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Karussel Berlin / Stratz, Rudolf (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Karussel Berlin / Stratz, Rudolf (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Stratz, Rudolf
Titel:
Karussel Berlin : Roman / von Rudolph Stratz
Erschienen:
Berlin: August Scherl G.m.b.H., 1931
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
306 Seiten
Fußnote:
Zählungsfehler: auf Kapitel "11" folgt "13"
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15462149
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Stratz 4
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
10

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Volltext

j 
Der Fahrer Werner wartete, bis die schmächtig schlanke 
Gestalt der Hilde Lüders, den Kopf eigensinnig im Nacken, 
ohne sich umzuwenden, mit schnellen, unruhigen Schritten 
um die Ecke gebogen war. Er fuhr dann die Limousine 
langsam eine Reihe von Häusern weiter, in die letzten, 
noch still vornehm gebliebenen Straßen des Tiergarten— 
viertels hinein. 
Die schloßähnliche, weiß und mächtig auf grüner Rasen— 
fläche hingelagerte Villa, vor der er stoppte, trug am 
Straßenportal ganz klein und einfach das Namensschild 
„Wiebeking'. Herbstbuntes Parkgehölz reckte hinter ihr 
seine Wipfel über Türme und Dächer. Zur Rechten stan— 
den noch die Palmen im Freien vor den Gewächshäusern. 
Links wölbten sich die Einfahrtstore der Garagen für ein 
Vierteldutzend Wagen. Einige Herrschaftschauffeure stan— 
den davor. Sie verbeugten sich ehrerbietig, als der Schlos⸗ 
ser Werner auf das Haus zuschritt, und rissen ihre Kappen 
von den Köpfen. 
Er nickte ihnen freundlich zu, zwei Finger am Mützen— 
rand. Innen im Vestibül warf er dem herbeieilenden 
Diener seinen Fahrermantel hin, unter dem er einen mo— 
dernen Sakkoanzug trug, und trat, ohne anzuklopfen, in 
den schweren Reichtum einer Flucht von Gesellschafts— 
räumen. 
„...'Tag, Mamal“ 
Eine kleine, zarte Dame trat ihm entgegen, leicht über— 
silbert der blonde Scheitel, und sagte, während er ihr die 
Hand küßte: 
„Tauchst du mal wieder aus dem Volk auf, Werner?“ 
„Nur für ein paar Minuten, Mamal“ 
„Was du für Hände hast — schrecklich!“ 
„Ja — ein Salontiroler der sozialen Frage bin ich 
nicht!“ Der junge Millionär betrachtete befriedigt seine 
roten, riesigen Arbeitsfäuste. „Das ist nicht der Zweck der 
Ubung! Ich habe da gerade gestern abend einen Einblick 
getan! Ich habe da so ein Menschenskind aus der Spree 
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