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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

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Zeitschrift

Verfasser:
Stettenheim, Julius
Titel:
Berliner Wespen : illustriertes humoristisches Wochenblatt / Julius Stettenheim
Erschienen:
Berlin: Brigl 1884
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
2. Jahrgang, Nr. 36 (1869)-14. Jahrgang, Nr.12 (1881); 17. Jahrgang, Nr. 1 (1884)-17. Jahrgang, Nr. 52 (1884)
Fußnote:
Ungezählte Beilagen: Beilage der Berliner Wespen; Berliner Bilderbogen
Verantwortlicher Redakteur: Julius Stettenheim
ZDB-ID:
2900309-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1869
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Fußnote:
Heft Nr. 1-35, Nr. 39-42, Nr. 49 fehlen im Original
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11916384
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 37, 12.September 1869

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1884 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des IV. Jahrgangs.
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  • No. 50
  • No. 51
  • No. 52

Volltext

374 
Centralblatt der ßanverwaltnng. 
10. September 1884. 
diese Vorrichtungen gewähren genügende Luftbefeuchtung, wenn sie 
rechtzeitig in Anwendung kommen. 
In heifsen Sommern ergibt sich mitunter das Bedürfnifs, die 
Räume zu kühlen. Oft befriedigt die Kühlung durch nächtliche 
Lüftung. Aufserdem kühlt mau die einzuführende Frischluft, indem 
man sie in Rohren durch den kühlenBoden, durch kaltes Wasse r 
oder Eis leitet, oder unmittelbar mit Eis oder kaltem Wasser in Be 
rührung bringt; ferner durch Anwendung von Kaltluftmaschinen. 
Infolge der Kühlung der Luft kann die relative Feuchtigkeit zu grofs 
werden. Trocknen kann man kleine Luftmeugen mit Schwefel 
säure, Chlorcalcium oder frisch gebranntem Kalk, gröfsere 
dadurch, dafs mau die Luft vorerst so stark abkühlt, dafs sieh viel 
Wasser niederschlägt, worauf mau die Luft wieder auf die ge 
eignete Temxmratnr erwärmt. 
Ich komme nunmehr zur Besprechung der Reinheit der Luft. 
Man entnimmt die frische Luft wo möglich von Steilen, wo sie rein ist, 
aufserdem leitet man sie durch weite Canäle und Luftkammern, 
in denen sich der Staub grofsentheils absetzt, fuhrt sie durch Wasse r- 
schleicr, drückt sie durch Wasser, noch besser durch Luftfilter, 
wie die Mo Iler sehen, welche aus Baumwolltuch mit zwisehengelegter 
Watte bestehen- Verunreinigt wird die Luft am meisten erst in 
unseren geschlossenen Räumen durch die organischen Ausschoi- 
dungsstoffc bei der Athmung und Ausdünstung. Man nimmt an, 
die Menge jener schädlichen Stoffe stehe zu dev zugleich ausgeschi e- 
rlcnen Kohlensäure in geradem Verhältnis, betrachtet also die 
Kohlensäure als den Mafsstab der Luftvcrschlcchterung in 
bewohnten Raumen. 
Meinen hierauf beruhenden Luftprüfer sehen Sie hier. Ein 
Proberöhrchen mit weißem Boden, auf welchem eine Zahl als Visir- 
zeichen geschrieben steht, füllt man bis zu einer bezeichnetcn Höhe 
mit Kalkwasscr, drückt durch dieses mit einem G-ummiballon so lange 
die Luft des Raumes, bis das Kalkwasser so trüb wird, dafs man 
die Zahl am Boden des Proberöhrchens nicht mehr erkennt. Aus 
der Anzahl der angewandten Ballonfüllungen Luft ersieht man auf 
einer böigegebencu Tabelle den Kohle "Säuregehalt der Luft. Man 
überzeugt sich auf diese Weise schnell und leicht, dafs sogar in vev- 
hältnifsmiifsig grofsen Wohuräumeu die Luft oft nicht mehr rein 
genug ist, dafs also Mittel zur Luftverbesscrung angewendet 
