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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 2.1876 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 2.1876 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Erschienen:
Berlin 1933
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Erscheinungsverlauf:
1874-1933
Fußnote:
1921,Nov. - 1924,1.Sept. nicht ersch.; später ohne Zählung
ZDB-ID:
2859774-6 ZDB
Spätere Titel:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1932
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 579 Soziale Infrastruktur: Sonstiges
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8597389
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Parl 53:St Ber. -59.1932
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Sitzung 4, 25. Februar 1932

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1876 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 01.01.1876
  • Nr. 2, 15.01.1876
  • Nr. 3, 01.02.1876
  • Nr. 4, 15.02.1876
  • Nr. 5, 01.03.1876
  • Nr. 6, 15.03.1876
  • Nr. 7, 01.04 1876
  • Nr. 8, 15.04.1876
  • Nr. 9, 01.05.1876
  • Nr. 10, 15.05.1876
  • Nr. 11, 01.06.1876
  • Nr. 12, 15.06.1876
  • Nr. 13, 01.07.1876
  • Nr. 14, 15.07.1876
  • Nr. 15, 01.08.1876
  • Nr. 16, 15.08.1876
  • Nr. 17, 01.09.1876
  • Nr. 18, 15.09.1876
  • Nr. 19, 01.10.1876
  • Nr. 20, 15.10.1876
  • Nr. 21, 01.11.1876
  • Nr. 22, 15.11.1876
  • Nr. 23, 01.12.1876
  • Nr. 24, 15.12.1876

Volltext

« 
- 236 
will, gar gern. Mit unserm Theater hinkt es seit Jahr und Tag 
sehr; die Liebhaberei daran nimmt monatlich ab, mithin auch die 
Döbbelinschc Kasse. Im Monat Juni dieses Jahrs, da es anfing, 
gar zu schlecht zu werden, gerieth Hr. Döbbclin daher auf den Ein 
fall, ein Sommertheater in dem Grast. Reußischen Garten, welches 
jetzt ein öffentlicher Ort ist, der stark besucht wird, zu errichten. Bei 
dieser Unternehmung hat er mehr Schaden, als Vortheil, da ihn die 
Erbauung der Bude an 6 bis 700 Thaler kostet und das schlimme 
Wetter manchmal Querstriche macht; denn Sie müssen wiffen, daß 
das Sommertheater nur ein Dach von Leinewand hat, und die Seiten 
wände aus grünen Hecken bestehen. Die Illusion wird auch dabei 
auf die grausamste Art gestört, da ohne Licht, bei hellem Tage 
gespielt wird. Seit 8 Tagen hat er wegen eingefallenen Regens und 
kalten Wetters wieder in der Stadt gespielt, und ich glaube fast, daß 
er gar nicht mehr ini Sommertheater wird spielen können. Die Abende 
nehmen schon zu sehr ab, und die Witterung fängt an, rauh zu werden. 
Ich sagte vorhin: die Theaterliebhaberei nehme hier ab, und ich habe 
nicht unrecht. Selbst die bezaubernde Kehle einer Nie las vermag 
selten mehr ein volles Haus herbeizulocken. Fleck, den Sie, glaube 
ich, aus Hamburg kennen werden, ist jetzt einigermaßen der Zugvogel. 
Des Mannes Aehnlichkeit im Spiel mit Schröder machte, daß man 
Scholzen über ihn bald vergaß. Er hat all die Scholzeschcn Rollen 
mit solchem Beifall gespielt, daß man nicht wüßte, ob man ihm oder 
seinem Vorgänger den Preis zuerkennen sollte. Unzelmann scheint 
uns noch der alte Unzelmann zu sein, und ist nicht mehr angesehen, 
als ehedem." 
Derselke an Denselben. 
Berlin, d. 23. October 1783. 
