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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1902 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1902 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin : für die Rechnungsjahre ... / Berlin
Erschienen:
Berlin 1921
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1854/1855-1859/1860; 1862/1863-1872; 1874-1883/1884; 1885/1886-1887/1888; 1898/1899-1913; 1915-1918/1920
Fußnote:
Jahrgang 1859/60-1886/1887 erschienen als Beilage zu: Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Jahrgang 1887/1888 erschienen als Beilage zu: Gemeindeblatt der Stadt Berlin
ZDB-ID:
2899586-7 ZDB
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Kommunalwissenschaften:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1904
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 765 Staat. Politik. Verwaltung: Verwaltungsberichte. Haushaltspläne
Kommunalwissenschaften:
Kws 770 Verwaltung. Verwaltungswissenschaften: Verwaltungspolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12751340
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 765/65:1902
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
No. 22. Bericht über die Verwaltung der Gemeindefriedhöfe

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1902 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Index
  • No. 1. Bericht über die allgemeine Verwaltung des Magistrats
  • No. 2. Bericht der städtischen Kunstdeputation
  • No. 3. Bericht der Steuerdeputation
  • No. 4. u. 5.
  • No. 6. Bericht der städtischen Grundeigenthumsdeputation
  • No. 7. Bericht der städtischen Parkdeputation
  • No. 8. Bericht der städtischen Schuldeputation
  • No. 9. Bericht über das städtische Fortbildungsschulwesen
  • No. 10. Bericht über städtische Blindenpflege
  • No. 11. Bericht über das Märkische Provinzialmuseum
  • No. 12. Bericht über die Verwaltung der Stadtbibliothek, der städtischen Volksbibliotheken und Lesehallen
  • No. 13. Bericht der Deputation für Statistik
  • No. 14. Bericht über die städtische Armenpflege
  • No. 15. Bericht der städtischen Stiftungsdeputation
  • No. 16. Bericht der Armendirektion, Abteilung für die Waisenverwaltung
  • No. 17. Bericht über die Verwaltung des Friedrich Wilhelm-Hospitals und der Siechenanstalten
  • No. 18. Bericht der Deputation für die städtischen Krankenanstalten und die öffentliche Gesundheitspflege
  • No. 19. Bericht der Deputation für die städtische Irrenpflege
  • No. 20. Bericht über die städtischen Heimstätten für Genesende
  • No. 21. Bericht über die städtischen Badeanstalten
  • No. 22. Bericht über die Verwaltung der Gemeindefriedhöfe
  • No. 23. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses und des Arbeitshaus-Hospitals in Rummelsburg
  • No. 24. Bericht über die Verwaltung des städt Obdachs der IIDesinfektionsanstalt und der Station für Geschlechtskranke
  • No. 25. Bericht über die Friedrich Wilhelm-Anstalt für Arbeitsame und die damit verbundene v Biedersee-Stiftung
  • No. 26. Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesindebelohnungs- und Unterstützungsfonds
  • No. 27. Berichte über die Altersversorgungsanstalten und Hospitäler städtischen Patronats
  • No. 28. Bericht der Abteilung für Invaliditäts- und Altersversichungssachen und des Magistratskommissars für Invalidenversicherung
  • No. 29. Bericht der städtischen Sparkasse
  • No. 30. Bericht der Gewerbedeputation des Magistrats und des Magistrats-Kommissars für die Orts- und Betriebskrankenkasen
  • No. 31. Bericht über das Gewerbegericht zu Berlin
  • No. 32. Bericht über die städtische Hausverwaltung
  • No. 33. Bericht der Oertlichen Straßenbaupolizeiverwaltung
  • No. 34. Bericht der städtischen Verkehrsdeputation
  • No. 35. Bericht über das städtische Straßenreinigungswesen
  • No. 36. Bericht der Deputation des Magistrats zur Beschaffung der Schreibmaterialien
  • No. 37. Bericht der Deputation zur Beschaffung der Brennmaterialien
  • No. 38. Bericht über die städtischen Markthallen
  • No. 39. Bericht über den städtischen Vieh- und Schlachthof sowie die städtische Fleischbeschau
  • No. 40. Bericht über die Verwaltung der städtischen Wasserwerke
  • No. 41. Bericht der Deputation für die städtischen Kanalisationswerke und Rieselfelder
  • No. 42. Bericht der Deputation der städtischen Gaswerke
  • No. 43. Bericht der städtischen Feuersozietät (für das Geschäftsjahr 1 Oktober 1901/1902)
  • No. 44. Bericht über die Verwaltu7ng der Feuerwehr und des Telegraphen

Volltext

Verwaltungsbericht 
des 
Magistrats zu Berlin 
für 
das Ctatsjahr 1902. 
