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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Bericht über die Gemeinde-Verwaltung der Stadt Berlin : in den Verwaltungs-Jahren ... / herausgegeben vom Magistrat der Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Heymanns 1912
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1829/1840-1906/1910
Fußnote:
Erscheint teils in 3 Teilen
ZDB-ID:
2903732-3 ZDB
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1881
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11105610
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
XVII. Die Kassenverwaltung, das Exekutions-,Etats- und Rechnungswesen

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 50, 29. April 1987
  • Nr. 51, 7. Mai 1987
  • Nr. 52, 14. Mai 1987
  • Nr. 53, 21. Mai 1987
  • Nr. 54, 18. Juni 1987
  • Nr. 55, 22. Juni 1987
  • Nr. 56, 2. Juli 1987
  • Nr. 57, 11. Juli 1987
  • Nr. 58, 10. September 1987
  • Nr. 59, 24. September 1987
  • Nr. 60, 22. Oktober 1987
  • Nr. 61, 29. Oktober 1987
  • Nr. 62, 12. November 1987
  • Nr. 63, 26. November 1987
  • Nr. 64, 3. Dezember 1987
  • Nr. 65, 10. Dezember 1987
  • Nr. 66, 11. Dezember 1987
  • Nr. 67, 19. Dezember 1987

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 10. Wahlperiode 
54. Sitzung vom 18. Juni 1987 
Schütze 
(A) zen zu ziehen und ein modernes und leistungsfähiges Univer 
sitätsklinikum am Standort Wedding zu errichten, ist vom 
Wissenschaftsrat des Bundes am 22. Mai 1987 nach intensiver 
Diskussion bestätigt und unterstützt worden. Der Wissen 
schaffsrat empfiehlt das Berliner Vorhaben zur Aufnahme in 
den Rahmenplan für Hochschulbauvorhaben. Damit konnte 
sich die Berliner Planung gegen konkurrierende Bauvorhaben 
aus Bayern durchsetzen und hat die Prüfung auf ihre Seriosität 
im Wettbewerb mit anderen - und das halte ich für besonders 
wichtig - vor einem unabhängigen Sachverständigengremium 
bestanden. 
Der Wissenschaftsrat hat als Alternative die Beibehaltung 
des Klinikum Charlottenburg sowie eine Verlagerung nach 
Neukölln bzw. nach Steglitz geprüft und verworfen. Nach dem 
Verlauf der Beratungen des Wissenschaftsrates bin ich der 
Überzeugung, daß durch die Berliner Entscheidung zur Verla 
gerung in das Rudolf Virchow-Krankenhaus - und nur durch 
diese - der Erhalt des zweiten Universitätsklinikums, und 
damit die Bedeutung der Stadt als überregionales Zentrum 
von Forschung und Ausbildung, auch in der Medizin, auf 
Dauer erhalten werden konnte. Von der Verlagerung des 
Klinikums Charlottenburg und der durch das heute einge- 
brachte Gesetz erfolgenden Errichtung des Universitätsklini 
kums Rudolf Virchow erhofft sich der Wissenschaftsrat eine - 
ich zitiere - grundlegende Verbesserung der Bedingungen für 
klinische Forschung und Lehre, aber auch für die Krankenver 
sorgung. 
[Frau Brinckmeier (SPD): Das ist nicht viel!) 
Wenn man einmal Revue passieren läßt, was gerade von der 
Opposition im letzten Jahr zu diesem Thema abgelassen 
worden ist, dann muß man sich diese Formulierung des 
Wissenschaftsrales auf der Zunge zergehen lassen, 
[Dr. Kremendahl (SPD): Glauben kann man viel! - 
Zuruf der Frau Abg. Brinckmeier (SPD)] 
- Seien Sie doch nicht so aufgeregt, Frau Brinckmeier. Geben 
Sie doch einmal zu, daß Sie falsch gelegen haben, daß Sie der 
Wissenschaftsrat eines Besseren belehrt hat, und beteiligen 
Sie sich sinnvoll an der Planung. 
[Beifall bei der CDU] 
Diese Verbesserung wird insbesondere erreicht durch die 
Errichtung eines zentralen Forschungsgebäudes in Verbin 
dung mit Pathologie, Humangenetik und klinischer Chemie; 
die unter Forschungsgesichtspunkten erfolgenden Neuord 
nung der inneren Medizin; die Errichtung eines Kinderzen 
trums in Verbindung mit der Frauenheilkunde und der Präna 
talmedizin und die bessere Gliederung der Chirugie in enger 
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin. 
Ich möchte nicht verhehlen, daß die Empfehlung des 
Wissenschaftsrates zu Gunsten des Rudolf-Virchow-Klini- 
kums meine Fraktion mit großer Genugtuung erfüllt. Auch 
wenn die wütende Ablehnung - ich habe gerade davon 
gesprochen - und die geradezu manischen Proteste von SPD 
und AL gegen die Verlagerung zu deutlich als rein taktische 
Opposition zu erkennen waren, so hat sich doch wohl jeder 
verantwortungsbewußte Hochschul- und Gesundheitspolitiker 
angesichts der weitreichenden Auswirkungen dieser ehrgei 
