Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Geschichte eines patriotischen Kaufmanns / Gotzkowsky, Johann Ernst (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Geschichte eines patriotischen Kaufmanns / Gotzkowsky, Johann Ernst (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Gotzkowsky, Johann Ernst
Titel:
Geschichte eines patriotischen Kaufmanns : (Wiederabdruck der im Jahre 1768 und in zweiter Auflage 1769 ohne Angabe des Druckortes erschienen Selbstbiographie des Berliner Kaufmanns J. E. Gotzkowsky ) / Johann Ernst Gotzkowsky
Erschienen:
Berlin: Verlag der Königlichen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei, 1873
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2012
Umfang:
92 Seiten
Fußnote:
In Fraktur
Schriftenreihe:
Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins ; Heft 7
Schlagworte:
Gotzkowsky, Johann E. ; Autobiographie ; Online-Publikation
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-opus-138435
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte Berlins
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 12/1 b:7
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Text

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Geschichte eines patriotischen Kaufmanns / Gotzkowsky, Johann Ernst (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Nachricht
  • Text

Volltext

meine eigene Affairen, die von Wichtigkeit genug waren, schon seit 
4 Wochen nicht nachsehen können. Ich hatte die Reise unternehmen 
müssen, ohne Zeit zu haben, die mindeste Anordnung unter meinen 
Ouvriers und meiner Fabrique zu machen, welche lekztere ich noch immer 
auf dem Fuß, als vor dem Kriege continuirte; dieserwegen konnte eine 
längere Abwesenheit von meinen Affaixren nichts anders als meinen 
volligen Untergang hervorbringen. 
Voll von dieser Verwirrung, eilte ich, um eine deutlichere Nach- 
richt von dem mix bevorstehenden Schicksal einzuziehen, und ich erfuhr 
bald, daß der mir von dem erwähnten Officier gegebene Wink mehr 
als zu wahr sey. Was sollte, und was konnte ich hierbey anfangen? 
Ich kannte an dem Orte keinen einigen Menschen, zu dem ich meine 
Zuflucht hätte nehmen können, und ich hätte verzweifeln müssen , wenn 
nicht der schon oft gedachte Officier mir abermals einen Anschlag gegeben, 
der mir nühklich war. Er nannte mix 2 Personen, die bey dem Graf 
von Fermor in großem Ansehen stünden, und die sehr viel bey ihm 
vermöchten. Jeh kannte aber keinen von diesen Herren, und hatte also 
auch nicht den geringsten Vorwand, auf welche Art ich an sie, oder 
sie an mich kommen konnten. 
Zum Glück hatte ich einige kostbare und mit Brillanten garnirte 
Piecen und viele goldene Tabatieren und Uhren bey mix, die ich auf 
Ordre des Generals. von Tottleben hatte mitbringen müssen, die ich 
aber in Ahrenswalde nicht hatte auspacken wollen. J< bat den Officier, 
die zween erwähnte Herren zu mir zu bringen, unter dem Vorwand, 
ihnen meine schönen Waaren zu zeigen. Er brachte sie auch wirklich zu 
mix, und ich nahm Gelegenheit, ihnen meine Noth und das Unglück, 
in welches ich ganz unfehlbar gerathen müßte, wenn man mich so zu 
sagen gewaltsamer Weise weiter transportixen wollte, auf das beweg- 
lichste vorzustellen. 
Diese Herren hatten aber mehr Attention auf die ihnen vorgelegten 
Waaren, als auf meine Klagen, und antworteten mir ganz kalt, daß 
das Recht des Krieges dergleichen Umstände mit sich brächte. I< sahe 
mich also gezwungen, mit diesen Herren, die eine sehr vornehme Mine 
an sich hatten / deutlicher zu reden. Jc< versprach einem jeden von 
ihnen eine goldene Tabatiere, die sie sich selbst aussuchen könnten, wenn 
sie machen wollten, daß ich meine Rückreise wieder nach Berlin antreten 
dürfte. Hier wurden sie freundlicher, und versprachen ihren Fleiß an- 
zuwenden; doch ratheten sie mir, daß ich den Cammerdienex des Grafs 
von Fermor, ingleichen den Mundkoch auch auf meine Seite zu bringen 
33 
9
	        

Downloads

Formate und Verlinkungen

Zitieren

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.