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Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1867 (Public Domain)

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Full text: Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain) Ausgabe 1867 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Other titles:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Publication:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1.1860-28.1887
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Succeeding Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1873
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394478
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:14.1873
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 9, 2. März 1873
Publication:
, 1873-03-02

Contents

Table of contents

  • Verwaltungs-Bericht des Magistrats zu Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1867 (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Beilage: Berichts-Beilage I
  • Beilage: Berichts-Beilage II. Bericht der Armen-Direction, Abtheilung für die Waisen-Verwaltung
  • Beilage: Berichts-Beilage III
  • Beilage: Berichts-Beilage IV
  • Beilage: Berichts-Beilage V. Bericht der städtischen Bau-Deputation
  • Beilage: Berichts-Beilage VI
  • Beilage: Berichts-Beilage VII
  • Beilage: Berichts-Beilage VIII. Bericht der Armen-Direction
  • Anlagen
  • Beilage: Berichts-Beilage IX
  • Bericht über die Verwaltung des Friedrich-Wilhelms-Hospitals
  • Bericht der Invaliden- und Veteranen-Unterstützungs-Deputation
  • Bericht der Commission zur Unterstützung der Familien einberufener Reservisten und Landwehrmänner
  • Bericht der Deputation zur Verwaltung des Gesinde-Belohnungs- und Unterstützungs-Fonds
  • Bericht des Curatoriums des Nicolaus-Bürger-Hospitals
  • Bericht des Hollmann'schen Wilhelminen-Amalien-Stiftung
  • Bericht des Curatoriums der J. H. Weydinger'schen Stiftung
  • Berichte über die Verwaltung der Hospitäler zum Heiligen Geist und Sct. Georg, das Jerusalems-, Sct. Gertraudt- und Jacobs-Hospital
  • Beilage: Berichts-Beilage X. Bericht über die Verwaltung des Arbeitshauses, des Arbeitshaus-Filial-Hospitals und der städtischen Irren-Verpflegungs-Anstalt
  • Beilage: Berichts-Beilage XI. Bericht über die vereinigte Verwaltung der Feuerwehr, der Telegraphie, sowie der polizeilichen und städtischen Straßenreinigung