. 22. 
Gericht über öie Werwattung der KemeinöefrieöHöfe. 
I. Der städtische Friedhof in Friedrichsfelde. 
Im Laufe des verflossenen verhältnismäßig gelinden Winters 
haben weder die Anpflanzungen auf dem Friedhofe noch der Epheu- 
belag auf den Einzelgräbern erheblichen Schaden gelitten. 
Die Gräber der auf Kosten der Stadtgemeinde Beerdigten werden 
nicht aufgebügelt, sondern in größeren Abteilungen zu 30 cm über 
der Erdoberfläche erhabenen Rasenbeten vereinigt. Diese Rasenbelc 
werden ausgiebig besprengt und im Bedarfsfälle' durch Neubesamung 
ergänzt; sie gewähren daher dem Auge durch ihren immer frischen 
grünen Rasen einen wohltuenden Anblick. Jede Abteilung ist durch 
eine hohe eiserne Tafel mit arabischer Zahl, Reihe und Grab dagegen 
durch einen kleinen schwarzen Pfahl mit weißer Nummer bezeichnet. 
An jedem Sarge der aus Kosten der Stadtgemeinde Beerdigten be 
findet sich ein kleines kupfernes Schildchen, worauf Jahreszahl und 
Nummer des Totenbuches vermerkt ist. Es ist also noch nach Jahren, 
wie mehrfache Untersuchungen gezeigt haben, bei Ausgrabung des 
betreffenden Grabes und bei völliger Leichenverwesung möglich, durch 
Auffindung dieses Schildchens Name und Wohnung der verstorbenen 
Person festzustellen. 
Auf den Gräbern können Blumen, Sträucher und Bäume ge 
pflanzt werden, auch ist die Errichtung von kleineren Denkmälern 
gestattet, wenn hierfür die tarifmäßigen Gebühren entrichtet werden. 
Die Anbringung von Gitterwerk ist nicht erlaubt. 
Der Friedhof wird wegen seiner gesunden, luftigen und schattigen 
Lage vielfach als Erholungsort aufgesucht. Die gutgepflegten Anlagen 
und die praktischen Einrichtungen für Grabpflege sind mehrfach von 
auswärtigen Behörden besichtigt und nachgeahmt worden. 
Die Pflege der auf dem Friedhofe zahlreich nistenden Vögel 
läßt sich der Vogelschutzverein „Aegintha" besonders angelegen sein. 
Das den Vögeln nachstellende Raubzeug wird nach Möglichkeit ver 
tilgt und hierfür Fanggeld bezahlt; es sind im Berichtsjahre mehrere 
Iltisse, Wiesel und verwilderte Katzen erlegt worden. 
Zur Gewinnung von Trinkwasser hat ein Brunnen bis zu einer 
Tiefe von etwa 100 m erbohrt werden müssen, dessen Kosten 3 914 JC 
betragen haben. Der Brunnen gibt jetzt gutes und reichliches Wasser. 
Zum Schutz des Publikums bei starken Regengüssen ist auf dem 
Hinteren Teile des Friedhofs eine offene Unterkunftshalle errichtet. 
Die Verbindung mit der Stadt wird ermöglicht: 
a) durch die Vorortbahn Potsdam—Strausberg, der Fahrpreis 
beträgt vom Alexanderplatz bis Station Lichtenberg (Friedrichs 
felde) III. Klasse 10 ^. Von hier ist der Friedhof in 
15 Minuten zu erreichen; 
b) durch die Straßenbahn Spittelmarkt—Friedrichsfelde (Kirche). 
Preis der ganzen Strecke 16 vom Alexanderplatz 10 
Von der Haltestelle auf der „Ostbahnbrücke ist der Friedhof ln 
10 Minuten zu erreichen. Dauer der Fahrt bei a und b 
26 Minuten; 
c) durch die Eisenbahn Berlin—Wriezen (Vorortbahn bis Lichten 
berg, dann umsteigen), deren Züge fünfmal täglich am Halte- 
Punkt „Friedhof Friedrichsfelde" halten. 
Eine direkte Telephonverbindung ist zwischen dem Rathause und 
dem Friedhof eingerichtet. 
