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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 24.1898 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 24.1898 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin : Organ für die gesammte Gemeinde-Verwaltung und Gemeinde-Interessen / herausgegeben vom Magistrat
Weitere Titel:
gesamte
Erschienen:
Berlin: Loewenthal 1927
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
29.1888-45.1904; 47.1906-68.1927
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen
ZDB-ID:
2900120-1 ZDB
Frühere Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Spätere Titel:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1902
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15391282
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:1901
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
No. 22, 2. Juni 1901
Erschienen:
, 1901-06-02

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 24.1898 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Januar 1898, No. 1
  • 8. Januar 1898, No. 2
  • 15. Januar 1898, No. 3
  • 22. Januar 1898, No. 4
  • 29. Januar 1898, No. 5
  • 5. Februar 1898, No. 6
  • 12. Februar 1898, No. 7
  • 19. Februar 1898, No. 8
  • 26. Februar 1898, No. 9
  • 5. März 1898, No. 10
  • 12. März 1898, No. 11
  • 19. März 1898, No. 12
  • 26. März 1898, No. 13
  • 2. April 1898, No. 14
  • 9. April 1898, No. 15
  • 16. April 1898, No. 16
  • 23. April 1898, No. 17
  • 30. April 1898, No. 18
  • 7. Mai 1898, No. 19
  • 14. Mai 1898, No. 20
  • 21. Mai 1898, No. 21
  • 28. Mai 1898, No. 22
  • 4. Juni 1898, No. 23
  • 11. Juni 1898, No. 24
  • 18. Juni 1898, No. 25
  • 25. Juni 1898, No. 26
  • 2. Juli 1898, No. 27
  • 9. Juli 1898, No. 28
  • 16. Juli 1898, No. 29
  • 23. Juli 1898, No. 30
  • 30. Juli 1898, No. 31
  • 6. August 1898, No. 32
  • 13. August 1898, No. 33
  • 20. August 1898, No. 34
  • 27. August 1898, No. 35
  • 27. August 1898, No. 36
  • 10. September 1898, No. 37
  • 17. September 1898, No. 38
  • 24. September 1898, No. 39
  • 1. Oktober 1898, No. 40
  • 8. Oktober 1898, No. 41
  • 15. Oktober 1898, No. 42
  • 22. Oktober 1898, No. 43
  • 29. Oktober 1898, No. 44
  • 5. November 1898, No. 45
  • 12. November 1898, No. 46
  • 19. November 1898, No. 47
  • 26. November 1898, No. 48
  • 3. Dezember 1898, No. 49
  • 10. Dezember 1898, No. 50
  • 17. Dezember 1898, No. 51
  • 24. Dezember 1898, No. 52
  • 31. Dezember 1898, No. 53

Volltext

—142 —— 
21. März. 
1768 Erste Aufführung von Lessings „Minna von Barnhelm" in Berlin. 
1811 Beisetzung des bei Saalfeld gefallenen Prinzen Louis Ferdinand 
im Berliner Dome. 
1831 Fr. Ferd. Alex. Burggraf von Dohna-Schlobitten, Minister, -ff. 
1848 Proklamation Friedrich Wilhelms IV. 
1871 Graf von Bismarck zum Fürsten erhoben. - Eröffnung des ersten 
deutschen Reichstages in Berlin. 
1873 Wilhelm I. genehmigt das Statut der „Kaiser-Wilhelm-Spende". 
1887 Einweihung des Elisabeth-Kinderhospitals durch die Prinzessin 
Wilhelm. 
1890 Viktor Hehn, Kulturhistoriker, 's. 
1892 Wilhelm Graf von Brandenburg, Kavalleriegeneral, +. 
22. März. 
1540 Michael Kohlhase wird in Berlin hingerichtet. 
1691 Phil. Baron von Stosch, Kunstsammler, geb. 
1719 Aufhebung der Leibeigenschaft in den hinterpommerschen und 
Kaminschen Aemtern. 
1735 Jmm. Joh. Gcrh. Scheller, Lexikograph, geb. 
1761 Freundschaft«- und Handelsvertrag Preußens mit der Türkei. 
1771 Joh. Heinr. Dan. Zschokke, Schriftsteller, geb. 
1797 Kaiser Wilhelm I. geb. — Eduard Gans, Jurist, geb. 
1825 Prinz Wilhelm wird kommandierender General des 3. Armeekorps. 
1828 Albr. von Gräfe, Augenarzt, geb. 
1871 Der Kronprinz Friedrich Wilhelm und Moltke erhalten das Groß- 
kreuz des Eisernen Kreuzes. — Karl Heinr. Schultz-Scholzensteiu 
Physiolog, f. 