Full text

7 
Frauen. 
80 Jahre und 
darüber 2, 
75 
do. 
8, 
70 
do. 
19, 
65 
do. 
37, 
60 
do. 
22, 
55 
do. 
11, 
50 
do. 
4. 
45 
do. 
1, 
durchschnittlich 
64tÜt 
Jahre 104. 
Der baare Kassenbestand, welcher am 1. Januar 1866 verblieben ist, 
beträgt 474 Thlr. 15 Sgr. 10 Pf. 
Vom 1. Januar 1868 ab tritt ein neuer Etat in Kraft, welcher auf 
die Belegung sämmtlicher Stellen des Hospitals berechnet ist. Es steht zu 
erwarten, daß demnach ein genügender Zuwachs zum Kapital - Fond« wird 
zu ermöglichen sein, um aus diesem die Zukunft der Anstalt beim etwaigen 
Ausfall ihren sonstigen Einnahmen sicher zu stellen. 
Berlin, den 29. März 1868. 
Deputation zur Verwaltung des Gesinde-Belohnungs- und Unterstützungs- 
Fonds. 
gez Runge. 
Bericht 
des 
Curatoriums des Nicolaus - Bürger - Hosp ilals. 
Wenn das Jahr 1866 schon als ein für die Verwaltung des Nicolaus« 
Bürger-Hospitals ungünstiges bezeichnet werden mußte, indem die Samm 
lung von Gaben für dasselbe bei der Niederlassung oder Begründung eines 
Hausstandes am hiesigen Orte den geringsten Betrag ergaben, der seit der 
Begründung der Anstalt erzielt worden war, so gilt dies von dem Jahre 
1867 in erhöhetem Maaße, da diese Sammlungen mit dem eingetretenen 
Wegfall der von den betreffenden Personen erhobenen Abgabe gänzlich fort 
fielen, und somit der Anstalt diejenige Einnahme entzogen wurde, auf welche 
sie statutenmäßig vorzugsweise angewiesen war. 
Obgleich unser Bestreben immer dahin gerichtet war, das Bestehen der 
Anstalt durch Ansammlung der dazu nothwendigen Kapitalien zu sichern, so 
wäre es doch nöthig geworden, sofort die 20 Hospitalstellen eingehen zu 
lasten, die für unsere greisen, hülfsbedürftigen Mitbürger nur unter dem 
Vorbehalte der Wiedereinziehung bei Verminderung der Beiträge eröffnet 
wurden, wenn nicht zu deren Erhaltung von den Communal-Behörden ein 
Beitrag bis 1800 Thlr. pro 1867 und bis 2000 Thlr. pro 1868, soweit 
anderweitig zu vermittelnde Gaben diesen Betrag nicht erreichen, aus der 
Stadt.Haupt-Kaffe bewilligt hätten. 
Vorher waren im Jahre 1867 nur noch 334 Thlr. 16 Sgr. an solchen 
Beträgen eingegangen, und die Nothwendigkeit, die Mildthätigkeit unserer 
Mitbürger in Anspruch zu nehmen, ist um so dringender, als auch die an 
deren 73 Hospitalstellen keineswegs durch Kapitalien vollständig gesichert 
sind, die jetzt eröffneten 93 Stellen aber kaum genügen, den dringendsten 
Anforderungen zu entsprechen. 
Dessenungeachtet blieb es unthunlich, auf irgend eine Weise mit einiger 
Aussicht auf Erfolg solches im vorigen Jahre vorzunehmen, da die Geschäfts 
verhältnisse im Allgemeinen sehr ungünstig waren, und der große Nothstand 
der Provinz Ostpreußen alle Kräfte in Anspruch nahm. Wir mußten uns 
darauf beschränken, Vorbereitungen zum Einsammeln zu treffen. Es kamen 
daher im Jahre 1867 an Gaben Neu-Anziehender nur noch 15 Thlr. 
20 Sgr. ein, und die Stadt-Haupt-Kasse hatte einen Zuschuß von 1784 Thlr. 
10 Sgr. zu leisten. 
Der Fonds der Anstalt hatte sich keines Zuwachses durch Vermächt- 
niffe oder Schenkungen zu erfreuen; an fortlaufend zugesagten Beiträgen 
gingen, wie im Jahre 1867, 25 Thlr. ein, und anderweitige Zuwendungen 
beschränkten sich auf 5 Thlr., welche der Anstalt aus einem schiedsmännischen 
Vergleiche zu Theil wurden. 
Die Einnahme an Sterbegeldern für verstorbene Hospitalitcn waren 
gegen die außergewöhnliche Höhe im vergangenen Jahre (602 Thlr. 10 Sgr.) 
bedeutend geringer, indem sie nur . . . 207 Thlr. — Sgr. — Pf. 
betrugen, die Einnahmen für 
Nachlässe mit 356 - 23 - 1 - 
waren dagegen höher, weil der 
dem Hospitale zugefallene ^ An 
theil eines hiesigen Grundstücks 
verwerthet werden konnte; die 
Gesammt-Einnahme für Sterbe- 
gelber und Nachlässe mit ... . 563 Thlr. 23 Sgr. 1 Pf. 
