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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)

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fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Bericht über die Gemeinde-Verwaltung der Stadt Berlin : in den Verwaltungs-Jahren ... / herausgegeben vom Magistrat der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: Heymanns 1912
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1829/1840-1906/1910
Note:
Erscheint teils in 3 Teilen
ZDB-ID:
2903732-3 ZDB
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1863
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11051166
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
Magistrats-Bericht

Preface

Title:
Vorbemerkung

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

31 Jansen, Die Neubauten für die Grusonschen Pflanzensamralungen irn Friedrich Wilhelms-Garten in Magdeburg. 32 
sind an ihren Schäften gleich dem Bogenwulst mit abwechseln 
den, im Zickzack geführten Hohlkehlen und Wülsten geschmückt. 
Auf der äufseren Sohlbank kauern zwei katzenartige Thiere 
von jedenfalls sinnbildlicher Bedeutung (Abb. 8). Die Winkel 
zwischen Haupt- und Nebenapsiden sind durch unbelastete Säulen 
mit korinthisirenden Capiteileu ausgefüllt (Abb. 17 Bl. 7).*) Im 
*) Dieselbe Anordnung findet sich in Alpirsbaoh im Schwarz 
walde. Das dortige Portal zeigt einen Beschlag von fast genau der 
selben Form wie das vorstehend beschriebene. Alpirsbach war 
ebenfalls Benedictinerabtoi. 
Giebel befindet sich ein Doppelfenster, dessen Mittelstätze mit 
Doppelschaft, einfacher, aus Platte und Schräge bestehender 
Basis und ebensolchem Capitell gebildet ist. 
Das ganze Bauwerk ist in rothem Vogesensandstein errichtet 
und mit Ziegeln eingedeckt. Der Zustand der Kirche ist Dank 
den aufgewandten Wiederherstellungsarbeiten verhältnismäßig 
gut, sodafs zu erwarten steht, dafs noch eine ganze Beibe von 
Jahren an ihr vorüberziehen wird, ohne merkliche Spuren der 
Zerstörung zu hinterlassen. Eugen Micü( ^ 
Die Neubauten für die Grusonschen Fflanzensammlnngen im Friedrich Wilhelms- 
Garten ln Magdeburg. 
(Mit Abbildungen auf Blatt 8 bis 10 im Atlas.) 
Den vielen Verdiensten, die sich der am 30. Januar 1895 
verstorbene Geheime Commercieurath Grusen um Magdeburg 
erworben, hat die Familie nach dem Tode ihres Oberhauptes 
durch Schenkung seiner kostbaren Pflanzensammlungen an die 
Stadt ein dauerndes Andenken hinzugefügt. Im Sinne des Ver 
storbenen bot Anfang 1895 der Sohn, Herr Dr. jur. Gruson, 
die Sammlungen der Stadt an, indem sowohl er wie die Wittwe, 
Frau Geheimrath Gruson, je 50000 J6 beisteuerten, um die 
Annahme des Geschenkes durch die städtischen Behörden zu 
erleichtern. Unter diesen Umständen erfolgte dieselbe, und am 
9. Mai 1895 wurden die auf 300000 ermittelten Bau 
kosten zur veränderten Unterbringung der Sammlungen bewilligt. 
In unmittelbarer Nähe eines der Stadt gehörigen Gesellschafts 
hauses mit stark besuchtem Garten, der bequeme Verbin 
dungen mit allen Theüen der Stadt hat, wurde ein Theil einer 
älteren städtischen Parkanlage den Wünschen der Stifter ent 
sprechend zum Bauplatz bestimmt. 
Die Sammlungen waren früher auf dom neben der Fabrik 
belogenen Landhausgrundstück Grusons untergebraeht. An der 
südlichen Grenzmauer waren dort entsprechend dem Wachsthum 
und der Vermehrung der Sammlungen nach Lust und Neigung 
des Besitzers die Gewächshäuser zwanglos aneinander gereiht, 
und zwar für die Aufnahme von Palmen, Famen, Cycadeen, 
Orchideen, Crotou, Aroideen, Kakteen und Suoculenten neben 
Vermehrungshäusern, Weinspalieren usw. Um die Neubau- 
