Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Leitfaden für Klimaschutz in Stiftungen (Rights reserved)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

No licence for use has been granted - all rights reserved.

Bibliographic data

Contents: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1980/81, 8. Wahlperiode, Band II, 1980/1981, 19.-53. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Preußen. Polizei-Präsidium
Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin / Preußen, Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1918-1945 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Haupttitel 1918: Amtliche Nachrichten des Königlichen Polizei-Präsidiums zu Berlin
Haupttitel 1918-1929: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums zu Berlin
ZDB-ID:
2900537-1 ZDB
Succeeding Title:
Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1926
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15413269
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 47, 18. Juni 1926
Publication:
, 1926-06-18

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1980/81, 8. Wahlperiode, Band II, 1980/1981, 19.-53. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 19, 24. Januar 1980
  • Nr. 20, 31. Januar 1980
  • Nr. 21, 14. Februar 1980
  • Nr. 22, 28. Februar 1980
  • Nr. 23, 13. März 1980
  • Nr. 24, 20. März 1980
  • Nr. 25, 24. April 1980
  • Nr. 26, 8. Mai 1980
  • Nr. 27, 22. Mai 1980
  • Nr. 28, 29. Mai 1980
  • Nr. 29, 12. Juni 1980
  • Nr. 30, 26. Juni 1980
  • Nr. 31, 3. Juli 1980
  • Nr. 32, 7. Juli 1980
  • Nr. 33, 24. Juli 1980
  • Nr. 34, 18. September 1980
  • Nr. 35, 25. September 1980
  • Nr. 36, 5. Oktober 1980
  • Nr. 37, 9. Oktober 1980
  • Nr. 38, 23. Oktober 1980
  • Nr. 39, 13. November 1980
  • Nr. 40, 27. November 1980
  • Nr. 41, 10. Dezember 1980
  • Nr. 42, 11. Dezember 1980
  • Nr. 43, 12. Dezember 1980
  • Nr. 44, 15. Januar 1981
  • Nr. 45, 22. Januar 1981
  • Nr. 46, 23. Januar 1981
  • Nr. 47, 12. Februar 1981
  • Nr. 48, 26. Februar 1981
  • Nr. 49, 5. März 1981
  • Nr. 50, 12. März 1981
  • Nr. 51, 16. März 1981
  • Nr. 52, 26. März 1981
  • Nr. 53, 9. April 1981

