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Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 5.1902 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 5.1902 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1874
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Fußnote:
Beilagen fehlen
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15389867
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:15.1874
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
No. 20, 17. Mai 1874
Erschienen:
, 1874-05-17

Schnellzugriff

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  • Berliner Leben (Public Domain)
  • Ausgabe 5.1902 (Public Domain)
  • Einband
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
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  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12
  • Rückdeckel

Volltext

Köni£ Victor Emanuel III 
-Oec- 
in Berlin 
JS^veine Majestät König Victor Emanuel III. von 
Italien hält in dem Augenblicke, da diese 
Zeilen erscheinen, an der Seite unseres Kaisers 
seinen feierlichen Einzug in Berlin, dessen Be 
völkerung ihn mit einer das gewöhnliche Mass 
weit übertreffenden Herzlichkeit willkommen heisst. 
Denn nicht nur als unser treuer Verbündete, nicht 
nur als der begabte Herrscher einer Nation, mit 
der uns jahrtausendalte Bande der Kultur und 
Geschichte verknüpfen, vor allem auch als Mensch 
hat Victor Emanuel uns Deutsche längst gefangen 
genommen. Das schöne Bild, das Professor Morandi 
von seiner Erziehung entworfen hat, bei der die 
besten Eigenschaften des Geistes und der Seele 
hervortraten, ist seit der Thronbesteigung des 
jugendlichen Monarchen, welche die Blicke der 
ganzen Welt auf seine Handlungen gerichtet hat, 
so wahr befunden worden, dass es noch Nie 
mandem einfallen konnte, Morandi zu korrigieren. 
Wie er als Prinz keiner anderen Stimme als der 
seines Herzens folgte, indem die bedeutsamste 
Wahl seines Lebens auf die Fürstentochter des 
kleinsten Staates von Südeuropa fiel, so hat er auch 
als König niemals einer anderen Regung als der, 
welche aus seelischer Reinheit gepaart mit seelischer 
Kraft entspringt, dieHerrschaft über sich eingeräumt. 
Das schändliche Verbrechen, welches seinen Vater, 
an dem er mit innigster Liebe und Verehrung hing, 
plöltzlich aus dem Dasein abberief, traf ihn wie 
ein Keulenschlag, aber sein Gemüt zu verbittern 
war es nicht im stände. In dem Charakter Victor 
Emanuels III. fehlte der Boden für eine Saat der 
Furcht nicht minder wie für eine Saat des Hasses. 
Tiefbewegt, aber unerschrocken und ohne Rache 
gefühl trat er an den entseelten Körper des Er 
mordeten heran, um dem Lande, welches in der 
selben Stunde, da es den alten König betrauerte, 
dem neuen huldigte, seine Zukunft zu weihen. 
Frei von jeder Schwächlichkeit, durch und durch 
männlich in seinem Wesen, hat Victor Emanuel III. 
es doch schon in der kurzen Spanne der zwei 
Jahre, seitdem er den Thron bestieg, verstanden, 
sich die Liebe der breitesten Schichten seines Reichs 
zu erwerben, auch derjenigen, welche dem Thron, 
zumal in Italien, naturgemäss ferner stehen. Wenn 
es in irgend einem Teile Italiens seit der Wieder 
aufrichtung des Einheitsstaats jemals antidynastische 
Anwandlungen gab, unter Victor Emanuel III. sind 
sie spurlos verschwunden. Diesem jugendlichen 
Herrscher, der mit jeder Faser seines Geistes und 
seines Naturells in den modernsten Wurzeln steckt, 
ohne doch das Erbteil der klaren Zielbewusstheit 
und der eisernen Selbstzucht hingeopfert zu haben, 
welches ihm als das schätzbarste Familiengut von 
seinen Vorfahren überliefert worden ist, ist es ge 
lungen, selbst die frondirenden Elemente in ein 
zelnen Städten Oberitaliens für die Krone zu 
bekehren. Der kräftige Impuls, welcher von dem 
Monarchen ausgeht, sein entschiedenes Eintreten 
für Wahrheit und Fortschritt — zwei Gebiete, die 
er um keinen Preis durch Kompromisse, und sei 
es mit noch so hohen Faktoren, gefährden würde, — 
sein offener Blick für alles, was die Grösse Italiens 
zu fördern geeignet ist, und im Verein damit seine 
taktvolle Ungezwungenheit im Verkehr, die so 
deutlich das Glück seiner Häuslichkeit widerspiegelt, 
all das hat ihm bei den Denkern sowohl wie bei 
der grossen Masse des italienischen Volks eine 
Popularität verschafft, welche die Bürgschaft der 
Dauer in sich trägt, weil sie nicht auf Äusserlich- 
keiten, sondern auf der Naturanlage und auf der 
Bildung des Königs beruht. Gerade darum wird 
sich wohl auch das persönliche Verhältnis zwischen 
ihm und unserm Kaiser von dem gegenwärtigen 
Besuche an, welcher die beiden Monarchen zum 
ersten Male als Gleichgestellte zusammenführt, 
besonders eng und vertraulich gestalten, denn 
unserem Kaiser sind verwandte Naturen von der 
Art des Königs Victor Emanuel III. ans Herz ge 
wachsen. Wir Deutsche wünschen sehnlich, dass 
diese Perspektive sich verwirklichen möge, denn 
sie wäre ein Segen für unser Reich nicht minder 
wie für Italien, dieses schöne Land der Sehnsucht 
unserer grössten Geister. Und weil wir nach 
unserer Kenntnis von den hohen Eigenschaften 
Victor Emanuels III. keinen Zweifel hegen, dass 
unser Wunsch sich erfüllen wird, so begrüssen 
wir den erlauchten Verbündeten aus dem Hause 
Savoyen am heutigen Tage als Gast in den Mauern 
unserer Stadt mit dem jubelnden Zuruf: „Evviva 
il Rel“
	        

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