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Neue Begründung der Theorie der Gruppencharaktere / Schur, Issai (Rights reserved)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Preußen. Polizei-Präsidium
Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin / Preußen, Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1918-1945 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Haupttitel 1918: Amtliche Nachrichten des Königlichen Polizei-Präsidiums zu Berlin
Haupttitel 1918-1929: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums zu Berlin
ZDB-ID:
2900537-1 ZDB
Succeeding Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1935
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15405987
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 57, 19. Juli 1935
Publication:
, 1935-07-19

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1957, II. Wahlperiode, Band III, 51.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (51), 10. Januar 1957
  • Nr. 2 (52), 7. Februar 1957
  • Nr. 3 (53), 21. Februar 1957
  • Nr. 4 (54), 7. März 1957
  • Nr. 5 (55), 21. März 1957
  • Nr. 6 (56), 4. April 1957
  • Nr. 7 (57), 2. Mai 1957
  • Nr. 8 (58), 16. Mai 1957
  • Nr. 9 (59), 17. Mai 1957
  • Nr. 10 (60), 17. Mai 1957
  • Nr. 11 (61), 13. Juni 1957
  • Nr. 12 (62), 4. Juli 1957
  • Nr. 13 (63), 2. September 1957
  • Nr. 14 (64), 5. September 1957
  • Nr. 15 (65), 15. September 1957
  • Nr. 16 (66), 19. September 1957
  • Nr. 17 (67), 3. Oktober 1957
  • Nr. 18 (68), 10. Oktober 1957
  • Nr. 19 (69), 17. Oktober 1957
  • Nr. 20 (70), 19. Oktober 1957
  • Nr. 21 (71), 7. November 1957
  • Nr. 22 (72), 21. November 1957
  • Nr. 23 (73), 5. Dezember 1957
  • Nr. 24 (74), 19. Dezember 1957

Full text

51. Sitzung vom 10. Januar 1957 
15 
Theis 
vom Senat ein bißchen aufwendig aufgestellt worden 
ist, sondern wir sollten die beiden Ausgangspunkte, die 
der Herr Regierende Bürgermeister dem Hause hier 
vortrug, daß sich Berlin auf seine Hauptstadtfunktion 
vorbereitet und daß Berlin wirtschaftlich und sozial 
langsam gesundet, als Grundlage dafür nehmen, daß 
es in Berlin vorangeht. Wir wollen damit nicht sagen, 
daß wir alle Zahlen, die uns im Haushaltsplan vor 
getragen werden, in Bausch und Bogen befürworten, 
sondern wir werden uns bei der Hauhaltsberatung sehr 
zu überlegen haben, welche Positionen besonders zu 
fördern sind und welche etwa etwas zurückzustellen 
sind. Wir haben uns bei einzelnen Positionen schon in 
den vergangenen Jahren sehr ausführlich darüber unter 
halten, ob es zweckmäßig ist, eine Fülle von kleinen 
Ausgaben, die sich auf Unterstützungen und Zuschüsse 
beziehen, weiterhin dem Hause zur Annahme zu emp 
fehlen, oder ob wir im einzelnen zu prüfen haben, welche 
Zuschüsse und welche Unterstützungen in Einzelbeträgen 
von dem Hohen Hause wirklich noch zu befürworten 
sind. 
