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Dienstblatt des Senats von Berlin (Public Domain) Ausgabe 1979 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Other titles:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Previous Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1942
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394056
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:1942
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 46, 15. November 1942
Publication:
, 1942-11-15

Contents

Table of contents

  • Dienstblatt des Senats von Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1979 (Public Domain)
  • Nr. 1, 8. Januar 1979
  • Nr. 2, 24. Januar 1979
  • Nr. 3, 27. Februar 1979
  • Nr. 4, 6. März 1979
  • Nr. 5, 21. März 1979
  • Nr. 6, 23. März 1979
  • Nr. 7, 12. April 1979
  • Nr. 8, 10. April 1979
  • Nr. 9, 25. April 1979
  • Nr. 10, 26. April 1979
  • Nr. 11, 27. April 1979
  • Nr. 12, 10. Mai 1979
  • Nr. 13, 12. Juni 1979
  • Nr. 14, 13. Juli 1979
  • Nr. 15, 23. Juli 1979
  • Nr. 16, 14. September 1979
  • Nr. 17, 14. September 1979
  • Nr. 18, 21. August 1979
  • Nr. 19, 21. September 1979
  • Nr. 20, 9. Oktober 1979
  • Nr. 21, 25. Oktober 1979
  • Nr. 22, 7. November 1979
  • Nr. 23, 14. November 1979
  • Nr. 24, 28. November 1979
  • Nr. 15, 6. Dezember 1979
  • Nr. 26, 13. Dezember 1979

