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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1877 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Preußen. Polizei-Präsidium
Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin / Preußen, Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1918-1945 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Haupttitel 1918: Amtliche Nachrichten des Königlichen Polizei-Präsidiums zu Berlin
Haupttitel 1918-1929: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums zu Berlin
ZDB-ID:
2900537-1 ZDB
Succeeding Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1940
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15399737
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 29, 5. November 1940
Publication:
, 1940-11-05

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1877 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichniß
  • No. 1, 04.01.1877
  • No. 2, 11.01.1877
  • No. 3, 18.01.1877
  • No. 4, 25.01.1877
  • No. 5, 01.02.1877
  • No. 6, 08.02.1877
  • No. 7, 15.02.1877
  • No. 8, 22.02.1877
  • No. 9, 01.03.1877
  • No. 10, 08.03.1877
  • No. 11, 15.03.1877
  • No. 12, 21.03.1877
  • No. 13, 27.03.1877
  • No. 14, 05.04.1877
  • No. 15, 12.04.1877
  • No. 16, 19.04.1877
  • No. 17, 26.04.1877
  • No. 18, 03.05.1877
  • No. 19, 17.05.1877
  • No. 20, 24.05.1877
  • No. 21, 31.05.1877
  • No. 22, 07.06.1877
  • No. 23, 21.06.1877
  • No. 24, 28.06.1877
  • No. 25, 06.09.1877
  • No. 26, 13.09.1877
  • No. 27, 20.09.1877
  • No. 28, 27.09.1877
  • No. 29, 04.10.1877
  • No. 30, 11.10.1877
  • No. 31, 19.10.1877
    No. 31, 19.10.1877
  • No. 32, 25.10.1877
  • No. 33, 01.11.1877
  • No. 34, 08.11.1877
  • No. 35, 15.11.1877
  • No. 36, 22.11.1877
  • No. 37, 29.11.1877
  • No. 38, 06.12.1877
  • No. 39, 13.12.1877
  • No. 40, 20.12.1877
  • No. 41, 28.12.1877

Full text

kommt es uns wieder zu Gute. Erfahrungen liegen aber darüber 
nicht vor, und deshalb möchte ich Sie bitten, diese 170 Mark nicht 
abzusetzen. 
Was die 210 Morgen betrifft, so bemerke ich, daß es gewisser* 
maßen nur ein Betriebskapital ist, was innerhalb eines Jahres der 
Stadthauptkasse wieder erstattet wird. Es ist ja auch möglich, daß 
das Betriebskapital mit der Zeit nicht in derselben Höhe erforderlich 
sein wird. 
Stadtv. Bertheim. Ich glaube aus dem ganzen Vortrage 
entnehmen zu dürfen, daß bisher noch die Erfahrungen fehlen, und 
mit Rücksicht darauf, ziehe ich auch diesen Antrag zurück. Denn ich 
bin auch überzeugt, daß der Ertrag ein größerer sein wird, und das 
wird der ganzen Wirthschaft zu Gute kommen. 
Stadtrath Marggraff: M. H.! Die Erfahrungen fehlen nur, 
weil es sich um das erste Jahr handelt. Die Bestellung im ersten 
Jahre der Rieselfelder hat nicht die hohen Erträge ergeben können, 
- obwohl es schon gute Resultate sind — weil die Bestellung mit 
Graben und Beackerung nicht in dem Maße hat erfolgen können, 
wie es ein Gärtner von Fach beanspruchen muß. Es handelte sich 
im ersten Jahre nur darum, fertig zu werden. Diese Flächen, die 
mit 170 Mark angesetzt sind, sind theils abgekarrt, theils aufgekarrt 
und ebenfalls ohne tiefere Beackerung geblieben, weil die Zeit 
drängte, weil wir das Wasser unterbringen mußten, weil die Jahres 
zeit uns auf die Hacken gekommen wäre. Im nächsten Jahre 
werden diese 210 Morgen vollständig nach besseren Kulturgrund 
sätzen bestellt werden, und man wird all die Sorgfalt anwenden, 
die erforderlich ist. Dann werden uns auch im nächsten Jahre die 
Erfahrungen, die Herr Stadtv. Bertheim vermißt, zur Seite stehen, 
so daß wir zu besseren Ansätzen werden gelangen können. 
Vorsteher: Ein bestimmter Antrag liegt nicht vor, die Anfrage 
des Herrn Kollege Bertheim ist erledigt. 
