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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 15.1888 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Personalnachweisung der Berliner Gemeindeverwaltung und der mit ihr in Verbindung stehenden Verwaltungen und Anstalten / amtlich herausgegeben vom Magistrat der Stadt Berlin
Other titles:
Personalnachweisung der Berliner Gemeindeverwaltung und der mit derselben in Verbindung stehenden Anstalten, Verwaltungen und Aemter
Publisher:
Königlich Preußisches Statistisches Bureau
Statistisches Amt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin 1920
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1879; 1885; 1890; 1892; 1894; 1896-1915; 1918; 1920
Note:
Herausgeber früher: Statistisches Bureau; zeitweise: Statistisches Amt
ZDB-ID:
2900833-5 ZDB
Berlin:
B 766 Staat. Politik. Verwaltung: Gesamtdarstellungen
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1920
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 766 Staat. Politik. Verwaltung: Gesamtdarstellungen
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10898141
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Index

Title:
B. Verzeichnis der für vorübergehende Aufgaben eingerichteten Dienststellen

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1888 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichniß
  • No. 1, 5. Januar 1888
  • No. 2, 12. Januar 1888
  • No. 3, 19. Januar 1888
  • No. 4, 26. Januar 1888
  • No. 5, 2. Februar 1888
  • No. 6, 9. Februar 1888
  • No. 7, 16. Februar 1888
  • No. 8, 23. Februar 1888
  • No. 9, 1. März 1888
  • No. 10, 8. März 1888
  • No. 11, 9. März 1888
  • No. 12, 20. März 1888
  • No. 13, 28. März 1888
  • No. 14, 5. April 1888
  • No. 15, 12. April 1888
  • No. 16, 19. April 1888
  • No. 17, 26. April 1888
  • No. 18, 3. Mai 1888
  • No. 19, 9. Mai 1888
  • No. 20, 24. Mai 1888
  • No. 21, 31. Mai 1888
  • No. 22, 7. Juni 1888
  • No. 23, 14. Juni 1888
  • No. 24, 15. Juni 1888
  • No. 25, 21. Juni 1888
  • No. 26, 28. Juni 1888
  • No. 27, 9. August 1888
  • No. 28, 14. August 1888
  • No. 29, 6. September 1888
    No. 29, 6. September 1888
  • No. 30, 20. September 1888
  • No. 31, 27. September 1888
  • No. 32, 4. Oktober 1888
  • No. 33, 11. Oktober 1888
  • No. 34, 17. Oktober 1888
  • No. 35, 1. November 1888
  • No. 36, 15. November 1888
  • No. 37, 22. November 1888
  • No. 38, 29. November 1888
  • No. 39, 6. Dezember 1888
  • No. 40, 13. Dezember 1888
  • No. 41, 20. Dezember 1888

