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Bibliografische Daten

Volltext: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1903 (Public Domain)

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  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1903 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Index
  • No. 1. Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats
  • No. 2. Bericht der städtischen Kunstdeputation
  • No. 3. Bericht der Steuerdeputation
  • No. 4 u. 5
  • No. 6. Bericht der städtischen Grundeigentumsdeputation
  • No. 7. Bericht der städtischen Parkdeputation
  • No. 8. Bericht der städtischen Schuldeputation
  • No. 9. Bericht über das städtische Fortbildungsschulwesen
  • No. 10. Bericht über die städtische Blindenpflege
  • No. 11. Bericht über das Märkische Provinzialmuseum
  • No. 12. Bericht über die Verwaltung der Stadtbibliothek, der städtischen Volksbibliotheken und Lesehallen
  • No. 13. Bericht der Deputation für Statistik
  • No. 14. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. 15. Bericht der städtischen Stiftungsdeputation
  • No. 16. Bericht der Armendirektion, Abteilung für die Waisenverwaltung
  • No. 17. Bericht über die Verwaltung des Friedrich Wilhelms-Hospitals und der Siechenanstalten
  • No. 18. Bericht der Deputation für die städtischen Krankenanstalten und die öffentliche Gesundheitspflege
  • No. 19. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege
  • No. 20. Bericht über die städtischen Heimstätten für Genesende
  • No. 21. Bericht über die städtischen Badeanstalten
  • No. 22. Bericht über die Verwaltung der Berliner Gemeindefriedhöfe
  • No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses und des Arbeitshaushospitals in Rummelsburg
  • No. 24. Bericht über die Verwaltung des städt Obdachs, der II Desinfektionsanstalt und der Station für Geschlechtskranke
  • No. 25. Bericht über die Friedrich Wilhelms-Anstalt für Arbeitsame und die damit verbundene von Biedersee-Stiftung
  • No. 26. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesindebelohnungs- und Unterstützungsfonds
  • No. 27. Berichte über die Alterversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats
  • No. 28. Bericht der Abteilung für Invalidenversicherung und des Magistratskommissars für Invalidenversicherung
  • No. 29. Bericht der städtischen Sparkasse
  • No. 30. Bericht der Gewerbedeputation des Magistrats und des Magistratskommissars für die Orts- und Betriebskrankenkassen
  • No. 31. Bericht über das Gewerbegericht zu Berlin
  • No. 32. Bericht über die städtische Bauverwaltung
  • No. 33. Bericht der Oertlichen Straßenbaupolizeiverwaltung
  • No. 34. Bericht der städtischen Verkehrsdeputation
  • No. 35. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. 36. Bericht der Deputation des Magistrats zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. 37. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Brennmaterialien
  • No. 38. Bericht über die städtischen Markthallen
  • No. 39. Bericht über den städtischen Vieh- und Schlachthof sowie über die städtische Fleischbeschau
  • No. 40. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. 41. Bericht der Deputation für die städtischen Kanalisationswerke und Rieselfelder
  • No. 42. Bericht der Deputation der städtischen Gaswerke
  • No. 43. Bericht der städtischen Feuersozietät
  • No. 44. Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr und des Telegraphen

