oktober 1902
  • No. 43 (927-940), 11. Oktober 1902
  • No. 44 (948-975), 25. Oktober 1902
  • No. 45 (1013-1031), 1. November 1902
  • No. 46 (1037-1052), 8. November 1902
  • No. 47 (1057), 12. November 1902
  • No. 48 (1058-1067), 15. November 1902
  • No. 49 (1072-1082), 22. November 1902
  • No. 50 (1090-1112), 29. November 1902
  • No. 51 (1118), 3. Dezember 1902
  • No. 52 (1119-1135), 6. Dezember 1902
  • No. 53 (1185-1193), 13. Dezember 1902
  • Anlage: ad No. 53 (1194-1199), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgetheilt sind, 13. Dezember 1902
  • No. 54 (1200), 17. Dezember 1902

Full text

331 
.M 2«. 
(417—424.) 
Vortagen 
für die 
Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin. 
4,17. Protokolle des Ausschusses zur Vorberathung des An 
trages des Stadtverordneten l>r. Nathan und Ge 
«offen , Drucksache 82), betreffend die unentgeltliche Ge- 
»vährung der Kur und Verpflegung in städtischen 
Krankenhäusern an die in Berlin wohnenden, mit an 
steckenden Krankheiten behafteten Personen. 
I. 
Verhandelt Berlin, den 25. Februar 1902. 
Anwesend: 
Stadtverordneter Wallach, Vorsitzender, 
- Friedberg, Stellvertreter des Vorsitzenden, 
Cassel, 
- Dr. Freudenberg, 
- Heimann, 
- Jacobi, 
- Dr. Landau, 
- Liebenow, 
Dr. Nathan, 
- Perls, 
- Dr. Rüge, 
- Louis Sachs (I), 
- Stadthagen, 
Seitens des Magistrats: 
Stadtrath Dr. Weigert, 
- Dr. Straßmann, 
- Dr. Münsterberg. 
Entschuldigt: 
Stadtverordneter Bamberg, 
- Dr. Bütow. 
Von den, Stadtverordneten Dr. Nathan und Genossen ist der 
folgende Antrag gestellt worden: 
Die Stadtverordneten Versammlung ersucht den Magistrat. 
nachfolgendem Antrage zuzustimmen: 
Den in Berlin wohnenden mit nachfolgenden an- 
steckendeti Krankheiten — Aussatz (Dopra), Cholera 
(asiatische), Typhus. Flecksieber (Flecktyphus), Gelbfieber, 
Pest (orientalische Benlenpest), Pocken (Blattern), Ruhr, 
Masern, Scharlach, Rötheln, kontagiöse Augcnkrankheit, 
Diphtherie, epidemische Genickstarre, Keuchhusten — be 
hafteten Personen wird auf ihren Antrag oder bei Kindern 
auf Antrag des Vaters, der Mutter oder des Vormundes k. 
Kur und Verpflegung in den städtischen Krankenhäusern 
unentgeltlich gewährt. Die Unentgeltlichkeit der Kur und 
Verpflegung greift nicht Platz, insofern für den betreffenden 
Kranken eine Krankenkasse, die Dienstherrschaft oder eine 
private Versicherungs-Gesellschaft einzutreten verpflichtet ist. 
Diesen Antrag hat die Stadtverordneten - Versammlung durch 
Beschluß vom 6. d. Mts. — Protokoll Nr. 10 — einem Ausschüsse zur 
Vorberathung überwiesen. 
