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Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1.1849 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Preußen. Polizei-Präsidium
Titel:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin / Preußen, Polizei-Präsidium
Erschienen:
Berlin 1945
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1918-1945 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Haupttitel 1918: Amtliche Nachrichten des Königlichen Polizei-Präsidiums zu Berlin
Haupttitel 1918-1929: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums zu Berlin
ZDB-ID:
2900537-1 ZDB
Spätere Titel:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1941
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
Dewey-Dezimalklassifikation:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15399743
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 31, 22. September 1941
Erschienen:
, 1941-09-22

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  • Buddelmeyer-Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1849 (Public Domain)

Volltext

Un bis er wieder kommen dicht, Spielt nu des Volk mit frohen Muth En biSken Republike. hohe Berge, tiefe Thäler un stäche Felder, große Schlös- ser un erbärmliche Hütten, mit eenemmale sagte meine Sybille :kuk dahin !un ick sabe een herrlickesSckloß,uf demsel- ben warSang un Spiel, qroßct Fressen un Saufenundie Iun^ kers triebenKlirzweil un EHandlichkeiten mitdie jungen Bauer- un Tagelöhnerdirnen un die Pater un jungen Burschen standen zähneknirschend mit geballten Fäusten aber mit halbver- hungerten und halbnackenden Leibern, wahre Jammergestal- ten. Als die Junker diese sahen, verhöhnten sie die Ar- men und hetzten die Hunde auf die Elenden. Mir that das Herz im Leibe weh über diese Nichtswürdigkeit; ach könnte ich nur von meinen Besen runter, ick hatte diese nichtswürdigen Henker mit meine bloße Hände gewürgt, aber ick konrte nich, drum drückte ick meine Oogen zu und wollte gar nifcht mehr sehen. Da sagte meine Sy- bille: det is die Vergangenheit, die Aussaat. Setze dir verquer! und husch saß ick uf die Seite. Der Golopp sing von neuen an, durch Lüfte und Grüfte, und et dau- erte nich lange, so kamen wir in dieselbe Gegend, ick merkte wir hatten eene große Ronde gemacht. Datselbe Schloß uf lwhe Berge nur andere Menschen, aber die- selben Schändlickkeiten, dieselben Laster. Da wurde ge- soffen, gespielt und gebuhlt, nur mit den Unterschied, det et heimlicher bei verschlossenen Düren geschah'. Det erste Mondviertel stand senkrecht über die Erde, unten im Zwie- licht standen Männer und Jünglinge, aber kräftiger und derber denn zuvor, mit zornigen Blicken, und drieben große Keile in die Grundmauern der Feste, als wollten sie die Schlösser auseinander drciben und das freche Gesindel da oben lebendig unter die Trümmer vergraben. Die Vögte kukten von ferne und lachten über diese Thorheit, wie sie sagten, als eS ihnen aber doch ;u doll wurde, warfen sie Schlingen unter das Volk und fingen eenen nach den andern fort, aber die Zahl der Keildreiber wurde nicht weniger, sondern immer großer. Det freute mir und ick sagte. Iott stärke ihre Arme und gebe ihnen Ausdauer, nämlich den F^ildreibern. Vorwärts! sagte meine Sybille, als sie des hörte, das ist die Gegenwart, die Saat ge- deiht prächtig, aber auch das Unkraut. Im sausenden Ja- lopp, det die Haare zu Berge drieben, ging ct weiter und siehe wir kamen bald daruf wieder in dieselbe Iegend, aber wie verändert? Die prächtigen Schloffer waren ver schwunoen, nur einzelne Ruinen konnte man hin und wieder sehen, überall stattliche Wohnhäuser, (die armseli- gen Hütten waren fort), üppige Weinberge und prangende Gärten im vollen Mondcslichte. Aufrecht und wohlge- nulth mit frohen und freien, frommen