Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1976, 7. Wahlperiode, Band II, 20.-45. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1976, 7. Wahlperiode, Band II, 20.-45. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Other titles:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Previous Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1932
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15393058
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:73.1932
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 26, 28. Juni 1931
Publication:
, 1931-06-28

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1976, 7. Wahlperiode, Band II, 20.-45. Sitzung (Public Domain)
  • Plenarprotokolle
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 20, 15.01.76
  • Nr. 21, 20.01.76
  • Nr. 22, 12.02.76
  • Nr. 23, 26.02.76
  • Nr. 24, 11.03.76
  • Nr. 25, 25.03.76
  • Nr. 26, 22.04.76
  • Nr. 27, 13.05.76
  • Nr. 28, 20.05.76
  • Nr. 29, 09.06.76
  • Nr. 30, 10.06.76
  • Nr. 31, 24.06.76
  • Nr. 32, 21.07.76
  • Nr. 33, 23.07.76
  • Nr. 34, 09.09.76
  • Nr. 35, 23.09.76
  • Nr. 36, 03.10.76
  • Nr. 37, 14.10.76
  • Nr. 38, 21.10.76
  • Nr. 39, 28.10.76
  • Nr. 40, 11.11.76
  • Nr. 41, 25.11.76
  • Nr. 42, 26.11.76
  • Nr. 43, 08.12.76
  • Nr. 44, 09.12.76
  • Nr. 45, 10.12.76

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7. Wahlperiode 
41. Sitzung vom 25. November 1976 
1738 
Das ist es, was ich über die Arbeit des Jugcndauschusses 
zu berichten habe. Ich bitte Sie, der Beschlußempfehlung 
zuzustimmen. Danke schön! 
(Beifall bei der SPD und bei der F.D.P.) 
Stellv. Präsident Baetge: Wird Berichterstattung für den 
Hauptausschuß gewünscht ? — Das ist nicht der Fall. Dann 
eröffne ich die Beratung. Das Wort hat der Abgeordnete 
Lemmer. 
Lemmer (CDU): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Die Vorlage über den Personalbedarf bei den 
Stadtvormündern entstammt ja der Innenverwaltung, und 
darum gestatten Sie mir ein ganz kurzes Wort dazu. Die 
Vorlage hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Das 
Nichtehelichen-Gesetz stammt von 1969; man hat sich mit 
dem Personalbedarf infolgedessen seit 1970/71 befaßt und 
ist zu dem Gutachten dann schließlich gelangt im Jahre 
1974. Aber erst im Jahre 1976 hielt es dann der Senat für 
erforderlich, die entsprechende Vorlage hier im Hause ein 
zubringen. Eine unverständlich lange Zeit, wenn man dar 
an denkt, daß es um die Arbeitsmöglichkeiten, um gute 
und ausreichende Arbeitsmöglichkeiten der Stadtvormün 
der und der anderen Mitarbeiter in den Vormundschaften 
geht, und wenn man daran denkt, daß es letzten Endes um 
tausende — 44 000 — betreute Betroffene geht. Ich meine, 
die haben es nicht verdient, daß eine solche Vorlage so 
saumselig vom Senat behandelt worden ist. Dieses wäre 
vielleicht der einzige Kritikpunkt, wenn dann letzten Endes 
etwas Gutes und überzeugendes dabei herausgekommen 
wäre, aber während des parlamentarischen Verfahrens hat 
man aus der Innenverwaltung hören können, daß nun zu 
sätzlich zu dem bereits vorliegenden Gutachten ein weite 
res ergänzendes Gutachten eingeholt werde. Man hat damit 
praktisch die Beschlußvorlage, über die abzustimmen ist, 
entwertet. Angesichts dieser Tatsachen halten wir diese 
Vorlage des Senats einfach nicht für reif, daß darüber 
geredet wird; sie ist nicht entscheidungsreif. Man kann 
weder ja noch nein dazu sagen. Wir müssen uns leider der 
Stimme enthalten und hoffen nur, daß im Interesse aller 
Beteiligten nun mit dem erforderlichen Nachdruck eine 
Lösung hinsichtlich des Personalbedarfs bei den Vormund 
schaften ermöglicht wird. Ich danke schön! 
(Beifall bei der CDU) 
Stellv. Präsident Baetge: Als nächster hat das Wort der 
Abgeordnete Hucklenbroich. 
Hucklenbroich (F.D.P.); Herr Präsident! Meine Damen 
und Herren! Ich darf es kurz machen. Wir legen auf das 
Gutachten, wie es die Ziffer 2 vorsieht, Wert, weil, Herr 
Kollege Lemmer, in der letzten Zeit eine Reihe von ein 
schlägigen Gesetzen geändert worden ist. Beispielsweise 
hat der ganze Bereich des Familienrechts neue Aufgaben 
auch für die Vormundschaft mit sich gebracht. Das ist es, 
was 1969 und später eben noch nicht berücksichtigt werden 
konnte. Und um zu prüfen, wie sich diese Bestimmungen 
auswirken, ist es notwendig, den jetzigen Erkenntnisstand 
durch ein weiteres Gutachten und durch eine Beobachtung 
der Praxis zu ergänzen. Im übrigen darf ich anmerken; 25 
Stellen in den zwölf Bezirken sind ja auch nach Meinung 
der Jugendämter unstreitig nicht zu halten. Es geht um 
die Differenz zu den insgesamt nach dem Gutachten zur 
Überprüfung anstehenden Positionen, — und hier sind wir 
der Meinung — im Gegensatz zu dem, was die Opposition 
in den Ausschüssen gesagt hat —, daß es notwendig ist, 
jetzt Sperrvermerke anzubringen, damit verhindert wird, 
daß bis zum Vorliegen des Gutachtens ln dem einen oder 
anderen Bezirk Stellenbesetzungen vorgenommen werden, 
durch die das Ergebnis, das uns dann später auf den Tisch 
kommt, möglicherweise präjudiziert und die notwendige 
Anpassung verhindert wird. Wir werden also dem Beschluß 
zustimmen, weil wir der Überzeugung sind, daß die von der 
CDU vorgebrachten Einwendungen nicht durchgreifen. 
