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Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1892
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Heft No. 24 (Seite 260-261) und No. 41 (Seite 515-516) fehlen im Original
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11487311
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 58 (985-993), 3. Dezember 1892

Contents

Table of contents

  • Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Willibald Alexis
  • Title page
  • Preface
  • "Fridericus Rex" / Alexis, Willibald
  • Ertes Buch. Die Knabenwelt
  • Erstes Kapitel. Der junge Adler
  • Zweites Kapitel. Frau Kurzinne
  • Drittes Kapitel. Bruder Gottlieb
  • Viertes Kapitel. Von der Kolonie
  • Fünftes Kapitel. Die Familie
  • Sechstes Kapitel. Das Familiengericht
  • Siebentes Kapitel. Die neue Zeit
  • Achtes Kapitel. Der Verführer
  • Neuntes Kapitel. Krieg!
  • Zehntes Kapitel. Maria Theresia
  • Elftes Kapitel. Mollwitz
  • Zwölftes Kapitel. Die Schlittenfahrt
  • Zweites Buch. Der Deserteur
  • Erstes Kapitel.Der Kammerherr
  • Zweites Kapitel. Die Einquartierung
  • Drittes Kapitel. Der Ungar
  • Viertes Kapitel. Nächtliche Stimmen
  • Fünftes Kapitel. Das Ehrengericht
  • Sechstes Kapitel. Die Gesellschaft
  • Siebentes Kapitel. Spießruten
  • Achtes Kapitel. Das Geständnis
  • Neutes Kapitel. Das Lager
  • Zehntes Kapitel. Die Botschaft
  • Elftes Kapitel. Die Nacht
  • Zwölftes Kapitel. Hochkirch
  • Drittes Buch. Der Marquis
  • Erstes Kapitel. Die Kaffeegesellschaft
  • Zweites Kapitel. Das Geheimnis
  • Drittes Kapitel. Not und Hilfe
  • Viertes Kapitel. Die Maus
  • Fünftes Kapitel. Der nächtliche Besuch
  • Sechstes Kapitel. Das Auerhaus
  • Siebentes Kapitel. Mondscheinszenen
  • Achtes Kapitel. Die beste Welt
  • Neuntes Kapitel. Die Verschwörung
  • Zehntes Kapitel. Was ist ihm Preußen?
  • Elftes Kapitel. Feuer überall
  • Zwölftes Kapitel. Der Bruder
  • Viertes Buch. Die Vaterstadt
  • Erstes Kapitel. Das Vaterland
  • Zweites Kapitel. Der "Hungrige Wolf" und der "Tote Mann"
  • Drittes Kapitel. Der tote Mann
  • Viertes Kapitel. Tottleben
  • Fünftes Kapitel. Träumereien in Köpenick
  • Sechstes Kapitel. Der Kirchhof
  • Siebentes Kapitel. Feindes Hand
  • Achtes Kapitel. Verrat
  • Neuntes Kapitel. Das Abenteuer
  • Zehntes Kapitel. Das Vaterhaus
  • Elftes Kapitel. Der preußische Dichter
  • Zwölftes Kapitel. Viktoria
  • Fünftes Buch. Wintermärchen
  • Erstes Kapitel. Die Erwartung
  • Zweites Kapitel. Die Gespenster-Republik
  • Drittes Kapitel. Das Gardinenregiment
  • Viertes Kapitel. Der Geist in der Kirche
  • Fünftes Kapitel. Der Höllenhund
  • Sechstes Kapitel. Zitierte Geister
  • Siebentes Kapitel. Die Erscheinung
  • Achtes Kapitel. Macht der Launen
  • Neuntes Kapitel. Eine Kapitulation
  • Zehntes Kapitel. Filiationsrecherchen
  • Elftes Kapitel. Der Würgengel
  • Zwölftes Kapitel. Das Wunder
  • Sechstes Buch. Der Friede
  • Erstes Kapitel. Der Brief mit Morgenrot
  • Zweites Kapitel. Das Geständnis
  • Drittes Kapitel. Eine warme Frühlingssonne
  • Viertes Kapitel. Die Cour
  • Fünftes Kapitel. Opernszene
  • Sechstes Kapitel. Englischer Nachtisch
  • [Ramlers Gedicht]
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

10. Kapitel. Maria Theresia. 
119 
seleid mit einer breiten Tresse und einen Zopf, so lang, daß alle 
Jungen mich beneiden, und die kleine Stefanie mir noch einmal 
so gut sein würde als sonst. Das war doch auch hübsch bei den 
Preußen und darum ließ ich's mir noch gefallen. Denn, was 
die alte Suse sonst meinte, daß die kleine Stefanie sich die Augen 
rot weinen würde, wenn ich fortliefe, kümmerte mich nicht allhu— 
sehr, da ja die Maria Theresia sich ebensosehr darüber freuen 
mußte, als die Stefanie trauern. 
Der große Tag kam mit dem neuen Jahre heran. Der Zopf 
ist die Ehre des Rannes, so dachte ich mir, wenn man einen 
Zopf hat, hört man auf ein Kind zu sein, also kriegt man auch 
keine Schläge mehr mit dem spanischen Röhrchen, und das war 
sehr viel. Also ein Abschnitt im Leben lag zwischen heut und 
morgen. Noch am Abend hatte ich eine Lektion wit einem von 
den dreien bekommen, die oben auf dem Dfen stehen, und schon 
am Morgen darauf strehlte und brannte und puderte der Friseur 
mich zu einem neuen Menschen, und ich saß so feierlich ruhig, 
wie nur eine Religieuse, der man das Haar abschneidet. Dann 
zogen fie mir die Jacke aus, nicht um den Leib in eine enge 
Montur zu pressen, sondern um einen schönen hellblauen Rock 
mir anzuziehen. Wie fühlte ich mich, als sie ihn mir über der 
Brust zuhakten, wie schlug das Herz gegen die handbreiten goldenen 
Tressen und wie der Zopf — ach, ganz anders als ein spanisches 
Rohr — auf den Rücken. Meine Mutter küßte mich auf die 
Stirn, und eine Träne rann mir über das Gesicht, der Vater 
reichte mir die Hand zum Kuß und sagte mir, ich solle mein 
ganzes Leben an ihn denken, eine Ermahnung, die mir über— 
flüssig vorkam. Er winkte uns in die Nebenstube: „Nun 
kommt noch was,“ zischelte mir die Suse ins Ohr, „vom Herrn 
Marquis, juchheissa, freue dich“ Auf dem Tisch brannten neun 
Wachslichter und eine große, lange Lebenskerze in der Mitte des 
Kuchens; ach aber der Degen, nach dem mein Herz schlug, den 
suchte ich vergebens, und ein Degen gehörte doch, wie das Tip— 
pelchen aufs i zum Tressenkleide. Eine schwere goldene Uhr nahm 
der Vater vom Kuchen und steckte sie mir in die seidene Hosen— 
tasche. Die lange Kette hing mir fast bis ans Knie; sie war 
recht schön, aber ein gerader Degen war sie doch nicht. der hätte 
mir bis an die Waden gehangen. 
Flugs mußte ich nun zu Oheim Rats gehen und mich dem 
Herrn Onkel, der Frau Tante präsentieren. Der Stefanie sollte 
— 
einem Kratzfuß die Hand küssen, und mit dem Vetter sollte ich 
mich nicht mehr kitzeln und prügeln, sondern ihn auf beide Backen
	        

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