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 8. Wahlperiode 
48. Sitzung vom 26. Februar 1981 
Longolius 
Die fünfte Feststellung: Der Regierende Bürgermeister hat es 
schon nach wenigen Wochen verstanden, durch seinen hohen per 
sönlichen Einsatz und seine politischen Entscheidungen das in den 
letzten Monaten stark erschütterte Vertrauen in die sozial-liberale 
Politik für Berlin zu festigen. Er hat dabei Fehler offen angespro 
chen und neue Akzente gesetzt. Beides ist für Berlin notwendig. 
Beides hilft aber auch der Koalition, offensiv in die Auseinanderset 
zungen der kommenden Wochen zu gehen. Ich erkläre hier eindeu 
tig: Wir Sozialdemokraten scheuen diesen Wahlkampf nicht, wir 
wollen ihn. 
Wir haben alle dem Datum 10. Mai zugestimmt. Und ich muß hier 
einmal die Opposition fragen: Wenn es ein früheres Datum gege 
ben hätte - wie hier in der Kritik angeklungen ist -, wo wäre denn 
die Opposition personell und inhaltlich, wenn der Wähler früher zu 
einer Entscheidung aufgerufen worden wäre? 
[Landowsky (CDU): Lassen Sie das doch unsere 
Sorge sein! - Beifall bei der SPD] 
Mit den Entscheidungen des Regierenden Bürgermeisters, zum 
Beispiel im Bereich der Modernisierungs- und Sanierungspolitik, 
bei der Trennung staatlicher und wirtschaftlicher Interessen oder in 
der Verkehrspolitik sind die Voraussetzungen für eine objektive und 
sachliche Diskussion um die Zukunft unserer Stadt geschaffen 
worden. 
Diese Entscheidungen wollen wir uns vom Wähler bestätigen 
lassen. Darüber soll er abstimmen. Schon jetzt ist ein deutlicher 
Klimawechsel festzustellen, und dafür gilt Hans-Jochen Vogel der 
besondere Dank meiner Fraktion. 
[Beifall bei der SPD] 
Neue Akzente müssen dort gesetzt werden, wo die gesellschaftli 
che Entwicklung fortgeschritten ist und bisherige Überlegungen 
überholt sind. Die Entscheidungen des Senats zeigen, wo solche 
Änderungen notwendig sind. Sie sind das Ergebnis gesellschaft 
licher Diskussionsprozesse in unserer Stadt und zeigen damit weit 
über den 10. Mai hinaus. 
Wer zum Beispiel die Entscheidung gegen den Bau der Westtan 
gente ruhig und unvoreingenommen betrachtet, wird feststellen, 
daß sie sich seit längerer Zeit anbahnte. Neue gesellschaftliche 
Prioritäten und ein neues Umweltbewußtsein machen sie notwen 
dig. 
Der Diskussionsprozeß außerhalb - aber auch innerhalb meiner 
Partei, das will ich hier gerne feststellen - hat die Zeit für diesen 
Entschluß reif werden lassen. Mit ihm hat der Regierende Bürger 
meister einen Knoten durchschlagen, der die Handlungsfähigkeit 
unserer Stadtpolitik lange Zeit belastet hat. 
[Landowsky (CDU): Aber doch Ihren Knoten!] 
- Lieber Herr Kollege Landowsky, wer meinen Vornamen trägt, hat 
eine besondere Sympathie für Leute, die sich so gordisch verhalten, 
das werden Sie mir abnehmen! 
[Landowsky (CDU): Aber das ist schon ein 
paar tausend Jahre her! - Beifall bei der SPD] 
Und wer, wie der Regierende Bürgermeister schon 1971 in dem 
bereits zitierten Aufsatz „Rettet unsere Städte jetzt“ die Probleme 
moderner Metropolen so klar einschätzt und benannt hat, braucht 
ganz sicher die Diskussion über die geistige Urheberschaft ver 
nünftiger Stadtpolitik nicht zu fürchten. 
Allen politischen Kräften in diesem Hause ist klar, daß auch bei 
Modernisierungs- und Sanierungspolitik Veränderungen notwendig 
sind. Wir reden hier zwar nicht über Probleme, die nur in Berlin exi 
stieren - das ist sicher allen klar. Natürlich entläßt uns das aber 
nicht aus der Verantwortung, für unsere Stadt Antworten zu finden, 
die, nebenbei gesagt, andere auch nicht gefunden haben. 
Der Senat hat einige gefunden und beschlossen. Herr Diepgen 
nennt sie ideenlos. Wiederum muß ich meinen Vorwurf erheben, 
daß er sie dann nicht zur Kenntnis genommen haben kann, wenn er 
auf die Fülle der Punkte so wenig eingeht. 
In der Fragestunde sind die zehn Punkte des Senatsbeschlusses 
bereits von Herrn Senator Ulrich einzeln aufgezählt worden. Ich 
kann hier ergänzend an die Möglichkeiten von Eigenhilfe und Eigen 
