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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1918, 27. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1918, 27. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Berlin in Zahlen : Taschenbuch / herausgegeben vom Statistischen Amt der Stadt Berlin
Other titles:
Kleines Berliner Taschenbuch
Kriegstaschenbuch
Publisher:
Statistisches Amt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: Selbstverl. 1947
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1929-1945
Note:
1929-1933 erschienen als Beilage zu: Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin
ZDB-ID:
2900800-1 ZDB
Succeeding Title:
Berlin in Zahlen [Ost]
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
DDC Group:
310 Statistik
Collection:
General Regional Studies
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1933
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
DDC Group:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10372902
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 8/1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies

Chapter

Title:
Rechtspflege und Polizei

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1918, 27. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 6. Januar 1918
  • Nr. 2, 13. Januar 1918
  • Nr. 3, 20. Januar 1918
  • Nr. 4, 27. Januar 1918
  • Nr. 5, 3. Februar 1918
  • Nr. 6, 10. Februar 1918
  • Nr. 7, 17. Februar 1918
  • Nr. 8, 24. Februar 1918
  • Nr. 9, 3. März 1918
  • Nr. 10, 10. März 1918
  • Nr. 11, 17. März 1918
  • Nr. 12, 24. März 1918
  • Nr. 13, 31. März 1918
  • Nr. 14, 7. April 1918
  • Nr. 15, 14. April 1918
  • Nr. 16, 21. April 1918
  • Nr. 17, 28. April 1918
  • Nr. 18, 5. Mai 1918
  • Nr. 19, 12. Mai 1918
  • Nr. 20, 19. Mai 1918
  • Nr. 21, 26. Mai 1918
  • Nr. 22, 2. Juni 1918
  • Nr. 23, 9. Juni 1918
  • Nr. 24, 16. Juni 1918
  • Nr. 25, 23. Juni 1918
  • Nr. 26, 30. Juni 1918
  • Nr. 27, 7. Juli 1918
  • Nr. 28, 14. Juli 1918
  • Nr. 29, 21. Juli 1918
  • Nr. 30, 28. Juli 1918
  • Nr. 31, 4. August 1918
  • Nr. 32, 11. August 1918
  • Nr. 33, 18. August 1918
  • Nr. 34, 25. August 1918
  • Nr. 35, 1. September 1918
  • Nr. 36, 8. September 1918
  • Nr. 37, 15. September 1918
  • Nr. 38, 22. September 1918
  • Nr. 39, 29. September 1918
  • Nr. 40, 6. Oktober 1918
  • Nr. 41, 13. Oktober 1918
  • Nr. 42, 22. Oktober 1918
  • Nr. 43, 27. Oktober 1918
  • Nr. 44, 3. November 1918
  • Nr. 45, 10. November 1918
  • Nr. 46, 17. November 1918
  • Nr. 47, 24. November 1918
  • Nr. 48, 1. Dezember 1918
  • Nr. 49, 8. Dezember 1918
  • Nr. 50, 15. Dezember 1918
  • Nr. 51, 22. Dezember 1918
  • Nr. 52, 29. Dezember 1918
  • ColorChart

