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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 8.1882 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 8.1882 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Other titles:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Publication:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1.1860-28.1887
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Succeeding Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1873
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394478
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:14.1873
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Additional

Title:
Monats-Uebersicht über Witterung, Grundwasser, Erdtemperatur, Sterblichkeit und epidemische Erkrankungen, Mai 1873
Publication:
, 1873-06-22

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 8.1882 (Public Domain)
  • Nr. 1, 01.10.1881
  • Nr. 2, 08.10.1881
  • Nr. 3, 15.10.1881
  • Nr. 4, 22.10.1881
  • Nr. 5, 29.10.1881
  • Nr. 6, 05.11.1881
  • Nr. 7, 12.11.1881
  • Nr. 8, 19.11.1881
  • Nr. 9, 26.11.1881
  • Nr. 10, 03.12.1881
  • Nr. 11, 10.12.1881
  • Nr. 12, 17.12.1881
  • Nr. 13, 22.12.1881
  • Nr. 14, 01.01.1882
  • Nr. 15, 07.01.1882
  • Nr. 16, 14.01.1882
  • Nr. 17, 21.01.1882
  • Nr. 18, 28.01.1882
  • Nr. 19, 04.02.1882
  • Nr. 20, 11.02.1882
  • Nr. 21, 18.02.1882
  • Nr. 22, 25.02.1882
  • Nr. 23, 04.03.1882
  • Nr. 24, 11.03.1882
  • Nr. 25, 18.03.1882
  • Nr. 26, 25.03.1882
  • Nr. 27, 01.04.1882
  • Nr. 28, 08.04.1882
  • Nr. 29, 15.04.1882
  • Nr. 30, 22.04.1882
  • Nr. 31, 29.04.1882
  • Nr. 32, 06.05.1882
  • Nr. 33, 13.05.1882
  • Nr. 34, 20.05.1882
  • Nr. 35, 27.05.1882
  • Nr. 36, 03.06.1882
  • Nr. 37, 10.06.1882
  • Nr. 38, 17.06.1882
  • Nr. 39, 24.06.1882
  • Nr. 40, 01.07.1882
  • Nr. 41, 08.07.1882
  • Nr. 42, 15.07.1882
  • Nr. 43, 22.07.1882
  • Nr. 44, 29.07.1882
  • Nr. 45, 05.08.1882
  • Nr. 46, 12.08.1882
  • Nr. 47, 19.08.1882
  • Nr. 48, 26.08.1882
  • Nr. 49, 02.09.1882
  • Nr. 50, 09.09.1882
  • Nr. 51, 16.09.1882
  • Nr. 52, 23.09.1882
  • Nr. 53, 30.09.1882

