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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVIII.1898 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVIII.1898 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Weitere Titel:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Frühere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1932
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15393058
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:73.1932
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 24, 14. Juni 1931
Erschienen:
, 1931-06-14

Schnellzugriff

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLVIII.1898 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

541 
542 
JAHRGANG XLVIII, 
1898. 
HEFT X BIS XII. 
Vom Beichstagshause in Berlin 
(Mit Abbildung auf Blatt 55 im. Atlas.) 
Im Anschlufs an Blatt 45 und Seite 381 d. J. ist in 
Blatt 55 die Nachbildung einer weiteren Entwurfzeichnung 
Wallots mitgetheilt. Sie hat die dem Kaiserlichen Hofe, dem 
Bundesrathe und dem Reichstagsvorstande zum Eintritt die 
nende Ostvorhalle des Gebäudes zum Gegenstände. Und 
zwar stellt sie einen geometrischen, der Front parallel ge 
legten Schnitt durch den vorderen Theil des der Tiefe nach 
zweiachsigen Raumes dar, der den Blick auf die den Fen 
stern gegenüberliegende Rückwand und die vor derselben 
nach beiden Seiten emporführende Treppe öffnet. Der Ent 
wurf entspricht fast genau der Ausführung. Der in hell 
grauem schlesischen Sandstein durehgeführte Raum ist vor 
nehmlich auf die Wirkung seiner grofsen, schlichten Werk 
steinarchitektur berechnet. Mit bildnerischem Schmucke ist 
ebenso wie mit der Farbe noch weise zurückgehalten, um 
für das weitere Yorschreiten in das Gebäude die Steigerung 
der künstlerischen Mittel nicht aus der Hand zu geben. Ab 
gesehen von den zu den Räumen des Bundesrathes und des 
(Alle Becbte Vorbehalten.) 
Reichstagsvorstandes führenden Portalen, die sich in unserer 
Abbildung links und rechts am oberen Treppenaustritt nur 
in je einem Stück ihrer Seitenansicht zeigen, beschränkt sich 
die Sandsteindecoration auf zwei dreieckige Reliefs an den 
Treppenwangen, die, von Widemann modellirt, den Krieg 
und den Frieden darstellen, sowie auf sechs Masken, die den 
Köpfen der Pfeiler vorgeheftet sind, durch welche die Drei- 
theilung der Felder der Rückwand bewirkt wird. Während 
diese Masken in der Entwurfzeiclinung noch ein allgemeineres 
Gepräge tragen, genügend die formalen Absichten des Archi 
tekten darzuthun, sind sie in der Ausführung bestimmter 
individualisirt worden: sie stellen nunmehr die Stände, und 
zwar den Ackerbau, den Handel, die Ritterschaft, die Geist 
lichkeit, die Wissenschaft und das Handwerk vor. Das Gitter 
mit dem mächtigen Adler am unteren Treppenabsätze füllt eine 
Heizöffnung. Die Fenster werden lichtfarbige Glasmalereien 
erhalten, sodafs die Halle, wie diese Absicht sich auch in 
dem Bilde kundgiebt, von hellem Lichte durchfluthet bleibt. 
Die normannischen Königspaläste in Palermo. 
Von Dr. Adolf Goldschmidt, 
(Mit Abbildungen auf Blatt 56 bis 59 im Atlas.) 
Die Paläste der Normannenkönige in Palermo bilden ein 
verhältnifsmäfsig gut bewahrtes Object auf dem nicht sehr 
reichen Gebiet der mittelalterlichen Profanarchitektur. Sie bie 
ten der Untersuchung den Vortheil, dafs sie sich auf eine kurze 
Spanne Zeit zusammendrängen. Die hier behandelten fünf Pa 
läste fallen bis auf geringe ältere Theile in das halbe Jahr 
hundert von 1130 —1180, Sie scliliei'sen sich ferner au ein 
und dasselbe Herrscherhaus an, an Roger, König von Sicilion 
1130 -—54, seinen Sohn Wilhelm I. bis 1166 und seinen Enkel 
Wilhelm II. bis 1189, sodafs uns in den einzelnen Bauten 
eine gegenseitige Ergänzung und keine blofse Wiederholung ent 
gegentritt. Oertlich, zeitlich und zwocklich verbinden sich also 
diese fünf Bauwerke, wir haben es infolge dessen nicht mit Be 
urteilung eines zufällig erhaltenen Bruchstückes zu tkun, son 
dern mit einem einigermafsen abgerundeten Ganzen. Ferner ist 
die Erhaltung eine leidlich gute, wenigstens, was den Baukörper 
anbetrifffc, den man in den meisten Fällen auch dort, wo er zer 
stört ist, noch reconstruiren kann. Die innere Ausstattung 
allerdings ist zum gröfsten Theil verschwunden, aber eine Vor 
stellung geben uns auch von dieser noch die Ueberreste. Endlich 
steht diese Gruppe von Palästen auf einem Höhepunkt der euro 
päischen Culturentwicklung. Sie entstehen in einem Augenblick, 
wo abendländische, byzantinische und orientalisch-arabische Sitte 
in einem Staate miteinander verschmelzen, und unter dem Schutze 
einer toleranten Gesinnung die künstlerischen Errungenschaften 
Zeitschrift f, Bauwesen. Jahrg. XLVIII. 
(Alle Kochte Vorbehalten.) 
der einzelnen Völker zu neuer und gemeinsamer Ausbildung 
gelangen. Die griechischen Mosaiken, die arabischen Ornamente 
und Stuckaturen, die vereinigten Bauformen beider finden reiche 
Pflege, die Soidenzucht und die Herstellung prachtvoller Gewebe, 
eines Hauptschatzes der Vornehmen, bekamen eine neue Hei- 
math in Sicilien, und in ganz Europa war damals wohl schwer 
lich ein Hofstaat in einer prunkvolleren Ausstattung zu be 
wundern als in Palermo. Die Erben dieser Pracht wurden die 
Hohenstaufen; Heinrich VI. residirte in jenen Schlössern, und 
Friedrich II. verlebte dort den gröfsten Theil seiner Jugend. 
Nahe liegt es nun, auch eine Bedeutung dieser Schlösser 
in einem Einflüsse zu suchen, den sie vielleicht auf die Um 
gestaltung und "Verbesserung der übrigen europäischen Paläste 
gehabt haben könnten; davon ist aber nichts nachzuweisen, 
höchstens mag der gröfsere Luxus auch zu prächtigerer Entfaltung 
in nordischen Schlössern angeregt haben. In ihrer Bauart weisen 
die Normannenschlösser vielmehr rückwärts in die Vergangen 
heit, auf ältere orientalische und vielleicht auch griechische Vor 
bilder. Arabische und abendländische Schriftsteller des 12. Jahr 
hunderts erzählen mit begeisterten Ausdrücken von den Palästen, 
die „wie das Halsband um den Hals einer Schönen“ sich um 
die Stadt Palermo reihten. In der Stadt selbst lag das Residenz- 
schlofs, südöstlich, nahe dem Meere, das Schlofs Favara isolirt, 
mit seinen Palmenpflanzungen, dagegen westlich in geringeren 
Entfernungen voneinander die Cuba, das Schlofs Menani und die 
35
	        

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