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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982, 9. Wahlperiode, Band II, 19.-32. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1982, 9. Wahlperiode, Band II, 19.-32. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin : für die Rechnungsjahre ... / Berlin
Publication:
Berlin 1921
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1854/1855-1859/1860; 1862/1863-1872; 1874-1883/1884; 1885/1886-1887/1888; 1898/1899-1913; 1915-1918/1920
Note:
Jahrgang 1859/60-1886/1887 erschienen als Beilage zu: Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Jahrgang 1887/1888 erschienen als Beilage zu: Gemeindeblatt der Stadt Berlin
ZDB-ID:
2899586-7 ZDB
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Urban Studies:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Urban Studies:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12698951
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 765/65:1906
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
No. 21. Bericht über die städtischen Badeanstalten

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1982, 9. Wahlperiode, Band II, 19.-32. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 19, 24. März 1982
  • Nr. 20, 25. März 1982
  • Nr. 21, 26. März 1982
  • Nr. 22, 6. Mai 1982
  • Nr. 23, 27. Mai 1982
  • Nr. 24, 10. Juni 1982
  • Nr. 25, 24. Juni 1982
  • Nr. 26, 22. Juli 1982
  • Nr. 27, 8. September 1982
  • Nr. 28, 23. September 1982
  • Nr. 29, 14. Oktober 1982
  • Nr. 30, 28. Oktober 1982
  • Nr. 31, 11. November 1982
  • Nr. 32, 25. November 1982

