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Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Preußen. Polizei-Präsidium
Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin / Preußen, Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1918-1945 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Haupttitel 1918: Amtliche Nachrichten des Königlichen Polizei-Präsidiums zu Berlin
Haupttitel 1918-1929: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums zu Berlin
ZDB-ID:
2900537-1 ZDB
Succeeding Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1929
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15413550
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 31, 3. Mai 1929
Publication:
, 1929-05-03

Contents

Table of contents

  • Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Preface / Vorrede
  • Die Primadonnen- und Castratenoper
  • Deutscher Ton und deutsches Wort in Berlin
  • Präludien
  • Mozart und Dittersdorf in Berlin
  • Das Aufblühen der Mozartoper
  • Von der italienischen Oper
  • Von Mozart zu Gluck
  • Die Konzertmusik
  • Die Geburt der Singakademie
  • Das beginnende Säculum
  • Aufschwung. Ein Beethovenfest
  • Die Catalani und die Konzertmusik um das Jahr 1820
  • Hie Weber, hie Spontini
  • Beethoven und dieBerliner Kritik
  • Gastspiele in Permanenz
  • Mendelssohn, Bach und Berlin
  • Berlin ohne Mendelssohn
  • Das Liszt-Intermezzo
  • Das Mendelssohn-Intermezzo
  • Die Aera Meyerbeer
  • Kroll, Friedrich Wilhelmstadt und die Mittelstandsoper
  • Zukunftsmusik
  • Die Anti-Wagneroper
  • Albert Niemann Triumphator
  • Von Bülow zu Joachim
  • Richard Wagner Triumphator
  • Der Geist der Hochschule
  • Die Vollendung
  • Die Musik der Weltstadt
  • Vorschau
  • Das Orchester und seine Dirigenten
  • Chorgesang
  • Die Kammermusik
  • Der Solist
  • Die Oper
  • Kritik
  • Ausblick
  • List of illustrations
  • Illustration: Friedrich der Große (Ill.: Menzel, Adolph von)
  • Illustration: Autograph eines Solos aus einem Flötenkonzert Friedrichs des Großen
  • Illustration: Karl Heinrich Graun
  • Illustration: Das Kgl. Opernhaus in Berlin. Nach einem Stich (etwa 1770)
  • Illustration: Ein Artikel Friedrichs des Großen in der Spenerschen Zeitung gegen den Ballettmeister Poitier
  • Illustration: I.F. Reichardt. Tonkünstler und Schriftsteller
  • Illustration: Die Tänzerin Barbarina
  • Photograph: Johann Sebastian Bach-Herme am Denkmal Friedrichs des Großen in der Berliner Siegesallee
  • Illustration: Wilhelm Friedemann Bach
  • Illustration: Philipp Emanuel Bach
  • Illustration: Die Berliner Singakademie
  • Illustration: Iohann Ioachim Quanz. I.A. Hiller
  • Illustration: Elisabeth Schmehling-Mara (Ill.: Hüssener, Auguste)
  • Illustration: Francois, Brenda. Jean Duport. F.W. Marpurg
  • Illustration: Aufstellung des Orchesters zur Berliner Erstaufführung von Händels Messias
  • Illustration: König Friedrich Wilhelm II. Nach einem Gemälde von Anton Graff
  • Illustration: Das alte Nationaltheater auf dem Gendarmenmarkt in Berlin
  • Illustration: Margarete Louise Schick ; Ludwig Fischer
  • Illustration: Mozart im Königlichen Theater zu Berlin während der Aufführung seiner Entführung aus dem Serail am 19. mai 1789
  • Illustration: Carl von Dittersdorf ; Bernhard Anselm Weber
  • Illustration: Karl Fr. Chr. Fasch ; Karl Friedrich Zelter
  • Illustration: Beethoven
  • Illustration: Das alte Kgl. Schauspielhaus in Berlin
  • Illustration: Iffland ; E. T. A. Hoffmann. Nach einem seiner Selbstporträts
  • Illustration: Vincenzo Righini ; Friedrich Heinrich Himmel
  • Illustration: Prinz Louis Ferdinand von Preußen
  • Illustration: Carl Moeser
  • Illustration: Graf Karl von Brühl ; Graf Wilhelm von Redern
  • Illustration: Angelica Catalina ; Pauline Anna Milder-Hauptmann
  • Illustration: Wie Gott will! Carl Maria von Weber
  • Illustration: Gasparo Spontini
  • Illustration: Brief Spontinis aom 27. Dezember 1839 an den Sänger Carl Wauer
  • Illustration: Carl Bader als Masaniello
  • Illustration: Felix Mendelssohn Bartholdy. Nach dem Porträt von Ed. Magnus
  • Illustration: Adolph Bernhard Marx (Ill.: Zander)
  • Illustration: Ludwig Rellstab
  • Illustration: Das Krollsche Theater in Berlin
  • Illustration: Henriette Sontag
  • Illustration: Wilhelmine Schröder-Devrient
  • Illustration: Jenny Lind ; Nanette Schechner-Waagen
  • Illustration: Giacomo Meyerbeer
  • Illustration: Franz Liszt. Nach einer Lithoraphie (1842)
  • Illustration: Karikatur auf Liszts Berliner Triumphe
  • Illustration: Das Königstädtische Theater in Berlin
  • Illustration: Karl Theodor von Küstner
  • Illustration: Richard Wagner. Nach einer Buntstiftzeichnung von Ernst Kietz
  • Illustration: Otto Nicolai. Lithographie (Ill.: Kriehuber)
  • Illustration: Albert Lortzing. Nach einer Daguerreotypie
  • Illustration: Wilhelm Wieprecht
  • Illustration: Julius Stern ; Hans von Bülow
  • Illustration: Joseph Joachim
  • Illustration: Johannes Brahms
  • Illustration: Wilhelm Taubert ; Karl Eckert
  • Illustration: Johanna Jachmann-Wagner. Nach einer Lithographie von Jäger
  • Illustration: Luise Koester-Schlegel ; Pauline Lucca
  • Illustration: Albert Niemann als Tristan
  • Illustration: Franz Betz
  • Illustration: Wagner bei einer Probe zum Tristan in Berlin (Ill.: Gaul, Gustav)
  • Illustration: Johannes Brahms ; Julius Stockhausen
  • Illustration: Karl Klindworth ; Ernst Rudorff
  • Illustration: Konzertdirektor Hermann Wolff ; Wilhelm Tappert
  • Illustration: Hans von Bülow
  • Illustration: Eugen d'Albert
  • Illustration: Richard Strauß
  • Illustration: Graf Bolko von Hochberg
  • Photograph: Josef Sucher ; Siegfried Ochs
  • Photograph: Felix Weingartner
  • Photograph: Karl Muck
  • Photograph: Engelbert Humperdinck ; Max Bruch
  • Photograph: Lilli Lehmann
  • Photograph: Arthur Nikisch
  • Photograph: Das Berliner Philharmonische Orchester unter Arthur Nikisch
  • Photograph: Georg von Hülsen
  • Photograph: Georg von Hülsen
  • Photograph: Leo Blech
  • Photograph: Das Lortzing-Standbild in Berlin von Gustav Eberlein
  • Illustration: Die neue Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg
  • Photograph: Der Klindworth-Scharwenka-Saal in Berlin ; Der Blüthner-Saal in Berlin
  • Photograph: Die Komische Oper in Berlin
  • Literatur
  • Namen- und Sach-Register
  • Advertising
  • ColorChart