blieb daher gegen das Vorjahr nur um 348 Thlr. 19 Sgr. zurück. 
Die Ausgaben waren dagegen sehr bedeutend, indem für die im Jahre 
1866 ausgeführten Reparaturen des Hospital »Gebäudes außer den, 1866 
zu diesem Zwecke bestimmt gewesenen 3400 Thlr., noch 1287 Thlr. 29 Sgr. 
2 Pf. im Jahre 1867 zu zahlen waren, und wenn auch zur Vermeidung 
von Zins- und Cours-Verlusten ein Verkauf von Documenten nicht erfolgte, 
so war doch eine factische Verminderung des Vermögens der Anstalt durch 
Beschränkung von Ausgaben nicht zu verhindern. 
Das Hospital besaß ult. 1867 außer dem Hospital-Gebäude nebst 
Inventarium und einer Wiese: 
in Hypotheken 116,900 Thlr. — Sgr. 
in Papieren an Porteur . . 30,300 - — » 
in Sparkassenbüchern . _• 213 « 15 » 
Summa . . . 147,413 Thlr. 15 Sgr. 
davon ist jedoch ein auf die Einnahmen pro 1867 
entnommener Vorschuß von 
696 Thlr. 12 Sgr. 5 Pf. 
mit dem die Rechnung 
abschließt, so wie an 
Rest 29 - 3 - 7 - 
mit zusammen . . . 725 « 16 - 
in Abzug zu bringen, so daß 
das Vermögen nur .... 146,687 Thlr. 29 Sgr. 
betrug, sich mithin gegen den Vermögensstand ulto. 1866 um 1085 Thlr. 
12 Sgr. 8 Pf. vermindert hat. 
Eine höhere Aufwendung als früher erforderten nur die Beleuchtung, 
welche bei dem Ausbau eine Erweiterung erfahren hat, und die Wasserlei 
tung, welche gleichzeitig angelegt worden; beides sind Einrichtungen, die 
wesentlich zur Bequemlichkeit der alten Leute beitragen, und die Erhaltung 
der Reinlichkeit und Ordnung fördern. 
Der Gesundheitszustand war im Allgemeinen befriedigend; in 7 Fällen 
war es nur nöthig, Patienten zur Kranken-Anstalt zu befördern, und Todes 
fälle waren 10 (7 weniger als 1866). 
Ungeachtet dieser, bei dem meist sehr hohen Alter der Hospitaliten ver- 
hältnißmäßig nur geringen Anzahl eingetretenen Vacanzen, waren demnach 
durchschnittlich von den 93 Hospitalstellen nur 90 besetzt, indem wir die 
Wiederbesetzung einiger Stellen verzögern mußten, bis uns der Eingangs 
erwähnte Communal-Beschluß die Mittel zu deren Beibehaltung gewährte. 
Die Aufwendungen haben, mit Einschluß der Verwaltungs-Kosten für die 
Hospitaliten, ausschließlich der extraordinair bewilligten 1287 Thlr. 29 Sgr. 
2 Pf., im Ganzen 8798 Thlr. 1 Sgr. 11 Pf. betragen, und berechnen sich 
daher im Jahre 1867 für den Einzelnen auf 98 Thlr. 25 Sgr. 8 Pf.; — 
mit Einschluß der ihnen aus besonderen Stiftungen gewährten Bencficien, 
im Gesammt-Betrage von 103 Thlrn. 20 Sgr. (also für jeden noch 1 Thlr. 
4 Sgr. 11 Pf) aber auf 100 Thlr. —Sgr. 7 Pf., von welchen Jeder 
67 Thlr. 15 Sgr. an Verpflegungsgeld baar erhielt. (Halbmonatlich im 
Winter 2 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf. und im Sommer 2 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf.) 
In Rücksicht der Erhaltung der Baulichkeiten und des Inventariums, 
der Pflege des Gartens, sowie der Handhabung der Hausordnung ist nichts 
verabsäumt worden, und konnten wir im Allgemeinen nur Zufriedenheit 
mit ihrer Lage unter den Beneficiaten wahrnehmen; nur in einem einzigen 
Falle wurde ein ernstes Einschreiten wegen Ruhestörung in Folge eines ent 
standenen «Streites nöthig, und wir dürfen es als ein sicheren Beweis der 
Anerkennung dessen, was die Anstalt ihren Bewohnern bietet, erachten, daß 
nicht nur die Zahl der Bewerbungen um die Aufnahme eher zu- als ab 
nimmt, sondern auch viele derselben es vorziehen, noch längere Zeit in ihrer 
kümmerlichen Lage zu verharren, als das sie die Aufnahme in ein anderes 
Hospital nachsuchen, wenn ihnen hier ein Asyl in Aussicht steht. 
Die Herren Bezirks-Vorsteher halten sich gegen uns bereit erklärt, das 
Jntereffe der Anstalt zu fördern, und wir werden es jetzt versuchen, unter
	        

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