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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1930 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1930 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Brodersen, H. E. A.
Titel:
Chronik von Gütergotz / von H. E. A. Brodersen
Erschienen:
Berlin: Verlag der Königlichen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei, 1874
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Umfang:
72 Seiten
Fußnote:
In Fraktur
Schriftenreihe:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 12
Schlagworte:
Güterfelde ; Geschichte ; Online-Publikation
Berlin:
B 155 Geschichte: Umgebung Berlins
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-138480
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Brandenburg
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 12/1 b:12
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Text

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1930 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 50. Jahrgangs, 1930.
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Volltext

145 
Abb. 14. Schnitt A-B. 
K = Kanzel, T Tau/bedcen. 
Abb. 15. Grundriß. 
Abb. 16. Seitenansicht. 
Äbb. 13 bis 16. Kirchenmodell oon Grund, Dortmund. 
sah wieder das Sternkirchenprojekt, die Taufkapelle von 
der Juryfreien 1927, die Stahlkirche von der Pressa, die 
in Ausführung begriffene Zentralkirche für Essen-Ost 
und schließlich den feinen intimen Kirchenraum für 
Brandenburg a. d. Havel. Ein Mysterium flutet durch diese 
Räume, vielleicht mit Ausnahme der Rundkirche für 
Essen. Ob dies ein Kriterium ist, das ihnen die Be 
rechtigung nehmen kann, als eoangelisdie Kirchen zu 
gelten, vermag ich nicht zu entscheiden. Aber in ihm 
liegt im wesentlichen das Geheimnis ihrer Wirkung be 
gründet. — Die Rundkirche und die Stahlkirche ver 
anlassen zu prinzipieller Ueberlegung. Jh der Rund- 
k i r c h e (Abb. 8 bis 10) findet man die allgemeine Dispo 
sition des Stcmkirchen-Projektes verwirklicht: im Grundriß 
ein Kreis, in den sich die Feierkirche als spitzer Sektor 
schiebt. An dessen schmälster Stelle nächst dem Mittel 
punkt der Altar, mit je einer Front nach der Predigt - 
und Feierkirche. Tra Mittelpunkt selbst, als kultisches 
Zentrum und Gnadenquell, der Taufstein. Die Kanzel 
ist schräg über dem Altar aus der Orgel- und Sänger 
empore herausgeschoben. Man bedauert, daß es nicht 
möglich war, auf die Emporen zu verzichten; ohne sie 
hätte der Raum noch viel eindringlicher gewirkt. 
Akustisch sind sie sicher von Vorteil, aber auch so bleibt 
die Kirche in dieser Hinsicht nicht ohne Gefahrenquellen. 
Man darf auch gespannt sein, wie der Prediger damit 
fertig werden wird, daß die Gemeinde in einem Halb 
kreis um ihn sitzt, also zur Hälfte außerhalb des normalen 
Schallkegels. Wenn gelegentlich als protestantischer Raum 
xaz i;o-/7]v die Zentralkirche gefordert wurde, weil sie 
der abstrakteste Raum sei, dann sind weder die Bartning- 
schen noch andere bestehende Zentralkirchen Erfüllung 
dieser Forderung. Der „abstrakte Raum“ ist natürlich 
ein innerer Widerspruch. Die willkürliche und schein 
bare Begrenzung eines Teiles des Weltenraumes als 
„Himmelsgewölbe“ durch optische Erfassung der Himmels 
körper (also auch einer Materie) wird der Möglichkeit 
einer Abstraktion am nächsten kommen. Von Räumen, 
die man sich gebaut denken könnte, die absolute Kuppel, 
d. h. die halbe Hohlkugel (als Ersatz für die praktisch 
unbrauchbare ganze Hohlkugel) mit dem Kämpfer in 
Augenhöhe und einem diffusen, ganz gleichmäßig ver 
teilten Licht. So ein Raum ist heute konstruktiv und 
akustisch möglich. Die Frage aber, ob dieser oder sonst 
ein Zentralraum als Raum einer Gemeinsdiaft denkbar 
ist, muß bei näherer Ueberlegung verneint werden. Denn 
auch zum Gemeinschaftsraum gehört’ schließlich als 
generativer Stimmungsfaktor das Raumerlebnis. Dieses 
Raumerlebnis kann aber nur im Mittelpunkt des Zentral- 
raumes stattfinden, und zwar zu gleicher Zeit streng ge 
nommen nur bei einem Menschen, nicht mehr bei einer 
Gruppe. Dazu kommt, daß, wenn man dem Raum jene 
absolute, also vollkommenste Zentralform gäbe, ein 
wesentlicher Teil des Raumeriebmsses im gänzlichen 
Spannungsausgleich bestehen würde, weil unser dynami 
sches Raumgefühl dann nach keiner Richtung irgendeine 
bevorzugte WirkungsmÖglkhkeit mehr hätte. Spannungs 
ausgleich wird aber nicht immer Zweck und Ziel des 
Gottesdienstes sein. Der Zentralraum als Gemeinschafts 
raum und demgemäß als Kirche mit dem Erfordernis, der 
religiösen Dienstbarmachung eines gemeinsamen, gleich 
zeitigen Raumerlebnisses scheint außerhalb jeder prak 
tischen Möglichkeit zu liegen. Möglich wäre der Zentral 
raum als Heiligtumschrein, in den man hineinsieht, in 
dessen Ring vielleicht die Gemeinde auch selbst sitzt 
oder kniet und aus einer gewissen Entfernung das 
Kleinod an dem Orte des nur geahnten, verheißenen, 
für sie noch unerreichbaren Ausgleich aller Spannungen 
anbetet. So etwa könnte man sich den Typus einer 
Gralskirche denken; — möglicherweise auch eine katho 
lische Kirche, mit dem Altar und der Monstranz in 
der Mitte, falls auf die Orientierung verzichtet und 
die christozentrische Raumidee anerkannt würde. Ob im 
evangelischen Geiste die Bedeutung des Taufbeckens aus 
reicht, um es au solcher Stelle und in solchem Sinne auf-
	        

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