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Vincent Regente (Hg.): Krieg in Europa. Wie sieht unsere Zukunft aus? / Raffeiner, Andreas (Rights reserved)

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Eingeschränkter Zugang mit Nutzungsbeschränkungen: Das Dokument ist in den Räumen der Zentral- und Landesbibliothek mit dem "Virtuellen Lesesaal der Landesbibliothek" auf allen Internet-Arbeitsplätzen zugreifbar, darf jedoch nicht kopiert, versendet oder in einem Umfang von mehr als 10% ausgedruckt werden. Weitere Informationen.

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Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1873
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394478
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:14.1873
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
No. 33, 17. August 1873
Erschienen:
, 1873-08-17

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1875 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. April 1875, Nr. 1
  • 15. April 1875, Nr. 2
  • 1. Mai 1875, Nr. 3
  • 15. Mai 1875, Nr. 4
  • 1. Juni 1875, Nr. 5
  • 15. Juni 1875, Nr. 6
  • 1. Juli 1875, Nr. 7
  • 15. Juli 1875, Nr. 8
  • 1. August 1875, Nr. 9
  • 15. August 1875, Nr. 10
  • 1. September 1875, Nr. 11
  • 15. September 1875, Nr. 12
  • 1. October 1875, Nr. 13
  • 15. October 1875, Nr. 14
  • 1. November 1875, Nr. 15
  • 15. November 1875, Nr. 16
  • 1. December 1875, Nr. 17
  • 15. December 1875, Nr. 18