(Tit. I. und II., sowie sämmtliche übrigen Positionen 
der Einnahme, nebst Extraordinarium werden genehmigt.) 
Die Einnahme ist unverändert, wie sie im Etat angesetzt 
ist, mit 2,868,261 ME. festgestellt; es hat nur zwischen den Titeln 
1 und 2 eine Verschiebung der Zahlen stattgefunden, indem die 
14,080 Mark, die in Titel 1 abgesetzt sind, bei Titel 2 in Zusatz 
gestellt sind. Die Gesammtsumme ändert sich dadurch nicht. 
Es folgt die Ausgabe. Ordinarium. A. Verwaltung der 
Kanäle. - B. Verwaltung der Rieselfelder Titel 1. — Widerspruch 
erhebt sich nicht. Zu Titel 2: landwirthschaftliche Verwal- 
tung hat Herr Kollege Bertheim das Wort. 
Stadtv. Bertheim: M. H.! Nummer 5. Ankauf von 
Vieh und Futter für dasselbe 25,667 Mt, ist mir auffällig. 
Ich sollte meinen, daß gegen das neu anzukaufende Vieh auch wieder 
fettgemachtes Vieh verkauft wird, so daß sich die Ausgabe und Ein 
nahmeposition kompensiren müßten. 
Stadtrath Marggraff: M. H.! Grade diesen Punkt haben 
wir sehr ausführlich überlegt. Es läßt sich nicht leugnen, daß Herr 
Kollege Bertheim Recht hat, daß dem Ankauf von Vieh gegenüber 
fettgemachtes Vieh stehen muß. Dies kommt aber nicht mit gleich 
hohen Erträgen in die Einnahme. 
M. H.! Sie wißen, daß wir zum großen Theil Graskultur 
haben. Run haben wir die Einleitung getroffen, möglichst viel Gras 
im nächsten Jahr zu verkaufen; wir können aber nicht wissen, in 
welchem Umfange dies im nächsten Jahre gelingen wird. Wir müssen 
also darauf bedacht sein, Milchwirtschaft in größerem und kleinerem 
Maßstabe zu halten. Wenn wir Kühe ankaufen müßen, so werden 
nur srischmilchende angekauft, die einen weit höheren Preis haben, 
als wenn sie hernach verkauft werden. 
(Widerspruch.) 
Ja, m. H., dieses Vieh wird nicht als vollständiges Fettvieh ver 
kauft. denn die Kosten wollen wir nicht darauf verwenden. Eine 
eigentliche Fettviehwirthschaft würden wir nur haben, wenn wir 
auch Ochsenmast einrichten wollten. Ich glaube aber, die Stadt 
thut grst, wenn sie nicht eine größere Art der Bewirtschaftung vor 
nimmt, als sie gezwungen ist. Ich glaube wir können das unseren 
Nachbarn überlassen eine Fettviehwirthschaft einzurichten und das 
Gras von uns zu kaufen. 
Wir werden also. wenn wir recht viel Gras verkaufen, die Po 
sition allerdings nicht erschöpfen; aber wir müßen darauf gefaßt 
sein, daß wir viel Gras selbst verfuttern. 
Es kommt dazu, daß wir nicht Herr des Wassers sind. Heute 
sind etwa 7 800 Häuser angeschlossen, bis zum Frühjahr werden 
es vielleicht tausend Häuser sein. Wenn wir im nächsten Jahre 
eine große Dürre haben, dann brauchen wir die Abflußmäffer der 
Häuser zum Ueberschwemmen der Wiesen. Wir können mit dem 
Grassuttern nicht eher weiter vorgehen, als bis wir mit der Kanali 
sation fertig sind. Wir müßen notgedrungen frischmilchende Kühe 
12 
ankaufen, um einen möglichst großen Ertrag aus der Milchwirt 
schaft zu ziehen, wir können aber keine Fettviehwirthschaft betreiben. 
Stadtv. Bertheim: Es scheint hier also große Vorsicht geübt 
werden zu sollen und ich erkenne das an. Ich sehe deshalb auch ab 
von einer Erhöhung oder Ermäßigung der Sätze; hoffentlich werden 
wir aber bessere Erträge erzielen, als in Aussicht genommen sind. 
Vorsteher: Ein Antrag ist nicht gestellt, wir können.weiter 
gehen. 
(Titel 2 sowie sämmtliche übrigeil Ansätze der Ausgabe werden 
genehmigt.) 
