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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 11.1885 (Public Domain)

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Bibliographic data

Contents: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 11.1885 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Other titles:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Previous Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1933
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Fehlende Seiten: 396-396
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394733
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:1933
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 11.1885 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 4. October 1884, Nr. 1
  • 11. October 1884, Nr. 2
  • 19. October 1884, Nr. 3
  • 26. October 1884, Nr. 4
  • 1. November 1884, Nr. 5
  • 8. November 1884, Nr. 6
  • 16. November 1884, Nr. 7
  • 22. November 1884, Nr. 8
  • 20. November 1884, Nr. 9
  • 6. Dezember 1884, Nr. 10
  • 13. Dezember 1884, Nr. 11
  • 20. Dezember 1884, Nr. 12
  • 27. Dezember 1884, Nr. 13
  • 3. Januar 1885, Nr. 14
  • 10. Januar 1885, Nr. 15
  • 17. Januar 1885, Nr. 16
  • 24. Januar 1885, Nr. 17
  • 31. Januar 1885, Nr. 18
  • 7. Februar 1885, Nr. 19
  • 14. Februar 1885, Nr. 20
  • 21. Februar 1885, Nr. 21
  • 28. Februar 1885, Nr. 22
  • 7. März 1885, Nr. 23
  • 14. März 1885, Nr. 24
  • 21. März 1885, Nr. 25
  • 28. März 1885, Nr. 26
  • 4. April 1885, Nr. 27
  • 11. April 1885, Nr. 28
  • 18. April 1885, Nr. 29
  • 26. April 1885, Nr. 30
  • 2. Mai 1885, Nr. 31
  • 8. Mai 1885, Nr. 32
  • 16. Mai 1885, Nr. 33
  • 23. Mai 1885, Nr. 34
  • 30. Mai 1885, Nr. 35
  • 6. Juni 1885, Nr. 36
  • 13. Juni 1885, Nr. 37
  • 20. Juni 1885, Nr. 38
  • 27. Juni 1885, Nr. 39
  • 4. Juli 1885, Nr. 40
  • 11. Juli 1885, Nr. 41
  • 18. Juli 1885, Nr. 42
  • 26. Juli 1885, Nr. 43
  • 1. August 1885, Nr. 44
  • 8. August 1885, Nr. 45
  • 16. August 1885, Nr. 46
  • 22. August 1885, Nr. 47
  • 29. August 1885, Nr. 48
  • 5. September 1885, Nr. 49
  • 12. September 1885, Nr. 50
  • 19. September 1885, Nr. 51
  • 26. September 1885, Nr. 52
    26. September 1885, Nr. 52

