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Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin : Organ für die gesammte Gemeinde-Verwaltung und Gemeinde-Interessen / herausgegeben vom Magistrat
Other titles:
gesamte
Publication:
Berlin: Loewenthal 1927
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
29.1888-45.1904; 47.1906-68.1927
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen
ZDB-ID:
2900120-1 ZDB
Previous Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Succeeding Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Fehlende Seiten: II-III
Beilagen fehlen
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15392320
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:1909
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 32, 8. August 1909
Publication:
, 1909-08-08

Contents

Table of contents

  • Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen / Klöden, Karl Friedrich von (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: [Karl Friedrich von Klöden]
  • Title page
  • Preface / Jähns, Friedrich Wilhelm
  • Erster Abschnitt. Die Kindheit 1786-1801
  • Erstes Kapitel. Vorfahren - Der Vater Joachim Friedrich - Kämpfe um seine Berufswahl
  • Zweites Kapitel. Die Mutter Christiane Dorothea Willmanns - Ihr Vater - Brautstand und Hochzeit - In der Kaserne - Zustand des preußischen Heeres
  • Drittes Kapitel. Geburt Karl Friedrichs und erste Jahre der Kindheit - Häusliche Nöte - Die strenge Großvater - Die ersten Bücher
  • Viertes Kapitel. Kleider machen Leute - Mobilmachung - Größtes Elend der zurückgebliebene Familie - Auszug aus der Kaserne - Prügel überall - In der Armenschule - Rückkehr des Vaters
  • Fünftes Kapitel. Übersiedelung nach Preußisch-Friedland - Ungewohnte Verhältnisse - In der Vorschule - Gefahren im Berufe des Vaters - Verirrt - Revolution in Polen
  • Sechstes Kapitel. Von der Stadtschule und pädagogischen Seltsamkeiten - Kirche und Schule - Auswendiglernen
  • Siebentes Kapitel. Der erste Bleistift - Weihnachtsfeier - Ein tüchtiger Buchbinder - Luft zum Zeichnen - Frohe Tage - Eine Empfindsame - Ortswechsel
  • Achtes Kapitel. Märkisch-Friedland - Tierliebe - Jüdische Bräuche - Ein Scharlatan
  • Neuntes Kapitel. Die Schule des Herrn Meerkatz - Häusliche Sorgen - Die Masern - Fortschritte in der Entwickelung - Der Campesche Robinson - "Kurzer Inbegriff aller Wissenschaften" - Privatunterricht bei einem Bocher
  • Zehntes Kapitel. Rektor Pax - Selbststudium der Musik - Spielkameraden - Eine Xanthippe
  • Zwölftes Kapitel. Klavierunterricht - Traurige Lage des Rektors Pax - Ernstere musikalische Studien - Die "Pletten" - Jüdische Hochzeit - Pockenepidemie - Mathematische und geographische Studien
  • Dreizehntes Kapitel. Berufswahl - Konfirmandenunterricht - Religiöse Betrachtungen - Einsegnung - Das Wort einer Mutter
  • Vierzehntes Kapitel. Allerlei Beschäftigungen und innere Erlebnisse - Jahrhundertanfang - Abschied von Märkisch-Friedland - Reise nach Berlin
  • Zweiter Abschnitt. Lehrzeit im Handwerk 1801-1806
  • Erstes Kapitel. Kalter Empfang im Hause des Dheims - Dessen Familie - Nicht-Lehr-, sondern Küchenjunge - Vereinsamung - Sprachstudien - Theater