Full text

b) der Ausschuß zur Vorprüfung der Gültigkeit der Stadt- 
verordneten-Wahlen, 
Vorsitzender: Stadtv.-Vorst. Dr. Stryck, 
Stellv. des Vorsitzenden: Stadtv. Dr. Meyer II. 
Die Schriftführung ist dem Bureau übertragen worden. 
Am Beginn der heutigen Sitzung sind die Mitglieder für den 
durch Beschluß der Versammlung vom 26. Januar d. I. — Prot. 
Nr. 25 — zur Vorberathung der Vorlage (Drucksache 48), betreffend 
die Uebernahme der Voßstraße in das Eigenthum und die Unter 
haltung der Stadt, eingesetzten Ausschuß gewählt worden, und zwar: 
von der I. Abtheilung die Stadtv. Gericke und Witkowski, 
- - II. - - - Cassel und Roeseler, 
- - III. - - - Hellriegel und Seeger, 
- - IV. - - - Meibauer und Weiß, 
- - V. - - - Moses und Leddihn. 
Der Ausschuß hat sich, wie folgt, konstituirt: 
Vorsitzender: Stadtv. Moses, 
Stellv. des Vorsitzenden: Stadtv. Leddihn, 
Schriftführer: Stadtv. Cassel, 
Stellv. des Schriftführers: Stadtv. Gericke. 
Die Frau unseres Kollegen Manegold schreibt, daß derselbe sich 
von Neuem erkältet habe und au einer heftigen Brustfellentzündung 
darniederliege; sie ersucht für ihn um Urlaub. 
Der Sohn unseres Kollegen Liebermann bittet um Verlängerung 
des Urlaubs seines Vaters bis zur erlangten Wiedergenesung. 
Herr Kollege Richter bittet um Urlaub bis zum 10. Februar. 
Der Magistrat übersendet ein Schreiben der Schuldeputation 
bezüglich der Beiwohnuug zu den Jahresprüfungen der Gemeinde 
schulen. — Ich habe mir erlaubt, ein Tableau aufstellen zu lassen, 
und bitte, daß die Herren, welche davon Einsicht nehmen wollen, dies 
gefälligst thun mögen. 
Der Herr Polizei-Präsident hat in einem Schreiben vom 26. Januar 
d. I. die Gründe mitgetheilt, welche der als erster stellvertretender Bei 
sitzer des Schiedsgerichts der Sektion Berlin, Berufsgenossenschaft der 
Provinz Brandenburg, gewählte Gärtnergehülfe Herrmann Golchert, 
hier, Köpenickerstr. 131, für die Ablehnung seiner Wahl geltend 
gemacht hat. 
Der Herr Golchert hat also die Wahl abgelehnt und das Polizei 
präsidium ersucht um Vornahme einer Neuwahl. — Ich möchte Ihnen 
vorschlagen, daß Sie diese Angelegenheit demselben Ausschuß, der die 
Sache auch damals vorgeprüft hat, wieder übergeben. 
(Zustimmung) 
Die Steuererheber Berlins haben der Versammlung eine Petition 
überreicht, in welcher sie um die Erfüllung folgender drei Wünsche 
bitten: 
1. Die städtischen Steuererheber bilden, vollkommen getrennt 
von den Dienern, eine besondere Beamtenklasse für sich, analog 
den Gerichtsvollziehern. 
2. Der Steuererheber hat vor seiner Zulassung zum Steuer 
erheberdienst einen größeren Befähigungsnachweis zu führen, 
als bisher von ihm verlangt wurde. 
3. Die Gehaltsansprüche der Steuererheber werden unter Auf 
hebung der Widerruflichkeit des Gehalts und unter Fortfall 
der Funltionszulage derartig geregelt, daß nach voraus 
gehender 2jähriger diätarischer Beschäftigung mit 1 500 Jt 
jährlichen Diäten 4 Gehaltsklassen: 
zu a) 1 800 Ji \ 
- b) 2 200 - I 
- c) 2 600 - f Jahreseinkommen 
- ä) 3000 - j 
gebildet werden, und daß der Steuererheber alle 5 Jahre in 
die höhere Gehaltsstufe aufrückt. 
Ich würde Ihnen vorschlagen, diese Petition dem Etatsausschuß 
zu übergeben, der hoffentlich in acht Tagen gewählt werden wird. 
(Zustimmung.) 
Wenn ich nun ein paar Worte über den Etat verlieren darf, 
so gedenke ich heute in acht Tagen die erste Lesung des Etats vor 
nehmen zu lassen und dann, abweichend von unserm bisherigen Ver 
fahren, nach der Sitzung — wie es in der Geschäftsordnung ja vor 
gesehen ist — die Wahl des Etatsausschusses durch die Abtheilungen 
zu veranlassen, weil wir dadurch acht Tage gewinnen. Wir bekommen 
ja den Etat in diesem Jahre nicht später als sonst; aber spät ist es 
immer, und wenn wir nach dem gewöhnlichen Verfahren hier vorgehen 
wollten, so würden wir die Wahl des Etatsausschusses erst am 16. 
Februar vornehmen, und das würde doch etwas spät sein. Also die 
kleine Unbequemlichkeit des Wählens nach der Sitzung werden wir da 
wohl in den Kauf nehmen müssen. 
Herr Engelbrecht, der bekanntlich das Grundstück Siegmundshof 8A 
offerirt hatte, schreibt: da die Frist abgelaufen sei, innerhalb welcher 
er die Entscheidung der städtischen Behörden erwartet hätte, so ziehe 
er hiermit seinen Antrag zurück. — Es kommt dieses Schreiben bei 
der betr. Vorlage selbst zur Verhandlung. 
38 
Zu Nr. 4 der Tagesordnung, betr. die Proteste gegen die Wahl 