Full text

172 
Dienstblatt des Senats von Berlin Teill Nr.11 .27. April 1979 
Sy EM 
angesehen werden. Der Unsicherheitsspielraum muß durch geeig- 
nete Maßnahmen der Wahrscheinlichkeitsanalyse oder durch 
spieltheoretische Ansätze u. ä. verdeutlicht werden. 
Dies geschieht z. B. durch 
Fehleranalyse; ‘ 
es handelt sich um eine Prüfung, wie: sich angenommene 
Fehler auf das Verfahren auswirken, . 
Berücksichtigung der Unsicherheit und des Risikos durch 
Sensibilitätsanalyse. 
Hier sind die Fragen zu beantworten: 
Wie groß ist bei einer Schätzung das Risiko, daß die tatsächlichen 
Werte, Beträge usw., ganz andere Dimensionen haben? 
Wie reagiert das Verfahren auf Änderung der Eingabewerte (z. B. 
Anderung politischer Vorgaben, von Mengengerüsten) ? 
Durch Bildung von kritischen Werten ergeben sich Grenzwerte, 
z. B. Mengenangaben, bei denen eine Lösung nicht mehr optimal 
bzw. wieder optimal erscheint. Diese Werte lassen sich rechne- 
risch bestimmen und sollten zur Veranschaulichung auch graphisch 
in ein Koordinationssystem eingezeichnet werden. 
Kürzere ökonomische Wirkungen der Maßnahmen, Zerlegbarkeit 
eines Großprojektes in Teilprojekte. oder besondere Risiko- 
zuschläge vermindern die Ungewißheit einer künftigen Entwick- 
lung. 
Zu h): 
Gegenüberstellung von quantifizierten Kosten und Nutzen 
der Maßnahmen 
Die in Stufe f) hinsichtlich der einzelnen Ziele bewerteten monetär 
quantifizierten Kosten und der Nutzen der. Maßnahmen werden 
einander gegenübergestellt und zeitlich vergleichbar gemacht. 
Hierzu bieten sich folgende Methoden an: 
Verhältnismethode (Quotientenregel): Vergleich des Verhält- 
nisses des Gegenwertes kapitalisierter Kosten und Nutzen. 
Kapitalwertmethode (auch Gegenwartswert-, Diskontierungs- 
methode oder Differenzenregel genannt): Vergleich der Diffe- 
renz des Gegenwartwertes kapitalisierter Kosten und Nutzen. 
Interne Zinsmethode: Vergleich des durchschnittlichen jähr- 
lichen Nutzen mit den durchschnittlichen jährlichen Kosten, 
diskontiert mit dem Kalkulationszinsfuß. 
Annuitätenmethode: Vergleich des internen Zinsfußes mit 
dem Kalkulationszinsfuß. 
Am gebräuchlichsten ist die Kapitalwertmethode. Eine Maßnahme 
ist vorteilhaft, wenn ein positiver Kapitalwert vorliegt. 
Es wird eine erste Information über die Kosten-Nutzen-Differenz 
oder das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Maßnahme erreicht. 
Zu): 
Verbales Beschreiben der nichtquantifizierten Kosten und Nutzen 
Es werden gegebenenfalls monetär nicht bewertbare Kosten und 
Nutzen in einer gesonderten Darstellung verbal beschrieben, 
durch die der Entscheider weitergehender informiert wird. 
Zu j): 
Gesamtbeurteilung als Grundlage der Entscheidung 
Nach der Bewertung der auf Stufe e) erfaßten Maßnahmewirkun- 
gen in monetären Einheiten — Stufe f) —, dem Bestimmen von 
Unsicherheitsfaktoren — Stufe g) — und dem zeitlichen Vergleich- 
barmachen der Maßnahmewirkungen — Stufe 'h) — ist eine Teil- 
bewertung der Maßnahmen gegeben. Diese monetäre Analyse 
ist'durch die verbale Beschreibung — Stufe i) — der nicht quantifi- 
zierten Maßnahmewirkungen zu ergänzen. Aus beiden Analyse- 
teilen ist die Gesamtbeurteilung der Maßnahme zu ermitteln. 
3.3 Nutzwertanalyse (NWA) 
Die NWA wird überall dann sinnvoll anzuwenden sein, wenn viel- 
fältige Ziele zu berücksichtigen und mehrere Alternativen zu ver- 
gleichen sind. Die NWA zielt darauf ab, den Entscheidungsprozeß 
durchschaubar und nachvollziehbar zumachen, wenn bei einer 
Lösungsmöglichkeit vielfältige Faktoren gegeben sind, die sich 
einer Bewertung im Rahmen einer IR oder KNA entziehen. Bei der 
KNA entsteht durch die monetäre Bewertung qualitativer Güter 
den Anschein, als gebe es dafür einen Markpreis und einen Markt, 
auf dem sie „gehandelt“ werden. Die KNA findet mithin dort ihre 
Grenzen, wenn durch eine solche monetäre Bewertung die Ge- 
gebenheiten tatsächlich nicht mehr faßbar sind, die gemessen 
werden sollen. ; 
Beispiel: 
Zwei Handlungen sind zu vergleichen; die eine schließt den Ver- 
ust eines Menschenlebens nicht aus und verursacht Kosten ‚in 
Höhe von 100 000,— DM; 
durch eine andere Maßnahme könnten Menschen „nur“ zeitlebens 
arbeitsunfähig werden, es ergeben sich jedoch daneben Kosten 
in Höhe von 1 Mio DM. i 
Eine KNA würde auf die Wahl der ersten Handlung hindeuten, 
weil hier erheblich. geringere Kosten anfallen, da man andere 
Wertgrößen nicht berücksichtigt. Soweit es um Menschenleben 
Jeht, wäre eine Entscheidung auf Grund einer KNA nicht nur aus 
athischen Gründen verfehlt. An diesem Beispiel zeigt sich aber, 
jaß vielfach andere Wertgrößen bestimmend sein können. 
Die KNA soll dazu beitragen, diese Wertgrößen zu ermitteln. Sie 
dient dem systematischen Argumentieren und einer Transparenz 
der Entscheidungsfindung; sie berücksichtigt nicht nur quantita- 
tive Nutzwerte, sondern weitergehende Wertungen (qualitative 
Werturteile) . - 
Eine solche Gesamtwertung kann Aussagen wie „diese Hand- 
ungsalternative ist akzeptierbar“, „indiskutabel“ oder „. . . zur Zeit 
die beste Möglichkeit“ enthalten. 
Für die KNA wird eine Vorgehensweise nach dem unter 3.2 dar- 
gestellten Ablaufplan empfohlen. 
Folgende Phasen sind von besonderer Bedeutung: 
3.3.1 Erstellen eines Zielsystems 
Die Bewertungsziele sind hierarchisch zu gliedern und ent- 
sprechend ihrer logischen Verknüpfung darzustellen (Aufstellen 
eines Zielbaumes) . 
Die Beziehungen der Ziele untereinander, ihre Abhängigkeiten 
sollten skaliert und übersichtlich zusammengestellt werden. 
3.3.2 Gewichtung von Zielen 
Die Erkenntnis, daß der Durchschnittsmensch nicht mehr als 5 bis 
7 Objekte gleichzeitig vergleichen kann, veranlaßt, Ziele in einem 
bestimmten Rahmen zu gewichten. Durch die Gewichtung soll 
die relative Bedeutung der Ziele zueinander aufgezeigt werden, 
um das relative Gewicht am Gesamtwert zu ermitteln; anderen- 
falls hätte beispielsweise bei der Beschaffung einer DV-Anlage 
die Bedienungsfreundlichkeit die gleiche Wichtigkeit wie die 
Sicherheit. 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ziele zu gewichten (Ziel- 
gewichtung „von oben“, Zielgewichtung „von unten“). Welche 
Methode am zweckmäßigsten und sinnvollsten ist, ist im Einzel- 
fall zu befinden. 
3.3.3 Erfassen von Kosten und Nutzen in Zielertragstabellen 
Nach einer kritischen Vorauswahl von Alternativen ist eine Quali- 
tätsaussage zu den akzeptierten Alternativen zu treffen. 
Dazu sind die Alternativen an Hand von für alle Alternativen ein- 
neitlichen Kriterien (Teilziele) zu bewerten. Hierbei erweist es sich 
als hilfreich, eine sogenannte Zielertragsmatrix aufzustellen, um 
aine systematische, übersichtliche Zuordnung der „Erträge“ zu 
erreichen. 
3.3.4 Bewertung von Kosten und Nutzen mit Hilfe von Skalie- 
rungmethoden 
Die so ermittelten Erträge müssen anschließend bewertet wer- 
den; d. h., eine Expertengruppe gibt nach bestimmten Maßstäben 
Werturteile ab. Sie kann sich dabei unterschiedlicher Maßstäbe 
‚Bewertungsmethoden) bedienen, und zwar der Nominalskale, 
der Ordinalskale und der Kardinalskale.
	        

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