— Ich zittere allemal, wenn ich die Lage überdenke, in 
der sich unser Theater ansetzt befindet. Seit einem halben Jahre schon 
wurden die Gagen nicht ordentlich gezahlt, so daß Viele in Rest ge 
blieben sind, an dessen Abzahlung auch jetzt, da doch die Einnahmen 
wieder besser geworden, noch nicht gedacht wird. Es kann endlich 
keinen guten Ausgang mit unserer Theatcrwirthschaft nehmen, das 
sieht jeder Kluge jetzt ein, nur sei der unglückliche Augenblick, meiner 
Freundewegen, noch weit entfernt. Döbbelinen sind vor Kurzem für die Ab 
tretung seines Werks 15,000 Thl. und eine jährliche Pension von 1000 Thl. 
geboten worden, und ungeachtet seiner Übeln Lage hat er diese sehr 
vortheilhaste Offerte nicht angenommen? Was sagen Sie dazu?" 
Derselbe an Denselben. 
Berlin, d. 13. December 1783. 
— Ich glaube, Ihnen schon geschrieben zu haben, daß 
Madame Mecour bereits seit sieben Monaten hart danieder liegt, und 
zwar ohne Hoffnung, je die Bühne wieder betreten zu können. Dem- 
uugeachtct reicht ihr Döbbelin nach wie vor ihre Gage und bestimmte 
ihr vor einigen Tagen den dritten Theil einer Einnahme, wodurch sie 
denn noch 65 Thaler auf Einem Brette erhielt. Solche Handlungen 
können Einen mit unserm Theophilus wieder aussöhnen. Sagen Sie 
mir einen Direkteur, der das Vermögen, oder auch nur den Willen 
hat, 10 Thaler wöchentlich um nichts und wieder nichts wegzugeben? 
Ueberdem hat Madame Mecour nicht den Sommer ihrer Tage bei 
Hrn. Döbbelin zugebracht." 
Derselbe an Denselben. 
Berlin, d. 5. Juli 1784. 
„ — — Mit unserm Theater ist es noch beim Alten. Die rück 
ständigen Gagen werden nicht ausgezahlt, und die laufenden fallen 
als Großvater wider Willen, den abermaligen Fehltritt und das Erscheinen 
dieses zweiten unnöthigen Kindes vordem Publikum entschuldigen zu sollen, 
trat vor die Rampe und begann: „Vcrehrungewürdige Versammlung! Tugend 
kann straucheln; Tugend kann fallen ..." — „Aber nicht zwei Mal!" 
rief eine Stimme aus dem Parterre, und Großvater Döbbelins Entschuldi- 
gungsredc batte ein Ende. 
auch nicht ordentlich, so daß der Rückstand immer höher steigt. 
Lanzens haben jetzt bereits über 200 Thaler zu fordern. Wegen dieser 
meiner Freunde macht mir die Lage unsrer Schaubühne manchen 
Kummer, und oft eine schlaflose Nacht." 
Derselbe an Denselben. 
, Berlin, d. 5. November 1785. 
— Die Lage der hiesigen Bühne ist seit Jahr und Tag 
immer schlechter, und Döbbelin immer mehr schuldig geworden. Die 
besten Leute, wie Sie wissen werden, sind fortgegangen. Auch Lille. 
Döbbelin verläßt das Theater ihres Vaters in drei Monaten wieder. 
Was sie zum zweitenmal aus Berlin zu gehen genöthigt, ist zwar 
noch nicht so ganz klar, doch sagt man sich die Ursache schon ziemlich 
laut in's Ohr. Die Götter mögen es wissen, ob man ihr zu viel 
thut! An ihrer Stelle ist bereits Mad. Gensike engagirt, die eben 
wie gerufen vor 14 Tagen aus Mannheim nach Berlin kam. 
Was soll ich Ihnen sagen von den Umständen der guten Lan- 
zischen Familie, was Ihnen eine Beschreibung machen, wie sorgenvoll 
ihr Leben zeither gewesen ist? Lanz hat anjetzt 500 Thaler Gage 
bei Döbbelin stehen. Dies wird Ihnen eine Vorstellung von der Lage 
dieser Leute geben können." 