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
20. Sitzung vom 25. März 1982 
1114 
Dr. Vogel 
(A) und ich erwähne hier ausdrücklich die Aktivität und die Mit 
wirkung der Kollegen von der F.D.P, Bei den Kita-Gebühren 
ist das, was jetzt kürzlich beschlossen wurde — wie wir dar 
gelegt haben —, mit unseren Auffassungen nicht im Einklang, 
aber es ist meilenweit von dem entfernt, was Sie wollten und 
was Frau Laurien — leider — den Eltern so voreilig angekün 
digt hat. Auch hier profitieren Sie übrigens von der Nachsicht, 
die üblicherweise denen zuteil wird, die neu begonnen haben. 
Ich kann mir lebhaft vorstellen, welches Echo es aus 
gelöst hätte, wenn Dietrich Stobbe zwei wichtige Programm 
punkte aus seiner Regierungserklärung von 1979 noch im 
gleichen Jahr hätte zu den Akten legen müssen, weil er dafür 
keine Mehrheit gefunden hat. 
[Beifall bei der SPD — Zemla (CDU): Das waren 
aber mehr als zwei!] 
Schließlich gibt es Bereiche, in denen wir Sie zusammen mit 
anderen — mühsam genug — wenigstens ein Stück weit von 
falschen, ja, zum Teil von schädlichen Zielsetzungen ab 
gebracht und auf einen besseren Weg gedrängt haben: so 
bei der Berlin-Förderung, die Sie zunächst überhaupt nicht 
ändern wollten. Leider ist der Senat — und da spreche ich vor 
allen Dingen Sie, Herr Senator Pieroth, an — von dem im 
November 1981 erzielten Konsens, der stärker auf die Men 
schen als auf die Maschinen abstellte und der auch die Zu 
stimmung der Gewerkschaften gefunden hatte, wieder ab 
gerückt. Die Aussichten auf eine rasche Novellierung sind 
dadurch gesunken; die Zeit der Unsicherheit wird verlängert. 
Es ist zu hoffen, daß die auch auf unsere Anregung in Gang 
gekommenen Gespräche den Senat dem Konsens wieder 
näher bringen. Dabei ist zu hoffen, aber auch zu fordern, daß 
endlich zuverlässige Berechnungen über die Auswirkungen 
auf den Tisch kommen, daß wir nicht immer nur mit allgemei 
nen Annahmen operieren müssen. 
(B) [Beifall bei der SPD] 
Dies ist eine primäre Verantwortung des Senats und nicht die 
primäre Verantwortung des Bundes. 
Bei der Verlängerung der Mietpreisbindung für Altbauten 
sind Sie unter starkem Druck ein oder zwei Schritte in die rich 
tige Richtung gegangen. Dabei haben Sie insbesondere Ihrem 
Spaltungsmodell — Spaltung in geschützte Altverträge vor 
dem 1. Januar 1983 und ungeschützte Neuverträge danach — 
abgeschworen und auch den Gedanken eines zusätzlichen 
komplizierten Steuerbegünstigungssystems wieder aufgege 
ben. Aber in der Frage der Kopplung von Instandhaltungs 
zustand und Mieterhöhungen und auch in der Frage des 
Wohnlagezuschlags bleiben Sie weiterhin hartleibig. Warum 
eigentlich? 
[Simon (CDU): Weil’s vernünftig ist!] 
Wieso soll eigentlich ein Vermieter eine höhere Gegen 
leistung verlangen dürfen, wenn er seine eigene Leistung 
— die Überlassung der Mietsache in vertragsmäßigem Zu 
stand — nicht erbringt und auch nicht erbringen will? — Das ist 
doch schon rechtlich nicht in Ordnung; von der sozialen Ge 
rechtigkeit ganz zu schweigen! Da brauchen Sie sich doch 
nicht zu wundern, wenn mehr als 100 000 Bürger — inzwischen 
sind es wohl über 130 000 — ihren Protest gegen die unsoziale 
Gestaltung des Mieterhöhungsrechts bei verlängerter Bin 
dung auch mit ihrer Unterschrift bekräftigen. Ich verstehe 
Ihren Widerstand gegen die Unterschriftenaktion auch sonst 
nicht. Sie selbst haben doch vom Instrument der Unterschrif 
tenaktion vor einem Jahr in der denkbar massivsten Weise 
Gebrauch gemacht. Außerdem: Jede Unterschrift hilft doch 
dazu, in Bonn eine sozial gerechtere Lösung, zumindest aber 
das maximal Erreichbare durchzusetzen. Oder — und Ihre Hei 
terkeit veranlaßt mich zu der Frage — wollen Sie das unter 
Umständen gar nicht? — Spekuliert man vielleicht in Ihrem 
Bereich auf ein völliges Scheitern der Verlängerung? 
[Simon (CDU): Na, das gilt wohl mehr für Sie!] 
Davor kann ich nur warnen. Neben der Ausländerproblematik, 
der Arbeitslosigkeit und der Hausbesetzerthematik sollte nicht 
noch ein weiteres brisantes Konfliktfeld eröffnet werden. 
Unsere Stadt hat soziale Konflikte genug und kann nicht noch 
ein weiteres Feld brauchen. 
[Beifall bei der SPD] 
Herr Regierender Bürgermeister, wir kritisieren die Inhalte 
Ihrer Politik und setzen diesen Inhalten unsere Vorstellun 
gen entgegen. Wir kritisieren aber auch den Stil Ihrer Poli 
tik. Wir kritisieren insbesondere den Umgang mit dem Par 
lament. In Ihrer Regierungserklärung heißt es wieder sehr 
schön: „Die Mehrheitsverhältnisse im Abgeordnetenhaus 
werden dem Senat im besonderen Maß zu einer offenen, 
auf Konsens über Fraktionsgrenzen hinauszielenden Politik 
veranlassen“ und dann „Der Senat wird das ganze Abge 
ordnetenhaus als kritischen Partner ansehen. Er ist zur früh 
zeitigen Fühlungnahme mit allen Fraktionen bereit“. Ihre 
Praxis sieht leider anders aus. Ja, der Satz von der früh 
zeitigen Fühlungnahme klingt — wenn ich an manche Ereig 
nisse denke — im nachhinein fast wie unfreiwilliger Hohn. 
Oder verstehen Sie unter frühzeitiger Fühlungnahme mit 
dem Parlament, daß sich Herr Diepgen mit Herrn Vetter und 
Herrn Rasch bespricht? — Das war ja doch wohl in dieser 
Passage nicht gemeint. 
[Zuruf des Abg. Diepgen (CDU)] 
— Nein, sicher auch nicht ausgeschlossen, unter Ihrem Ge 
sichtspunkt auch notwendig. 
[Landowsky (CDU); Und außerdem muß das sein!] 
— Ja, selbstverständlich! Aber dies war ja wohl nicht der 
Sinn der von einer hohen Warte ausgesprochenen allge 
meinen Grundsätze über einen kooperativen Umgang zwi 
schen dem gesamten Parlament und nicht nur Teilen einer 
Fraktion und dem Senat. 
Was ich zu beklagen habe, ist, daß der Senat das Parla 
ment immer wieder vor vollendete Tatsachen stellt. Beson 
ders kraß — ich erinnere an dieses Beispiel — war das beim 
Ausweisungserlaß der Fall, der wochenlang vor dem Parla 
ment geheimgehalten und dann ausgerechnet am Morgen 
des Tages in Kraft gesetzt wurde, an dem sich der Aus 
länderausschuß mit diesem Thema beschäftigen wollte. An 
fragen werden, insbesonderen von zwei Senatoren dieses 
Senats, oberflächlich, mitunter auch so zynisch beantwortet, 
daß sich dagegen bereits mehrfach der gesamte Ältestenrat 
und der Präsident des Abgeordnetenhauses verwahrt haben. 
Sie selbst, Herr Regierender Bürgermeister, geben da auch 
kein gutes Beispiel. Die Antworten, die Sie in der Plenar 
sitzung am 10. Dezember 1981 und am 11. März 1982 auf die 
Frage gegeben haben, wer vor Verabschiedung des Aus 
ländererlasses gehört wurde, waren — um das Mindeste zu 
sagen — unrichtig und unvollständig. Wörtlich haben Sie am 
10. Dezember 1981 gesagt: „Der Ausländererlaß wurde durch 
eine Reihe von Vorgesprächen vorbereitet. Sie sind mit 
Gruppen in der Stadt geführt worden, welche für die zen 
trale Aufgabe dieser Ausländerpolitik eine besondere Ver 
antwortung tragen.“ Am 11. März haben Sie das noch einmal 
sinngemäß bestätigt. Mir liegen Schreiben einer ganzen 
Reihe von Organisationen vor, darunter des Gewerkschafts 
bundes, des Caritasverbandes, der Arbeiterwohlfahrt, in 
denen es heißt, daß sie zu keinem Zeitpunkt konsultiert wor 
den seien. Sind das denn keine für die Ausländerproblema-
	        

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