Volltext

Nr. 27. Alterversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats. 
3 
von 13 987,s>3 JC, für welche 14000 JC 3>/* proz. Ostpreußische 
Pfandbriefe angekauft worden sind. 
Das Kapitalvermögen des Hospitals betrug Ende März d. Js. 
1 637123,8« JC. Es bestand: 
1. in Hypotheken über - - 608 250,oa JC, 
2. in Wertpapieren 
s.) auf Staatsschuldbuch . . 262 250 JC, 
b) bei der Reichsbank hinter 
legt 755 050 - 
1 017 300,oo JC, 
3. in baren 11 573,89 - 
sind zusammen 1 637 123,8» JC. 
Da es Ende März 1903 nur 1 621 611,8« - 
betrug, so hat es sich im Berichtsjahre um . . . 15 512,83 JC 
vermehrt. 
Dem Hypothekenbestande zu 1 ist eine auf einem Grundstücke in 
Fürstenwalde eingetragene Hypothek von 1000 JC verzinslich zu 4 pCt., 
im Berichtsjahre hinzugetreten. Liese Hypothek hat eine Hospitalitin 
unter Vorbehalt des Zinsgenusses bis an ihr Lebensende an uns 
abgetreten. 
In Treptow gehören unsereni Hospitale die beiden Grundstücke 
Elsenstraße 34/35 von 6 472 gm und Kiefholzstraße 264/266 von 
5 620 gm. Unsere Rirdorfer Grundstücke liegen an der Verbindungs 
bahn zu beiden Seiten des Rirdorfer Wiesengrabens, au den 
Straßen 65, 84, 60 und 54 und am Platze 20; sie haben eine Größe 
von 51208 gm. 
Diese sämtlichen Grundstücke sind verpachtet. 
Die mit dem Treptower Gemeindevorstande schwebenden Ver- 
Handlungen wegen Regulierung der Kiefholzstraße vorlängs unseres 
Grundstücks und wegen Aufnahme einer neuen, unser Grundstück 
Kiefholzstraße 264/266 vorteilhaft berührenden Straße 12 in den Be 
bauungsplan von Treptow haben bislang'noch nicht zum Ziele geführt. 
Berlin, den 29. Juni 1904. 
Vorstand des St. Gertraudthospitals. 
Hübner. 
3. Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg. 
Ende März 1903 betrug die Gesamtzahl der Hospitaliten 
44 männl. 225 weibl. — 269. 
Zugang 1903/04 . 3 ■ 18 ■ =■ 21. 
Von ihnen 47 männl. 243 weibl. — 290 
schieden aus infolge Ablebens. . . 6 14 - — 20, 
somit Ende März 1904 Bestand. . 41 männl. 229 weibl. — 270.' 
Davon befanden sich in Irrenanstalten — 3 . — 3. 
Von den 21 neu aufgenommenen Personen standen: 
2 im Alter von über 60 bis 65 Jahren einschließlich, 
13 - - - -65-70 
6 .... 70 - 75 ° 
Von den 20 Verstorbenen gehörten dem Hospital au je 1 Person 
über 28, 26, 18, 14, 11, 9, 8, 7 und 2 Jahre, je 2 Personen über 
12 und 4 Jahre, 4 Personen über 6 Jahre und 3 Personen über 
5 Jahre. Von ihnen erreichten ein Alter von 91, 88, 87, 86, 77, 
76, 73 und 72 Jahren je 1 Person, von 83, 71 und 70 Jahren je 
2 Personen und von 81 und 76 Jahren je 3 Personen. 
Von den Ende März 1904 vorhandenen 270 Hospitaliten standen 
3 im 91. bis 95. Lebensjahre, ; 104 im 71. bis 75. Lebensjahre, 
9 - 86.- 90. - , 62 - 66. - 70. 
33 - 81. - 85. - 3 * 61. - 65. 
66 - 76. - 80. 
Lerpflegungsgelder wurden den Hospitaliten in 2 766 Monats 
raten zu 22 JC und 451 Monatsraten 511 20 JC — 69 872 JC ge 
zahlt. An Extraunterstützungcn wurden 754,5« JC gewährt. Die 
Kosten für die Wartung kranker sowie altersschwacher Hospitaliten 
einschließlich der Unterhaltungskosten für 2 Pflegeschwestern beliefen 
sich auf 1 940,8« JC Arzneikosten entstanden 637,34 JC. In Kranken- 
anstalten wurden behandelt 18 Hospitaliten; 6 starben daselbst. Die 
Kur- und Verpflegungskosten in diesen Anstalten betrugen 1 434 JC. 
In einer Siecheuanstalt war 1 Hospitalitin untergebracht, welche dort 
bald verstarb. In Irrenanstalten befanden sich 4 Hospitaliten, von 
denen 1 dort verstarb. Die Pflegegelder für Sieche und Irre be 
trugen 452,8« JC. 
An Stcrbekassendeiträgen für Hospitaliten wurden 336 JC ver 
ausgabt. 
Das Brennmaterial kostete 6 554 JC. Die Kosten des im Hospital 
für die Kochapparate der Hospitaliten verbrauchten Gases betrugen 
7 510 M und für die Hausbeleuchtung 1 026 JC. 
