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Das Hohenzollern-Museum in Berlin / Lindenberg, Paul (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Das Hohenzollern-Museum in Berlin / Lindenberg, Paul (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Lessing, Hermann
Titel:
Vor und nach dem März! : Berliner Skizzen / von Hermann Lessing
Erschienen:
Berlin: Hempel, 1850
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2011
Umfang:
249 S.
Fußnote:
In Fraktur
Berlin:
B 122 Geschichte: Revolution 1848
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-104719
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Weitere Materialien zur Deutschen Revolution 1848/1849
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 122/18
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
II. Die Märzerrungenschaften

Schnellzugriff

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  • Das Hohenzollern-Museum in Berlin / Lindenberg, Paul (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Kaiser Wilhelms
  • König Friedrich Wilhelms IV.
  • Königin Elisabeth
  • Königin Luise
  • Königs Friedrich Wilhelm III.
  • König Friedrich Wilhelms II.
  • Königin Friederike Luise
  • Porzellan-Galerie
  • Friedrich's des Großen
  • Büstengalerie
  • Königin Sophie Dorothea
  • Königin Elisabeth Christine
  • Königs Friedrich Wilhelm I.
  • Königs Friedrich I.
  • Friedrich Wilhelms, des Großen Kurfürsten
  • Kurfürsten-Saal
  • Sculpturen-Galerie
  • Ahnen-Galerie
  • Impressum
  • Rückdeckel

Volltext

14 
Soldaten, welche sie auf dem Tische aufmarschieren ließen. Du kannst, dachte 
ich, indem mein Auge auf dem Kronprinzen ruhte, diese Armeen dereinst 
in natura aufstellen ; möge es stet8 zu Deines Volkes Heil sein! =- Der Prinz 
hatte einen Baum vor die Fahne geschoben. Auf meine Frage: wie dieser Baum 
zwischen die Soldaten komme, antwortete er flink: der Baum deckt die Fahne, 
jo kann man sie nicht leicht durchschießen. Außerordentlich lebhaft, wie diese 
Antwort gegeben wurde, war des Kronprinzen ganzes Wesen. Prinz Wilhelm 
dagegen war von sehr sanfter, stiller Art.“ =- Und mehrere Jahre später =- 1808 
=-- schrieb die Königin Luise von ihrem ältesten Sohn an ihren Vater, den 
Großherzog von Mecklenburg-Streli: „Der Kronprinz ist voller Leben und 
Geist. Er hat vorzügliche Talente, die glücklich entwickelt und gebildet 
werden. - Er ist wahr in seinen Empfindungen und Worten und seine Lebhaf- 
tigfeit macht Verstellung unmöglich. Er lernt mit vorzüglichem Erfolg Ge- 
schichte, und das Große und Gute zieht seinen Sinn an. Für das Wikige hat 
er viel Empfänglichkeit, und seine komischen und überraschenden Einfälle unter- 
halten uns sehr angenehm. Er hängt vorzüglich an der Mutter und er kann 
nicht reiner sein, als er ist.“ 
Neben den obigen Zeichnungen erblicken wir noch die dünnen, aus groben 
Papier zusammengehefteten „Ginnahme-“ und „Ausgabe-Bücher“ des Prinzen Frit ; 
sie rühren aus den Jahren 1806 und 1807 her, und ihre Posten sind nur sehr, 
sehr kleiner Natur. Aus derselben Zeit mögen die ersten Uniformstücke des Prinzen 
stammen, sein winziger Pallasch und Degen, sein Küraß und Helm. Viele andere 
Uniformen erinnern an spätere Jahre, auch das kostbare Kostüm zu dem be- 
rühmten Fest der weißen Rose, das gelegentlich der Anwesenheit der Kaiserin 
Alexandra Feodorowna von Rußland im Neuen Palais bei Potsdam 1829 ge- 
feiert wurde. 
Des Königs Sammellust veranschaulichen die verschiedensten, oft sehr wert- 
vollen Zusammenstellungen von Ringen und Sc<muckgegenständen, von Stöcken, 
Dosen, Krystallen und Steinen, unter lezteren neunundsiebzig geschliffene Kugeln aus 
Berliner Straßenpflaster gefertigt. „GEine Eigenschaft des Königs, welche 
den von ihm unternommenen Werken in hohem Grade zu gute gekommen ist, 
war das, was ev seine Lithomanie nannte, eine Liebhaberei, die er übrigens 
mit mehreren seines Hauses geteilt hat. Der König erzählte mir einmal, wie 
er als Knabe nach dem Regen zum zweiten Lustgartenportal des Berliner Schlosses 
hinauszutreten pflegte, um sich die Steine anzusehen, aus denen das dortige 
Pflaster bestand und unter welchen Stücke von Graniten aller Nuancen glänzten, 
an denen die märkische Ebene so reich ist. Wo immer der König schöne Stein- 
gattungen erwerben konnte, in Jtalien, Griechenland, Ägypten, hat er sie zum 
Schmut seiner Bauwerke verwendet; =- den schönen Steingattungen zulieb war 
er geneigt, selbst Mängel der Bauwerke gelinder zu beurteilen.“ (A. v. Reu- 
mont: „Aus König Friedrich Wilhelms IV. gesunden und kranken Tagen.“) 
Von den arbeitreichen Stunden des Königs berichtet uns der einfache Ma- 
hagonischreibtisch mit der vielbenußten grünen Schreibunterlage und den wenigen 
Büchern, darunter die Rangliste, das Landrecht und die Bibel. Den Kreis
	        

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