Full text

676 
nur Friedrich Wilhelm IV. und die Königin Elisabeth das Recht. 
Sie luden ihn nach Eharlottenburg und Potsdam ein, wo er bis 
weilen sogar die Nacht zubrachte. Seine hiesigen Schüler und 
Freunde, Dr. Shbel, Dnncker, Droysen, Mvmmsen, richten ihre 
Besuche genau nach der Sprechstunde ein. In dem Einerlei seines 
Lebens verharrt Ranke seit seiner frühesten Jugend, er ist trotz 
aller äußeren Ehren, die auf ihn gehäuft sind, die Anspruchslosig 
keit selbst geblieben. Er bewohnt in der Louisenstraße eine über 
aus bescheidene Wohnung ohne all und jeden Luxus; er ist dort 
Miether der zweiten Etage seit 39 Jahren, und nur weil in dieser 
langen Zeit seine Bibliothek erheblich anwuchs, mußte er an 
stoßende Räume hinzunehmen. Jedem Rathe gutmeinenver Freunde, 
sich äußerlich bequemer und behaglicher einzurichten, ist er noch 
allemal mit den Worten ausgcwichen, für ihn sei das, was er um 
sich habe und wo er sich aushalte, gut genug. 
Leonhard tzhnrneyffer aks Ärzt. Zu diesem Kapitel wird, 
so berichtet die „Voss. Ztg", eine Stelle nicht ohne Interesse sein, 
die sich in den französisch geschriebenen Memoiren der Gräfin 
Lhnar befindet, und die sich zum Theil auf das Honorar des 
damals augenscheinlich angesehenen Medicincrs bezieht. Die Gräfin 
schreibt: „In dem genannten Jahre 1580 haben ich und mein Ge 
mahl dem Arzt Doctor Leonard Turneisser („au docteur leonard 
turneisser medecin“) eine schöne vergoldete Silberkanne im Werthe 
von 40 Thalern zum Geschenk gemacht; ebenso vier schöne Figuren 
aus Alabaster; ferner einen Diamantring im Werthe von 20 Tha 
lern; der genannte Doctor hat mir ausgezeichnete Recepte 
und Mittel gegen meine Krankheiten gegeben; dem ewigen 
Schöpfer sei dafür Lob und Ruhm. Amen." Im Anfange des 
folgenden Jahres heißt es dann: „Am 4. Februar 1581 gesandt 
a» Doctor Turneisser zwei schöne Kränzlein für seine Töchter 
und zwei Paar Handschuhe und ein Paar weiße Aermel, Alles 
„a point coupe“ Derselbe hat einmal 50 Thaler von dem 
Grafen erhalten ohne die übrigen angegebenen Geschenke." Als in dem 
selben Jahre die älteste Tochter Anna, spätere Freiin vonSprinzcnstein, 
an den Augen litt, wurde ein Cüstriner Chirurg Namens Thomas 
mit Erfolg herangezogen; derselbe erhielt dafür von den Eltern 
eine Silberkanne im Werthe von 20 Thalern, 4 Goldstücke und 
von der Kranken selbst eine Silbermünze im Werthe von 3 Thalern. 
Aber auch Thurnehsser ging für seinen Rath nicht leer aus: er 
erhielt 3 alte ftanzösische Franken-Thaler (esous de frae) aus 
der Zeit Ludwigs XIl. und außerdem 2 Ellen Scharlach. Die 
' Gräfin, die freilich meist leidend war, hielt auf Thurneysser augen 
scheinlich sehr große Stücke; so sendet sie am 6. November 1581 
am Leonhardstage dem Doctor Leonhard (Her) Thurneysser einen 
Rosmarinkranz mit einer goldenen Kette (jazeran) gebunden, im 
Werthe von 6 Thalern, außerdem ein schönes Mefier und ein 
schönes weißes Taschentuch (rnoncbuer — mouchoir); im Februar 
1582 erhielt er eine Tonne spanischen Wein und am 26. desselben 
Monats beschenkt die Tochter Anna die Töchter Thurncyssers in 
Berlin mit einem goldenen Herz und einem doppelten Dukaten; 
für seine ärztliche Thätigkeit im Jahre 1581 gab ihm Lynar 25 
oder 30 Frankenthaler und ebenso eine sehr schöne Büchse. Im 
August 1582, also bald nachher, begann Thurncyssers Bedrängniß 
durch den Arrestbeschlag in Basel. In den späteren Zeiten, da er 
längst Berlin verlassen, erscheint in den Aufzeichnungen des Grafen 
Lynar an seiner Stelle als Hausarzt der Dr. Johann Schlczer, 
welcher in Padua studirt hatte und 1585 nach Dr. Caspar Hvff- 
