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Amtsblatt für Berlin (Public Domain) Ausgabe 17.1967,2 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin : für die Rechnungsjahre ... / Berlin
Publication:
Berlin 1921
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1854/1855-1859/1860; 1862/1863-1872; 1874-1883/1884; 1885/1886-1887/1888; 1898/1899-1913; 1915-1918/1920
Note:
Jahrgang 1859/60-1886/1887 erschienen als Beilage zu: Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Jahrgang 1887/1888 erschienen als Beilage zu: Gemeindeblatt der Stadt Berlin
ZDB-ID:
2899586-7 ZDB
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Urban Studies:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Urban Studies:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12698951
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 765/65:1906
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Chapter

Title:
No. 15. Bericht der städtischen Stiftungsdeputation

Contents

Table of contents

  • Amtsblatt für Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 17.1967,2 (Public Domain)
  • Title page
  • Ausgabe 1967,30 Nr. 30, 23. Juni 1967
  • Ausgabe 1967,31 Nr. 31, 26. Juni 1967
  • Ausgabe 1967,32 Nr. 32, 30. Juni 1967
  • Ausgabe 1967,33 Nr. 33, 5. Juli 1967
  • Ausgabe 1967,34 Nr. 34, 6. Juli 1967
  • Ausgabe 1967,35 Nr. 35, 7. Juli 1967
  • Ausgabe 1967,36 Nr. 36, 14. Juli 1967
  • Ausgabe 1967,37 Nr. 37, 21. Juli 1967
  • Ausgabe 1967,38 Nr. 38, 28. Juli 1967
  • Ausgabe 1967,39 Nr. 39, 4. August 1967
  • Ausgabe 1967,40 Nr. 40, 11. August 1967
  • Ausgabe 1967,41 Nr. 41, 18. August 1967
  • Ausgabe 1967,42 Nr. 42, 25. August 1967
  • Ausgabe 1967,43 Nr. 43, 31. August 1967
  • Ausgabe 1967,44 Nr. 44, 1. September 1967
  • Ausgabe 1967,45 Nr. 45, 8. September 1967
  • Ausgabe 1967,46 Nr. 46, 15. September 1967
  • Ausgabe 1967,47 Nr. 47, 21. September 1967
  • Ausgabe 1967,48 Nr. 48, 22. September 1967
  • Ausgabe 1967,49 Nr. 49, 29. September 1967
  • Ausgabe 1967,50 Nr. 50, 6. Oktober 1967
  • Ausgabe 1967,51 Nr. 51, 13. Oktober 1967
  • Ausgabe 1967,52 Nr. 52, 20. Oktober 1967
  • Ausgabe 1967,53 Nr. 53, 27. Oktober 1967
  • Ausgabe 1967,54 Nr. 54, 3. November 1967
  • Ausgabe 1967,55 Nr. 55, 10. November 1967
  • Ausgabe 1967,56 Nr. 56, 17. November 1967
  • Ausgabe 1967,57 Nr. 57, 24. November 1967
  • Ausgabe 1967,58 Nr. 58, 1. Dezember 1967
  • Ausgabe 1967,59 Nr. 59, 8. Dezember 1967
  • Ausgabe 1967,60 Nr. 60, 11. Dezember 1967
  • Ausgabe 1967,61 Nr. 61, 15. Dezember 1967
  • Ausgabe 1967,62 Nr. 62, 22. Dezember 1967
  • Ausgabe 1967,63 Nr. 63, 29. Dezember 1967