(Beifall bei der F.D.P. und der SPD) 
Stellv. Präsident Baetge: Das Wort hat der Abgeordnete 
Hiersemann. 
Hiersemann (SPD): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Wir sind für den Auflagenbeschluß zu dieser Vor 
lage, weil uns die Vorlage ohne die von uns aufgestellten 
Bedingungen als nicht ausreichend und nicht zweckmäßig 
erschien. Feststeht, daß man nach einem Untersuchungs 
ergebnis, das aus dem Jahre 1971 stammt, nicht zu perso 
nellen Folgerungen im Jahre 1976 kommen kann, zumal 
wenn man weiß, daß sich gerade im Bereich des Vormund 
schaftswesens im kommenden Jahr — wie in den letzten 
Jahren — erhebliche Änderungen ergeben werden; es gibt 
eine ganze Reihe von neuen Gesetzen, die Änderung des 
Ehe- und Familienrechts, das Bundeskindergeldgesetz, die 
Dynamisierung der Unterhaltsrenten, das neue Adoptions 
gesetz usw. 
Dies ändert nichts daran, daß es Pflicht des Senats ist, 
den Personalbedarf in allen Bereichen kritisch zu durch 
leuchten und zu überprüfen. Von dieser Warte müssen wir 
auch in diesem Falle ausgehen. Aber der Auflagenbeschluß 
war notwendig, um die Folgen des neuen Rechts in diese 
nun jetzt neu anzustellende Untersuchung einzubeziehen. 
Wir sind der Meinung, daß nach Abschluß dieser Unter 
suchung das Ergebnis dann in den zuständigen Ausschüs 
sen zu behandeln und eingehend zu beraten ist, und daß 
man sicherlich auch zu einer Personalkürzung kommt, die 
aber — auch dies darf man wohl schon heute mit Sicher 
heit sagen — keineswegs in der Höhe liegen wird, wie sie 
ursprünglich von der Senatsverwaltung für Inneres — 
sicher guten Glaubens und guten Gewissens — gefordert 
worden ist. 
Auf der anderen Seit hielten wir es für notwendig, mit 
diesem Auflagenbeschluß endlich von Sonderregelungen für 
das Vormundschaftswesen wegzukommen, die darin be 
standen, daß hier die Personalzumessungszuständigkeit auf 
das Abgeordnetenhaus übertragen war, eine Regelung, die 
mit allen anderen Verwaltungsbereichen nicht überein 
stimmt. Wir sind der Auffassung, daß es auch hier künftig 
wieder eine Aufgabe des Senats sein sollte, durch ord 
nungsgemäße Organisationsgutachten, nicht unbedingt 
durch irgendwelche Organisationsstudien, die erforderlichen 
Maßnahmen zu ergreifen. Wie gesagt, wir empfehlen Ihnen 
die Annahme der Vorlage in der Form des Auflagenbe 
schlusses. — Herzlichen Dank! 
(Beifall bei der SPD und bei der F.D.P.) 
Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeordnete Dolata. 
Dolata (CDU): Herr Präsident! Werte Kollegen von der 
SPD und der F.D.P.! Wenn man eine Vorlage so historisch 
rückblickend über solche Zeitspannen betrachtet und jetzt 
versucht, sozusagen wieder von vorn zu beginnen, dann 
braucht sich dieses Haus sicher nicht nach einer Schuld 
frage zu richten. Wenn wir normalerweise die Verwaltung 
zu kontrollieren haben, haben wir gelegentlich wohl auch 
die Verpflichtung, die Verwaltung auf Trab zu bringen. 
Und wir von der CDU haben ja wohl gemeint, man sollte 
konsequenter verfahren, man sollte ein neue Vorlage er 
arbeiten; denn wenn wir — und bitte, die Verpflichtung 
haben wir doch wohl alle gemeinsam — an die betroffenen 
Mitarbeiter in den jeweiligen Amtsvormundschaften den 
ken, dann ist diese Ungewißheit, die diese Kollegen dort 
durch diese Jahre mit sich herumschleppen, eigentlich nicht 
mehr zumutbar. Es gibt ja von seiten des Arbeitgebers 
auch so etwas wie eine Fürsorgepflicht, und diese Für 
sorgepflicht hätte eigentlich hier nicht im Streit der jeweils 
zuständigen Verwaltungen untergehen dürfen. Hier haben 
sich die Innenverwalung und die zuständige Fachverwal 
tung für Familie, Jugend und Sport mit gegenteiligen An 
sichten und Äußerungen jahrelang einen Kleinkrieg hinter 
den Kulissen geliefert auf Kosten der Mitarbeiter in den 
Vormundschaften. 
(Zuruf von der CDU: So ist es! — Widerspruch 
des Abg. Hucklenbroich)
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.