Die baulichen Unterhaltungskosten für die Hospitalgebäude be 
trugen 3 859 JC, für die Parkanlagen wurden 750 JC ausgegeben. 
Die Ausgaben für Steuern, Feuerkassenbeiträge. Wasser- und 
Kanalisalivnsgebühr stellten sich auf 2 429 JC. 
Das statutenmäßige Eintrittsgeld der aufgenommenen2l Hospitaliten 
betrug 24 600 JC. Aus den Nachlässen der verstorbenen Hospitaliten 
kamen 11 340 JC ein. 
Das Kapitalvermögen bestand Ende März 1904 in 
Hypothekeukapitalien 712 700,«« JC, 
8 1 /, proz. Berliner Stadtanleihescheinen .... 781 500,o« - 
4 proz. Rentenbricfen l 650,oo 
3 l / 2 proz. Preuß. konsolid. Staatsanleihescheinen . 114 550,o« - 
4*/ 2 und 3V 2 proz. Berliner Pfandbriefen 1800 JC 
bezw. 300 JC 2 100,oo - 
4 proz. neuen Berliner Pfandbriefen 59 2M,«o - 
37* proz. neuen Berliner Pfandbriefen .... 360 400,oo - 
3V 2 proz. Ostpreußischen Pfandbriefen .... 135 700,oo - 
S'/ü proz. Westpreußischen Pfandbriefen .... 80 400,oo - 
3 proz. Deutschen Reichsanleihescheineu .... 600,«« - 
Sparkassenbüchern 86,ei - 
Bar 16 872,os - 
Ergibt 2 265 758,64 JC. 
Der Feuerversicherungswert der auf dein Hospilalgrundstücke an 
der Ecke der Exerzier- und Reiuickendorferstraße (Ererzierstraße 12 
und Reinickeudorferstraße 31a) vorhandenen Baulichkeiten ist auf 
1 019 800 JC geschätzt. 
Der von uns verwaltete Rüdel'sche Stiftungsfonds betrug Ende 
März 1904 13 003,85 JC\ die Zinsen beziehen zwei Beuefiziaten auf 
Lebenszeit. 
Berlin, den 21. Oktober 1904. 
Kuratorium der Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg. 
Haack. 
4. Hollmann'schc Wilhelminrn Anialienstiftnng. 
Auch im Jahre 1903 hat die Verwaltung der Hollniann'schen 
Wilhelmincn-Amalienstiftung und des mit derselben verbundenen 
Hollniann'schen 6 000 ^-Fonds wie bisher nach den statutarischen und 
testamentarischen Bestimmungen stattgefunden. 
Am Schluffe des Jahres 1902 waren ' 
in der Stiftung 130 Stelleniiihabcrinnen 
vorhanden. 
Im Laufe des Jahres 1903 wurden 
neu aufgenommen 8 - 
Summe 138 Slelleniuhaberinnen. 
Im Laufe des Jahres 1903 starben . 10 - 
so daß am Schluffe des Jahres 1903 . . 128 Stelleniiihabcrinnen 
vorhanden waren. 
Die Ausgaben für dieselben betrugen: 
a) an statutarischen monatlichen 
Geldunterstützungen ... 23 130 JC, i. V. 23 100 JC, 
b) an außerordentlichen Unter 
stützungen 1029 - - - 989 
o) an Holzentschädigungsgeldern 4 426,is ... 4 575 
ck) für Krankenpflege und Medi 
kamente 1 747,19 - • ° 2 001,4t - 
sind zusammen 30 332,85 JC, i. L. 30 665,41 JC. 
Der Gesundheitszustand war auch im vergangenen Jahre kein 
ungünstiger, so daß der Krankenpflegetitel nicht überschritten wurde. 
Es gehörten der Stiftung als Stelleninhaberinnen an: 
2 im Alter von .... 85 bis 91 Jahren, 
15 - - - .... 80 85 
28 - - - .... 75 - 80 - 
28 - - - .... 70 - 75 - 
30 - - - .... 65. - 70 - 
28 - - - .... 60 - 65 - 
2 - . unter .... 60 
128. 
Außerdem wohnten 11 Mieterinnen in den Stiftungshäusern von 
denen die älteste 85 und die jüngste 59 Jahre alt ist. 
Die verstorbenen Stelleninhaberinnen befanden sich im 63., 71., 
73.. 76., 77.. 84.. (3) 85. und 87. Lebensjahre. 
Die Todesursachen derselben waren: Lungenlähmung, Schlag 
fluß (2), Lungen- und Nierenleiden (2), Krebsleiden (2), Magen 
schwäche und Altersschwäche (2). 
Das Vermögen der Stiftung betrug Ende des 
Jahres 1902 747 100 JC. 
Dasselbe hat sich im Laufe des vergangenen Jahres 
durch Belegung disponibler Bestandsgelder der Kasse, 
die derselben hauptsächlich durch Nachlaßgelder zuge 
flossen sind, um 25 250 
vermehrt und betrug Ende des Jahres 1903 . . . 772 350 JC. 
Wird der Feuerkassenwert der Stiftungshäuser mit 409 700 
hinzugerechnet, so stellt sich das Gesamtvermögen der 
Stiftung auf 1 182 050 JC.
	        

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