23. März. 
1765 Fr. Wilh. Quirin von Forcade de Biaix, General, f. 
1794 Albr. Graf von Alvensleben, Minister, geb. 
1819 Ermordung Kotzebues durch Sand. 
1895 Reichslagsbeschluß betr. Bismarck. 
24. März. 
1783 Allgemeine preußische Handwerkerordnung. 
1811 Fanny Lewald, Schriftstellerin, geb. 
1819 Fr. Theod. Frerichs, Patholog, geb. 
1829 Adolk Strodtmann, Dichter und Uebersetzer. geb. 
1865 Aug. Kiß, Bildhauer, -s-. 
25. März. 
1528 Flucht der Kursürstin Elisabeth aus Berlin. 
16u9 Johann Wilhelm, Herzog von Cleve-Jülich-Berg, 1°. 
1753 Abschied Voltaires von Friedrich dem Großen. 
1776 Taufe der Prinzessin (späteren Königin) Luise. 
1814 Gefecht bei La Fere Champenoise. 
1879 Georg Fr. Schümann, Philolog, +. 
Kleine Mitteilungen 
Nochmals Luise Hensel, die märkische Dichterin. (Mit Abbildung 
auf Seite 141.) Mochte Luise Hensel, deren kurze Biographie der 
„Bär" in der vorigen Nummer brachte, in der späteren Zeit ihres Lebens 
auch meist fern von der märkischen Heimat weilen, so blieb sie doch 
Berlin und der Mark Brandenburg stets mil ganzem Herzen zugethan. 
Auch ihr Glaubenswechsel änderte daran nichts, wie sic denn nicht minder 
allezeit ihres Lebens eine warme Patriotin und treue Anhängerin lies 
preußischen Königshauses gewesen ist. Besonders hatte sie die Königin 
Luise, nach der sie genannt war, und die vier Jahre später Patenstclle 
bei ihrer jüngeren Schwester Wilhelmine annahm, ins Herz geschloffen. 
Wie die Königin Luise, so stand auch die Prinzessin Marianne von 
Preußen, geborene Prinzessin von Hessen - Homburg, der Familie 
Hensel nahe. 
Noch in späteren Jahren erzählte Luise oft und gern von ihrer 
märkischen Heimat, dem am Rande des Havelländischcn Luches gelegenen 
Linum, wo sich 1675 die denkwürdige Schlacht entspann, deren Mittel- 
punkt das Dorf Hakenberg (r/. Stunde von Linum) wurde, und die 
später von der kleinen Stadt Fehrbellin den Namen erhielt. Ebenso 
standen die einst in Berlin verlebten Jahre und namentlich der stille 
„Landaufenthalt" in Schöneberg stets frisch in ihrem Gedächtnis. Die 
Familie vermißte nämlich, nachdem sie in die große Stadt übergesiedelt 
war, schmerzlich ihr stilles Dörfchen im Havellande und nahm deshalb 
regelmäßig während des Sommers eine Zeitlang ihren Aufenthalt in 
Schönebcrg. Helmina von Chszy, welche durch Wilhelm Hensel mit der 
verwitweten Frau Hensel und ihren Töchtern bekannt geworden war, 
entwirft eine amüsante Schilderung von deui Landleben der Familie in 
Schöneberg, „dieser herrlichen Oase in der Sandwüste", „diesem lieb 
lichen Dorfe fern vom Gcräulch der lärmenden Stadt". Sonntags 
stellte sich immer zahlreicher Besuch in dem Bauernhäuschen ein, das in 
mitten schattcnspendender Bäume an von Vergißmeinnicht blau um- 
säumtcm Bachesrand gelegen war. In der nahen Fischerhütte wurden 
die Krebse gekauft, die Frau Hensel zum Abend kochte, und Hclmina 
entnahm ihrem Pompadour oft Schasfleisch und Bohnen, unter denen 
hier und da ein Manuskript lag, während die Manschetten deutliche 
Spuren von Tinte zeigten. Abends begleitete die Familie Hensel ihre 
Gäste meist ein großes Stück, „um den weiten Weg" von dem „stillen 
entlegenen Dorf" in die „laute Stadt" etwas abzukürzen. 
