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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1927 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Weitere Titel:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Frühere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1933
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Fußnote:
Fehlende Seiten: 396-396
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394733
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:1933
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 47, 19. November 1933
Erschienen:
, 1933-11-19

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1927 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1927
  • Sitzung 1, 13.01.1927
  • Sitzung 2, 20.01.1927
  • Sitzung 3, 25.01.1927
  • Sitzung 4, 03.02.1927
  • Sitzung 5, 10.02.1927
  • Sitzung 6, 17.02.1927
  • Sitzung 7, 03.03.1927
  • Sitzung 8, 10.03.1927
  • Sitzung 9, 17.03.1927
  • Sitzung 10, 18.03.1927
  • Sitzung 11, 24.03.1927
  • Sitzung 12, 31.03.1927
  • Sitzung 13, 07.04.1927
  • Sitzung 14, 28.04.1927
  • Sitzung 15, 05.05.1927
  • Sitzung 16, 12.05.1927
  • Sitzung 17, 19.05.1927
  • Sitzung 18, 31.05.1927
  • Sitzung 19, 14.06.1927
  • Sitzung 20, 17.06.1927
  • Sitzung 21, 21.06.1927
  • Sitzung 22, 23.06.1927
  • Sitzung 23, 28.06.1927
  • Sitzung 24, 30.06.1927
  • Sitzung 25, 08.09.1927
  • Sitzung 26, 15.09.1927
  • Sitzung 27, 29.09.1927
  • Sitzung 28, 06.10.1927
  • Sitzung 29, 13.10.1927
  • Sitzung 30, 18.10.1927
  • Sitzung 31, 20.10.1927
  • Sitzung 32, 27.10.1927
  • Sitzung 33, 03.11.1927
  • Sitzung 34, 10.11.1927
  • Sitzung 35, 17.11.1927
  • Sitzung 36, 24.11.1927
  • Sitzung 37, 29.11.1927
  • Sitzung 38, 01.12.1927
  • Sitzung 39, 15.12.1927
  • Sitzung 40, 20.12.1927