Full text

Stener- und Zollblatt für Berlin 17. Jahrgang Nr.39 4. August 1967 789 
Das Finanzamt (FA) hat die Klägerin zunächst zur Im letztgenannten Punkt kann sich der Beklagte auf 
Grunderwerbsteuer in Höhe von 5147,80 DM veranlagt, das Urteil des BFH II 23/55 U vom 18. Juli 1956 (BFH 
diesen Bescheid aber auf den Einspruch der Klägerin hin 63, 188, BStBl III 1956, 2700))berufen. An der dort dar- 
zurückgenommen und Freistellungsbescheid erteilt, Nach- gelegten Auffassung kann jedoch nicht festgehalten wer- 
dem die Klägerin das Grundstück für 74 680 DM veräußert den. Sie widerspricht dem Wortlaut des $ 9 Abs 1: Nr..2 
hatte, hat das FA gemäß $ 9 Abs. 2 GrEStG eine Grund- GrEStG, von dem — zumal bei Einengung einer Befrei- 
erwerbsteuer von 570 DM angeforderl. Diese Maßnah- ungsvorschrift (Urteil II 89/64 vom 16. Februar 1966, 
men hat die Oberfinanzdirektion (OFD) beanstandet. Sie BFH 85, 302, BStBl III 1966,319”)— nur. abgewichen wer- 
ist der Ansicht, die Grunderwerbsteuer sei durch das den könnte, wenn er offensichtlich dem Willen des Ge- 
Meistgebot der Klägerin in der ursprünglich festgesetzten setzgebers widersprechen und zu einem sinnwidrigen 
Höhe von 5147,80 DM angefallen. Dementsprechend hat Ergebnis führen würde (Urteil II 116/63 vom 5. Oktober 
das FA seinen Freistellungsbescheid und den Nacherhe- 1966, BFH 87, 91, BStBl III 1967293 ) .Diese Voraussetzun- 
bungsbescheid auf eine Grunderwerbsteuerforderung von gen liegen nicht vor. Vielmehr ist der Senat ‚bei erneu- 
wiederum 5147,80 DM berichtigt. Der Einspruch der Klä- ter Prüfung zu dem Ergebnis gelangt, daß sich der nach 
gerin war erfolglos. Das FG hat die Grunderwerbsteuer Sinn und Zweck gewollte Inhalt des $ 9 Abs. 1 Nr. 2 
auf 570 DM herabgesetzt. GrEStG in der hier maßgebenden Beziehung mit dessen 
Wortsinn deckt. Denn 8 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG bezweckt 
S nicht mehr, als in einer bestimmten Beziehung (für eine 
Aus den Gründen: andere vgl. 8 9 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG) den eingangs des 
7 8 9 Abs. 1 GrEStG aufgestellten Grundsatz zu sichern, 
Die Revision des Beklagten ist unbegründet. daß nur der Gläubiger die Vergünstigung dieser Vor- 
n ne S schrift erhält, der das Grundstück „zur Rettung seines 
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Frage, ob die Rechts“ erworben hat; diese Absicht wird widerlegt, 
Klägerin allein schon auf Grund ihres Meistgebots (8 1 wenn der, Gläubiger für den Erwerb des Grundstücks 
Abs. 1 Nr. 4, 8 11 Abs. 1. Nr. 4, 8 15 Nr. 4 GIEStG) — und mehr aufwendet, als zur Ausbietung seines Grundpfand- 
nicht. erst nach Weiterveräußerung gemäß 8 9 Abs. 2 rechts nötig ist. Deshalb kann die Vergünstigung des $ 9 
GrEStG — zur Grunderwerbsteuer heranzuziehen war, Abs. 1. GrEStG auch einem Erwerber nicht gewährt wer- 
oder ob die Steuer aus diesem Erwerb‘: — unbeschadet den, der die in-$ 11 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG bezeichneten Lei- 
des 8 9 Abs. 2 GrEStG — gemäß 8 9 Abs. 1 GrEStG stungen (Abfindung für Nichtbieten) in einer Höhe er- 
nicht zu erheben war, Diese Frage hat das FG mit Recht bracht hat, die zusammen mit dem Meistgebot über den 
im zweitgenannten Sinne entschieden. Betrag hinausgeht, der zur Ausbietung seines Grund- 
Die Voraussetzungen der Nummern 1 und 3 des 8 9 pfandrechts erforderlich gewesen wäre. Dieses Ergebnis 
Abs. 1 GrEStG sind offensichtlich und unbestrittener- auf 8 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG (statt auf den einleitenden 
maßen erfüllt. Die Annahme, daß die Klägerin das Grund- Satz des $ 9 Abs. 1 GrESiG) zu stützen, muß aber — ab- 
stück nicht zur Rettung ihres dinglichen Rechts erworben gesehen vom Wortlaut dieser Vorschrift — bedenklich 
habe, leitet der Beklagte nur aus der Ansicht ab, daß im erscheinen, weil dann auch die in $ 11 Abs. 3 Nr. 2 
Sinne des 8 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG der Gesamtaufwand GrEStG bezeichneten Leistungen in den Vergleich einzu- 
der Klägerin den Vergleichswert übersteige. Das trifft beziehen wären, dadurch aber ein Gläubiger entgegen 
jedoch nicht zu. dem Sinne des $ 9 Abs. 1 GrEStG gehindert werden 
könnte, sein Grundpfandrecht steuerbegünstigt auszubie- 
Einigkeit besteht darüber, daß die Klägerin für den ten. Jedenfalls geht es nach Sinn und Zweck des 83 9 