Leider brechen die intereffanten Briefe hier ab, zu deren voll 
ständiger Aufklärung nur noch zu bemerken wäre, daß Maximilian 
Scholz, einst berühmter Heldenspieler der Berliner Bühne, I. I. Engel 
zu dessen Gemälde des „Otto von Wittelsbach" (in der „Mimik") 
gesessen hat, wie Engel Fr. L. Schmidt erzählte. (Vergl. deffen „Denk 
würdigkeiten" I, 100.) Bei dem Schauspieler Lanz wohnte I. Ehr. 
Brandes während seines Aufenthaltes in Berlin um jene Zeit; später 
erschoß sich in dem Zimmer der Brandes'schen Tochter Minna ein un 
glücklicher Liebhaber derselben. (Vergl. I. Chr. Brandes II, 335 flg.) 
Literatur. 
Friedrich der Erste, König in Preußen von Werner Hahn. 
3. Auflage. Mit einem Titelbilde. Berlin 1876, Verlag der 
König!. Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei R. v. Decker. 
ES ist keine neue Erscheinung in der Literatur, auf die wir die 
Leser des „Bär" aufmerksam machen möchten, sondern ein alter, lieber 
Freund, der zum Weihnachtsfeste sich mit einem neuen Kleide in den 
Häusern des Preußischen Vaterlandes zeigen möchte. Einer Empfehlung 
bedarf ein Buch von Werner Hahn kaum noch; seine populäre, ge 
wissenhafte und anziehende Darstellungsweise, die namentlich auch auf 
die Jugend wirkt, ist bekannt genug. Unser erster, viel verkannter 
König steht manchem sonst reibt patriotischen Hause noch immer ferner 
als sein Nachfolger; Werner Hahn hat nicht etwa blinde Bewunderung 
für, aber er wird ihm gerecht nach jeder Seite hin. Die Leser des 
„Bär" wird namentlich auch der dritte Abschnitt: „Von den Zuständen, 
Sitten und Gesetzen der damaligen Zeit" interessiren, in dem ganz 
besonders von Berlin die Rede ist. Ueberhaupt dürfte für Berlin 
Friedrich der Erste besonders anziehend sein, verdankt es ihm doch mehr 
als einen künstlerischen Schmuck. Was Hiltl in seinen Romanen, 
die unseren Lesern gewiß Allen bekannt und lieb sind, an der Hand 
der Dichtung gethan, die Gestalt Friedrich's I. lebensvoller zu machen, 
das thut Hahn an der Hand der Geschichte. 
Berichtigung. In dem Aufsatz „Merian's Brandenburg. Topographie" 
p. 213, Zeile 21 von unten muß es heißen: Trauerhabit statt Frauenhabit. 
Als werthvolles und interessantes Weihnachtsgeschenk empfiehlt 
die Verlagshandlung allen Abonnenten des „Bär": 
schwebet Kulturkistor. Kilder au8 äer alten Mark iknndcnfmrg. 
Elegant gebundene Eremplare sind zum Preise von 8,50 Mk. 
durch alle Buchhandlungen sowie auch direct von der Verlagshandlung 
von Alsted Weile in Berlin S.W. Bahnhofstr. 1 zu beziehen. 
Keim schlaffe des 2. Zakrgangs spricht äie Kerkagssianäkung 
allen Denen ihren Dank aus, äie das Unternekrnen dieser Seit- 
schrist unterstützt und gefördert Kaken und kittet um weitere fic- 
tkätigung des dankeaswertken Interesses. — Um ganz das Siel zu 
erreichen, das Redaction und Verlagskandlung sich uorgezeichnet 
Kake», kedars es auch der Unterstützung sortgesetzter Abonnements und 
kittet die Uerlagskandlung um eine Fortsükrung derselken. 
Verlag von Alfred Weile in Berlin. — Verantwortlich für Redaction: Ferd. Meyer in Berlin. — Druck von Julius Bahlke in Berlin.
	        

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