werden müssen. (Folgt eine Luftprüfuug, welche einen Kohlensäure- 
gchalt von 1 aufs Tausend, die Grenze des Zulässigen, ergibt.) 
Weder Bluraengoist, Coniferengoist, Ficlitennadelnduft 
noch Sprühbrunnen schaffen uns reine Luft; wir müssen für ge 
hörigen Luftwechsel sorgen. Die Fenster offen zu lassen, geht nicht 
immer, aber cs gibt ja auch andere sehr einfache Lüftungsrnittc). 
Ich selbst habe in meinem Hause für die nächtliche Lüftung der 
Schlafzimmer nahe der Decke am Schornstein ein 20 Ccntimetor 
grofses Thürchen, welches nachts geöffnet ist Dies wirkt so 
vortrefflich, dafs der Kohlensäuregehalt der Luft in diesen Schlaf 
zimmern stets unter 1 aufs Tausend bleibt, wenn auch die Fenster 
und Nachtläden gut geschlossen sind. 
Dennoch ist dieser sogenannten Säuglüftung im allgemeinen die 
Drucklüftung vorzuziehen, nicht aber wegen einer vortheilhaftcn 
oder störenden Einwirkung der Druck- und Rcwegungszustande der 
Zirnraerluft auf den menschlichen Organismus; denn der Druckunter 
schied ist so gering, ob wir die eine oder andere Lüftungsweise an- 
wenden, dafs man darauf nicht zu achten braucht, und die allgemeine 
Luftbewegung in zweckmäßig gebeizten und mit Lüftungsanlage ver 
sehenen Räumen ist ebenfalls so gering, dafs wir dadurch nicht be 
lästigt werden können. Aber es kann bei der Säuglüftung Vorkommen, 
dafs die Luft zum Ersatz der abgesaugten nicht aus dem Freien, 
sondern aus anderen Räumen beifliefst, z. B. aus den Abtritten, wenn 
diese nicht gut gelüftet werden. Die in jüngster Zeit für Abtritts 
lüftung empfohlenen Doppelschäehte mit Bläsern und Saugern 
wirken bei heifsem Wetter und gleichzeitiger Windstille verkehrt- 
Die einzige dafür empfehlenswerthe einfache Einrichtung besteht in 
der Verbindung der Grube oder des unteren Theiß der Fallrohre mit 
einem immer genügend erwärmten Schacht, welcher oben mit 
einem guten Luftsauger versehen ist. 
Die auf Temperaturunterschieden und Windwirkungen beruhen 
den Einrichtungen sind nicht in allen Fällen ausreichend. Wo man 
stärkere und sehr gleichmäßige Lüftung braucht, so namentlich bei 
Versammlungssälen, werden häutig Maschinen-Vorriebtungen an 
gewendet werden müssen, wie Schraubenflügel-oder Schlender- 
Lüfter. Auch neuere Erfindungen, wie der Acolus, Kosmos- 
Ventilator, Aerophor u. a. finden unter Umständen sehr vorthcU- 
hafte Anwendung. 
Schließlich möchte ich noch eine Frage berühren, welche von 
jeher und noch in neuester Zeit in verschiedener Weise beantwortet 
wurde: ob die schlechtere Luft am Fufsboden, an der Decke oder 
in mittlerer Höhe wegzuschaffbn ist. Ich bin der Ansicht, wir 
führen, wo es angeht, die frische Luft in grofser Vertheilung unten 
ein, lassen sie in die Höhe steigen und zwar bis zur Decke, wo sie 
entweicht. So nimmt sie die ausgeatbmctc und an unserem Körper 
verunreinigte Luft am sichersten mit sich fort. Diese schlechte Luft 
würde ja doch wegen ihrer hohen Temperatur auch bei abwärts ge 
richteter Lüftung zuerst in die Höhe steigen, und wir müfsten die 
eigenen und fremden Ausscheidungsstoffe von Lunge und Haut wieder 
holt eiuathmcn. Das ist ein widerlicher Gedanke. Befände sieh die 
Abzugsöffnung etwa in mittlerer Höhe, so würde sich der gröfste 
TheU der schlechten Luft im oberen ZIminerraume anhäufen und von 
da durch mechanische Mischung und Zertheilung fort und fort die Luft 
Im unteren Räume verunreinigen. Die Luftführuug durch den ganzen 
Kaum aufwärts läßt sich auch am besten mit den Einrichtungen für 
rasche Beseitigung der durch Beleucbtungsflammen erhitzten 
und verdorbenen Luft vereinigen. 
