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Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin : Organ für die gesammte Gemeinde-Verwaltung und Gemeinde-Interessen / herausgegeben vom Magistrat
Other titles:
gesamte
Publication:
Berlin: Loewenthal 1927
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
29.1888-45.1904; 47.1906-68.1927
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen
ZDB-ID:
2900120-1 ZDB
Previous Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Succeeding Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1900
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Beilagen fehlen
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15390866
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:1899
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 41, 8. Oktober 1899
Publication:
, 1899-10-08

Contents

Table of contents

  • Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Willibald Alexis
  • Title page
  • Preface
  • "Fridericus Rex" / Alexis, Willibald
  • Ertes Buch. Die Knabenwelt
  • Erstes Kapitel. Der junge Adler
  • Zweites Kapitel. Frau Kurzinne
  • Drittes Kapitel. Bruder Gottlieb
  • Viertes Kapitel. Von der Kolonie
  • Fünftes Kapitel. Die Familie
  • Sechstes Kapitel. Das Familiengericht
  • Siebentes Kapitel. Die neue Zeit
  • Achtes Kapitel. Der Verführer
  • Neuntes Kapitel. Krieg!
  • Zehntes Kapitel. Maria Theresia
  • Elftes Kapitel. Mollwitz
  • Zwölftes Kapitel. Die Schlittenfahrt
  • Zweites Buch. Der Deserteur
  • Erstes Kapitel.Der Kammerherr
  • Zweites Kapitel. Die Einquartierung
  • Drittes Kapitel. Der Ungar
  • Viertes Kapitel. Nächtliche Stimmen
  • Fünftes Kapitel. Das Ehrengericht
  • Sechstes Kapitel. Die Gesellschaft
  • Siebentes Kapitel. Spießruten
  • Achtes Kapitel. Das Geständnis
  • Neutes Kapitel. Das Lager
  • Zehntes Kapitel. Die Botschaft
  • Elftes Kapitel. Die Nacht
  • Zwölftes Kapitel. Hochkirch
  • Drittes Buch. Der Marquis
  • Erstes Kapitel. Die Kaffeegesellschaft
  • Zweites Kapitel. Das Geheimnis
  • Drittes Kapitel. Not und Hilfe
  • Viertes Kapitel. Die Maus
  • Fünftes Kapitel. Der nächtliche Besuch
  • Sechstes Kapitel. Das Auerhaus
  • Siebentes Kapitel. Mondscheinszenen
  • Achtes Kapitel. Die beste Welt
  • Neuntes Kapitel. Die Verschwörung
  • Zehntes Kapitel. Was ist ihm Preußen?
  • Elftes Kapitel. Feuer überall
  • Zwölftes Kapitel. Der Bruder
  • Viertes Buch. Die Vaterstadt
  • Erstes Kapitel. Das Vaterland
  • Zweites Kapitel. Der "Hungrige Wolf" und der "Tote Mann"
  • Drittes Kapitel. Der tote Mann
  • Viertes Kapitel. Tottleben
  • Fünftes Kapitel. Träumereien in Köpenick
  • Sechstes Kapitel. Der Kirchhof
  • Siebentes Kapitel. Feindes Hand
  • Achtes Kapitel. Verrat
  • Neuntes Kapitel. Das Abenteuer
  • Zehntes Kapitel. Das Vaterhaus
  • Elftes Kapitel. Der preußische Dichter
  • Zwölftes Kapitel. Viktoria
  • Fünftes Buch. Wintermärchen
  • Erstes Kapitel. Die Erwartung
  • Zweites Kapitel. Die Gespenster-Republik
  • Drittes Kapitel. Das Gardinenregiment
  • Viertes Kapitel. Der Geist in der Kirche
  • Fünftes Kapitel. Der Höllenhund
  • Sechstes Kapitel. Zitierte Geister
  • Siebentes Kapitel. Die Erscheinung
  • Achtes Kapitel. Macht der Launen
  • Neuntes Kapitel. Eine Kapitulation
  • Zehntes Kapitel. Filiationsrecherchen
  • Elftes Kapitel. Der Würgengel
  • Zwölftes Kapitel. Das Wunder
  • Sechstes Buch. Der Friede
  • Erstes Kapitel. Der Brief mit Morgenrot
  • Zweites Kapitel. Das Geständnis
  • Drittes Kapitel. Eine warme Frühlingssonne
  • Viertes Kapitel. Die Cour
  • Fünftes Kapitel. Opernszene
  • Sechstes Kapitel. Englischer Nachtisch
  • [Ramlers Gedicht]
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