Volltext

Sitzung ant 3 
Uns ist aber besannt, daß die Schwierigkeiten in bezug 
auf den Durchbruch durch die Ministergärten daun noch 
größere wären, weil ja dann, weitn der Durchbruch im 
Zuge der Französischen Straße bor sich ginge, der so 
genannte Ehrenhof des Reichspräsidenten außerordent 
lich stark leiden würde. Die Widerstände, die sich dem 
Durchbruch im Zuge der Französischen Straße entgegen 
stellen. würden dann natürlich noch wesentlich wachsen. 
Wir sind der Auffassung, daß die berkehrliche Misere 
der Eity und überhaupt Berlins auf einem andern 
Wege sannt praktisch zu beheben ist. Wie man über 
haupt ans den Durchbruch der Voßstraße kommen kann, 
ist mir ganz nnberständlich, denn was bietet man prak 
tisch mit dem Durchbruch der Boßstraße dem Verkehr? 
Der Verkehr mündet, wenn man die Voßstraße durch 
bricht, besonders nach der Richtung Alexanderplatz hin 
in eine Sackgasse. Ich glaube, Herr Kollege Linke wird 
einen Durchbruch nicht mitmachen, denn er hat sich ja 
besonders in der letzten Sitzung gegen die hohen Kosten 
gewendet. Mau müßte daun ja den ganzen Häuserblock 
herunterreißen. Ich weiß nicht, ob das billiger ist als 
ein Durchbruch der Französischen bezw. Jägerstraße. 
Herr Banrat Hahn hat mit Recht darauf hin 
gewiesen, daß der Durchbruch der Voßstraße unmittel 
bar bor dem Potsdamer Platz, bor dem Hanptberkehrs- 
zcntrnm Berlins, eine Verstopfung des Verkehrs 
bringen würde, so daß tatsächlich eine Entlastung der 
Leipziger Straße nicht mehr in Frage kommt. 
(Zurufe rechts.) 
Wenn Sie die Voßstraße wie bisher in die Friedrich- 
Ebert-Straße einmünden lassen wollen und nur einen 
Durchbruch in der Richtung Alexanderplatz wollen, 
dann berstehe ich überhaupt nicht, wie man das machen 
samt. Damit nützt man der Sache doch überhaupt nicht, 
bettn es gehen doch die Straßenzüge bont Wilhelmplatz, 
ZictettPlatz usw. bis zum Hansvogteiplatz hinüber. Das 
bedeutet doch nach meinem Dafürhalten, den Verkehr 
in eine tote Sackgasse enden zu lassen. 
(Stadtb. Schwarz: Können doch über den 
Geudarmenmarkt!) 
Ja, wenn Sie den Verkehr über den Gendarmenmarkt 
umlenken, dann sehe ich dabei berkehrstechnisch auch 
keinen Vorteil. Ich muß ja sagen, Herr Kollege 
Schwarz, ich habe durchaus bvlles Perständnis für die 
Ministergärten, insbesondere, wenn der Garten dem 
Herrn Reichsanßenminister zur Verfügung steht. Ich 
habe auch bei Ihrer Rede in der letzten Versammlung 
den Eindruck gewonnen, daß Ihre Rede doch sehr stark, 
na, sagen wir mal, zum mindesten bont Geist des Aus 
wärtigen Amts inspiriert war. 
(Stadtb. Schwarz: Wissen Sie nicht, daß ich mich 
sonst auch mit Verkehrsfragen beschäftige?) 
Das weiß ich sehr gut, Herr Kollege Schwarz, deshalb 
habe ich mich so gewundert,. Ich kann das nur nach der 
Richtung hin deuten, wie ich es eben getan habe. Ich 
kann mir sonst nicht denken, daß ausgerechnet Sie als 
langjähriges Mitglied der Verkehrsoeputativu und Auf* 
sichtsratsmitglied der Straßenbahn sich ans den Stand 
punkt stellen, daß aus historischen Gründen und weiß 
ich, ans welchen Gründen der Durchbruch unterbleiben 
muß und die weitere Entwicklung gehemmt wird, weil 
einige Herren Minister ihre Gärten nicht preisgeben 
wollen. Ich kann nur sogar borstellen, daß es sehr an 
genehm ist, wenn man einen solchen Garten hat. Aber 
ich glaube, entscheidend für diese Frage ist, ob die Ent 
wicklung unserer Stadt diesen Durchbruch im Verkehrs 
interesse bedangt oder nicht. 
(Sehr richtig!) 
Bei ganz nüchterner Beurteilung, glaube ich, muß man 
sich auf den Standpunkt stellen, daß diese Verhältnisse 
»och einige Jahre zu ertragen sind, daß man aber in 
einer Stadt, die jährlich eine Zuwanderung bau 
März 1927. 165 
rd. lUOUUU Seelen hat, in wenigen Jahren bor Ver- 
kehrsberhältnissen sieht, für^die kein Mensch mehr die 
Verantwortung übernehmen kann, wenn man sich nicht 
endlich entschließt, diese Dinge bont großzügigen Ge 
sichtspunkt ans zu erledigen. Und deswegen muß man 
im Wege der Verhandlung den Versuch machen, den 
Herren in der Reichsregierung zu sagen, daß wir durch 
aus Verständnis für die historischen Tatsachen haben, 
daß wir aber, wenn wir die Ueberzeugung haben, daß 
diese historischen Tatsachen die Entwicklung Berlins ein 
schränken, boit ihr bedangen müssen, daß sie sich diesen 
Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt nicht hindernd in 
den Weg stellen, sondern diese Entwicklungstendenzen 
im Interesse der Entwicklung unserer Stadt Berlin 
fördern. Letzten Endes, auch rein praktisch gesehen, 
fahren dabei die Ministerien gar nicht schlecht. So 
weit ich unterrichtet hin, haben heute die MiMsierien 
rd. 60 000 qm Büroräume gemietet. Dieselbe Reichs*, 
regiernug, die sich dagegen sperrt, daß man die Minister 
gärten durchbricht, wollte den „Kaiserhof" kaufen. Sie 
bekommt aber, wenn man die Nibeanstraße dnrchlegt, 
ein so günstiges Terrain für die Errichtung bort Verwal 
tungsgebäuden, daß sie uns eigentlich dankbar sein 
müßte, daß die Stadt diese Frage großzügig in die Hand 
nimmt. Sie könnte dann einmal die Miete für die 
60 000 qm Büroränine sparen, und dann kann sie das 
Geld, was sie für den „Kaiserhof" anwenden wollte, 
nehmen, um ein anständiges Verwaltungsgebäude an 
der neuen Fluchtlinie zu erbauen. Dann würde sie auch, 
selbst wenn man diese historischen Momente gelten ließe, 
nicht mal diesem Ministerbiertel einen Schaden zufügen. 
Nach meinem Dafürhalten würde sie städtebaulich dieses 
Viertel berbessern, so daß auch bont rein praktischen 
Standpunkt ans diese Ministerien eigentlicy diesem 
Durchbruch zustimmen müßten. 
Die Verkehrsregelung ist ja nicht der einzige Grund 
und bor allen Dingen nicht das einzige Mittel, unt der 
City zu helfen. Wir erleben, daß ans der alten City 
heraus sich in den verschiedensten Stadtteilen neue 
Citys 2. und 3. Ranges bilden. Daß diese neuen 
Brennplätze in Verbindung mit der alten City gebracht 
werden müßten, unterliegt gar keinem Zweifel. Wir 
haben im Westen die neue Citybilduug, ititö wir er 
leben, wenigstens behauptet doch das immer die. Ge 
schäftswelt der alten City, daß sie außerordentlich ge 
schädigt wird durch die Entwicklung im Westen. Wenn 
man nun der Bevölkerung des Westens die Möglichkeit 
gibt, auf dem schnellsten direkten Wege in die alte City 
zu gelangen, dann wird man nach meinem Dafürhalten 
auch der Geschäftswelt in der alten City außerordent 
lich helfen. Denn neben den Verkehrsmaßnahmen, die 
zu treffen sind, sind es ja auch Maßnahmen, die eine 
Hebung des Geschäfts in der alten City möglich machen 
sollen. Daß man das nicht dadurch schafft, daß man 
vielleicht die Straßenhändler, wie ein Kollege so liebens 
würdig war, im Ausschuß zu behaupten, entfernt, daß 
man nicht durch ein Verbot des Straßenhandels Unter 
den Linden, in der Jägerstraße oder in der Friedrich- 
straße der City auf die Beine helfen kann, ist, glaube 
ich, allen vernünftigen Menschen klar. Der Straßen 
handel mit seinem geringen Umsatz spielt doch gar keine 
Rolle. Das sind doch keine Probleme zur Stärkung des 
geschäftlichen Einflusses in der City. \ 
(Stadtb. Merten: Aber keine Verschönerung!) 
Sie werden vielleicht den einen oder anderen abhalten, 
Unter den Linden spazieren zu gehen, oder auch in der 
Friedrichstraße, das mag möglich sein. Aber ich glaube, 
die Fremden, die nach Berlin kommen, stoßen sich an 
solchen Dingen absolut nicht. 
(Stadtv. Merten: O doch!) 
(Zuruf rechts: Es kommt darauf an, was für 
welche!) 
Sie sind es auch, mit wenigen Ausnahmen, selbst ge? 
wohnt. Also das sinh keine Mittel, mit denen man der
	        

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