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Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1894 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1894
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12001566
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 55 (843), 3. November 1894

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1894 (Public Domain)
  • No. 1 (1-6), 30. Dezember 1893
  • No. 2 (8-23), 6. Januar 1894
  • No. 3 (24-28), 13. Januar 1894
  • No. 4 (34-41), 20. Januar 1894
  • No. 5 (54-55), 22. Januar 1894
  • No. 6 (56-74), 27. Januar 1894
  • No. 7 (80-94), 3. Februar 1894
  • No. 8 (98), 10. Februar 1894
  • No. 9 (99-112), 10. Februar 1894
  • No. 10 (117-130), 17. Februar 1894
  • No. 11 (136), 24. Februar 1894
  • No. 12 (137-153), 24. Februar 1894
  • No. 13 (198-215), 3. März 1894
  • No. 14 (220), 5. März 1894
  • No. 15 (221-222), 6. März 1894
  • No. 16 (223-238), 10. März 1894
  • No. 17 (242), 10. März 1894
  • No. 18 (243), 12. März 1894
  • No. 19 (244), 14. März 1894
  • No. 20 (245-251), 17. März 1894
  • No. 21 (271), 19. März 1894
  • No. 22 (272), 20, März 1894
  • No. 23 (273), 24. März 1894
  • No. 24 (274-279), 24. März 1894
  • No. 25 (282), 28. März 1894
  • No. 26 (283-293), 31. März 1894
  • No. 27 (298-313), 7. April 1894
  • No. 28 (317-320), 14. April 1894
  • No. 29 (324-335), 21. April 1894
  • No. 30 (354), 24. April 1894
  • No. 31 (355), 25. April 1894
  • No. 32 (356-365), 28. April 1894
  • No. 33 (367-378), 5. Mai 1894
  • No. 34 (381), 7. Mai 1894
  • No. 35 (382-400), 19. Mai 1894
  • No. 36 (404-413), 26. Mai 1894
  • No. 37 (416-434), 2. Juni 1894
  • No. 38 (471-497), 9. Juni 1894
  • No. 39 (505), 8. Juni 1894
  • No. 40 (506-529), 16. Juni 1894
  • No. 41 (546-567), 23. Juni 1894
  • No. 42 (574), 27. Juni 1894
  • No. 43 (575-649), 1. September 1894
  • No. 44 (658-664), 8. September 1894
  • No. 45 (700-717), 15. September 1894
  • No. 45 (718-721), 15. September 1894
  • No. 46 (722), 18. September 1894
  • No. 47 (723-740), 22. September 1894
  • No. 48 (757), 24. September 1894
  • No. 49 (758-763), 29. September 1894
  • No. 50 (765-782), 6. Oktober 1894
  • No. 51 (785), 8. Oktober 1894
  • No. 52 (786-801), 13. Oktober 1894
  • No. 53 (808-814), 20. Oktober 1894
  • No. 53 (815-817), 20. Oktober 1894
  • No. 54 (818-840), 27. Oktober 1894
  • No. 55 (843), 3. November 1894
  • No. 56 (844-856), 3. November 1894
  • No. 57 (885-895), 10. November 1894
  • No. 57 (896), 10. November 1894
  • No. 58 (897-905), 17. November 1894
  • No. 59 (908-915), 24. November 1894
  • No. 60 (918-933), 1. Dezember 1894
  • No. 61 (935-949), 8. Dezember 1894
  • No. 62 (966), 10. Dezember 1894
  • No. 63 (967-984), 15. Dezember 1894
  • No. 64 (996-1001), 22. Dezember 1894
  • No. 65 (1006), 24. Dezember 1894

Full text

1 
Jß 55. 
(843.) 
Dorlage 
für die 
Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin. 
843. Vorlage (J.-Nr. 1 920 B. 94) — zur Beschluß 
fassung —, betreffend die Neuordnung der Gemeinde 
steuern. 