des Herrn Kollegen Splettstoeßer, ist eine Reihe von Mittheilungen 
von Wählern und Nichtwählern — unser Kollege Mitan ist auch 
darunter — eingegangen, welche sagen, daß die von den Zeugen abge 
gebenen Aussagen nicht der Wahrheit entsprächen; außerdem eine 
„eidesstattliche" Versicherung, wie es hier heißt, des Heizers Köhler, 
der bekundet, daß das Lokal um 6 Uhr zwar noch nicht geschlossen 
war, daß aber nach 6 Uhr Niemand mehr Einlaß gefunden habe. — 
Auch diese Mittheilungen kommen bei dem Betr. Gegenstände mit 
zur Verhandlung. 
Wir treten in die Tagesordnung ein. 
Die Rednerliste führt heute zu meiner Rechten der Herr Kollege 
Stebmann. 
Erster Gegenstand der Tagesordnung: 
Berichterstattung des Ausschusses siir Rechnungssachen über: 
a) eine Anzahl Rechnungen, 
b) den Finalabschluff der Stadt-Hanptkasse, 
c) den Finalabschluff der Haupt-Stiftungs- 
kasse, 
d) den Finalabschlnff der städtischen Gas 
anstalten, 
e) den Finalabschluff der Wasserwerke, 
f) den Finalabschluff der Kanalisations- 
werke und der Rieselgiiter 
Ich ertheile das Wort dem Herrn Berichterstatter Kollegen 
Friederici. 
Berichterstatter Stadtv. Friederici: M. H.! Im Aufträge des 
Rechnungsausschuffes beantrage ich die Decharge für die unter Nr. 1 
bis 9 abgedruckten Rechnungen. 
(Die Versammlung beschließt wie folgt: 
Die Versammlung dechargirt: 
1. die Rechnung der Spezialverwaltung Nr. 43 — Geschäfts- 
Bedürfnisse und Prozeßkosten — pro 1. April 1883/84, 
2. die Rechnung der Spezialverwaltung Nr. 44 — Dienst- 
pensionen 2C. — pro 1. April 1884/85, 
3. die Rechnung der Spezialverwaltung Nr. 50 — Verschiedene 
Einnahmen und Ausgaben — pro 1. April 1884/85, 
4) die Rechnung der Haupt-Stiftungskasse pro 1884, 
5) die Baurechnungeu Nr. 1 296, 1 297, 1 306 und 1 323, 
betreffend die Umpflasterung von größeren Straßenstrecken 
pro 1. April 1885/86, 
6. die Baurechnungen Nr. 1 290, 1 300, 1 301 und 1 302, 
betreffend die Umpflasterung von größeren Straßenstrecken 
pro 1. April 1886/87, 
7) die Baurechnungeu Nr. 1 319, 1 324, 1 326 und 1 327 — 
13. bis 16. Stückrechnung —, betreffend größere Um 
pflasterungen pro 1. April 1886/87, 
8. die Baurechnung Nr. 2 066, betreffend den Neubau der 
Gemeiude-Doppelschule in der Niederwallstr. 6/7, 
9. die Rechnung Nr. 2 067/89, betreffend den Neubau einer 
Mauer in der Birkenstraße vor dem Krankenhausgrundslücke 
und die Herstellung eines Vorgartens vor dem letzteren.) 
Wir kommen jetzt zum Finalabschluß der Stadthauptkasse pro 
1. April 1886/87. Dieser Finalabschluß zeigt im allgemeinen, daß die 
Aufstellung des Etats eine richtige war. Wenn auch einzelne Positionen 
sehr erheblich von den Voranschlägen abgewichen sind, |0 ist das Ge- 
sammtresultat doch nicht allzusehr davon berührt worden. Eine Ueber 
sicht über unsere Finanzen zeigt, daß wir uns in einer relativ günstigen 
Lage befinden, denn wir haben ja einen Ueberschuß von 2 l /a Millionen. 
Dessen ungeachtet werden wir doch sehr vorsichtig sein müssen, wenn 
wir neue Verpflichtungen auf unsere Stadthauptkassc übernehmen wollen. 
Dieser Ueberschuß scheint zu manchen Unklarheiten Veranlassung 
gegeben zu haben; Viele, sogar auch Stadtverordnete, scheinen der An 
sicht zu sein, daß wir einen großen Ueberfluß an Geld hätten. Es 
sind in Folge dessen in der Bürgerschaft auch verschiedene Vorschläge 
gemacht worden, wie wir diesen Ueberschuß verwenden sollen; es ist die 
Ansicht ausgesprochen, daß wir in der Lage seien, die Gemeinde- 
Einkommensteuer zu ermäßigen, etwa bis auf 90 pCt. Es ist deswegen 
wohl nöthig, daß ich über die Natur der Ueberschüsse einige Be 
merkungen mache. 
Bekanntlich werden die Ueberschüsse der Stadthauptkasse wieder in 
den Etat gestellt, und zwar in den des zweitfolgenden Jahres. Wenn 
wir also im vergangenen Jahre einen Ueberschuß von 2V- Millionen 
gehabt haben, so haben wir auch denUeberschuß des zweitvorhergegangenen 
Jahres übernommen. Wenn man den jetzigen Ueberschuß von dem 
vorherigen abzieht, so beträgt der Ueberschuß nicht ganz 1 Million. 
Wenn nun die Ansicht derjenigen, welche unsere Finanzlage so ungemeiu 
günstig ansehen, richtig wäre, so würden wir, wenn wir jetzt 2> Millionen 
Ueberschuß haben und im nächsten Jahre IV- Millionen, einen Ge- 
sammtüberschuß von 4 Millionen haben. Das ist aber durchaus nicht 
der Fall. Im Gegentheil, wir würden eigentlich 1 Million von dem 
Pro 
, 1. April 
[ 1886/87. 
— Vorl. 55.
	        

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