gestaltung erinnern, an Angebote zur Mitwirkung der Mieter an der 
Modernisierung, Maßnahmen zur Verringerung von Wohnungsleer 
ständen, vielfältige Wiedervermietung von leerstehenden Wohnun 
gen. 
Und ich möchte hier auch daran erinnern, daß das viel zitierte 20- 
Millionen-Programm, das häufig im Vordergrund der Diskussionen 
zu stehen scheint, vielleicht weil die Summe so griffig ist, in der 
Senats-Entschließung ziemlich weit hinten steht. Wichtiger ist der 
gedankliche Ansatz, der zu dieser Politik geführt hat, nämlich das 
Eingehen auf die Sorgen der Betroffenen. Ich will hier dankbar aner 
kennen, daß auch die Opposition inzwischen ähnliche Überlegun 
gen angestellt hat; das kann für die Lösung der Probleme durchaus 
sehr hilfreich sein. 
Wir wollen mit allen, die ernsthaft an einer Verbesserung der 
Wohnsituation in unserer Stadt interessiert sind, Gespräche führen 
und nach Lösungen suchen. Das ist der einzig vernünftige Weg. 
Verwirrend ist er nur für die, die alles in Gut und Böse, Schwarz 
oder Weiß, in gerecht oder ungerecht einteilen wollen. 
Mit dem behutsamen Vorgehen des Senats und der Berliner Poli 
zei, der wir dafür besonderen Dank schulden, 
[Beifall bei der SPD] 
sind erste Denkprozesse ausgelöst worden, die auf Dauer konstruk 
tive Ergebnisse möglich machen. 
Dabei wissen wir, daß man Dialoge nicht verordnen kann. Die 
Bereitschaft dazu muß durch Taten erarbeitet werden, mit denen 
man Vertrauen schafft. Und wenn wir in einigen Monaten hoffentlich 
ebenso selbstverständlich über Instandvermietungen reden wie 
heute über Instandbesetzungen, dann wird dieses gesellschaft 
lichen Fortschritt symbolisieren und nicht Nachgiebigkeit gegen 
über dem Straßenpöbel, wie die Herren Strauß und Tandler das 
nennen! 
[Beifall bei der SPD] 
Ich kann nur hoffen, daß sich die Opposition in den nächsten 
Wochen zu einer klaren Haltung auch gegenüber Hausbesetzern 
durchringen wird. Es verwirrt nämlich den Wähler und den Bürger, 
wenn sich die Kollegen Diepgen und Schmitz für ein kompromißlo 
seres Vorgehen gegenüber Hausbesetzern aussprechen, der Spit 
zenkandidat der Opposition dagegen einmal den Sinn von Räu 
mungsaktionen bezweifelt und später dann wieder in Presseerklä 
rungen Härte fordert und Herr Blüm zum Kaffetrinken bei Haus 
besetzern in Berlin einschwebt. 
[Beifall bei der SPD - Landowsky (CDU): Nun reden 
wir mal nicht über Kaffeetrinken!] 
Sicher ist es dabei für ihn hilfreich, wenn er in Kreuzberg hinterher 
mit dem verantwortlichen Bezirkspolitiker spricht, dann redet er ja 
mit einem Parteifreund, der kann ihm sicherlich die Probleme dort 
gut erläutern, auch wenn er noch nicht lange im Amt ist. 
[Wronski (CDU): Solche Serviertypen wie in 
Ihrer Fraktion gibt es in unserer Fraktion nichtl] 
Ich will dies natürlich nicht nur von der CDU fordern, sondern will 
für meine Fraktion deutlich machen: Die Berliner Bevölkerung hat 
ein Recht darauf, daß der Rechtsfriede gewahrt wird und daß 
Rechtssicherheit existiert. Hausbesetzungen sind Rechtsbrüche! 
Die Berliner Bevölkerung hat ebenso ein Recht darauf, daß ge 
sellschaftliche Ursachen für Rechtsbrüche beseitigt werden, wenn 
sie ungerecht und unsozial sind und einen Mißbrauch geschützter 
Rechte bedeuten. 
Die Berline Bevölkerung hat drittens ein Recht darauf, daß die 
Politik die gegenwärtigen Probleme entschärft und nicht zu einer 
Verschärfung beiträgt. 
Lassen Sie mich an dieser Stelle etwas zum Wahlkampf der CDU 
sagen. Ich meine den Mißtrauensantrag gegen Herrn Senator 
Meyer, wobei die Nachlässigkeit mit der heute der Antrag dem 
Herrn Präsidenten überreicht wurde, schon etwas über den Stellen 
wert aussagt, den dieser Antrag offensichtlich für die CDU besitzt 
[Beifall bei der SPD] 
Ich möchte hier kurz die Haltung meiner Fraktion erläutern. Wir 
stimmen hier heute nicht über die politische Klugheit eines F.D.P.- 
2049
	        

Downloads

Downloads

Full record

METS (entire work)
TOC

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Amtliches Fernsprechbuch
16 / 2
Volume
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.