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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 15.1889 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 15.1889 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Schöneberg
Title:
Personalnachweisung der Gemeinde-Verwaltung der Stadt Berlin-Schöneberg / herausgegeben vom Magistrat der Stadt Berlin-Schöneberg
Publication:
Berlin 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1899-1914 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2903719-0 ZDB
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1912
Language:
German
Digitization:
, 2017
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10718937
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
I. Magistrat

Chapter

Title:
A. Magistratsmitglieder

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1889 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 6. October 1888 Nr, 1
  • 13. October 1888 Nr, 2
  • 20. October 1888 Nr, 3
  • 27. October 1888 Nr, 4
  • 3. November 1888 Nr, 5
  • 10. November 1888 Nr, 6
  • 17. November 1888 Nr, 7
  • 24. November 1888 Nr, 8
  • 1. Dezember 1888 Nr, 9
  • 8. Dezember 1888 Nr, 10
  • 15. Dezember 1888 Nr, 11
  • 22. Dezember 1888 Nr, 12
  • 29. Dezember 1888 Nr, 13
  • 5. Januar 1889 Nr, 14
  • 12. Januar 1889 Nr, 15
  • 19. Januar 1889 Nr, 16
  • 26. Januar 1889 Nr, 17
  • 2. Februar 1889 Nr, 18
  • 9. Februar 1889 Nr, 19
  • 16. Februar 1889 Nr, 20
  • 23. Februar 1889 Nr, 21
  • 2. März 1889 Nr, 22
  • 9. März 1889 Nr, 23
  • 16. März 1889 Nr, 24
  • 23. März 1889 Nr, 25
  • 30. März 1889 Nr, 26
  • 7. April 1889 Nr, 27
  • 14. April 1889 Nr, 28
  • 21. April 1889 Nr, 29
  • 28. April 1889 Nr, 30
  • 05. Mai 1889 Nr, 31
  • 12. Mai 1889 Nr, 32
  • 19. Mai 1889 Nr, 33
  • 26. Mai 1889 Nr, 34
  • 1. Juni 1889 Nr, 35
  • 8. Juni 1889 Nr, 36
  • 15. Juni 1889 Nr, 37
  • 22. Juni 1889 Nr, 38
  • 29. Juni 1889 Nr, 39
  • 6. Juli 1889 Nr, 40
  • 13. Juli 1889 Nr, 41
  • 20. Juli 1889 Nr, 42
  • 27. Juli 1889 Nr, 43
  • 3. August 1889 Nr, 44
  • 10. August 1889 Nr, 45
  • 17. August 1889 Nr, 46
  • 24. August 1889 Nr, 47
  • 31. August 1889 Nr, 48
  • 7. September 1889 Nr, 49
  • 14. September 1889 Nr, 50
  • 21. September 1889 Nr, 51
  • 28. September 1889 Nr, 52

