Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1915 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1915 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Other titles:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Publication:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1.1860-28.1887
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Succeeding Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1873
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394478
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:14.1873
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 3, 19. Januar 1873
Publication:
, 1873-01-19

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1915 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 35. Jahrgangs, 1915.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103

Full text

Zentralblatt der Bauverwaltung. 
252 
12. Mai 1915. 
stand, die Entwurfsabteilung aber entbehrt der Zusammenfassung, 
wenn auch vermutlich der Hilfsarchitekt und der oberste Ingenieur 
bald sich zu ihren Leitern machen werden gegenüber den an 
scheinend gleichberechtigten Sonderarchitekten (örtlichen Bau 
leitenden ?) und Sonderingenieuren. Die sehr weit geführte Unter 
teilung der einzelnen Verwaltungsstellen läßt vermuten, daß früher 
aus zu geringer Gliederung und demzufolge unsicheren Zuständig 
keiten Weiterungen entstanden sind. Unter der früheren Gliede 
rung scheinen sich große Mißstände gebildet zu haben, da sofort 
nach ihrer Untersuchung ein neuer Staatsarchitekt berufen wurde. 
Einzelheiten der alten Ordnung sind aber nicht bekannt, die grund 
legende Absicht der Neuordnung kann demnach nur aus der Tafel 
abgeleitet werdeif. Sie scheint die Schaffung einer amtlichen ein 
heitlichen Oberleitung anzustreben, die weitgehend Entwurf. Aus 
führung, Abrechnung und Unterhaltung bearbeitet; daneben für 
die örtliche Bauleitung das Heranziehen von Privatarchitekten, die 
durch ziemlich zahlreiche Aufseher Überwacht werden. 
Berlin. Brttstlein. 
Vermischtes, 
Wasscrstaiids- mid Fisverhältnlsse in den norddeutschen Strom 
gebieten im April 1015. (Nach den amtlichen Nachrichten 
der Landesanstalt für Gewässerkunde.) Seit dem langen und 
ziemlich harten Winter 1909 waren unsere Ströme im April nicht so 
abtlußreich wie diesmal. Die einzelnen Anschwellungen waren dabei 
nicht besonders hoch. Nur eim\ spitze Flutwelle der Weichsel über 
schritt das Mittßlhoehwasser. Das Hochwasser des Memelstroms, das 
schon im März begonnen hatte, kam nur gerade auf Mittelhoch 
wasser, ebenso eine Anschwellung der Elbe am Ende des Monats. 
Die verhältnismäßig hohe Lage des diesmaligen Monatsmittels ist 
vorwiegend darauf zurückzuführen, daß sich die Wasserstände fast 
sämtlich über Mittelwasser bewegten. An der Ems und den Neben 
flüssen des unteren Rheins waren sie jedoch zuletzt niedriger. 
Am Memelstrom war mit dem Steigen des Wassers der Abgang 
des Eises verbunden. Im ungeteilten Strom vollzog er sich vom 
2. bis 6. April, indem zuerst das Eis der preußischen Strecke abtrieb. 
das bei Bittehnen auf kurze Zeit eine Eisversetzung bildete, und 
dann das Eis aus Rußland folgte. Im Mündungsgebiet arbeiteten 
Eisbrecluiampfor dem Eisgang durch Aufeisungen im Atinath, Skir- 
wieth, Nemonien und Seckenburger Kanal in weitgehendem Maße 
vor, und auch gegen Stopfungen im Rußstrom oberhalb Raggeningken 
und bei Barsdehnen gingen sie mit solchem Erfolg vor, daß das Eis 