Erdbestattung. 
Im Laufe des Berichtsjahres wurden für Rechnung der Stadt 
gemeinde beerdigt 1 953 Erwachsene, 
und 1 760 Kinder, 
auf Wahlstcllen und in Reihengräbern .... 660 Erwachsene, 
und 139 Kinder. 
Es wurden mithin insgesamt beerdigt . . . 4 612 Leichen. 
Von der Eröffnung des Friedhofs am 21. Mai 1881 bis zum 
31. März 1903 sind auf dem Friedhofe 63 647 Leichen beerdigt 
worden. 
Bei den Freileichen war in 766 Fällen Gefolge und in 
117 Fällen ein Geistlicher zugegen. 
Unter den im Berichtsjahre beerdigten Leichen befanden sich 59 
von unbekannten Personen, deren Identität nicht festzustellen war, und 
zwar 39 männliche und 20 weibliche. 
An Familienbegräbnissen wurden im Berichtsjahre 7 erworben, 
so daß jetzt 46 besonders angelegte und eingefriedigte Familien 
begräbnisse vorhanden sind. 
Für zwei Familiengräber wird nach erfolgter Zahlung von Ab 
lösungskapitalien die Unterhaltung, Pflege und Ausschmückung mit 
Blumen von der Stadtgemeinde bewirkt. Ebenso hat die Stadt 
gemeinde die gleiche Verpflichtung in bezug auf die Gräber der 
Brüder Jean Baptiste und Rene L'Abaye freiwillig über 
nommen. Die Kosten hierfür trägt die Armendirektion, die auch die 
L'Abayeschen Stiftungen verwaltet. 
Um die Wirkung der Erdbestattung festzustellen, ist ein Grab 
eines Erwachsenen, das 20 Jahre geruht, aufgegraben worden: die 
Sargbretter zeigten sich in dem sandigen Boden völlig vermorscht: 
vom Gerippe waren äußerlich noch viele Knochen erhalten, innerlich 
waren letztere ober bereits fast völlig zersetzt. Einer Wiederbestattung 
in dem betreffenden Abteil würde aus hygienischen oder ästhetischen 
Gründen nichts im Wege stehen. 
Feuerbestattung. 
In der von dem Vorstande des hiesigen Vereins für Feuer- 
bestattung mit Genehmigung des Magistrats auf dem Friedhofe er 
richteten Urnenhalle sind 6 neue Urnen mit Brandresten und eine 
solche Urne in einer Privaturnenhalle aufgestellt worden. Außerdem 
sind im Berichtsjahre 7 Urnen in anderen Teilen des Friedhofs in 
der Erde beigesetzt. 
Hiernach sind jetzt in Urnenhallen und im Urnenhain auf- 
gestellt oder beerdigt 174 Urnen, 
in Familienbegräbnissen oder anderen Abteilungen 
sind beerdigt . 31 
so daß insgesamt 205 Beisetzungen 
Feuerbestatteter auf dem Friedhofe stattgefunden haben. 
2. Die Leichensammelstellc und der Verbrennungsofen 
in der Diestelmeyerstraße. 
Die Leichensammelstelle dient als Hauptsammelpunkt für alle 
Leichen, die als Freileichen für Rechnung der Stadtgemeinde beerdigt 
werden. Diese Leichen werden im Laufe des Tages durch einen 
Unternehmer mittels Leichenwagens aus den Sterbehäusern und den 
Krankenanstalten abgeholt, an die Sammelstelle abgeliefert und von 
hier aus bei Dunkelheit durch besonders dazu eingerichtete Wagen 
nach dem städtischen Friedhof in Friedrichsfelde übergeführt. 
Durch den von der Stadlsynodc bestellten Geistlichen haben in 
der Leichenhalle der Sammelstelle auf Wunsch der Hinterbliebenen 
16 Einsegnungen von Leichen stattgefunden und ist den Hinter- 
bliebenen geistlicher Zuspruch gewährt worden. 
Der im April 1898 in Betrieb genommene Verbrennungsofen 
dient zur Verbrennung von Körperteilen, mögen diese von lebenden 
Menschen aus Amputationen herrühren, oder zu Leichen gehören, bei 
denen die Individualität durch Sektionen rc. verloren gegangen ist. 
Die Leichenteile werden in mit Zink ausgelegten Holzkästen in 
den Verbrennungsofen eingeführt. Im Berichtsjahre sind 389 der-
	        

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