zigen Pläne gefragt, ob sie vor dem neutralen Sachverstand 
des Wissenschaftsrates Bestand haben würden. - Ich habe es 
bereits erwähnt: Sie halten Bestand. 
[Dr. Kremeidahl (SPD): So neutral ist der nicht!] 
Ich beglückwünsche daher - das muß an dieser Stelle erlaubt 
sein - die verantwortlichen Senatoren Turner und Fink dazu, 
daß sie sich nicht von ihrem Konzept haben abbringen lassen 
und daß sie durch ihre soliden Planungsvorarbeiten in Bonn 
haben überzeugen können. 
[Zuruf des Abg. Wagner, Jürgen (SPD)] 
Durch das vorliegende Gesetz soll das Universitäfsklinikum (C) 
Rudolf Virchow errichtet werden. Für das mehrere Jahre 
andauernde Verlagerungsunternehmen, bei dem Forschung, 
Lehre und Krankenversorgung an den beiden Standorten 
gewährleistet werden müssen und bei dem schwierige Bau-, 
Personal- und Finanzierungsentscheidungen zu treffen und 
umzusetzen sind, ist eine besondere Entscheidungsstruktur 
zu schaffen. Der von uns vorgelegte Gesetzentwurf sieht sie in 
einer Weise vor, die die sachgerechte und zügige Abwicklung 
der Verlagerung ermöglicht, ein enges Zusammenwirken des 
Landes Berlin, des Bezirksamtes Wedding und der Freien 
Universität gewährleistet und den Belangen der Betroffenen, 
insbesondere auch der Beschäftigten, an beiden Standorten 
Rechnung trägt. Dieses Gesetz schafft für den begrenzten 
Zeitraum vom 1. August 1987 bis zum 31. März 1993- also für 
ca. fünfeinhalb Jahre-spezialgesetzliche Bestimmungen, die 
den Vorschriften des Berliner Hochschulgesetzes, des Lan 
deskrankenhausgesetzes, des Personalvertretungsgesetzes 
und der Landeshaushaltsordnung vorgehen. Das Gesetz ist 
nicht nur zeitlich begrenzt, sondern auch inhaltlich aut den 
technischen Vorgang der Klinikumsverlagerung beschränkt. 
Die Zuständigkeiten der Freien Universität für akademische 
Angelegenheiten bleiben durch dieses Gesetz unberührt; 
insbesondere die Berufungsangelegenheiten liegen aus- | 
schließlich in der Zuständigkeit der nach dem Berliner Hoch- * 
Schulgesetz vorgesehenen Entscheidungsträger. 
Der Einbringung dieses Gesetzesentwurfes ist ein intensi 
ves Anhörungs- und Konsultationsverfahren durch die zustän 
digen Senatsverwaltungen vorangegangen. Die Betroffenen, 
insbesondere die beiden Krankenhäuser, die Freie Universi 
tät, das Bezirksamt Wedding und die Personalvertretung 
haben die Gelegenheit zur Stellungnahme genutzt. Ihren 
Anliegen wurde soweit als möglich Rechnung getragen. 
Außerdem ist es in der Zwischenzeit zum Abschluß einer 
Vereinbarung zwischen Senat und Tarifvertragspartnern über 
die Arbeitsplatzsicherung und die Wahrung der Rechte der 
Beschäftigten an beiden Standorten, in Charlottenburg und in 
Wedding, gekommen. 
Meiner Fraktion ist dies eine ausreichende Grundlage 
dafür, nun nach dem sehr langen Vorlauf sehr schnell über 
unseren Gesetzesantrag zu beschließen. Wir haben jedoch 
die Berechtigung für den möglichen Wunsch der Opposition 
gesehen, die parlamentarischen Beratungen durch ein Anhö 
rungsverfahren in den Ausschüssen zu ergänzen-wobei man 
in diesem Zusammenhang ruhig einmal sagen kann, daß wir 
zu diesem Komplex schon diverse Anhörungen durchgeführt 
haben. ß 
[Frau Brinckmeier (SPD): In welchen 
parlamentarischen Ausschüssen ist es besprochen 
worden?] 
Andererseits liegt es im dringenden Interesse der durch die 
Verlagerung Betroffenen, dieses Gesetz zügig, das heißt noch 
vor der Sommerpause, zu beschließen. 
Unser Wunsch, dieses Gesetz vorab den beteiligten Aus 
schüssen zu überweisen, und die freundliche Entsprechung 
dieses Wunsches durch den Präsidenten dienten in erster 
Linie dem Zweck, meine Damen und Herren von der Opposi 
tion, das lassen Sie sich gesagt sein, Ihnen die Möglichkeit zu 
geben, Ihr Informationsbedürfnis zu befriedigen und eventuell 
noch Anhörungen durchzuführen. Dies haben Sie durch Ihr 
obstruktives Verhalten vereitelt, indem Sie nämlich im Wis 
senschaftsausschuß - als wir diese Verfahrensweise bespre 
chen wollten - einfach ausgezogen sind. Dann können Sie sich 
heute nicht darüber beschweren, daß Ihnen alles zu schnell 
geht. 
Ich erkläre jedenfalls für meine Fraktion, daß wir eine 
zügige Beratung in den übrigen Ausschüssen durchführen 
wollen, was natürlich nicht auf Kosten der Gründlichkeit gehen 
darf. Ich sage hier an dieser Stelle, und ich habe beispielswei- 
3268
	        

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