Full text

Geschichte unserer Theatermusik ....“ „Der geniale Spontini, unser 
Spontini“. Es schien der Pfingsttag der Musik gekommen, denn alles 
sprach mit feurigen Zungen. 
Was sofort auffiel, war die feine Abschattierung der Stärkegrade im 
Orchester. Natürlich, denn von dem Augenblick an, da Spontini ge- 
kommen war, seine eigenen Werke zu dirigieren, wurden alle, Orchester 
und Darsteller, halb zu Tode gehetzt. Oft wird von 8 Uhr morgens bis 
4 Uhr nachmittags oder von 5 Uhr nachmittags bis 11 Uhr nachts geprobt. 
So brachte es der Mann, der, wie Brühl richtig geahnt, die technischen 
Kunstgriffe des Dirigierens nicht beherrschte, die Rezitative auf eine 
sonderbare und durchaus nicht mustergültige Art begleitete, ja nicht ein- 
mal ein sicherer Partiturleser war, fertig, die dynamischen Gegensätze 
bis zur höchsten Vollendung zu führen. Ein so gewaltig donnerndes 
Fortissimo, ein so zart verhauchendes Pianissimo war noch nie vernom- 
men worden. Freilich soll es auch, wie der Kgl. Preussische Kammer- 
musikus Moritz Hanemann in seinen Erinnerungen „Aus der Musikwelt“ 
berichtet, vorgekommen sein, dass ein laut gebrüllter Ton zuhilfe ge- 
nommen wurde, wenn die Ansprüche Spontinis an die Ausdruckskraft des 
Orchesters durchaus nicht zu befriedigen waren. Hohes und höchstes 
Publikum wohnte den Generalproben bei. Der junge Marx, der zu ihnen 
zugelassen wurde, schildert hier Spontini in seinem Verhältnis zur Bühne. 
Nur das Pult ist beleuchtet. Spontini hat den Blick unverwandt auf die 
Szene gerichtet, wo ihm keine Einzelheit entgeht. Die Milder in köst- 
lichem Zobelpelz, die leidenschaftliche Schulz, die schöne Seidler treten 
auf. Doch auch diese ausgezeichneten Künstlerinnen haben keinen ruhi- 
gen Augenblick, sobald sie auf der Bühne stehen. Spontini fordert von 
ihnen äusserste Anspannung der Kraft, unbedingtes Eingehen auf die 
Situation. Er verwirft Sänger, sobald sie ein gewisses körperliches Mass 
oder gar ein sehr hohes Mass von Stimmkraft nicht erreichen. Er ver- 
wirft Kostüme, auch wenn sie mit höchstem Aufwand angefertigt sind, 
kurz vor der Aufführung. Er kennt keine Rücksichten, auch nicht die 
auf sich, wenn es sich um das eigene Werk handelt. 
Denn kaum mehr als dieses galt ihm etwas. Nach der „Vestalin“ 
hatte Spontini die leichte, dem Italiener eigentümliche Art des Schaffens 
aufgegeben. Gluck ward sein Leitstern. Von ihm übernahm er den Ernst, 
ihn wollte er seiner Muse vermählen, stolze Majestät mit dramatischer 
177
	        

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