  • Zweites Kapitel. Von der Dauer der Lehrzeit - Häufung der Küchengeschäfte - Schlechtes Werkzeug - Zeichenunterricht - Steigerung der häuslichen Qualen - Beschäftigung mit der Antike - Italienisch
  • Drittes Kapitel. Fortschritte im Handwerk - Ein zweiter Lehrling - Besuch aus der Heimat - Erste Liebe - Gravieren - Geschäftsvergrößerung
  • Viertes Kapitel. Prediger Hansein - Pfingstreise nach Potsdam - Gitarrespielen - Kartenstechen - Endlich ein Freund! - Operation der Mutter in Berlin - Bei der Bürgerkompanie - Die Franzosen in Berlin - Tod der Mutter - Geselle
  • Dritter Abschnitt. Lehrzeit in den Wissenschaften 1806-1817
  • Erstes Kapitel. Napoleon - Der Kupferstecher Bolt - Ein politischer Uhrmacher - Nochmals der Rektor Max
  • Zweites Kapitel. Große Verzagtheit - Die rettende Roulette - Pensionierung des Vaters - Unterricht im Gitarrespielen - Statistik - Allerlei Bekanntschaften - Vom Tanzen - Hannchen Heyl - Eigene Einrichtung - Die Braut von Messina
  • Drittes Kapitel. Der gestochene Plan von Wien - Heiratspläne - Brand der Petrikirche - Hochzeit - Christian von Mecheln - Lithographischer Versuch - Der Erstgeborene - Bibliothek der Königin Luise - Physische Geographie und Astronomie
  • Viertes Kapitel. Krankheit - Vertieftes Studium der Geographie - Die ersten Berge - Lehrer Schmidt - J. v. Klaproth - Simon Schropp & Comp. - Astronomische Anfänge - Niebuhr - Plamann - Seine Lehranstalt - Die Schroppsche Postkarte und andere Arbeiten der Art - Ausflug nach den Müggelsbergen - Krause - Jahn
  • Fünftes Kapitel. Gelehrter Kastengeist - Gebirgs- und Gewässerkarte von Europa und andere geographische Arbeiten - Geburt einer Tochter - Familienidyll - Der Schroppsche Verlagskatalog - Der russische Feldzug und russische Karten
  • Sechstes Kapitel. Studien über Festungskrieg - Lehrer an der Plamannschen Anstalt - Russen in Berlin - Heirat der Schwester - Verteidigung von Berlin - Der Landsturm - Karten und Kriegführung
  • Siebentes Kapitel. Beaufsichtigung des Schanzenbaues rund um Berlin - Formierung der Landwehr - Der Feind vor den Toren von Berlin - Eine Reihe von Siegen
  • Achtes Kapitel. Kartenarbeiten - Der Mineraloge Weiß - Unglückliche Ehe der Schwester - Eine Kritik - Mit Zernial in Markgrafpieske beim Superintendanten Meyer - Dr. Turte - Notwendigkeit des Universitätsstudiums - Ein Pensionär - Vorübergehende Neigung zu einer der Pfarrerstöchter - Wieder in Markgrafpieske - Abiturientenexamen- Immatrikulation
  • Neuntes Kapitel. Kommers - Naturwissenschaften oder ein Brotstudium? - Vielseitige Tätigkeit - Anerkennung des Geographen - Auf dem Wege nach Markgrafpieske verirrt - Ein pysikalisches Gespenst - Kate von Waterloo
  • Zehntes Kapitel. Die Pestalozzische Methode - Friedrich August Wolf - Übertritt zur Theologie - Daneben Naturwissenschaften - Kurzsichtig - Geburt einer zweiten Tochter - Erste Predigt - Tod der Schwester - Reise nach Dessau und Wörlitz - Zusammenarbeit mit F. A. Wolf - Mancherlei über diesen Gelehrten
  • Elftes Kapitel. Landeskunde von Palästina - Das Ende der Beziehungen zu Schropp - Große Postkarte des preußischen Staates - Ein Zensurstücklein - Regierungsrat von Türk - Berufung an das Potsdamer Lehrerseminar - Auseinandersetzung mit Plamann - Vorzüge seiner Anstalt - Lob der Gattin