Full text

ar. 20 
Berliner Mustrirte Zeitung. 
ind niemals eine Zurücksetzung erfuhren. Besonders 
draf Miersdorf tat alles, um die beiden Menschen 
seranzuziehen, aber sie lagen lieber bei ihren Pferden 
m Stroh, statt bei den Offizieren zu sitzen. 
Stöckels Groll war unverföhnlich. — 
„Im Frieden haben sie meinen Gruß nicht er— 
»idert,“ brummte er und bürstete sein Pferd. Er 
ing mit einem verschlossenen, harten Gesicht herum, 
as aus Haut und Knochen bestand. Nur in seinen 
lugen flammte es manchmal auf, wenn der Tod an 
en Ohren vorbeibrauste. Er machte die ver— 
„egensten Patrouillenritte mit einer Kaltblütigkeit 
nd Todesverachtung ohnegleichen. 
Einmal, in einer öden Stunde, da man hungrig 
uf das Essen wartete, wurde von einigen Herren 
darten gespielt. Löcknitz und Stöckel konnten sich 
iicht zurückziehen und wurden eingeladen, mitzu— 
dielen. Sie lehnten höflich ab. 
„Sie waren doch sonst keine Kostverächter,“ fragte 
westen. 
„Nein,“ antwortete Stöckel. Aber früher nahm 
nan mir es übel, wenn ich spielte, jetzt, da man es 
rir gestattet, mag ich nicht mehr.“ 
„Ich schließe mich Stöckel an,“ sagte Löcknitz. 
Man macht zuviel Aufhebens von dem Spiel und 
on dem bißchen Leichtsinn. Es gleicht sich alles aus, 
»roder so.“ 
Twesten zuckte die Achseln und gab Karten aus. 
Von Soissons aus schickte der Rittmeister Miers— 
orf eine Erkundungspatrouille gegen Compioͤgne 
or, deren Führung Löcknitz anvertraut wurde, weil 
xrüdie Stadt kannte. Stöckel und zwei Dragoner 
ourden ihm beigegeben. Sie ritten am dritten Sep— 
ember eine halbe Stunde vor Mitternacht weg. 
Löcknitz wählte den Weg durch den Wald, ob— 
oohl Stöckel vor der Gefahr eines Hinterhaltes 
arnte und die Straße an der Aisne entlang für 
scherer hielt. Seine Befürchtungen erwiesen sich aber 
ils unbegründet. Der Wald war leer und totenstill. 
zie ritten im schlanken Trab auf der guten Wald— 
traße und erreichten in der Morgendämmerung den 
dennplatz von Compiègne. Nirgends ein Vorposten. 
zcknitz ließ die beiden Dragoner im Gehölz am 
—8 
tand des Rennplatzes warten, während er noch bis 
um Rond Royal vorreiten wollte. 
„Ich halte das für überflüssig,“ meinte Stöckel 
hr leise. „Wir haben unsere Aufgabe gelöst. Es 
at keinen Zweck, Aufmerksamkeit zu erregen.“ 
„Es sind nur ein paar Schritte,“ bat Löcknitz. 
„Na schön, wie Sie glauben.“ 
Sie ritten vorsichtig durch eine wunderschöne 
iller bis zum Rond Royal. Eben ging die 
zonne auf. 
Löcknitz wies auf das Hotel du Rond Royal und 
üsterte: „Dort habe ich vor drei Jahren mit einem 
etten Pariser Mädel Kaffee getrunken. Ist das 
cicht seltsam?“ 
Er sah Huguette de Troyes vor sich, die immer 
u Tränen gerührt war, wenn sie „Das Schloß von 
ompiogne“ sang. W 
„Zurück!“ schrie Stöckel und wendete sein Pferd. 
„Was ist denn?“ fragte Löcknitz verwundert. 
Aus den Fenstern des Hotels kam Gewehrfeuer. 
Löcknitz fühlte einen leichten Stoß gegen seine 
zrust. Wie ein leises Anpochen war es. Er machte 
ehrt und jagte die Allee zurück, Stöckel nach. Die 
ruft war mit einemmal bitter und herb geworden. 
luch die Sonne hatte ihre Kraft verloren. 
Stöckel war nicht zu erreichen, obwohl er keinen 
zroßen Vorsprung haben konnte. Löcknitz erinnerte 
ich eines dummen Traumes, da er auf einer Land— 
traße einer langsam schreitenden Frau nachgelaufen 
var, ohne ihr jemals näherkommen zu können. 
Szeretlek keuchte. Bis zum Rennplatz trug sie 
hren Herrn, dann brach sie zusammen. Löcknitz glitt 
»ꝛus dem Sattel und fiel in das Gras. Er lag neben 
Beretlek und sah, wie aus vielen Wunden ihr Blut 
ntströmte. Mit bleischwerer Hand streichelte er 
)ren Hals. Das Tier blickte ihn mit großen, 
hwermütigen Augen an, bis sie sich verschleierten 
ind dann brachen. 
Eine ferne Stimme rief. 
Löcknitz versuchte, sich zu erheben und griff mit 