Der Herr Regierende Bürgermeister und auch Herr 
Senator Dr. Haas unterstrichen besonders auf der Ein 
nahmenseite die erfreulichen Steigerungsbeträge beim 
Steueraufkommen. Im Jahre 1950 fingen wir mit 
386 Millionen Steuereinnahmen an, und wir sind jetzt 
im Jahre 1956 auf 880 Millionen in der Schätzung, und, 
wie wir erwarten können, wird die Einnahme auf der 
Steuerseite für das Jahr 1956 erfreulicherweise noch 
höher abschließen, als seinerzeit geschätzt. Wir haben 
nun zu untersuchen und abzuschätzen, ob die günstige 
Situation des Steueraufkommens sich etwa nur auf eine 
besondere Konjunkturlage Berlins stützt oder ob wir 
sagen können, daß die wirtschaftliche Lage in Berlin 
eine gewisse Stabilität zeigt. Ich glaube, wenn wir uns 
im einzelnen vergegenwärtigen, inwieweit die Stadt 
Berlin wirtschaftlich und auch sozial sich immer mehr 
sichert und eine stabile Grundlage bekommt, dann gibt 
es eine Fülle von Einzelpositionen, die uns beweisen, 
daß Berlin wirtschaftlich doch immerhin einen ziem 
lichen Schritt vorangekommen ist. Wenn wir z. B. aus 
den Veröffentlichungen der Berliner Sparkasse im Jahre 
1956 erfreulicherweise erfahren können, daß sie in 
Berlin schon 444 000 Einzelsparkonten unterhält und 
daß die Einlage auf jedem Sparkonto jetzt 800 bis 
820 DM pro Jahr beträgt, und wenn wir bedenken, daß 
im Jahre 1949 jedes Sparbuch nur 120 DM pro Jahr 
hatte, so ist diese Situation hier in Berlin insofern für 
uns sehr entscheidend, als wir wissen, daß wir mit 
800 000 bis 850 000 Arbeitenden in Berlin rechnen kön 
nen, daß also fast jeder zweite arbeitende Berliner 
schon über ein Sparkonto verfügt. Unterstrichen wird 
die Situation auch noch dadurch, daß wir eine steigende 
Tendenz der Berliner Sparkonten bei der Post haben, 
daß in den letzten Jahren allein die Zahl der Sparkonten 
von Berlinern bei der Post sich um 20 000 bis 25 000 
erhöht hat. 
Wenn wir weiterhin beobachten, daß in nicht unerheb 
lichem Umfange einzelne Zweige der Berliner Wirt 
schaft und auch des Handels ihre Umsätze wesentlich 
vergrößert haben, so mag das ein weiterer Beweis dafür 
sein, daß die Berliner Bevölkerung einen Nutzen aus 
dem gesamten Aufblühen der Berliner Wirtschaft zieht. 
Wenn man als Bürger durch die Stadt geht, so stellt 
man fest, daß der Reiseverkehr nach Westdeutschland 
sich wesentlich erweitert, daß die Zahl der Berliner 
Reisebüros sich wesentlich vermehrt hat und daß die 
Anmeldungen von Fahrschülern in den Fahrschulen zu 
nehmen. Weiter sind eine Fülle von Umsätzen bei ver 
schiedenen Industriezweigen zu verzeichnen, insbeson 
dere bei der Fernseh- und Radioindustrie, die ja auch 
hier in Berlin nicht unerhebliche Fabrikationsstätten 
unterhalten. Wenn wir weiter die Entwicklung der 
Berliner Wirtschaft und das Aufblühen verschiedener 
Betriebe beobachten, so wollen wir nicht unerwähnt 
lassen, daß auch die Besucherzahl der Bürger, die am 
kulturellen Leben unserer Stadt teilnehmen, eigentlich 
von Monat zu Monat wächst. Die Umsätze an Karten 
bei den Veranstaltungen künstlerischer Art, bei Konzert- 
und Theaterveranstaltungen nehmen immer mehr zu. 
Wir sind erfreut darüber, daß das Leben und Treiben 
in dieser Stadt vorangeht, wie auch darüber, daß die 
Senatsverwaltungen im einzelnen und der Senat ln 
seiner Gesamtheit Beiträge leisten, um alle Voraus 
setzungen zu schaffen, die notwendig erscheinen, um die 
Wirtschaft zu fördern, um Arbeitsplätze nicht nur zu 
schaffen, sondern sie weiterhin zu sichern. Wir glauben, 
daß zu diesem Zweck einige Positionen im Berliner 
Haushalt automatisch erhöht werden müssen. 