  • Vierter Abschnitt. Anfänge im Lehrberuf 1817-1824
  • Erstes Kapitel. Erster Lehrer am Potsdamer Seminar - Weltbildung, nicht Weltflucht - Wessely - Erfahrungen im Bureaukratismus - Bescheidene Geselligkeit - Direktor des Seminars - Herr von Türk - Gesang - Verschiedene Ideale über Lehrererziehung - Orgelweihe - Hofapotheker Franke - Nachhilfekurs für Lehrer
  • Zweites Kapitel. Reise nach dem Harz - Sonntagsschule - Meteorologische Beobachtungen - Handwerksschule - Freimaurer - Potsdamer Brunnen - Nach Dessau und Wörlitz - Allerlei Nebengeschäfte - Ein verunglücktes chemisches Experiment - Berufung nach Magdeburg - Reise nach Sachsen und Böhmen
  • Drittes Kapitel. Neue Theorie der Erdgestaltung - Allgemeine Würdigung - Politische Wolken - Beckedorf
  • Viertes Kapitel. Die Gewerbeschule - Änderungen in der Organisation des Seminars - Direktor der Gewerbeschule - Auszeichnung - Verweis - Das städtische Realgymnasium - Ehrende Entlassung aus dem Staatsdienst - Abschied von Potsdam
  • Fünftes Kapitel. Berliner Anfänge - Herr von Bärensprung - Das Kuratorium der Gewerbeschule - Das Ministerium genehmigt die Eröffnung der Schule
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dazu war sie zu zartfühlend. Bis Michaelis durften wir die 
bisherige Wohnung behalten, dann aber mußten wir eine 
Treppe höher, nach dem Hofe hinaus, ziehen; und zu Ostern 
hatten wir die Kaserne überhaupt zu verlassen. 
Mein Vater schrieb noch einige Male, schickte auch etwas 
Geld und einmal als Beilage eine französische Proklamation 
nebst einer Nationalkokarde, welche mein Oheim sogleich ins 
Feuer warf, da es bei schwerer Strafe verboten war, der⸗ 
gleichen hierher zu senden. Im Winter aber blieben die Briefe 
aus, und dieser Winter wurde dadurch schrecklich. Wir Kin⸗ 
der begriffen freilich wenig davon und waren nur darüber 
traurig, daß die Mutter so viel weinte. 
Eines Abends kam meine Mutter völlig trostlos und in 
Tränen aufgelost nach Hause, so daß ich anfing, mit zu weinen, 
ohne den Grund zu wissen. Sie hatte eben einige Geldbeutel 
glücklich verkauft und dafür drittehalb Taler eingenommen. 
Es war dämmerig, schmutzig und schlechtes Wetter. Sie ging 
die Behrenstraße entlang, als sich ein gutgekleideter Mann 
ihr nahete und nach der Zeit fragte. Er schlenderte neben 
ihr her und sprach von den Gefahren, welchen Frauenzimmer 
im Dunkeln auf den Straßen so leicht ausgesetzt sind. Als 
sie auf den Opernplatz kamen, bückte er sich, hob ein kleines 
viereckiges zusammengeschlagenes Papier von sehr weißer 
Farbe auf und sagte: „Sieh da, das wird der Eigentümer 
auch nicht gern verloren haben. Sehen Sie einmal, recht 
sauber eingewickelt, ein Friedrichsdor. Das ist kein übler 
Fund; aber da wir ihn beide gemacht, so müssen wir halb⸗ 
part teilen. Wenn ich nur hierherum einen Wechsler wüßte, 
allein hier wohnt keiner, und bei dem schlechten Wetter geht 
man nicht gern weit.“ Meine Mutter war über die Sache 
formlich erschrocken und erwiderte: „Wenn Sie mit dritte⸗ 
halb Talern zufrieden sein wollen, so kann ich damit dienen“. 
„Nun, es mag sein,“ war die Antwort, „obgleich ich dabei 
44
	        

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