»er Hand in die Luft. 
„Ick schall danssen unde kan nich ghan,“ dachte 
r lächelnd und sank zurück. 
Ende. 
„Bis fünftausend. Mehr habe ich nämlich nicht.“ 
„Gehen Sie zu Schwab, Herr von Löcknitz! Der 
at noch einige Vollblüter.“ 
„Danke! Das will ich sogleich besorgen. Auf 
Wiedersehen, Stöckel!“ 
Der Pferdehändler Schwab sagte bedauernd: 
Es ist nicht mehr viel los, Herr Rittmeister. Ich bin 
ahezu ausverkauft, aber vielleicht finden Sie noch 
in passendes Tier.“ 
Sie gingen in den Stall. Schwab zeigte einige 
pferde, die Löcknitz nicht gefielen. 
„Nee, das ist nichts, lieber Schwab. Ist das Ihr 
anzer Reichtum?“ 
„Im andern Stall habe ich noch eine Stute. Sie 
st sehr schnell, aber sie rohrt ein wenig. Wollen Sie 
je sehen, Herr Rittmeister?“ 
„Anschauen kostet nichts“ 
Löcknitz betrachtete die Stutes und erkannte voll 
Freude Szeretlek. Er rief sie leise an. Sie spitzte 
die Ohren und wendete ihm ihren Kopf zu. Ja, das 
varen die guten, treuen Augen Szeretleks. Er legte 
eine Wange an den glatten Hals und umarmte das 
kier wie einen alten, wiedergekehrten Freund. 
„Ich kaufe die Stute. Was kostet sie?“ 
„Dreitausend Mark, Herr Rittmeister.“ 
„Sie ist mehr wert, lieber Schwab, viel mehr,“ 
achte Löcknitz und bezahlte den Preis. 
Sie fuhren am vierten August von Berlin über 
zannover nach Köln. Viele Erinnerungen beglei— 
eten den Kriegsfreiwilligen Löcknitz auf dieser Reise. 
Als der Zug in langsamer Fahrt über die Rhein— 
zrücke ging, winkten den Dragonern viele junge 
Mädchen zu, die alle irgendwie Lisa Dierkher glichen. 
So schien es wenigstens Löcknitz. 
Von Trier aus ritten sie durch Luxemburg in 
Belgien ein. Die Aufklärungsschwadron des Ritt- 
neisters Miersdorf stieß über Namur nach Dinant 
or, überschritt bei Sivry die französische Grenze, 
in unausgesetzten Kämpfen mit Freäschärlern, erlitt 
tarke Verluste bei St. Quentin und war am ersten 
S5eptember in Soissons. 
Die Kriegsfreiwilligen Löckniß und Stöckel 
jielten stets zusammen, obwohl sie in der Schwadron 
»on allen Herren wie Difiziere behandelt wurden 
Anultzu, —VVVV OOOOO0O0DDDODDODDOOOODDODODDODDODODODODODODODODODODODDODODDDODODQDDDDDDDD0D0——— 
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astalt Arthur Pfau. KirchheimTee 
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fur Erinnerung an 4ng 
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50 d Versehen mit den 
bunten Flaggen- 
irben von Deutschland, 
esterreich-Ungarn, Bulga- 
en und der Türkei. Gegen 
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Pf. Porto in Papiergeld 
der Postanweisung. Papier- 
reifen erbitte als Ringgröbe. Nr. 6000 
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er u. breiterer Ausführung M. 2,90, 
orto u. Verp. 25 Pf., ins Feld nur 
O Pf. extra. Einsendsg. d. Betrag. 
er P. A. oder gegen Nachnahme 
lachnahm, insFeld sind unzulässig 
atalas V. 1918 Kontenlos. 
mg &Mayer, berin 8W 66 
dranienstr. 117/ 118. Aht. 10. 
O 
TSCOEBCO 
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Unenthenr lich f. jed. ist d. erschöpf. 
Zuch: „Der sehräftliehe Ver- 
ne hr möt d. Behörden“, Bat- 
reb., wie man Gesuche u. sonst. Ein- 
aben zu machen hat. Ausgezeichn. 
Preisw. Buch. Nur 1. 30 M. franko. 
Nachn. 25 Pf. mehr.) Zu bez. durch 
Leuzeitlicher Buchverlag, Bet lin- 
chönehers. 14. Büchergratie 
Ziehung am 6., 7. 8. 10., 1151unĩ. 
17 851 Geldgewinne 
bar ohne Abzug z2ahlbar. 
1006000 
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— 7 
3 
50000 
Zu den amtlich festgesetzten 
preigensq 3 30 Pν,— 
von . .Na4ASss Pf. extra 
erschickt gegen Einsendunꝗ des 
zeirags oder geg. Naechnahme die 
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Tarl Thomas, Altona Elbe)
	        

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