Die Berathung in heutiger Ausschußsitzung einleitend wies der 
Vorsitzende hin auf die Vorgeschichte dieses Antrages, anfangend mit 
den: im Jahre 1899 gestellten Antrage des Stadtverordneten Singer 
und Genossen, betreffend die verfügte Erhöhung der Kur- und Ver 
pflegungskosten in den städtischen Krankenhäusern, und bemerkte, daß 
seit dieser Zeit ähnliche Anträge und zuletzt noch der Antrag des 
Stadtverordneten Augustin und Genossen, betreffend die Einräumnng 
des Rechts für diejenigen den Unterstützungswohnsitz in Berlin be 
sitzenden Personen, im Falle einer Anstaltspflege-Bedürftigkeit die 
unentgeltliche Aufnahme in einem städtischen Krankenhause zn ver- 
langen, die Stadtverordneten-Versainnilnng beschäftigt hätten. Der 
Zweck des heute vorliegenden Antrages dürfte niil diesen, früheren 
Augustin'schen identisch sein, nämlich demjenigen, einem Theile der 
Bevölkerung das Wahlrecht zu erhalten. Der Augnstin'schc Antrag 
sei nun in der gestellten Form von der Versammlung als nicht an 
nehmbar bezeichnet und abgelehnt worden. Dem Ausschüsse läge 
nun der Nathan'sche Antrag zur Prüfung dahin vor, ob die Form 
desselben die richtige sei, diesen Zweck zu erreiche», ob von den 
in dem Antrage bezeichneten Krankheiten einige herauszulassen oder 
noch andere hinzuzufügen seien und ferner, ob die bei der Berathung 
in Plenum angeregte Erbauung von Kinderkrankenhäusern weiter zu 
verfolgen sei. 
Zur Begründung des vorliegenden Antrages wurde im Wesent 
lichen unter Hinweis auf die in der Plenarberathung vom 13. d. Mts. 
(s. stenogr. Bericht S. 68—76) stattgehabten Verhandlungen, sowie 
im Anschlüsse daran Folgendes ausgeführt. 
Der Zweck des Antrages gehe aus diesem klar und deutlich 
hervor. Mißverständlich sei die Annahme, daß nur ein politischer 
Gesichtspunkt (die Erhaltung des Wahlrechts» dazu Veranlassung 
gegeben Hütte. Gleichzeitig sei der Antrag von hygienischen Boraus- 
setznngen diktirt. Allerdings wäre als eine Nebenwirkung damit 
die Möglichkeit verbunden, den in städtischen Krankenhäusern ver 
pflegten Personen das Wahlrecht zu erhalten. 
Die hierbei in Betracht kommenden gesetzliche» Bestimmungen 
seien die Allerhöchste Kabinetsordre von, 8. August 1835, welche das 
Regulativ über die sanitäts-polizeilichen Vorschriften bei den am 
häufigsten vorkommenden ansteckenden Krankheiten bestätige, und das 
Reichs-Gesetz, betreffend die Bekämpfung gemeingefährlicher Krank 
heiten, vom 30. Juni 1900. Das letztere Gesetz träfe bereits hin- 
sichtlich der ersten sechs im Antrage bezeichneten Krankheiten Vorsorge, 
welche aber nicht als ausreichend erscheinen dürsten. In dem Antrage 
seien noch acht weitere Krankheiten hinzugefügt worden, von denen 
angenommen werde, daß gegen die Verbreitung derselben ebenfalls 
Maßregeln getroffen werden müßten. 
Prinzipiell möchte es sich fragen, festzustellen, bis zu welchem 
Grade zur Hebung des Gesundheitszustandes der Stadt Berlin Per 
sonen, die mit ausleckenden Krankheiten behaftet seien, durch gänzlich 
freie Krankenbehandlung zur Aufsuchung von Krankenhäusern ver 
anlaßt werden könnten und ivelchc ansteckende Krankheiten besonders 
in Betracht zu ziehen seien. In den Krankenhäuserti würde nicht 
nur eine sachgemäße Behandlung solcher Personen stattfinden, sondern 
auch dadurch nicht unwesentlich die Ansteckungsgefahr vermindert. 
Die hohen Wegekosten schreckten viele Personen von der Aufsuchung 
eines Krankenhauses ab. Insbesondere wären die Kosten ein Haupt- 
gründ, daß sie Personen, welche sich in Krankenhauspflege befänden, 
als Rekonvaleszenten, zu frühzeitig zur Aufgabe der Anstaltspflege 
veranlaßten. Gerade diese Personen bildeten aber eine Ansteckungs 
gefahr für ihre Umgebung, weshalb für sie eine Anstaltspflege so lange 
erfolgen müßte, bis eine Uebcrtragung der Krankheitskeime ausgeschlossen 
sei. Falls zur Aufnahnie solcher Kranken in den städtischen Anstalten 
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