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Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain) Ausgabe 1.1806 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain) Ausgabe 1.1806 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Other titles:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Previous Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1932
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15393058
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:73.1932
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 35, 30. August 1931
Publication:
, 1931-08-30

Contents

Table of contents

  • Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1806 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1., 1. April 1806
  • Nr. 2., 5. April 1806
  • Nr. 3., 8. April 1806
  • Nr. 4., 12. April 1806
  • Nr. 5., 15. April 1806
  • Nr. 6., 19. April 1806
  • Nr. 7., 22. April 1806
  • Nr. 8., 26. April 1806
  • Nr. 9., 29. April 1806
  • Nr. 10., 3. Mai 1806
  • Nr. 11., 6. Mai 1806
  • Nr. 12., 10. Mai 1806
  • Nr. 13., 13. Mai 1806
  • Nr. 14., 17. Mai 1806
  • Nr. 15., 20. Mai 1806
  • Nr. 16., 24. Mai 1806
  • Nr. 17., 27. Mai 1806
  • Nr. 18., 31. Mai 1806
  • Nr. 19., 3. Junius 1806
  • Nr. 20., 7. Junius 1806
  • Nr. 21., 10. Junius 1806
  • Nr. 22., 14. Junius 1806
  • Nr. 23., 17. Junius 1806
  • Nr. 24., 21. Junius 1806
  • Nr. 25., 24. Junius 1806
  • Nr. 26., 28. Junius 1806
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 27., 1. Julius 1806
  • Nr. 28., 5. Julius 1806
  • Nr. 29., 8. Julius 1806
  • Nr. 30., 12. Julius 1806
  • Nr. 31., 15. Julius 1806
  • Nr. 32., 19. Julius 1806
  • Nr. 33., 22. Julius 1806
  • Nr. 34., 26. Julius 1806
  • Nr. 35., 29. Julius 1806
  • Nr. 36., 2. August 1806
  • Nr. 37., 5. August 1806
  • Nr. 38., 9. August 1806
  • Nr. 39., 12. August 1806
  • Nr. 40., 16. August 1806
  • Nr. 41., 19. August 1806
  • Nr. 42., 23. August 1806
  • Nr. 43., 26. August 1806
  • Nr. 44., 30. August 1806
  • Nr. 45., 2. September 1806
  • Nr. 46., 6. September 1806
  • Nr. 47., 9. September 1806
  • Nr. 48., 13. September 1806
  • Nr. 49., 16. September 1806
  • Nr. 50., 20. September 1806
  • Nr. 51., 23. September 1806
  • Nr. 52., 27. September 1806
  • Nr. 53., 30. September 1806
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 54., 4. Oktober 1806
  • Nr. 55., 7. Oktober 1806
  • Nr. 56., 11. Oktober 1806
  • Nr. 57., 14. Oktober 1806
  • Nr. 58., 18. Oktober 1806
  • Nr. 59., 21. Oktober 1806
  • Nr. 60., 25. Oktober 1806
  • Nr. 61., 28. Oktober 1806
  • Nr. 62., 1. November 1806
  • Nr. 63., 4. November 1806
  • Nr. 64., 8. November 1806
  • Nr. 65., 11. November 1806
  • Nr. 66., 15. November 1806
  • Nr. 67., 18. November 1806
  • Nr. 68., 22. November 1806
  • Nr. 69., 25. November 1806
  • Nr. 70., 29. November 1806
  • Nr. 71., 2. December 1806
  • Nr. 72., 6. December 1806
  • Nr. 73., 9. December 1806
  • Nr. 74., 13. December 1806
  • Nr. 75., 16. December 1806
  • Nr. 76., 20. December 1806
  • Nr. 77., 23. December 1806
  • Nr. 78., 27. December 1806
  • Nr. 79., 30. December 1806