In ihrer frühesten Jugend war Luise ein sehr wildes Mädchen, 
das am liebsten mit ihren Geschwistern und den Dorfjungen Krieg spielte. 
Bei solchem Kriegsspicl, vas eine Schlacht zwischen Preußen und Fran 
zosen darstellte, fand der älteste, später an Divhteritis gestorbene Bruder 
einst die jüngste, damals ungefähr vierjährige Schwester Wilhetmine aus 
einer Wunde am Kinn stark blutend am Boden liegen. Sie hatte mit- - 
spielen wollen, und Luise wollte sie über einen Zaun heben. Da ent 
glitt sie ihren Händen, und sie trug die heftige Wunde davon. Er 
schrocken floh Luise und rief: „Ich habe meme Schwester getötet, ich 
bin Kain." Auch als das blutende Kind schon verbunden war und sich 
allmählich wieder erholt hatte, war Luise noch verschwunden. Endlich kam 
sic wieder zum Vorschein, aber nur, um die Großmutter zu bitten: „Groß 
mutter, gieb mir doch noch ein Butterbrot! Ich muß fort in die weite Welt. 
Aber sag' mir nur, ob ich sic wirklich gelötet habe!" Lange dauerte 
es. bis sich das aufgeregte Mädchen beruhigte und sich davon überzeugen 
ließ, daß sie nicht aus dem Elternhause zu fliehen brauche. 
Wie begeistert Luise die Tage der Erhebung Preußens und Deutsch 
lands im Jahre 1813 mit durchlebte, mag folgendes Lied beweisen, das 
ihr ihre Muse damals eingab: 
Den deutschen Jünglingen. 
Auf, Jünglinge! Das Schw.-rt zur Hand! * 
Wir reichen Euch das Schwert — 
Den Blick voll Stolz auf Euch gewandt. — 
Nehmt, schwingt es kühn fürs Vaterland, 
Seid deutscher Minne wert! 
Wir reichen Euch mit feuchtem Blick 
Den Scheidedruck der Hand. 
Und kehrt Ihr uns auch nie zurück. 
Es giebt ja noch ein höh'res Glück, 
Ein höh'res Vaterland. 
Später dichtete sie für die im Kampf für das Vaterland ge 
fallenen Helden folgende: 
Totenfeier. 
Mit Eurem Christenmute 
Errangt Ihr ew'gen Ruhm, 
Aus Eurem Herzensblute 
Sprießt uns der Freiheit Blum'! 
Ihr habt mit reinem Triebe, 
Ihr Edlen, uns geliebt: 
Das ist die echte Liebe, 
Die Blut zum Opfer giebt. 
Ihr seid uns nicht gestorben, 
Ihr seid uns ewig nah, 
Die Krön' habt Ihr erworben, 
Heil Euch und Gloria! 
A. M. W. 
Ei» Gedicht Karl von Holteis auf König Wilhelm 1. Am 
22. März des Jahres 1868 feierte Karl von Holtet König Wilhelm I 
mit folgendem Gedicht: 
Wofür bin ich denn da? 
Als König Wilhelm vergangenes Jahr 
Aus Stunden durch Schlesien eilte, 
Und, wie's ihm eigen immerdar, 
Keinen Augenblick müßig verweilte, 
Die Zeit berechnend voll Pflichtgefühl . . . 
Da drängten, mitten im Äolksgewühl, 
Sich viele Bittende dreist heran 
Und warfen in frohem Vertrauen dann 
Suppliken in seinen Wagen, 
Ihm ihre Wünsche zu sagen. 
Und als nach rasch vcrgang'ner Frist, 
Gequält von uozähl'gen Geschäften, 
Er heiter und mild, was er immer ist, 
Stets unermüdct bei Kräften, 
Den ganzen Wust von Schriften schon 
Erledigt hatte in eig'ner Person, 
Gewährt, was er konnte — wa« aber nicht, 
Verwiesen an amtlichen nähern Bericht —, 
Da sprach der Herr Oberpräsident 
(Der sich dazu selbst freudig bekennt): 
„Verzeihen Majestät mein Erdreisten, 
Wie ist es möglich, so viel zu leisten? 
Wir alte Beamte üben doch auch 
In Preußen fleißiger Arbeit Brauch 
Und wiffen, was Thätigkeit kann erreichen — 
Doch diese Kraft ist sonder gleichen. 
Sie sollten sich schonen und ruhen mehr;
	        

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