Das mit dem 1. April 1895 in Kraft tretende Kommunalabgaben- 
gesetz vom 14. Juli 1893 geht von folgenden Haupt-Gesichtspunkten aus: 
1. Die direkte Besteuerung ist möglichst einzuschränken. 
Sie darf erst dann eintreten, wenn die sonstigen Ein 
nahmen aus dem Gemeindevermögen, aus den Erträgnissen 
der gewerblichen Unternehmungen, aus Beiträgen und 
Gebühren, welche als Gegenleistungen für die Herstellung, 
Benutzung und Unterhaltung gemeindlicher Veranstaltungen, 
die Einzelnen vorzugsweise zu Gute kommen, zu erheben find, 
und endlich die Einnahmen aus besonderen indirekten Steuern 
zur Deckung der Haushaltungs-Ausgaben nicht ausreichen; 
2. ist innerhalb des Rahmens der direkten Besteuerung die 
Einkommensteuer nach Möglichkeit zu entlasten, und die 
Gemeindebesteuerung mehr als bisher auf die Realsteuern — 
das sind die nack dem Gesetze vom 14. Juli 1893 wegen 
Aufhebung direkter Staatssteuern den Gemeinden vom 
1. April 1895 ab überwiesenen Grund-, Gebäude- und 
Gewerbesteuern — zu basiren; 
3. ist den Gemeinden gestattet, sich besondere Steuern vom 
Grundbesitz und Gewerbe durch Steuerordnungen, welche der 
staatlichen Genehmigung bedürfen, zu schaffen. 
Sind solche besondere Steuern nicht eingeführt, erfolgt 
die Besteuerung in Prozenten der vom Staate nach wie vor 
zu veranlagenden Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuern; 
4. Einkommensteuern sind regelmäßig nur durch Zuschläge zur 
Staats-Einkommensteuer zu erheben; Zuschläge über den 
vollen Satz der Staats-Einkommensteuer hinaus 
bedürfen der Genehmigung des Staates; 
5. Die kommunale Belastung der staatlich veranlagten Real 
steuern hat zu der kommunalen Belastung der Staats- 
Einkommensteuer in einem bestimmten festen Verhältniß zu 
stehen. 
Als Regel stellt das Kommunalabgabengesetz auf, daß 
die vom Staate veranlagten Realsteuern mindestens zu dem 
gleichen und höchstens zu einem um die Hälfte höheren 
Prozentsatz zur Kommunalsteuer heranzuziehen sind, als 
Zuschläge zur Staats Einkommensteuer erhoben werden. 
(cfr. Anlage S. 130 und 131 der amtlichen Ausgabe des 
Kommunalabgabengesetzes und Anweisung zur Ausführung 
des Kommunalabgabengesetzes.) 
Werden besondere Gemeindesteuern erhoben, so ist 
ihr Aufkommen auf denjenigen Theil des Steuerbedarfs zu 
verrechnen, welcher durch Prozente der entsprechenden, vom 
Staate veranlagten Steuer aufzubringen sein würde; 
6. Auch die Realsteuern unter sich haben bei der Unter- 
vertheilung des durch sie aufzubringenden Bedarfs ein 
bestimmtes Verhältniß einzuhalten. 
Sie sind in der Regel mit dem gleichen Prozentsatz 
heranzuziehen. 
Eine Ausnahme und Abweichung von der Regel ist 
dann zulässig, wenn die Grundbesitzer oder die Gewerbe 
treibenden von Veranstaltungen der Gemeinde besondere Vor 
theile genießen, oder der Gemeinde besondere Kosten ver 
ursachen; 
7. die Betriebssteuer (§. 13 des Gesetzes wegen Aufhebung 
direkter Staatssteuern) muß mindestens in Höhe der staatlich 
veranlagten Beträge erhoben werden. 
8. Eine Anrechnung auf den durch Realsteuern und Einkommen 
steuer aufzubringenden Steuerbedarf findet weder bet der 
Betriebssteuer, noch bei der Bauplatzsteuer (§. 27 
Abs. 2 des Kommunalabgabengesetzes) statt; 
9. Mieths- und Wohnungssteuern dürfen hinfort neu nicht 
mehr eingeführt werden. 