Full text

78 
da« Her; durch unerwartete Fülle. Am Dankfeste nach 
gcschloßner Kirche mußte die zcrstreuete Gemeinde auf 
der Brandstätte sich versammeln. Der Rcichsgraf legte 
ihr den Riß zum Aufbau vor, und jedem wurde sein 
Bezirk angewiesen, wie es die neue Anlage soderte. 
Alle Anordnungen erinnerten an die bekannte Erfah 
rung, daß daS unglückliche Kind das liebste wird, und 
daß man bei der Wiedcrgencsung eines Lieblings, der 
todtkrank darnicderlag, nichts zu sparen pflegt- So 
sehr war alles berechnet aufGeräuinigkeit, auf gemäch 
liche, nette Einrichtung; nichts sollte übereilt, in allen 
Stücken sollte Bedacht darauf genommen werden, daß 
ähnliche Unglück-fälle nicht ähnliches Verderben anstift 
tcn konnten. ES sollte ein Dorf werden, wie man de 
ren wenig« steht. In diesem Sinne wurde Hand ans 
Werk gelegt, das langsam, aber gediegen, vorwärts 
schritt. Bis die Hauptgebäude standen. Schloß und 
Kirche, vergingen Jahre. 
Während diese« Zeitraum« vermählte sich Gräßnn 
Ernestine mit dem Baron von " Die ältere Schwe 
ster Alb er ti ne hatte die Hand eines würdigen Man 
ne- noch abgelehnt, weil sie sich nicht entschließen konn 
te, von einer Mutter und einem Vater sich zu trennen, 
mit denen sie durch Gleichheit der Gesinnung eben so 
enge verbunden war, als durch Kindesliebe. Besonders 
hing sie ihrem Vater an mit Leidenschaft, in dessen 
Leben sie jede männliche Tugend in überirrdischcr Ge 
stalt zu sehen glaubt«. Und indem sie zugleich ihrer 
Bertha, so wie den beiden Brüdern, den Grafe» 
Leopold und M a x, Ratbgcberinn und Freundinn war, 
und nun auch Vormünderinn ward für die ganzeOorf- 
schaft, welche au« Schutt und Asche emporsteigen 
sollte zu einem glücklichern und freiern Daseyn: blieb 
ihrem edlen und großen Herzen nicht Raum für einen 
Wunsch, der Bezug gehabt hätte auf eine selbstständige 
HauSberrschaft und häusliche« Lebensglück. Wer konnt« 
selbstständiger, freier uud glückseliger seyn als Alber 
tine, die aus tiefem heiligen Gemüthe schöpfte, waS 
sie außer sich schuf, und «ine Welt von Ideen und Ge 
fühlen in ihrem Busen bewahrte, mit einer Demuth 
und Anspruchlosigkeit, daß Alle nur dir Schönheit und 
Anmuth ihre« Geschlechtes an ihr liebten, wenige den 
ganzen Umfang ihrer Würde kannten und nur die Ver 
trautesten ihre stille Größe durchfchaueten. 
Beim Entwürfe zum Aufbauen des Dorfes hatte 
sie vom Vater die Erlaubniß sich ausgewirkt, Eins 
ganz nach ihrem Sinne einrichten zu dürfen, dir Kir 
che. Er hatte eingewilligt unter der Bedingung, daß 
bei Dem, wa« zum Schmuck derselben dienen sollte, 
auch ihm Etwa« ausschließlich und gcheimnißvoll über 
lassen bliebe, die Altargemäldc. Ueber Inhalt uud 
Anordnung derselben war ein tiefe« Stillschweigen. So 
viel auch Albcrline sich anstrengte, sie errieth e» nicht; 
so viel sie auch bar, sic erfuhr c« nicht. 
Endlich waren auch die beiden -rachtgebäude voll 
endet, und dar ganze Dorf stand fertig, ein zweite« 
Paretz in der Berggegend eine« üppigen fruchtbaren 
Landes der glücklichen Monarchie. In der Kirche 
waren um den Altar her vier leere Blenden, den vier 
Geiuälden bestimmt. Die Einweihung derselben wurde 
hinausgesetzt bis zum Pfin gstfeste. Bis dahin durfte 
keiner sie betreten, außer wer von Albertinen die 
Erlaubniß erhalten würde. 
Aber schon am Tage vor Ostern hielt die Gräf 
lich« Familie ihren Einzug unter FreudcnSbezeugungcn, 
wie selten ein LandeSvater sie empfängt, sie verdient, 
sie zu fühlen geschickt ist. Der Schloßhof war den gan 
zen Abend der Schauplatz einer Freude, die, in jeder 
Bewegung beredt, von Begeisterung ausging und zur 
Begeisterung erhob. 
Am ersten Ostertage versammelte sich die Dorfge- 
»leinde in einem großen Saale des Schlosses, der bi« 
Pfingsten den kirchlichen Gebräuchen geheiligt seyn 
sollte. Er war geziert mit einem Gemälde, daS fpä^ 
terhin dem Schulhause anheim fiel, vorstellend di« 
Feuer-brunst, deren Spur man verlöscht sah, mit 
der Inschrift: Denen die Gott lieben, müssen 
alle Dinge zumBesten dienen. Dem Retter 
der Gräfinn Bertba so wie dem Grafen Max hat 
der Künstler ein schönes Denkmal bei der Nachwelt 
gestiftet. Diese« Gemälde hing der Thür gegen über. 
Jeden überraschte e«; jeder verweilte mit starren Augen 
dabei; hervorstürzende Thränen zeugten von tief rüh 
render Erinnerung. Der Prediger in einem Vortrag« 
voll Geist und Gefühl über die Worte: „Die mit Thrä 
nen säen, werden mit Freuden erndten,'' verband den 
hohen (Gegenstand der kirchlichen Feier auf eine wür 
dige Art mit dem Gedächtnißfcste, daS dieser Gemeinde 
so nahe lag. Nach geendigtem Gottesdienste machte der 
Reichögraf der Versammlung, als wäre sie ganz seine 
Familie, bekannt, daß Gräfinn Bertha verlobt s.y. 
Ihr künftiger Gemahl, der regierende Gras von ", 
trat hervor, nahcte stch tem Schulzen deS Dorfes, 
ehrte den bieder» Allen als Vater de« Retter« feiner
	        

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