Hauptbetrag der Grundschuld 60 000 DM aufgewandt hat. Abs. 1 GrEStG nicht an, bei dem nach $ 9 Abs. 1 Nı.-2 
Das ist nicht selbstverständlich, weil die Grundschuld GrEStG gebotenen Vergleich entgegen dessen Wortlaut 
(8 1191 BGB) — anders als die Hypothek (8 1113 BGB) — dem Meistgebot noch den Betrag zuzurechnen, mit dem 
nicht akzessorisch ist, eine zur Sicherung bestellte Grund- der Gläubiger in der Versteigerung ausgefallen ist. Denn 
schuld somit auch dann in vollem Umfang dem Gläubiger dadurch würde gerade der Schaden, den die Steuerbegün- 
zusteht, wenn sie nicht valutiert ist. Der Schluß des FG, stigung des $ 9 Abs. 1 GrEStG mindern soll, zum steuer- 
daß auch die Zinsbeträge im Kontokorrentverhältnis voll rechtlich schädlichen Tatbestandsmerkmal. Demgegenüber 
valutiert seien, weil andernfalls das Versteigerungs- ist zwar nach 8 9 Abs. 1 Nr. 1 und nach $ 11 Abs. 1 Nr. 4 
gericht auf die Zinsansprüche nichts hätte zuteilen dür- GrEStG der Ausfall in gewissen‘ Grenzen zuzurechnen; 
fen, geht daher — als auf einer falschen Prämisse beru- beide Vorschriften beruhen aber auf der Erwägung, daß 
hend — fehl. Gleichwohl ist der BFH gemäß $ 118 Abs, 2 in diesen Fällen der Gläubiger trotz allem kraft seines 
FGO an die tatsächliche Feststellung gebunden, daß niederen Meistgebots ($ 11 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 GrEStG) 
Haupt- und. Zinsansprüche aus der Grundschuld voll oder seiner geringen Gegenleistung ($ 11 Abs. 1 Nr. 5 
valutiert sind. Denn diese Feststellung ist rechtlich und GrEStG) für den Erwerb der Rechte aus dem Meistgebot 
denkgesetzlich möglich und durch keine Verfahrensrüge (8 9 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 GrEStG) ein gutes Geschäft 
(8 288 Nr. 2, 8 290 AO a. F.) angefochten. gemacht hat. Darum geht es in $ 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG 
nicht; die Rechnungsgröße „Meistgebot einschließlich der 
Rechte, die nach den Versteigerungsbedingungen beste- 
hen bleiben“ ist auch nicht mit dem Gesamtbeirag im 
Demzufolge stehen auf der einen Seite des gemäß $ 9 Sinne des 8 14 GrEStG 1927 zu, vergleichen; der „Ge- 
Abs. 1 Nr, 2 GrEStG gebotenen Vergleichs das bare Meist- samtbetrag“ des $ 14 GrEStG 1927 entspricht vielmehr 
gebot‘ von 67000 DM sowie der Wert der bestehen ge- eher dem „Vergleichsbetrag“ des $ 9 Abs. 1;Nr. 2 GrEStG 
bliebenen Rechte (Reallast und Wohnungsrecht), auf der 1940. Die ausgefallenen Rechte des Erwerbers können so- 
anderen Seite der Aufwand der Klägerin auf ihr ding- mit bei dem nach 8 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG gebotenen 
liches Recht mit 60000 DM zur Hauptforderung und Vergleich nicht dem Meistgebot hinzugezählt werden, 
21 980 DM bezüglich der Zinsen, der Betrag der vorgehen- wohl aber nach näherer Maßgabe des 8 11 Abs. 1 Nr. 4 
den Rechte mit 18 632,62 DM sowie wiederum der Wert GrEStG der Besteuerungsgrundlage bei Eintritt der 
der bestehen gebliebenen Rechte. Die erstgenannte Steuerpflicht und im Rahmen der durch $ 9 Abs. 1 Nr. 1 
Summe übersteigt die zweitgenannte nicht; die Voraus- GrEStG veranlaßten Prüfung, 
setzung des 8 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG ist damit erfüllt. 
Nach den eingangs dargelegten Grundsätzen ist auch 
die Frage zu behandeln, ob zu dem „Betrag, den der Pfand- 
gläubiger für den Erwerb des Pfandrechts aufgewandt 
hat ” (8 9 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG), auch die dem Gläubiger 
Von dieser Berechnung weicht die des Beklagten in effektiv zustehenden „Zinsen gehören. Hier scheint der 
zwei Punkten ab: er glaubt, den Aufwand der Klägerin Wortlaut zunächst für die (verneinende) Ansicht des 
für den Erwerb ihres Grundpfandrechts nur mit 60 000 DM Beklagten zu sprechen, Daß eine solche Auslegung dem 
(Nominalbetrag der Hauptforderung) ansetzen zu können, Sinn des 3 9 Abs. 1 GrEStG nicht gerecht wird, ergibt 
und ist überdies der Ansicht, der erstgenannten Summe sich schon aus der oben angedeuteten Erwägung, daß 
aus Meistgebot und aufrechterhaltenen Rechten den bei dieser Ansicht einer Grundschuld des Gläubigers, die 
Betrag. von 33 781,52 DM zuschlagen zu müssen, mit dem 1) StZBl. Bln. 19578. 532 
die Klägerin in der Versteigerung ausgefallen ist, 2) StZBl. Bln. 1966 S. 1664 (Leitsatz) 
3) StZBEBIL. Bln. 1967 S. 259
	        

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