Vermischtes 
Technische Hochschule in Riga. Mit Bezugnahme auf die 
statistischen Angaben über das Polytechnicum in Riga auf Seite 272 
des gegenwärtigen Jahrgangs d. Bl, geht uns von zuständiger Seite 
die berichtigende Mittheilung zu, dafs der Jabresbaushalt der Hoch 
schule nicht 45000, sondern 145000 Hubel beträgt. 
Der Spur- und Neigungsmesser für Eisenbahnen, Patent 
Mehrten«, dessen Beschreibung in No. 28 d. Kl. enthalten ist, wird, 
wie man uns mittheilt, von dem Mechaniker W. Bandennaun, 
Berlin, Friedrichstr, 240 angefertigt. 
Bücherschau. 
Die kirchliche Baukunst des Abendlandes. Historisch und 
systematisch dargestellt von G. Dchio, o. ö. Professor an der 
Universität in Königsberg und G. v. Besold, Architekt in München, 
Erste Lieferung. Hierzu ein Atlas von 77 Tafeln. Stuttgart. Verlag 
der Cottascheu Buchhandlung. 1884. (Preis 25 Mark.) 
Der Vorbereitung dieses überaus nützlichen und praktischen, 
nach sehr zweckentsprechendem Plane angelegten Werkes ist die 
Fachwelt mit lebhafter Theilnahme gefolgt. Die Absicht der Ver 
fasser geht dahin, in der Weise der bekannten Werke von Scroux 
d’Agincourt und Gailhabaud durch folgerichtig aneinander gereihte, 
thunlichst reichhaltige bildliche Darstellungen, die durch einen ver- 
hältnifsmäfsig kurzen Text erläutert werden, ein dem heutigen Stande 
der Wissenschaft entsprechendes Hülßmittel zum Studium der Kirchen 
baukunst zu schäften, das bei Einheitlichkeit des Mafsstabes durch 
handliche Anordnung sich auszcichnet und durch einen möglichst 
billigen Preis dieses Studium auch solchen in lebendiger und anschau- 
Für die Bedactiou des nichtamtlichen 
lieber Weise ermöglicht, welche nicht an Orten mit grofsen Biblio 
theken leben und nicht in der Lage sind, sich theuere Prachtwerke 
anzuschaffen. 
Die vorliegende, demnächst in die Oeffentlichkeit gelangende erste 
Lieferung des Werkes gibt auf 77 mäßig grofsen, lose in einer Mappe 
liegenden Tafeln und 13 Bogen des in Octav gedruckten Textes das 
erste Buch «Der christlich-antike Stil- vollständig und vom zweiten 
Buch «Der romanische Stil“ den Anfang (39 Tafeln und 3 Bogen 
Text). Das Werk soll in fünf Lieferungen, von denen die nächste 
in etwa zwei Jahren, die weiteren in kürzerer Frist zu erwarten sind, 
erscheinen. Der Preis der ersten Lieferung ist auf 25 Jt gestellt und 
mufs bei der vortrefflichen Ausstattung als sehr mäßig bezeichnet 
werden. Dieser Anfang des Werkes Uifst erkennen, wie gut es den 
Verfassern bis jetzt gelungen ist, den obigen Plan zur Ausführung 
zu bringen, mit welcher Sorgfalt und kritischen Vorsicht sie dabei 
die Ergebnisse der neueren Kunstforschungen berücksichtigt, das 
vorhandene Material durch eigene Aufnahmen wesentlich ergänzt und 
auch die durch die Photographie gebotene Gelegenheit zu treffendster 
Wiedergabe von Einzelheiten in richtiger Weise benutzt haben. 
Trotz der Knappheit des Textes gibt derselbe keineswegs nur eine 
Erklärung der Abbildungen nach den vorhandenen Quellen, sondern 
er zeichnet sich auch durch Frische und Selbständigkeit der Auffas 
sung aus und bietet in vieler Hinsicht neue Gesichtspunkte. Diese 
Vorzüge machen das Unternehmen in hohem Grade dazu geeignet, 
ein klares und richtiges Verständnis der Entwicklungsgeschichte 
der Kirchenbaukunst in immer weiteren Kreisen zu verbreiten. Das 
erfreuliche Werk kann daher aufs wärmste empfohlen werden. 
v. Dehn-ßotfelscr. 
Thelles verantwortlich; Otto Sarrazin, Berlin. 
Verlag von Ernst & Koru in Berlin, 
Druck von J. Kerakes in Berlin.
	        

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