kosten nach Möglichkeit zu beschränken, war die Verwendung 
der alten Häuser, wenn auch mit veränderter Zweckbestimmung, 
soweit angängig, geboten, und sowohl aus dieser Forderung, 
wie aus der weitgehenden Rücksichtnahme auf Schonung werth- 
voller Baumbestände in dem für den Neubau bestimmten Park- 
theile ist die Grundtirsanordnung entstanden, wie sie Blatt 8 
aufweist. Die greiseren Häuser liegen dabei mit der Haupt 
front nach Südsüdost. Von einer Südlage raufste mit Rücksicht 
auf die gewählte Baustelle Abstand genommen werden. Die Lage 
nach Südsüdost sichert übrigens auch den hinter der vorderen 
hoben Baugruppe gelegenen niedrigeren Häusern bessere Be- 
leuehtungs- und Lageverhältnisse. Die Plangestaltuug war ferner 
von der Entscheidung darüber abhängig, ob und inwieweit sich 
in dem Neubau ein geselliger Verkehr mit den Sammlungen 
vertrüge in dem Sinne etwa wie in der Flora bei Berlin oder 
im Frankfurter Palmengarten. Zum Glück ist von einer der 
artigen Verbindung abgesehen worden, die um so entbehrlicher 
(Alle Hechte Vorbehalten.) 
ist, als wenige Schritte entfernt das vorerwähnte gröfsere Ge 
sellschaftsbaus liegt. 
Die von allen Seiten freie Lage der neuen Häuser und 
die bevorzugte Stellung der Hauptseite gegen den Platz bei 
dem Gesellsehaftshause führte zu einer entsprechenden architek 
tonischen Ausgestaltung der Palmen-, Cycadeen- und Farn 
häuser, denen zur weiteren baulichen Gliederung sowie als 
Ueberleitung vom Freien zu der feuchten Wärme des Palmen- 
hauses ein Kalthaus vorgelegt ist, das mit der Büste des 
Begründers der Sammlung geschmückt werden wird. Vor dem 
Kalthause befindet sich noch ein Vorraum zum Ablegen der 
Kleider und zur Ausgabe der Karten. Die anfänglich ge 
wünschte Anordnung von zwei Kalthäusern im Osten und Westen 
des Farn- bezw. Cyeadeenhauses ist zu gunsten der architekto 
nischen Entwicklung und Steigerung der Innenwirkung nach 
dem Palmenhause hin aufgegeben -und dafür das dem Palmen 
hause nunmehr vorgelegte Kalthaus in seinen Abmessungen ver 
größert worden. Die nach Nordnordwest belegene Rückseite der 
genannten drei Warmhäuser ist massiv mit Luftisolirschichten 
ausgeführt und hat Gelegenheit zur Anlage von Tropfsteinbauten 
gegeben, die, durch Treppen zugänglich gemacht, hübsche 
Blicke aus verschiedenen Höhen in die Culturen ‘ der Häuser 
gewähren. Aus dieser vorderen, die Bauanlage beherrschenden 
Gruppe gelangt man, der im Grundrisse Blatt 8 durch den Pfeil 
angedeuteten Wegordnung folgend, in die Abtheilung der Orchi 
deen, dann zu den Croton, von dort zu den Aroideen, dem 
nächst zu der reichhaltigen Kakteensammlung, um endlich durch 
das Succulentenhaus den Rundgang zu beschließen. 
Die vorstehend genannten Häuser sind für die Besichtigung 
freigegeben, und zwar an einigen Tagen ohne Entgelt, an 
anderen gegen geringe Zahlung. Außerdem sind, wenn auch 
nicht für die öffentliche Benutzung bestimmt, vier Cultur- bezw. 
Vermehmngshäuser neu erbaut,- die vom Kopf-Ende des Kakteen- 
hauses aus auch unmittelbar erreicht werden können. 
Die Mitte der in sich geschlossenen Hauptanlage nimmt 
ein großer Hofraum ein, der zur Einrichtung von Mistbeeten 
für Culturen Verwendung finden kann. Er wird durch ein 
zwischen dem Aroideen- und dem Falmenbause befindliches Süß- 
wasseraquariura in zwei ungleiche Hälften getheilt, von denen 
die größere ein Regenwasserbassin von erheblicher Fassungs 
kraft mit üeberlauf nach einem Brunnen enthält. Beide Hof- 
theile sind durch schmale, glasgedeckte und abgeschlossene
	        

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