und frischen Blicken gingen Mann und Weib; Jünglinge, Jungfrauen und Kinder gingen in heiteren unschuldigen und harmlosen Scherzen umher. Mitten unter den stattlichen Häusern stand auf freiem Platze ein großes Denkmal in Form eines großen Keiles, doch die Schärfe nach oben, auf demselben stand mit goldenen Buchstaben: Gs lebe die Freiheit, entstanden durch Ordnung und Heiligkeit guter Gesetze. Als ik det sähe, rief ick entzückt: Herr- lich! Herrlich! glücklich wer et erlebt!! — — Weeßte, sagte die Sybille, des is die Zukunft, die Frucht is herr- lich geratben, aber ick sage dir Role, du wirst sie nich mehr erleben. — Verschwunden war meine Sybille, kalter Schailer gruselte mir über die Haut. Det erste Mond- viertel senkte sich schon nieder, ich saß noch in meinen Garten, da schlug die Thurmuhr Eens. Ick ging zu Hause und meine Olle kam mir weenend entgegen und sagte: Männeken wo bleibste denn, ick wollte, du hättest kerne Walvurgisbohnen gelegt. Nach's herrliche Nejapel-Land Bejleit mir nu, o Leser! Da herrscht der edle Ferdinand, Von I'blüt en Burboneser, Der mit sein Volk jern schweizersch red't, Und sich uf Schlachten jut versteht. DeS muß der Neid ihm laaßen. Och schwören kann er janz probat Dat is ihm anjeboren. Sie stoben jar nich, wat der hat Zusammen schon jeschworen! Doch leid't er an ne Krankheit man: Wie Mancher nich das Wasser kann, Kann er nen Eid nich halten. Die Walpurgisnacht. Role Knödelmeyer. Es war am letzten April, als ick aus meinen Garten kam, müde und matt, denn ick halte dücktig gearbeet. Meine Olle fragte mir: Väterken, haste noch Bohnen ge- legt? — Nee, sagte ick. — Aber Mä'uneken, weeßte denn nich, deß heute Walpurgis is. da hättest du müssen Boh- nen legen, denn dragen sie lOOfältig, werden nich strohig, die Schnecken fressen sie nich ab, verfrieren dhun sie oock nich mehr, ooch blühen sie denn nick blind. — Hm! dachteick, det sind alles gute Eigenschaften. Na! sagte ick: Mut. terken, denn gieb mir man mein Abenbrod un wenn ickgegessen habe, werde ick noch raußer gehen un dir Wal- purgisbohnen legen, det heeßt nich aus Abergloben, nee aus Liebe zu meiner Ollen, denn sie is ja sonst ene kreuz- brave Seele. Wie gesagt, so geoahn. Ick ging raußer, legte noch meine Bohnen und roockte denn noch meinen Etrummel in Gottes freier Natur ; et war recht mollig nach den stürmischen Aprildagen cne Pfeife an enen ge- müthlichen Abend im Freien zu roocken. Indem ick nu so saß un roochte, un manchet überdachte, wie et so int vergangene Jahr gewesen war, drusselte ick m, det heeßt ganz unbcmertlich- Wie lange ick so gedrusselt habe, wees; ick nich, aber schnurrige Sacken babe ick in meinen Drus- sel geschn, dct muß ick sagen. Zuerst wäret mir, als hörte ick een Sausen un Brausen, cen Tobeü un Schreien, als wenn der, (Gottseibeiuns, lebendige Deibel mit seine ganze Sippschaft angefahren k^me. Ick sebe mir um un denke, na! wat wird denn det, is det schon Widder Kra- wall? det Dreiben kam immer miher un näher un cndlick sähe ick, wie eene ganze Koppel alte un junge Weiber uf'n Besen angeritten kamen. — lieue rechte muntere Sy- bille schwenkte ab uu uf mir druf los, lloppte mir uf die Schulder un sagte: Role, willste mit? heut is freieNacht, da kannste wat zu sebn triezen, wattc in deinen Leben noch nick geseben hast un nick widder se- hen kriegen wirst. Furchtsam bin ik grade nick, aber dennoch wurde mir en Bislin grusselick. Ick wolle Protestiren, aber die Sybille redte so freuudlick zu un sagte: Role, du hast nischt zu fürchten komm nur mit, ick bringe dir ooch widdcr ohne Schaden hierher zurück, un ehe ick mir da versah, saß ick rückwärts uf den Besen, den meine Sy- bille ganz vortrefflich zu führen verstand. Wir ritten über (>rzal'It '.>o>!

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