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Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain) Ausgabe 3.1810 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain) Ausgabe 3.1810 (Public Domain)

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1873
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394478
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:14.1873
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Beilage

Titel:
Wochen-Uebersicht über Witterung, Grundwasserstand, und Sterblichkeit in Berlin, 29. December 1872 bis 4. Januar1873
Erschienen:
, 1873-01-05

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  • Berlin oder der preußische Hausfreund (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1810 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1., 2. Januar 1810
  • Nr. 2., 6. Januar 1810
  • Nr. 3., 9. Januar 1810
  • Nr. 4., 13. Januar 1810
  • Nr. 5., 16. Januar 1810
  • Nr. 6., 20. Januar 1810
  • Nr. 7., 23. Januar 1810
  • Nr. 8., 27. Januar 1810
  • Nr. 9., 30. Januar 1810
  • Nr. 10., 3. Februar 1810
  • Nr. 11., 6. Februar 1810
  • Nr. 12., 10. Februar 1810
  • Nr. 13., 13. Februar 1810
  • Nr. 14., 17. Februar 1810
  • Nr. 15., 20. Februar 1810
  • Nr. 16., 24. Februar 1810
  • Nr. 17., 27. Februar 1810
  • Nr. 18., 3. März 1810
  • Nr. 19., 6. März 1810
  • Nr. 20., 10. März 1810
  • Nr. 21., 13. März 1810
  • Nr. 22., 17. März 1810
  • Nr. 23., 20. März 1810
  • Nr. 24., 24. März 1810
  • Nr. 25., 27. März 1810
  • Nr. 26., 31. März 1810
  • Nr. 27., 3. April 1810
  • Nr. 28., 7. April 1810
  • Nr. 29., 10. April 1810
  • Nr. 30., 14. April 1810
  • Nr. 31., 17. April 1810
  • Nr. 32., 21. April 1810
  • Nr. 33., 24. April 1810
  • Nr. 34., 28. April 1810
  • Nr. 35., 1. Mai 1810
  • Nr. 36., 5. Mai 1810
  • Nr. 37., 8. Mai 1810
  • Nr. 38., 12. Mai 1810
  • Nr. 39., 15. Mai 1810
  • Nr. 40., 19. Mai 1810
  • Nr. 41., 22. Mai 1810
  • Nr. 42., 26. Mai 1810
  • Nr. 43., 29. Mai 1810
  • Nr. 44., 2. Juni 1810
  • Nr. 45., 5. Juni 1810
  • Nr. 46., 9. Juni 1810
  • Nr. 47., 13. Juni 1810
  • Nr. 48., 16. Juni 1810
  • Nr. 49., 19. Juni 1810
  • Nr. 50., 23. Juni 1810
  • Nr. 51., 26. Juni 1810
  • Nr. 52., 30. Juni 1810
  • Nr. 53., 3. Juli 1810
  • Nr. 54., 7. Juli 1810
  • Nr. 55., 10. Juli 1810
  • No. 56., 14. Juli 1810
  • No. 57., 17. Juli 1810
  • No. 58., 21. Juli 1810
  • No. 59., 24. Juli 1810
  • No. 60., 28. Juli 1810
  • No. 61., 31. Juli 1810
  • No. 62., 4. August 1810
  • No. 63., 7. August 1810
  • No. 64., 11. August 1810
  • No. 65., 14. August 1810
  • No. 66., 18. August 1810
  • No. 67., 21. August 1810
  • No. 68., 25. August 1810
  • No. 69., 28sten August 1810
  • No. 70., 1sten September 1810
  • No. 71., 4ten September 1810
  • No. 72., 8ten September 1810
  • No. 73., 12ten September 1810
  • No. 74., 15ten September 1810
  • No. 75., 18ten September 1810
  • No. 76., 22sten September 1810
  • No. 77., 25sten September 1810
  • No. 78., 29sten September 1810
  • No. 79., 2ten October 1810
  • No. 80., 6ten October 1810
  • No. 81., 9ten October 1810
  • No. 82., 13ten October 1810
  • No. 83., 16ten October 1810
  • No. 84., 20sten October 1810
  • No. 85., 23sten October 1810
  • No. 86., 27sten October 1810
  • No. 87., 30sten October 1810
  • No. 88., 3ten November 1810
  • No. 89., 6ten November 1810
  • No. 90., 10ten November 1810
  • No. 91., 13ten November 1810
  • No. 92., 17ten November 1810
  • No. 93., 20sten November 1810
  • No. 94., 24sten November 1810
  • No. 95., 27sten November 1810
  • No. 96., 1sten December 1810
  • No. 97., 4ten December 1810
  • No. 98., 8ten December 1810
  • No. 99., 11ten December 1810
  • No. 100., 15ten December 1810
  • No. 101., 18ten December 1810
  • No. 102., 22sten December 1810
  • No. 103., 25sten December 1810
  • No. 104., 29sten December 1810
  • Tabelle: Schmiedeberger Rettungs-Casse. Vom 19ten Juni bis 1sten August 1910 sind an milden Beiträgen bei uns eingegangen