sehr bald in die freigelegten Mündungen abschwumm. Am 10. war 
der Eisgang beendet, Der Scheitel des Hochwassers, der sich am 11. 
bei Tilsit befand, traf den Strom und seine Mündungsarme also 
bereits eisfrei. Auch das Frische und das Kurische Haff waren in 
zwischen größtenteils eisfrei geworden. 
Berlin. Karl Fischer. 
Geheimer Banrat Klemens Hövel in Cassel +. Mit ihm ist einer 
der wenigen noch lebenden, alten Eisenbahntechniker verschieden, 
die in der Zeit vor der Verstaatlichung bei den Privatbahnen eine 
bedeutsame Tätigkeit entfaltet haben. In Neheim an der Ruhr am 
17. Februar 1841 geboren, besuchte er die Gymnasien in Paderborn 
und Arnsberg und studierte vom Herbst 1860 ab auf der Bauakademie 
in Berlin, der damaligen einzigen Hochschule für das Baufach in 
Preußen. Als Bauführer war er zunächst bei dem Königlichen Kreis 
baumeister in liegen beschäftigt, trat aber sehr bald zur Eisenbahn 
verwaltung über, der er dann dauernd treu blieb. Unter der Direktion 
der Westfälischen Eisenbahn war er mehrere Jahre tätig bei dem 
schwierigen Bau der Bahn Altenbeken—Holzminden. Bevor er nach 
Berlin zur Vollendung seiner Studien ging, war er sodann noch einige 
Monate bei den Vorarbeiten der oberen Ruhrtalbahn, die von der 
Bergisch-Märkischen Eisenbahn gebaut wurde, beschäftigt. Nach der 
iru Anfänge des Jahres 1869 bestandenen BaumeisterprUfung trat er 
in die Dienste der Rheinischen Bahn in Köln über. Bei der großen 
Bautätigkeit, die fliese Verwaltung in jener Zeit entwickelte, war es 
ihm vergönnt, bei bedeutsamen und vielseitigen Bauten als tüchtiger 
Baumeister sich zu bewähren. f?ei.n Vorgesetzter spricht sich gelegent 
lich Uber ilm dahin aus, daß er nicht nur tüchtig und schnell, sondern 
auch billig zu bauen verstehe. Er wurde zunächst Abteilungsbau- 
meiater in Speicher bei dem Bau der Eifelbahn (Strecke Kall -Trier). 
Hier war es neben anderen bedeutenden Ausführungen besonders ein 
großer Tunnel, der seine aufmerksame Tätigkeit in Anspruch nahm. 
Er war sodann mehrere Jahre in Trier tätig und leitete von dort aus 
die Ergänzungsbauten der Eifelbahn. 1875 siedelte er nach Köln 
über und übernahm die Vorarbeiten für die neuen Eisenbahnlinien 
Kalscheuren—Euskirchen und Düsseldorf—Barmen (Rheinisch). Die 
Ausführung dieser letzteren Strecke, die bedeutende Bauwerke und 
verschiedene Tunnel enthielt, wurde ihm 1877 mit dem Wohnsitze 
in Barmen übertragen. Als einige Jahre später die Rheinische 
Bahn den Bau der Westerwaldbahnen ins Auge faßte, wurde Hövel 
dieser wegen der ungünstigen Gebirgsverhältnisse schwierige Bau, bei 
dem auch mehrere Tunnel vorkamen, mit dem Wohnsitze in Neuwied 
anvertraut. Während dieses Baues wurde die Rheinische Bahn ver 
staatlicht, und trat infolgedessen auch Hövel in den Staatsdienst über. 
Er wurde dem Eisenbahn-Betriebsamt Neuwied überwiesen und über 
nahm dort das Betriebsdezernat. Im Jahre 1895, bei der Neugestal 
tung der preußischen Staatsbahnen, wurde er als Mitglied an die 
neu gegründete Königliche Eisenbahndirektion in Cassel versetzt, bei 
der er bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1. Januar 1910 verblieb. 
Während dieser nahezu 15jährigen Zeit fand er reiche Gelegenheit 
in dem Dezernat des Pcraonenzugfahrplans und des Bahnbevollmäcb- 
tigten seine hervorragenden Fähigkeiten und Kenntnisse zu betätigen. 
Er hat während dieser Zeit nicht nur kräftig und erfolgreich dabei 