Full text

stellen. Mit Freuden gingen der Fürst und die Städter aus 
das Abenteuer ein. Ferner cn:!'ct Brnsehaver zur bestimmten 
Zeit seine adligen Nachbaren zu sich; sie bargen sich wohl ge 
rüstet in aeht große Wagen und wurden sorgfältig mit Hen- 
nnv Strenbündeln bedeckt. Zn Fnhrknechten aber nahm der 
Abenteurer frische, wehrhafte Männer in Banemkleidern; sie 
trugen Harnische unter denselben; auch der guten Spieße lag 
auf den Wagen eine große Zahl bereit. In der gewissen 
Erwartung, daß Herr Werner, vom Gelage trunken, tn der 
Nacht vom Sonntage zum Montage sehr lange schlafen 
werde, machten die herzhaften Gesellen sich um Mitternacht 
ans den Weg. Noch vor Tage kamen sie an die Zollbrücke, 
machten die Wächter, welche selbstverständlich ihr gehöriges 
Teil von Herrn Werners „Kindelbier" bekommen hatten, 
munter und wurden bereitwillig von denselben eingelassen. 
Kaum aber war die Brücke niedergefallen, als Brnsehaver und 
seine Begleiter zu deit Wasten griffen. Die Thorwache wurde 
überwältigt; die Märker wurden niedergeschlagen oder in den 
Strom geworfen; rechtzeitig gelang es den Pommern, das 
Lösen der Notschüsse zu verhindern. Dattn besetzten sie das 
Thor und eilten über den Damm zur Stadt. Allein schon 
war es Tag geworden; — als sie an die letzte Brücke vor 
dem eigentlichen Stadtthore kamen, ging die Sonne ans. Da 
sahen sie zu ihrem Schrecken, daß einige Zimmerlente an der 
Ausbesserung der Brücke arbeiteten und zu diesem Behufe den 
Bohlenbelag derselben teilweise schon abgehoben hatten. „Hier", 
so sagt Barthold in seiner „Pommerischen Geschichte", „galt 
es Glück und augenblickliche Entschlossenheit;" — die Aben 
teurer waren in höchster Not; weiter konnten sie nicht, und, 
was das schlimmste war, die Ueberrnmpelnng des Zolltttrmes 
von Garz mußte jeden Augenblick entdeckt werden. Zum 
Glücke für Brnsehaver erboten sich indessen die Arbeiter nach 
Erlegung eines Trinkgeldes, in Gemeinschaft mit den Fnhr 
knechten die Bohlen schnell wieder über die Balken zu legen. 
So gelangten die Pommern in das offenstehende Stadtthor 
und sperrten dasselbe ditrch die haltenden Wagen. Die 
Knechte und die Edelleute sprangen ans ihren Verstecken her 
vor, erschlugen die Besatzung des Thores und riefen die 
Stargarder und die Stettiner, welche ans Kähnen, wie ver 
abredet, sich versteckt hatten, zur Brücke hinauf. Schnell und 
leise ging's dantt durch die morgenstille Stadt; — bald war 
auch das Stettiner Thor erbrochen. Herzog Wartislaw sprengte 
durch dasselbe in Garz hinein. Ehe noch Herr Werner von 
der Schnlenbnrg munter ward, war er schon so gut wie ge 
fangen genommen. Allein er war ein unverzagter Kriegsmann. 
„O wehe! Allzu lange geschlafen!" rief er, vom Bette 
aufspringend. „Männer!" redete er dann seine Knechte weiter 
an. „Renen wir uns nach dem Vierradener Thore!" — 
Das allerdings gelang Herrn Werner; aber er hatte dort 
gar schweres zu bestehen. Herzog Wartislav zwang die Bürger 
zur Huldigung; dann zündete er unter dem Vierradener Thore 
ein großes Feuer an, um die Belagerten durch ben Qualm 
zur Ergebung zu zwingen. Doch Herr Werner schoß unge 
achtet des Rauches mit Pfeilen mutig von dem Turm Hemieder 
und tötete noch manchen der Pomment. Nach der Angabe 
des alten Chronisten Kanzow soll er sich sogar vier Tage auf 
dem Thore gehalten haben; Friedeborn, der Geschichtsschreiber 
Stettins, berichtet, selbst noch darüber hinaus, die Märker 
hätten sich zehn Tage lang im Schlosse zu Garz und ttoch 
vier weitere Tage auf dem gedachten Thore verteidigt. Ans 
alle Fälle büßte Herr Werner von der Schnlenbnrg seinen 
wohlerworbenen Kriegsrnhm nicht ein. AIs er ans dem Thor- 
turme trat, da bot ihm der Herzog Wartislaw die Rechte und 
sprach: 
„Herr Werner, gort willkommen!" — 
„So ungern," erwiderte ihm der märkische Hanptmann 
und Rat, „sah ich Eure Fürstliche Gnaden noch nie!" — 
Das war die Taufe zu Garz! 
(Fortsetzung folgt.) 
Brandenburger Reminiszenzen. 
Von DrrUo. 
(Fortsetzung.) 
Nachdem wir diesen mißglückten Versuch betrachtet haben, 
der in der Mitte des verflossenen Jahrhunderts gemacht wurde, 
um eine monopolisierte Industrie in der Kur- und Hauptstadt 
Brandenburg zu entwickeln, wird ein Blick auf die gewerb 
lichen Verhältnisse und die gesamte Kommnnalver- 
waltnng der Stadt von Interesse sein, worüber eine eingehende 
Untersuchung des Kriegs- und Domainenrats von Thile im 
im Jahre 1739 übersichtliche Anskttnft giebt. Das Magistrats- 
kolleginm bildeten danach ein Direktor, drei Räte, zwei Bürger 
meister, zwei Syndici, ein Kämmerer, zwei Ratmänner, sechs 
Senatoren, ein Sekretär und ein Oekonomieinspektor. Die 
Arbeit des Kollegii könnte, heißt es in dem Revisionsberichte, 
wohl von wenigeren rnsvalwis versehen werden, wenn selbige 
alle gleiche Kapazität besäßen. Ans der Geschästsverteilnng 
ergiebt sich, daß die Neustadt ntid die Altstadt noch zttm großen 
Teile besonders verwaltet wurde, und daß noch jeder Stadtteil 
seitt eigenes 'Gericht hatte. Das Vonnnndschaftswesen war 
arg vernachlässigt und viele Vormnndschaftsrechnnngen waren 
seil Jahren nicht abgenommen. „Hieraus geht," heißt es in 
dem Protokoll, „hervor, wie sehr viele Kollegen ihr Amt 
negligiren, die Dinge gehen lassen, wie sie wollen, und in 
den Tag hinein leben; alle Arbeit fällt auf wenige, denen das 
Leben sauer gemacht wird, statt daß jeder mit Redlichkeit seinen 
Strang ziehen sollte." Ueber die Negligenz der Mitglieder 
des Magistrats wurde viel geklagt und der Grund hierfür 
daritt gefunden, daß der Direktor Lampe seine Autorität bei 
dem Kollegia und der Bürgerschaft ganz vergeben habe. 
„Kommt es," wird gesagt, „zur Besetzung wichtiger Aemter 
bei dem rninistsrio oder collegio scholastico, so machen 
die factiones sich geltend, obwohl die wenigsten wissen, was 
zu einem rechtschaffenen Prediger oder Schulmann erfordert 
wird. Die unangenehmen Sachen schiebt jeder von sich ab 
und drückt sich von den Ratssitzungen, wettn solche Sachen 
vorkommen. Die conclusa collegii sind in der Stadt bekannt, 
bevor man kaum das Rathaus verlassen hat; dies muß streng 
untersagt und genaue Kontrole über den Besuch der Rats 
sitzungen geführt werden." Gerügt wurde auch, daß ver 
schiedene Magistratsmitglieder, welche Kassenrendanten waren, 
keine Kaution gestellt hatten. Eine besondere Holzrechmmg 
über die städtische Heide, welche bei der Bereisung ziemlich 
ausgehalten befunden ward, existierte nicht; jedes Magistrats 
mitglied durfte sechs Schweine frei in die Mast jagen lind 
nenn Klafter Eichenholz für sich hauen lassen; wie viele Klafter 
Spielholz jedes Mitglied des Magistrats ans der Heide be-
	        

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