mann's Tode als kurfürstlicher Leibarzt eingetreten war. 
Walls, der Stiflungsaktar des Grafen Wochus zu 
Lynar (kurbrandenb. Baumeister), in der Nicolaikirche zu Span 
dau. (1582.) Festschrift zum dreihundertsten Gedenktage. Im 
Anhange die Abbildung des Altars in Lichtdruck, ein Facsi 
mile der Unterschrift des Grafen von 1580, eine Stammtafel 
der Grafen und Fürsten zu Lynar (von 1168 ab), sowie 
Beschreibung und Auszug aus dem Tagebuch des Grafen von 
1590 und den Memoiren der Gräfin, geborenen Freiin 
de Montot (ch 1583). Preis 2 Mark. 
Wir empfehlen diese eben erschienene Schrift allen unsern 
Lesern. Graf Lynar baute den Querflügel des Schlosses zu 
Berlin, auch an den Schlöffern Grunewald und Oranienburg und 
vollendete die Festung Spandau. Er zog ftemde Künstler ins 
Land und hob durch geschickte Maßnahmen Handel und Industrie. 
Er starb 1596 zu Spandau und liegt unter dem von ihm ge 
stifteten Altare, der in der Mark architektonisch merkwürdig ist, bei 
gesetzt. Die Tagebücher des Grafen und der Gräfin sind sehr wichtig. 
Inhalt. 
Die goldene Kette, eine Erzählung aus dem 14. Jahrhundert von 
H. Busch (Schluß); Im Arbeitszimmer der Kaiserin (mit Illustration); 
Professor Joseph Joachim (mit Portrait); Einiges Über Berlin vor 
180 Jahren von Paul Leincke; Ueber die Kirche zu Dahlem; Etwas 
von der Berliner Liedertafel; Bei Leopold Ranke; Leonhard Thurneysser 
als Arzt. P. Walle, Graf Lynar. An unsere Leser. Titel und 
Jnhaltsverzeichniß. 
An unsere Leser! 
Mit der heutigen Nummer schließt der achte Jahrgang unserer Zeitschrift. Wir fügen derselben Jnhaltsverzeichniß und Titel für 
diejenigen verehrten Leser bei, welche sich die Zeitschrift einbinden lassen wollen. 
Auf's Neue sprechen wir allen denen unseren Dank ans, welche unser Blatt unterstützt und gefördert haben und bitten um weitere Be 
thätigung des dankenswerthen Interesses, sowie um di« Fortführung des bisherigen Abonnements. 
An Erzählungen bringt der nächste Jahrgang: Herzogin Sophie von Wiirtemberg, eine brandenburgische Geschi^" 
Jungmeister Georg »nd seine Käthe von Herm. Heinrich; Werner von Holtzendorf, eine brandenburgische Geschichte von 
erste Reise in Schlesiens Berge von A. von Senten; Ephraim und Gotzkowsky, eine Erzählung aus dem Berliner K- 
Hunderts von W. Wehergang rc. 
An größeren Abhandlungen wird der kommende Jahrgang u. A. enthalten: Brandenburgische Adels" 
Machenow rc.) von Oskar Schwebe!; Prinzeß Anna Amalia von Preußen und Baron Friedrich von der Tre- 
die Bauleute im Mittelalter ein Haus bauten (mit Illustrationen aus dem 15. und 16. Jahrhundert); Die 
blicken auf die englische Volkssprache, dritter Artikel; Böttcher und die Erfindung des Porzelia 
Chorin; Etwas vom alten Schadow von Theodor Fontane; Geschichte der Berliner und Märkischer 
Schwebe!, Friedrichs-Wilhelm-Gymnasium von F. H. rc.); L. Hesekiel, Potsdamer Sv 
zeihungen des Schlossermeisters Rhode in Potsdam; Die Geschichte von zwei Särgen, die König F 
bestellte; Die Geschichten von Frankfurt a./O., Küstrin, Königsberg i./N.; Schleicrmachers Räthsel ° 
Der in einem Weinfafse begrabene Hofnarr Gundling; „Wir sind so klug und dennoch spn' 
Zeughaus, eine Geschichte seiner Sammlungen rc. rc. 
Ferner geben wir die Portraits und Biographien der nachstehenden Personen: K 
treu, Buttmann, Calandrelli, Ende, Graf Götter, Graun, Fürst Hardenberg, BischofsweO 
Prinz Louis Ferdinand, Prof. Mandel, Quantz, Prof. Schaper, Schleiermacher, Suhm, 
Wir ersuchen diejenigen unserer Leser, welche ihr Abonnement noch nicht 
wollen, damit keine Unterbrechung in der Zusendung entstehe. —
	        

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