Volltext

174 
hätten nicht die edlen Weiber Volumnia und Veluria 
die Rachsucht EoriolanS.begrenzt, der weder auf die 
Abgeordneten des Senats, noch der Priesterschaft 
geachtet hatte. So hat ein edles Weib oft einen 
schönen erhabenen Wirkungskreis, den nächsten aber 
gewiß auf ihr eigenes Geschlecht. Ersterer ist nur we- 
nigcn, letzterer aber wenigstens durch eigenes Beispiel 
einer Jeden-gewahrt; und durch ein solches Beispiel 
Vortheilhaft auf die Zeitgenossen und selbst auf die 
Nachkommen zu wirken, dazu fordere ich jetzt jede 
meiner Landsmänninnen auf, die Sinn für das Gute 
und Nützliche hat. 
Der Krieg hat Jeden unter uns ärmer gemacht, 
der Geldmangel ist allgemein wie die Nahrlofigkeit, 
und bei dem Erlöschen des Handels gehn unsre Fa 
briken unter, oder schrumpfen wenigstens ein. Hierun 
ter gehören Schlesiens Leincnfabriken, nachStruen- 
sees Zeugniß eine wichtige Quelle unseres Nalio- 
nalreichthums, und die Menge Garn, die vormals 
aus Preußen nach England verkauft, jährlich einige 
Millionen Gulden einbrachte, und den Einwohner des 
Ermlandes und des Oberlandes, ungeachtet der we 
nigen Fruchtbarkeit ihres Bodens, reichlich ernährte, 
kann jetzt nicht nach England verkauft werden. Der 
Spinner wird wegen des schlechten Absatzes muthlos, 
entwöhnt sich der Arbeit, und so geht dieser Zweig 
der Industrie vielleicht in wenig Jahren völlig ver 
loren. — Wir können beides hindern, wenn wir 
den schlesischen Fabriken Absatz, den preußischen 
Spinnern durch vermehrte Nachfrage nach Lei, 
nen die Veranlassung zur Verwebung ihres Gespinnstes 
verschaffen, welches alsdann, wenn es feiner gefordert 
würde, auch bald diese Eigenschaft erreichen dürfte. 
Wir können beides, wenn wir zur Sitte unserer Vä 
ter zurückkehren, und nicht unser letztes bgarcs Geld 
für baumwollene Zeuge hingeben, wodurch wir uns 
dem Ausländer zinsbar machen. Ich sehe nicht ein, 
weshalb eine Graziengestalt verlieren sollte, wenn sie 
feines schlesisches Leinen statt de» Mouffelins oder 
eines ähnlichen Zeuges zum Kleide erwählen sollte. 
Und da bekanntlich Baumwolle beym Abtrocknen des 
Auges bei weitem nicht so gut als Leinen ist, so 
scheint eS mir höchst unzweckmäßig, wenn gleich nicht 
jedes Tuch zur Abtrocknung von Thränen gebraucht 
wird, einem baumwollenen Tuche den Vorzug zu ge 
ben. Leines Leinen, geschmackvoll gedruckt, wird um 
nichts schlechter al§ Caitun seyn und bei ähnlichem 
Beiyen auch die nämliche Dauerhaftigkeit der Far 
ben erhalten. In unserm nördlichen Klima scheint c» 
überhaupt höchst widersprechend, Kleidungsstücke zu 
wählen, die beider glühenden Sonnenhitze Ostindiens 
lort höchst zweckmäßig sind. Die vielen Krankheiten, 
die Jugend und Schönheit zerstören, Nervenkrämpfe, 
die jeden Genuß, jedes Glück des Lebens rauben und 
einer siechen Nachkommenschaft nur ein kummervolles 
Daseyn schenken oder vielmehr ihr Daseyn vergiften, 
sind Folgen dieser unzweckmäßigen Bekleidung. Je 
des Dienstmädchen hier in Preußen kleidete sich vor 
mals in Kamelvtl und Etamin, ein Frauenzimmer 
vom Mittelstände und selbst ein großer Theil des 
Adels wählte Etamin, Tamis und ähnliche wollene 
Zeuge zur Bekleidung. Unsere Stühle waren mit 
geblümtem wollenem Zeuge beschlagen, und unsere 
Zeugmacher, jetzt durch die Mode zu Grunde gerich 
tet, waren damals wohlhabend, und ein großer Theil 
ihrer Waaren, nach Polen und Rußland abgesetzt, 
brachte uns noch aus dem Auslande nicht unbeträcht 
liche Geldsummen. 
Viel Gutes kann daher noch, wenn wir auf das 
Angezeigte Rücksicht nehmen wollen, unter uns be 
wirkt werden. Denn es kommt nur darauf an, nicht 
wirklich zu entbehren, sondern blos seinem eingebil 
deten Vortheile, der Liebe zum Ausländischen, zu ent 
sagen und sich über das Vorurtheil zu erheben. Wenn 
daher nur einige Frauenzimmer, die durch Tugend, 
Verstand und Schönheit allgemeine Aufmerksamkeit 
erworben haben, kurz gute Gattinnen, Mütter und 
Töchter sich zuerst über das Vorurtheil hinwegsetzen, 
sich in weißes oder bumes Leinen, im Winter in in 
ländische Wollenzeuge kleiden, diese Kleidung so ge 
schmackvoll als möglich einrichten, damit ohne Schüch 
ternheit und Prahlsucht öffentlich erscheinen und 
diese Landesprodukte allgemein empfehlen wollten: so 
dürften die baumwollenen Zeuge, wo nicht ganz ver 
drängt, so doch wenigstens vermindert werden; und 
da nun jedes unserer Dienstmädchen sich in Kanun 
kleidet, jeder Landmann eine Weste und ein Halstuch 
von Baumwolle trägt, jo dürfte, da jede Person in 
den höhern Ständen 30, ja wohl xoo und mehrere 
Thaler für baumwollene Zeuge jährlich ausgiebt, der 
Anschlag nicht übertrieben ausfallen, wenn wir auf 
jeden Einwohner Preußens zwei Thaler jährlich und
	        

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