M. H.! Die Ausgabe ist unverändert festgestellt, wie 
sie der Magistrat angesetzt hat in gleicher Höhe mit der Einnahme, 
nämlich mit 2,868,261 Mars. 
Es folgt als dritter Gegenstand der Tagesordnung: 
!!. Vorlage — zur Kenntnisnahme —, betreff-nd die 
Abnahme der neuerbaute» und 77 Gemeindeschule 
an der Schul- und Reinickendorserstrahenecke. — Vorlage 10. 
(Die Versammlung nimmt ohne Debatte Kenntniß.) 
Der vierte Gegenstand der Tagesordnung betrifft die 
4. Vorläge zur Beschlußfassung —, betreffend die 
Ausschreibung der Feuerkassenbeiträge pro I. Oktober 
1878/187«. — Vorlage 11. 
Ich bemerke, daß hierzu als Anlage mit abgedruckt sind der Be 
richt des Herrn Rüppel und die Zusammenstellung der Versicherungs 
summen sämmtlicher Grundstücke vom 1. Oktober 1875/76. 
Ich eröffne die erste Berathung. 
Herr Kollege Misch hat das BLort. 
Stadtv. Misch: Die Befürchtungen, die beim Beginn des Ge 
schäftsjahres obgewaltet haben, daß eine übermäßig hohe Ausschreibung 
der Feuerkaßenbeiträge erfolgen müßte, waren übertrieben. Wir 
sehen, daß im Etat bei sämmtlichen städtischen Grundstücken be 
deutend höhere Sätze angenommen werben, als jetzt wirklich erfor 
derlich sind. Die Versammlung hat demnach recht gethan, daß sie 
alle Anträge, die in der ersten Aufregung an uns herangetreten, 
einen besonderen Reservesond zu gründen, zurückgewiesen hat, indem 
sie die Solidarhast der Grundbesitzer für die größte Garantie hielt, 
um die Ansprüche der Feuersozietät zufrieden zu stellen. Es ist aber 
unzweifelhaft, daß die jetzige Einziehung der Feuerkaßenbeiträge zu 
den erheblichsten Unzuträglichkeiten führen muß. Es sind bereits 
3 Monate nach dem Ablauf des Geschäftsjahres vergangen, ehe wir 
in der Lage sind, die Quote festzusetzen, und es vergehen 6—7 
Monate, ehe diese Beiträge eingezogen werden. Der Siadthaupt- 
kasse wird eine ungeheure Last durch die dadurch zu leistenden Vor 
schüsse aufgebürdet und bei der immer größeren Ausdehnung unserer 
Verwaltung wird sie mit der Zeit nicht mehr im Stande sein, diese 
Aufgabe zu erfüllen. 
Ich behalte mir vor, schon in der nächsten Zeit Anträge zu 
stellen, die diesen Uebelstand beseitigen. Auch hoffe ich, daß wir 
auch hier im Stande sein werden, eine Reform herbei zu führen, 
die sowohl die Verwaltung als die Hausbesitzer erleichtern wird. 
(Die erste Berathung wird geschlossen und in der 
• zweiten ohne Debatte der Antrag des Magistrats: 
Die Stadtverordnetenversammlung wird ersucht, sich 
damit einverstanden erklären zu wollen, daß zur Deckung 
der in dem Zeitraum vom 1. Oktober 1875 bis ultimo 
September 1876 entstandenen, der Feuersozietätskasse zur 
Last fallenden Brandentschädigungsgelder und Neben 
kosten ein Beitrag von Zehn Pfennigen von jedem 
Hundert Mark der gesummten Feuerversicherungs 
summe ausgeschrieben werde, — 
angenommen.) 
Vorsteher: Es folgt: 
8. Vorlage — zur Beschlußfassung —, betreffend den 
Anschluß des neuen Garnisou-Lazareths bei Tempelhof 
an die Kanalisation von Berlin. — Vorl. 12. 
Hier kommt der Zusatzantrag des Kollegen Nicolai in Betracht, 
den ich mir bereits erlaubt habe vorzulesen. 
Ich eröffne die erste Berathung. — Der Herr Stadtrath Marg- 
graff hat das Wort. 
Stadtrath Marggraff: M. H.! Dieser Punkt, den der Herr 
Stadtverordnete Nicolai anregt, ist in dem Vertrage, den der Ma 
gistrat Ihrer Genehmigung unterbreitet, schon vorgesehen, wenn 
auch nicht mit denselben Worten. Es heißt da ausdrücklich: 
Die Stadtgemeinde behält sich das Recht vor, die er-
	        

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