Wo sie bestehen (Berlin, Frankfurt a. M., Danzig und 
Halle), sind sie auf ihre Uebereinstimmung mit den Be 
stimmungen des Kommunalabgabengesetzes zu prüfen, bedürfen 
sie weiterer Genehmigung des Staates, und treten außer 
Kraft, wenn diese Genehmigung nicht bis zum 1. April 1898 
erfolgt ist 
Miethssteuern von gewerblich benutzten Räumen sind auf 
die Gewerbesteuer, von Wohnungsräumen auf die Personal 
einkommensteuer bei Vertheilung des Steuerbedarfs zu ver 
rechnen. Bei gleichzeitiger Benutzung als gewerb 
licher und Wohnraum hat eine verhältnißmäßige 
Theilung wegen der Verrechnung zu erfolgen. 
Die Zwecks der Berathung der Neuordnung der Gemeindesteuern 
nach Maßgabe des Kommunalabgabengesetzes eingesetzte gemischte 
Deputation, in welche durch Beschluß der Stadtverordneten - Ver 
sammlung vom 31. Mai d. Js. 20 Mitglieder abgeordnet worden 
waren, hat nunmehr in Berücksichtigung der oben angegebenen Haupt 
bestimmungen des Kommunalabgabengesetzes die aus den in der 
I Anlage beigefügten Protokollen vom 13, 15, 18, 20, 22. und 
27. Juni d. Js. und der dabei gegebenen „Uebersicht" ersichtlichen Be 
schlüsse gefaßt, und sind wir diesen Beschlüssen fast überall beigetreten. 
Vor allem treten wir der Deputation darin bei, daß die bisherige 
Verwaltung des Kämmerei-Vermögens, incl. derjenigen unserer städ 
tischen Werke den gesetzlichen Anforderungen überall entsprechend ist, 
sowie daß neue und andere Gebühren und Beiträge, als sie sich schon 
jetzt auf den einschlägigen Gebieten der städtischen Verwaltung vor 
finden, nicht zu erheben sind. 
Bezüglich der im Protokolle vom 27. Juni cr. (S. 13) auf 
geworfenen und uns zur Prüfung übergebenen Frage, „ob es Angesichts 
der Bestimmungen des Kommunalabgabengesetzes auch ferner für zulässig 
zu erachten sei, Ueberschüsse aus der Verwaltung der Wasserwerke in 
die Stadlkasse fließen zu lassen" gestatten wir uns anzuführen, daß 
wir die Zulässigkeit der Fort-Erzielung von lleberschüssen bejaht haben. 
Wir erachten die städtischen Wasserwerke für ein gewerbliches Unter 
nehmen, welches gleichzeitig auch öffentlichen Interessen dient, daher nach 
§ 3 des Kommunalabgabcngesetzes zu behandeln ist. Die Grenzen 
zwischen „städtischen gewerblichen Unternehmungen" und „gemeindlichen 
Veranstaltungen zu gemeinnützigen Zwecken" sind, wie der Gesetzgeber 
und fast sämmtliche Kommentatoren des Kommunalabgabengesetzes 
anerkennen, genau kaum zu ziehen, und äußerst dehnbare und flüssige. 
Die Entscheidung kann nur nach der konkreten Sachlage getroffen 
werden. Hier ist cs nun Thatsache, daß die Stadtgemeinde Berlin in 
den städtischen Wasserwerken eine Finanzquelle erblickt und thatsächlich 
aus der Verwaltung derselben erheblichere Ueberschüsse, welche in den 
resp. Etats der Wasserwerke veranschlagt wurden, erzielt hat. Die 
Verwaltung dieser Werke ist daber durch Gemeindebeschlüsse auf die 
Gewinnung von Ueberschüsse» hingewiesen worden. Ihre Thätigkeit 
ist somit eine „fortgesetzt auf Erzielung eines Gewinnes gerichtete", 
d. h. also eine gewerbliche Thätigkeit gewesen. Damit fällt das be 
treffende Unternehmen unter den Begriff eines „gewerblichen". Vergl.
	        

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