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Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 13.1885 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 13.1885 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Other titles:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Previous Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1932
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15393058
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:73.1932
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 6, 8. Februar 1931
Publication:
, 1931-02-08

Contents

Table of contents

  • Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1885 (Public Domain)
  • Title page
  • Stempel: Ministerium des Innern
  • Preface
  • Contents
  • Text

Full text

236 
Versicherungswesen und Anstalten für Selbsthülfc. 
Bereits in diesen Berichten ist wiederholentlich und auch in den Jahrbüchern 
auf den begränzten Werth dieser Statistik hingewiesen worden. Besonders fühlbar 
hatte sich dieser Uebelstand gemacht, als, wie im Vorbericht erwähnt, der Gewerks- 
krankenverein in Folge der Ausdehnung des Arbeiter-Versicherungswesens in be 
deutend erhöhtem Maße in Anspruch genommen wurde: das Statistische Amt hatte 
gelegentlich der stattfindenden Prüfung der Leistungsfähigkeit der Arbeiterclassen 
wahrgenommen, daß die Kassen vielfach bei weitem besseres Material über die Er 
krankungen besaßen als die Aerzte, welche über vorgekommene Erkrankungen und 
Sterbefälle nur soweit unterrichtet sind, als ihre persönliche Hülfeleistung in An 
spruch genommen wird. 
Da zudem das neue Krankenversicherungsgesetz die Leitung des größten Theiles 
der Arbeiterkassen in die Hände der Gewerbe-Deputation des Magistrats legte, 
welche zugleich in naher Verbindung mit dem Comite des Gewerkskrankenvereins 
steht, so richteten sich die Bemühungen des Statistischen Amts darauf, durch die 
Vorstände der Krankenkassen selbst unter Vermittelung der Gewerbe-Deputation das 
erforderliche Material zu erhalten. Dies war nur sehr langsain möglich, erst vom 
vierten Quartal 1885 ab konnte ein brauchbares Material (unter Bezeichnung des 
Alters, der Krankheit rc) von den Kassen und zwar zunächst nur für die Hospital 
tranken und Todten beigebracht werden; erst mit 1888 werden auch die Hauskranken 
mitbegriffen sein, während die Ermittelung der Zahl der ambulanten Kranken einst 
weilen noch vorbehalten bleibt. Allerdings wird das betreffende Material einst 
weilen noch ein insofern heterogenes sein, als es für die Hauskranken auf Karten 
eingehen wird, während für die Spitalkranken und Gestorbenen die bereits früher 
eingeführten Listen bestehen bleiben. 
Der Umstand, daß die Wiedergabe der Krankheit durch die Kassenvorstände 
nach den Bezeichnungen der Aerzte ans den Krankenscheinen erfolgt, garantirt die 
Brauchbarkeit in dieser Hinsicht, während in Betreff der sonstigen Angaben die 
gleiche Garantie dadurch geboten ivird, daß die Vorstände der Kassen für die vor 
gekommenen Erkrankungen und Sterbefälle die finanziellen Data geben. Es ist zu 
erwarten, daß auf diesem Wege die Grundlage für eine brauchbare Morbiditäts- 
und Mortalitätsstatistik bestimmter Berufsarten gewonnen wird, welche die un 
zweifelhaft bestehenden Verschiedenheiten veranschaulichen können und gleichzeitig für 
Beurtheilung der Frage dienen können, in wieweit die Gleichartigkeit der Erkrankungs 
und Sterbegefahr von Berufsgenossen die theilweise auf historische Entwickelung be 
ruhende berufsgenossenschaftliche Gliederung des Kastenwesens mindestens rechnungs 
mäßig auch weiterhin erheischt. 
Dem Gewerkskrankenverein gehörten 66 Kassen an, darunter die oben genannten 
Ortskrankenkassen mit Ausnahme derjenigen der Photographen und der Wäschefabri- 
ration, ferner die außerhalb Berlin domicilirte Kaste der Weber in Rixdorf, sowie die 
eingeschriebenen Hülfskassen der Schriftgießer und Lederzurichter. Die letztgenannten 
Kästen hatten zusammen nur etwa 350 Mitglieder von im ganzen 190 270. 
Das Erkrankungsverhältniß der Mitglieder stellt sich laut nachstehender Tabelle 
aus 63.z Procent, wobei jedoch die Erkrankungsfälle im Laufe des Jahres, in Er 
mangelung der Durchschnittszahl, mit der Mitgliederzahl am Schlüsse desselben ver 
glichen sind. Unfraglich würde sich dieser Procentsatz erniedrigen, wenn der Durch 
schnitt der factischen Mitgliederzahl der Kassen nach Wochen zu ermitteln wäre, da 
bei den meisten Kästen die Zahl der Mitglieder m den Sommermonaten diejenige 
am Schluß des Jahres bedeutend übertrifft und namentlich bei den Kassen der Bau 
gewerbe jeder Art etwa um die Hälfte des Winterbetondes übersteigt. Rückwärts 
bis 1880 ergebe» sich folgende Verhältnisse: 38.3, 68.7, 69.2, 63.8, 62.8 Procent. 
Die in der Art der Vergleichung liegende Unvollkommenheit kommt besonders für 
1884 zuni Ausdruck, indem hier durch das Inkrafttreten des Krankenversicherungs 
gesetzes am 1. December, der letzte Monat des Jahres einen Zufluß von rund 
50 000 Mitgliedern brachte; ohne denselben würde das Erkrankungs-verhältniß nicht 
jo erheblich von den anderen Jahren abweichen.
	        

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