520 
Alexis, Cabanis. 
die Beamten in Preußen zwang. — Und doch, er hätte nicht 
sollen von der Leiter stolpern! — Was war denn der Grund 
seiner Furcht? Der Kosakenbart war ihm etwas Neues, Un—⸗ 
gewohntes. Warum fürchte ich mich nicht? Weil ich schon 
hundert Kosakenbärte gesehen. Wäre nicht die Kanzel, sondern 
der Krieg sein Studium gewesen, er möchte noch dreister als ich 
dem Burschen ins häßliche Gesicht geschaut haben.“ Er dachte 
weiter zu Gunsten seines neugewonnenen Freundes, er entsann 
sich, daß er ja selbst mit den Augen geblinzelt, als er zum 
erstenmal die feindlichen Bajonette aus dem Staube vorblitzen sah. 
Das war längst überwunden, längst weggewaschen, er brauchte 
nicht mehr zu erröten. Aber war das Mut, als er gestern von 
der Schwelle des elterlichen Hauses umkehrte? — Sein Cousin, 
der Kandidat, wäre nicht umgekehrt. — Er wurde rot, den Rück— 
zug hatte er noch nicht verwunden, und er mußte die Scharte 
auswetzen. 
Wir sahen uns schon einmal im Laufe dieser für Berlin ver— 
hängnisvollen Tage gedrungen, der Geschichte vorzugreifen, um 
die Aufmerksamkeit unserer Leser bei Begebenheiten zu erhalten, 
deren Erfolge über die Zeit, in der wir noch zu verweilen genötigt 
sind, hinausliegen. Zwar hoffen wir den jungen Kandidaten 
noch wiederzufinden, ehe die Helden unserer Geschichte von den 
Lesern Abschied nehmen; sollte indes deren Aufmerksamkeit als— 
dann von anderen Personen in Beschlag genommen sein, so 
fürchten wir, der Kandidat Meran, der nuͤr ein Episodeninteresse 
in Anspruch nimmt, möchte ihnen so aus dem Gebächtnis ent⸗ 
rückt sein, daß was wir ihnen von dem Ausgang des Abenteuers 
zu melden haben, alsdann zu spät kommt. Wir machen deshalb 
noch einmal von der Freiheit des Vorauserzählens Gebrauch 
und sind so unbescheiden, über ein halbes Jahrhundert hinweg- 
zuspringen. 
Der unglückliche Vorfall an der Berliner Hauptwache blieb 
nicht so verborgen, als die Tante Rätin gehofft. König Friedrich 
erfuhr davon und schrieb aus seinem Hauptquartier einen eigen— 
händigen Brief an den ihm persönlich nicht unbekannten jungen 
Geistuchen folgenden Inhalts: 
„Mein lieber Kandidat! 
Da mir rapportiert worden, wie Er sich neulich distinguiert 
hat bei der Affäre an der Hauptwache, so ernenne ich Ihn 
hiermit von wegen seiner bewiesenen Bravour zu meinem 
Hauptmann bei der Infanterie. Fahr' Er so fort in der 
Courage und ich bleibe sein wohlaffektionierter König 
Friedrick *
	            		
10. Kapitel. Das Vaterhaus. 521 Aus dem jungen Kandidaten war im Laufe der Zeit einer der würdigsten Geistlichen geworden, einer der ersten Kanzelredner, deren Berlin sich rühmen darf, als sechsundvierzig Jahre nach jenem Vorfall abermals ein feindliches Heer vor den Toren der preußischen Hauptstadt erschien. An der Spitze der deputierten Geistlichteit trat dem Sieger Napoleon festen Fußes, unerschrockenen Blickes ihr Wortführer entgegen, und indem der ehrwürdige Greis den Arm des Kaisers kräftig faßzte, sprach er die ewig denkwürdigen Worte: „Sire! Ich wäre ja nicht würdig des Kleides, das ich trage, des Wortes, das ich verkünde, des Koͤnigs, dem ich diene, wenn ich nicht im allertiefsten Schmerze Eure Majestät an dieser Stelle sähe“ So war der Sieger von Marengo noch von keinem Befiegten angeredet worden. Napoleon ehrte den Mut. Und — seltsames Spiel, Rätselnatur des menschlichen Geistes! derselbe kühne Geist, der in seinem Gottvertrauen, durch— drungen von patriotischem Zorn, den eisernen Arm ergriff und schüttelte, dessen Druck die Welt erbeben machte, derselbe Greis erinnerte sich beim Anmarsch der Franzosen, daß er in seinem Pult das Patent als Hauptmann bei der Infanterie liegen habe. Aus Furcht, es könne ihm Unannehmlichkeiten verursachen, wenn die Franzosen seine Eigenschaft als preußischer Offsizier entdeckten, verbrannte er das kostbare Dokument einer königlichen Laune, Friedrich des Einzigen eigene Handschrift! Zehntes Kapitel. Das Materbaus. Di Tür, an die zu klopfen er gestern keinen Mut hatte, lag hinter ihm, auch der dunkle Flur; er war die Treppe hinauf⸗ gestiegen, er war durch die weißen Flügeltüren mit Goldleisten in das Putzzimmer getreten, einst so hoch und so geräumig, daß selbst die dätige Knabenphantasie Mühe hatte es zu bevölkern und auszuschmuͤcken. Jetzt wartete er einsam in dem düsteren, altfränkischen, unwohnlichen Gemach auf die Ankunft des Herrn Inspektors. Der Dienstbote, der ihn gemeldet, war ihm fremd. Es war alles fremd und kalt. Die Scheiben blind, mit Spinn— weben bezogen, schillerten in allen Regenbogenfarben, der Kalk bröckelte von den Wänden, die Posaunenengel am Plafond waren verstümmelt, angeschwärzt, und wo war das Auge der tätigen Hausfrau auf den Möbeln, den Dielen? Man hätte es

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