Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1899 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber:
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1873
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394478
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:14.1873
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Beilage

Titel:
Wochen-Uebersicht über Witterung, Spree-, Grundwasserstand, und Sterblichkeit in Berlin, vom 20. bis 26. Juli 1873
Erschienen:
, 1873-08-03

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1899 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des XIX. Jahrgangs, 1899.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102

Volltext

Nr. 9. 
Oentralblatt der Bauverwaltung. 
51 
Abi). IG. Theil der Wandmalerei im Erfriscliuiigsraiim der Presse. 
Gultur: Macht und Bildung bleiben nicht 
mehr ein Vorrecht von Adel und Clerus, 
sondern es wird den idealen und ma 
teriellen Interessen des ganzen Volkes 
Rechnung getragen. Damit entsteht eine 
Zeit der gröfsten Umwälzungen aller 
Daseins- und Schaffensbedingungen, die 
mit dem ungeahnten Aufschwung der 
Naturwissenschaften, der Technik, der 
Industrie und des Weltverkehrs eng ver 
bunden sind. Jetzt, wo das ganze Volk 
Bauherr geworden ist, treten plötzlich 
mit elementarer Gewalt die mannigfaltig 
sten neuen Bedürfnisse hervor: Schulen, 
öffentliche Bibliotheken, Museen, Conccrt- 
säle, Bahnhöfe, Markthallen, Börsen, 
rieseugrofsc Kauf- und Geschäftshäuser, 
Krankenbausaulagen, Yolksbäder, Best 
und Telegraphengebäude, Ausstellungs 
hallen nsw. sind zu errichten. Eine so 
vielseitige, umfassende Bauthätigkeit hat 
die Welt nie vorher gesehen, selbst nicht 
in dem baulustigen alten Rom, Mit ge 
radezu unerhörter Geschwindigkeit und 
unwiderstehlicher Macht wachsen die 
GroJ'sstädte an. Dazu die gesteigerten 
Anforderungen der öffentlichen Gesund 
heitspflege und des Comtbrts, die Ein 
führung von tausenden neuer Erfindun 
gen, von neuen Baumaterialien, wie 
Gufseisen, Walzeisen, in Verbindung mit 
Glas nsw. in ausgedehntestem Mafse! Sie 
werden eiusohen, meine Herren, dafs 
auch die genialsten künstlerischen Kräfte 
nicht ausreich on konnten, um neben der 
praktischen Lösung dieser Unzahl völlig 
neuer Aufgaben zugleich schon einen 
künstlerisch abgeklärten Ausdruck für 
dieselben, einen fertigen neuen Baustil 
zu finden. Die künstlerischen Erfahrun 
gen der früheren Jahrhunderte, welche 
überdies theilweise durch Einführung der 
griechischen Antike zu Anfang unseres 
Jahrhunderts, d. h. durch einen Bruch 
mit der l eberlinfenmg; verloren gegangen 
waren, diese Erfahrungen konnten für 
die vollständig neuen Aufgaben nicht 
mehr ausreichen. Noch andere er 
schwerende Umstände kommen hinzu; 
das nervöse Hasten unserer schnell 
lebigen Zeit, die Hetzpeitsche des Bau 
herrn verhindern ein gründliches Aus 
reiten, ein liebevolles Durchbilden der 
künstlerischen ßaugedanken. Ferner ist 
ein unersetzlicher Verlust für den Archi 
tekten in dem Zurückgehen der kunstgewerblichen Selbständigkeit 
unserer Handwerksmeister zu erblicken; die fahrtkmäfsige Massen 
herstellung bietet ihm keinen künstlerischen Ersatz. AU diese l’m- 
Abb. 17. Lichtträger in den Haupttreppenhäusern. 
Das neue Abgeordnetenhaus in Berlin. 
stände dürfen wir nicht übersehen, wenn 
wir zu einer gerechten Würdigung der 
Baukunst des 11>. Jahrhunderts gelangen 
und damit einen Anhalt für unser 
künftiges Schaffen gewinnen wollen. 
Sachen wir uns nun über die deut 
sche Baukunst der letzten hundert Jahre 
zu unterrichten, so bekommen wir in 
manchen kunstgeschichtliclien Werken 
nur zu hören, dafs zunächst die Formen 
der griechischen Antike eingeführt win 
den. dafs man aber mit der edlen Ein 
fachheit der griechischen Tempelarchi- 
tektnr bei unseren verwickelten Auf 
gaben nicht zurechtkam, dafs man dann 
sein Heil bei späteren Stilformen suchte, 
bei denen des römischen, romanischen, 
gothischen und des Renaissance-Stiles 
mit seinen Abschattirungen bis zum 
Rococo. dafs also eigentlich immer nur 
alte Bauformen wieder aufgewärmt wor 
den seien, oder, wie man sich auch aus- 
drücktc, dafs alle geschichtlichen Bau 
stile der Reihe nach durchprobirt worden 
seien, wie man etwa einen Haufen aller 
Kleider durchprobirt, bis man schlicls- 
lich einsali, dafs keiner so recht passen 
wollte. Nun, meine Herren, diese That- 
sache müfste uns die selbständige künst 
lerische Leistung der Architekten des 
ID. Jahrhunderts recht gering erscheinen 
lassen, wenn nicht eben das künst 
lerische Wesen, der eigentliche "Werth 
der neuen Bauwerke in ganz anderen 
Punkten zu suchen wäre, in Punkten, 
die freilich tiefer liegen und dem ober 
flächlichen Blicke sich entziehen: ich 
meine die aus dem inneren Wesen der 
neuen Aufgaben heraus entwickelten 
neuen künst lerischcu (Jimidrifsgedanken, 
welche unabhängig sind von geschicht 
lichen Stilformen; damit im Zusammen 
hang das harmonische Ineinandergreifen 
der mannigfaltigsten inneren Raumgrup- 
pirungen, ferner jene ganz neuen 
ästhetisch-constructiven Lösungen, welche 
für das neue Baumaterial, das Eisen, 
erst allmählich sich herausbilden, welche 
unser ästhetisches Gefühl für Stützen und 
Spannungen erst wesentlich um bilden 
mufsten. Ich mul's sagen, solcher künst 
lerischer Timten braucht sich das 19. Jahr 
hundert nicht zu schämen; sie können in 
Ehren neben den Leistungen früherer 
Zeiten bestehen. 
Diese Punkte sind es auch in erster Linie, an welche die künst 
lerische Weiterentwicklung unserer Baukunst anknüpfen mufs. Dabei 
darf jedoch die Frage der architektonischen Formengebung keines-
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.