Wenn wir uns die Aufstellung der Endpositionen im 
Haushaltsplan ansehen, so zeigt es sich, daß nicht nur 
die Haushaltsansätze für die Weiterbildung unserer 
Schüler nicht unerheblich zu Buch schlagen, sondern 
auch die Positionen der Abteilungen für Volksbildung 
überhaupt. Dasselbe gilt auch für das Gesundheits 
wesen. Um einige grundsätzliche Bemerkungen zur För 
derung unseres gesamten Bildungswesens zu machen, 
möchte ich sagen, daß wir mit Freuden festgestellt 
haben, daß der Berliner Etat, der uns jetzt vorgelegt 
worden ist, auf dem Gebiete der Schulen, aber auch auf 
dem der Universitäten nicht unerhebliche Haushalts 
ansätze aufweist. Was die Schulen betrifft, so haben 
wir schon bei der letzten Haushaltsberatung darauf 
hingewiesen, daß wir dafür eintreten, daß die Ausgaben 
für die Schulen, die Grundschulen und die verschiedenen 
Oberschulen, sich möglichst an die Ausgaben für die 
Universitäten relativ angleichen. Wir stellen mit Freuden 
fest, daß der Senat dafür gesorgt hat, gerade auf dem 
Gebiet der Grundschulen und der praktischen Ober 
schulen in diesem Jahr erheblich höhere Beträge zur 
Verfügung zu stellen. Wir wollen daraus entnehmen, 
daß dem Wunsch des gesamten Hauses in diesem Jahre 
etwas mehr Rechnung getragen worden ist. Wir sehen 
die großen Aufgaben, die auf uns zukommen. Wir wis 
sen, daß die Industrie in Deutschland schlechthin grö 
ßere Grundkenntnisse und elementare Voraussetzungen 
verlangt zur Erfüllung der großen technischen Auf 
gaben, die ihr gestellt sind, und deshalb müssen wir da 
für sorgen, daß die Voraussetzungen dafür geschaffen 
werden. Wir stellen fest, daß auf dem Gebiete der 
Weiterbildung unserer jungen Leute in den Berufsschulen 
und an den Universitäten im Jahre 1957 Pauschalmittel 
freigestellt sind. Für die Freie Universität sind etwa 
IS Millionen und für die Technische Universität etwa 
17 Millionen zur Verfügung gestellt. Dazu kommt noch 
ein Betrag von etwa 7 Millionen für die einmaligen 
Baumaßnahmen beider Universitäten. Wenn auch für 
die Förderung der in diesem Hause in einer Sonder 
sitzung besonders unterstrichenen Kernforschung ein 
Betrag von etwa 5 Millionen zu Buche steht, so möge 
das ein Beweis dafür sein, daß wir bemüht sind, das 
Hochschulwesen in jeder Weise zu fördern und alles zu 
tun, um den jungen Menschen die Möglichkeit zum Stu 
dium zu geben. Daß wir auch Grenzen setzen müssen, 
hat, glaube ich, die Debatte über den Tagesordnungs 
punkt, der eben besprochen worden ist, gezeigt. 
Wenn wir die Studenten hier in Berlin nunmehr be 
sonders noch dadurch fördern, daß wir auch unsere 
Verpflichtungen gegenüber dem Osten in jeder Weise 
erfüllen wollen, so, glaube ich, darf die Tatsache nicht 
unausgesprochen bleiben, daß die Stadt Berlin große 
Beträge in Form von Sozialstipendien und Währungs 
beihilfen zur Verfügung stellt. An Sozialstipendien hat 
der Senat 1,9 Millionen DM, für Währungsbeihilfen etwa 
4,3 Millionen DM vorgesehen. Was die Folge der Über 
nahme von Ausbildungen junger Menschen besonders 
aus dem Osten betrifft, so gehören dazu auch die Vor 
bereitungen, sie hier wohnungsmäßig unterzubringen 
und gleichzeitig ein gesellschaftliches Leben mit ihnen 
zu pflegen. Dafür baut der Senat jetzt ein Studenten 
wohnheim, für das im Haushalt etwa 2 Millionen DM 
zur Verfügung gestellt worden sind. 
Wir möchten aus der grundsätzlichen Stellung zur 
Förderung unseres Geisteslebens, zur Förderung von 
Forschung und Schule sagen, daß wir die Ausgaben 
in einem vernünftigen Verhältnis zu unseren Verpflich 
tungen, die wir weiter haben, sehen wollen, und wir
	        

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