Full text

192 
sondern einem türkischen Serail ähnlich, an dem viel abgeschlagene Menschen 
köpfe zur Schau ausgestellt wären." — Der König empfand das Richtige 
dieses Spottes, schwieg aber bis zu einer andern Gelegenheit, als Bou- 
niann an dem von Knobelsdorfs gezeichneten Bürgerhause zu Potsdam, 
an der Ecke des Marktes und der Brauerstraße Faunköpfe ausgeführt 
hatte. Friedrich ließ, nachdem auch bei dieser Gelegenheit sein Freund 
Knobelsdorff offen seine Meinung geändert, an dem Schlöffe wenigstens 
die Köpfe wieder entfernen. Heute werden solche Köpfe, die Nehring und 
Schlüter am Rathhause mit vollem Fug und Recht anwenden konnten, 
in Gyps und Pappe Hundertweise hergestellt und von gedankenlosen Archi 
tekten an ganz unbedeutenden Fapaden als Schmuck verwendet. — W. 
Per ewige Pfennig in Merlin. Die ersten Markgrafen von 
Brandenburg ließen in Berlin unter andern Münzen auch Pfennige prägen, 
die aber merkwürdigerweise jedes Jahr aus dem Verkehr gezogen und bei 
der Münze gegen neue Pfennige eingelöst werden mußten. Außer der 
Belästigung, die in diesem Verfahren liegt, hatten die Bürger den Nach 
theil, daß sie regelmäßig für sechszehn alte Pfennige nur zwölf neue 
erhielten, was einem Verlust von 25 Proeent des wirklichen Werthes 
gleichkommt. Um diesem Uebelstande zu entgehen und andere Störungen 
zu vermeiden, traten vierzehn Städte zusammen und kauften für 6500 Mark 
Silber das Recht des ewigen Pfennigs, d. h. das Recht eine Münze 
zu prägen, die fortdauernd ihre Gültigkeit behielt und nicht, wie früher, 
in der Zeit zwischen Sankt Jakob und Himmelfahrt Mariä, alljährlich 
umgewechselt werden mußte. Die betreffende Urkunde ist vom 24. Juni 
1369. Die Städte, die daran betheiligt waren, sind außer Berlin und 
Köln noch Frankfurt, Spandau, Bernau, Eberswalde, Landsberg, Strauß 
berg, Btüncheberg, Droffen, Fürstenwalde, Mittenivalde, Wriezen und 
Freienwalde. Die ältesten Pfennige, welche die Stadt Berlin ausprägen 
ließ, zeigten (nach Fidiein) auf der Vorderseite den Markgrafen mit Speer 
und Schwert, auf der Rückseite einen schreitenden Bären. 
1 sich zuerst vollständig abdruckte, wird angenommen, daß mit dem Lande 
„vor Mose" die Insel Formosa gemeint sein müsse, nördlich der 
Philippinengruppe gelegen. Der Kelch ist aus Silber und stark vergoldet 
und trägt auf den Buckeln des Knaufgrisies die sechs Buchstaben I. H. 
E. S. V. S., die zusammen den Namen Jesus bedeuten. Dieselbe Kirche hat 
in ihrem Besitz einen schönen gothischen Abendmahlskelch, der auf den 
Namen eines Kunstwerkes Anspruch erheben darf. 
Pauk Moser's Motizkakender, zugleich als Schreibunterlage, er- 
schien für 1885 wieder in derselben Reichhaltigkeit, praktischen Nützlichkeit 
und eleganten Ausstattung, die ihn schon in früheren Jahren auszeichneten 
und ihm so weite Verbreitung sicherten. Moser's Notizkalender bewährt 
sich in der That als ein unentbehrliches Haus- und Hilfsbuch nicht nur 
für Comtoire und Bureaus, auch für die Frauenwelt. 
Mit der Fertigstellung der gegenwärtig im Bau befindlichen Unter 
führung der HorKstraße unter dem Bahnhof der Berlin-Potsdam-Magde- 
burger Eisenbahn werden in dem Betriebe der Stadt- und Ringbahn 
auf der Strecke Schöneberg-Potsdamer Bahnhof wesentliche Veränderungen 
eintreten. Die gegenwärtig in der Nähe der Kolonnenbrücke befindliche 
Haltestelle Schöneberg wird dort eingehen und wieder nach dem alten 
Bahnhof der Stadt- und Ringbahn hinter Schöneberg verlegt werden. Für 
die jetzige Haltestelle Schöneberg wird eine andere in unmittelbarer Nähe 
der im Bau begriffenen Unterführung hergestellt werden. Die Züge der 
Stadt- und Ringbahn werden dann nicht mehr von Schöneberg in den 
Potsdamer Bahnhof einfahren, sondern wie früher in Schöneberg halten 
und die nach dem Potsdamer Bahnhof fahrenden Passagiere absetzen, die 
hier in die Lokalzüge der Berlin-Potsdam-Magdeburger Bahn umsteigen. 
! Die Züge werden dann sämmtlich dort anhalten und sowohl die für diese 
j Richtung als für die Richtung nach Potsdam mit Billets versehenen 
Passagiere aufnehmen. 
Hin interessanter Stiflungskekch wird in der Kirche zu Brück in 
«der Mark bewahrt. Er trägt die Jahreszahl 1652 und ist von einem 
Brücker Bürger geschenkt, der längere Zeit auf einer der zu Ostindien ge 
hörigen Inseln gelebt hat. 
Die Randschrift des Kelches lautet: 
„Laurentius Busse der Jünger, Jürgen Büssen Sohn, 
„gewesener Stallmeister in Ostindien, auf dem Lande 
„vor Mose, verehrt diesen Kelch in sein Vaterland zu 
„Brück, Gott zu Ehren und zu seinem Gedächtniß." 
In dem Archiv für kirchliche Kunst, welches die Inschrift wahrschein- 
Änhalt. 
Ephraim und Gotzkowsky, historischer Roman in drei Bänden von 
W. Weyergang (Fortsetzung); Das Hotel der Russischen Botschaft 
im Jahre 1840 (Illustration); Die neue Synagoge in Berlin, von 
P. Wall« (mit Abbildung); Die Memoiren eines Kaisers von Mada 
gaskar, herausgegeben von Oskar Schwebet (Fortsetzung); Kurbranden 
burgische Tagebücher und Korrespondenzen aus vornehmer Welt (Schluß); 
Früherer Seidenbau in der Mark; Knobelsdorfs und Boumann; Der ewige 
Pfennig in Berlin; Ein interessanter Stiftungskelch; Paul Moser's Notiz 
kalender; Unterführung der Iorkstraße. Inserate. 
J. A. Heese 
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Decken, r!iiponh 11. Schürzen; Spitzen, Spitzenstoflen, Rüschen, Schleifen, 
Cravatten, Cachenez, seid, und lein. Taschentüchern, Fächern, Schirmen; 
Teppichen, Bettvorlagen, Gardinen, Möbel-Crctonncs, Läuferstoffen etc. 
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Haus, Promenade, sowie für Ball- u. 
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IJO" Auswärtigen Abonnenten sendet genannte Firma diese Beilage auf Verlangen gratis und franko. ^ 
der Maucrstr.) liegt der 
— Die Redaktion. 
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Emil Dominik in Berlin W. — Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin W. — 
Druck: W. Mörser Hosbuchdruckerei in Berlin 8. — Nachdruck ohne eingeholte Erlaubniß ist untersagt.
	        

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