Volltext

180 
Personen erschienen in Wittenberg, um die Auslieserung Böttcher's 
zu fordern. Die Stadt geriet!) in größter Aufregung, so daß Bött- 
cher's Anwesenheit nachgrade den Behörden bedenklich erschien und 
Alles mit Sehnsucht der Resolution des Königs von Sachsen, der 
in Warschau verweilte, entgegensah. 
Der Secretär Nehmitz war am 5. November mit den: Berichte 
des Statthalters in Warschau beim König erschienen. August be 
fand sich, wie so oft, in großer Geldverlegenheit. Die Kunde, daß 
ein Goldmacher in seinem Besitze sich befinde, wirkte auf ihn höchst 
angenehm, er verhehlte sich zwar nicht, daß es Bedenken habe, den» 
König von Preußen die Auslieferung abzuschlagen, aber nach des 
Kanzlers von Weichling Zureden, und von dem Glauben an die 
Möglichkeit der Goldmacherei eben so fest überzeugt, wie fast alle 
Regenten jener Zeit, verfügte er unterm 14. November 1701 an 
die Landesregierung; daß Böttcher von Wittenberg nach Dresden ver 
setzt werden solle, auch wurde dem Statthalter eine genaue Instruktion 
gegeben, wie Böttcher's Reise nach Dresden bewerkstelligt werden 
solle. Ueber ihn selbst sollten noch Gutachten von Haugwitz und 
Anderen eingezogen, auch solle er fest verwahrt werden. Mit diesem 
Befehle traf Nehmitz am 20. November in Dresden ein und erhielt 
nach stattgehabter Unterredung mit dem Statthalter, von diesem die 
Ordre, Böttcher von Wittenberg abzuholen. Nehmitz traf am 24. 
zu Wittenberg ein und theilte Albedyll die Befehle mit. Dieser 
ging zu Böttcher, er erklärte ihm, daß er hier in Wittenberg nicht 
mehr sicher sei vor preußischer Gewalt und, daß man ihn daher an 
eine» ruhigen Ort bringen werde. Böttcher, von all' dem Erlebten 
fast ganz ermattet, lebte bei dieser Nachricht wieder auf, er hatte 
nichts so sehr gefürchtet, als seine Abführung nach Berlin. 
Abends zwischen 9 und 10 Uhr wurden die Amtsrichter entfernt. 
Albedyll führte Böttcher im Finstern nach seinem Zimmer, ließ aber, 
um die Wache zu täuschen, das Licht im Geiuache Böttcher's brennen. 
Dem dienstthuenden Korporal wurde bei schwerer Strafe verboten, 
Jemand an die Thür des Gefängnisses treten zu lassen, auch reichte 
man zum Schein Speise und Trank in das leere Zimmer. Am 
25. November stüh bestieg Böttcher mit Nehmitz und Albendyll den 
Wagen, doch richtete Niemand ein Wort an den Gefangenen. Der 
Weg wurde nicht über Annaberg sondern nach Schmiedeberg ge- 
nommen, wo es über die Elbe ging, hier erwartete ein Kommando 
von 12 Dragonern 1>en Wagen. Böttcher, dem die finstere Nacht, 
die Stille seiner Begleiter und die Soldaten große Angst einflößten, 
wurde durch die Versicherung beruhigt, daß Alles zu seinem Besten 
geschehe. Albedyll gab ihn für seinen Bedienten aus und schickte 
stets einige Reiter vorauf, um in den Dörfern nachzuforschen: ob 
auch nicht preußische Soldaten daselbst zu sehen sein. Auf die Hab- 
seligkeiten des Gefangenen ward große Aufmerksamkeit gerichtet. Der 
Liquo wurde während der Reise in einer eigens dazu gedrechselten 
Holzbüchsc bewahrt. Das Militär-Kommando blieb in Schmiedeberg 
zurück, um Aufsehen zu vermeiden, die Offiziere geleiteten den Wagen 
bis Wurzen, wohin über Eilenburg mit Relais gefahren wurde. 
Es wurde den Offizieren bei Leib- und Lebensstrafen verboten, 
über die Sache zu sprechen. 
In Wurzen erhielt Albedyll einen französischen Brief Fürften- 
berg's mit der Weisung: Böttcher sofort nach Moritzburg zu bringen. 
In Wernsdorf stand schon die Equipage Fürstcnberg's bereit und 
am 28. Nov. trafen Nehmitz und Albedyll glücklich mit ihrem 
Gefangenen in Moritzburg ein. Fürstenberg nahm den Apotheker 
lehrling höchst glänzend auf, ließ ihn an seiner Tafel speisen, doch 
wurde er stets beobachtet und am nächsten Tage nach Dresden in 
das sogenannte „Goldhaus" gebracht. Er erstellte sich zwar der 
besten Behandlung, war aber auch hier ein Gefangener, wie in 
Wittenberg und durfte mit Niemandem verkehren. — Böttcher's 
ferneres Schicksal zu schildern, ist nicht der Zweck dieser Erzählung.' 
Mit der Flucht aus Wittenberg endeten seine Beziehungen zu Preußen. 
Wie er später noch strenger gehalten, dann wieder als Mann von 
Stande behandelt, auf's Neue scharf in Haft genommen und endlich 
auf den Königsstein gesetzt wurde, seine Flucht nach Ems — dies 
Alles gehört einem anderen Geschichtskreise an, als demjenigen, inner 
halb dessen sich unsere Mittheilungen zu bewegen haben. 
Erwähnt sei nur noch, daß der erste in des Statthalters Gegen 
wart gemachte Versuch, Gold zu bereiten, durch Böttchers List ge 
lang. Seine späteren Arbeiten, so wie die damit verbundenen Ge 
fahren, Erlebnisse und Verfolgungen bilden einen vollständigen Roman. 
Von Preußen aus wurde noch längere Zeit nach Böttcher's Verschwin 
den aus Wittenberg auf den Goldmacher — wenn auch nur im 
Stillen und durch Spione — gefahndet. Daß Böttcher kein Gold 
zu machen wußte, ist hinlänglich bekannt, aber aus seinen Arbeiten 
ging dennoch in gewissem Sinne Gold in Massen hervor, denn in 
der Stille des Gefängnisses auf Schloß Königsstein arbeitend, voll 
Angst und Sorge um die fortwährende Bedrohung seiner Person 
desto eifriger sinnend, erfand der talentvolle Mann, dem seine Kennt 
nisse und seine Praxis zur Seite standen: das Porzellan. Er hatte 
damit in der That, Gold für Sachsen gewonnen, dessen Kassen durch 
die Erfindung des Goldjungen mit erheblichen Summen gefüllt wurden. 
Literatur. 
„Sagen und alte Gefchichten der Mark Brandenburg für 
Jung und Alt von W. Schwartz. Berlin, Verlag von W.Hertz" 
lautet der Titel eines ansprechend gewundenen Sagenkranzes, dessen Blu 
men im Laufe von zehnjährigen Ausflügen und Wanderungen durch die 
Mark gesammelt, dann den eigenen Kindern des fleißigen Sammlers vor 
geführt und endlich zu der Gestalt vereinigt wurden, in der wir ihn vor uns 
haben. Die Absicht, auch in weiteren Kreisen den Sinn für die mär 
kische Heimath zu wecken, hat den Verfasser bestimmt, diesen Kranz 
zu flechten. In schlichtem, anmnthendem volksthümlichen Tone giebt 
uns W. Schwartz in sachlicher Hinsicht nichts Erfundens, sondern 
Gefundenes; denn seine Mittheilungen ruhen auf dem durch Volks 
mund aus grauer Vorzeit ihm Gegebenen, zu dem die allüberall ge- - 
schäftige Phantasie des Volkes durch die von Geschlecht zu Geschlecht - 
gehende Ueberlieferung das Ihrige hinzugethan und Manches aus alter 
Zeit auf Persönlichkeiten übertragen hat, die uns näher stehen, so daß 
zu den Sagen sich manches neue Stücklein fügt, das in seinen Helden 
den märkischen Charakter bezeichnend darstellt. Darum halten wir 
es für keinen Fehlgriff, wenn der Verfasser uns auch den alten Zieten 
und den alten Fritz vorführt. Zur Empfehlung gereicht es dem 
Buche, daß der Stoff nach den beiden Haupttheilen „Allgemeines 
und Lokales" übersichtlich geordnet ist, deren letzterer, mit Berlin 
beginnend, die alten Landestheile der Mark (den Teltow und das 
Land zu Jüterbock, die Zauche, das Havelland, die Grafschaft Ruppin, 
die Prignitz, den Barnim, die Uckermark, die Neumark, die Altmark) 
der Reihe nach umfaßt. Dem Märker, der seine so oft als einförmig 
verrufene Heimath mit dem, was sie trägt und hegt doch so innig 
lieb hat, ist hier ein schöner Vergißmeinnicht-Kranz gewunden. 
P. T. P. 
Mit dieser Nummer den ersten Jahrgang beschließend, bittet 
die Nerlagsliandluag um gef. rechtzeitige Erneuerung des Abonne 
ments, namentlich die geehrten Postabonnenten. — Der nächste 
Jahrgang wird in Mort und Aild noch mehr wie bisher zu bieten 
suchen und interessante Aussätze hervorragender Mitarbeiter bringen. 
Für die Unterstützung und das Interesse, das dem jungen 
Unternehmen za Theil wurde, sei auch an dieser stelle Danh gesagt. 
Druck: Bahlke u. Hindersin in Berlin. 
A* 
Verlag von Alfred Weile in Berlin. — Verantwortlich für Redaction: Ferd. Meyer in Berlin. — 
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