mitgewirkt, den PersonenzugfahrpJan in seinem Bezirk und darüber 
hinaus ganz wesentlich zu verbessern, sondern hat auch als Bahn 
bevollmächtigter sich große Verdienste um die Vorbereitung der Mobil 
machung auch in organisatorischer Beziehung erworben. Und wenn 
die Eisenbahnen bei dem jetzigen gewaltigen Kriege so Hervorragendes 
leisten, so hat Hövel in seinem Wirkungskreise und für sein Teil 
wesentlich dazu beigetragen. Als im Jahre 1905 der Tunnel bei Alten 
beken einstürzte und dadurch der Betrieb auf dieser verkebrreichen 
Strecke längere Zeit ganz unterbrochen war, fiel Hövel die Aufgabe zu, 
unverzüglich den großen Verkehr dieser Strecke umzuleiten und den 
durchgehenden Betrieb nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten. Das gelang 
denn auch ohne wesentliche Störungen und Einschränkungen. Damit 
nun aber solche Unfälle bei Tunnel und die damit zusammenhängenden 
Betriebstörungen in Zukunft nicht mehr vorkämen, setzte der 
Minister tunen Ausschuß ein, der Vorschläge zur Verhütung solcher 
Vorkommnisse machen sollte. Hövel wurde wegen seiner vielseitigen 
und langjährigen Erfahrung im Tunnelbau in diesen Ausschuß berufen. 
Das Ergebnis seiner Beratungen ist in den Vorschriften der preußischen 
Staatsbaiinen für die Überwachung und Prüfung der Tunnel vom 
1. Januar 1907 niedergelegt. 
Hövel lebte in den glücklichsten Familienverhältniasen. Seine 
Gattin, die in mehr als 40jähriger glücklicher Ehe mit ihm verbunden 
war, ging ihm zu seinem Schmerze einige Jahre im Tode voraus. 
Zwei Söhne, zwei Töchter, zwei Schwiegertöchter, ein Schwiegersohn 
und vier Enke! waren bemüht, ihm diesen Verlust zu ersetzen und 
den Lebensabend zu verschönen. 
Zuverlässigkeit, schlichtes anspruchsloses Wesen, feines Taktgefühl 
und vornehme Gesinnung, liebenswürdige Freundlichkeit und ein aus 
gesprochener Sinn für Humor, das waren die hervorragenden Eigen 
schaften des Dahingeschiedenen, die ihn nicht nur den Seinen, sondern 
auch den vielen Bekannten und Freunden unvergeßlich machen und 
ihm ein treues ehrenvolles Andenken sichern. D. 
im April 1915. 
Wasserstände 
Gewässer 
Pegelstelle 
April 1915 
MW 
April 
Gewässer 
Pegelstelle 
April 1915 
MW 
April 
Gewässer 
Pegelstelle 
April 1915 | 
MW 
April 
NW 
MW 
HW 
96/10 
NW 
MW 
HW 
96/10 
NW 
MW 
HW | 
96/10 
Memel 
Tilsit 
302 
492 
601 
433 
Elbe 
Barby 
307 
349 
446 
292 
Ems 
Lingen 
—70 
-5 
74 
7 
Pregel 
Insterburg 
48 
249 
390 
HO 1 ) 
n 
Wittenberge 
334 
35G 
408 
309 
Rhein 
Maximil.-Au 
443 
511 
651 
444 
Weichsel 
Thom 
256 
309 
518 
257 
Saale 
Trotha U. P. 
296 
327 
382 
276 
7} 
Kaub 
270 
331 
479 
264 
Oder 
Ratibor 
207 
274 
459 
243 
Havel 
RathenowU.F. 
144 
153 
158 
151 
Köln 
284 
359 
524 
303 
» 
Frankfurt 
216 
259 
340 
221 
Spree 
Beeskow 
109 
139 
181 
167 a ) 
Neckar 
Heilbronn 
107 
160 
308 
136 
Warthe 
Landsberg 
117 
142 
193 
149 
Weser 
Minden 
284 
344 
418 
317 
Main 
Hanau 
178 
228 
308 
193 
Netze 
Verdamm 
38 
81 
132 
74 
Aller 
Westen 
348 
412 
476 
358 
Mosel 
Trier 
84 
147 
294 
121 
l ) MW April 1908/14. — 2 ) Wasserstandsverhältnisse inzwischen erheblich verändert. 
Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin. — Für den nichtamtlichen Teil verantwortlich: Fr. Schult»®. Berlin. —• Druck der Buohdruckerei Gebrüder Ernst, Berlin. 
Nr. 38.
	        

Downloads

Downloads

Full record

TOC

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.