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Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1870 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1870 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1870
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394795
Signatur:
B 750/2:11.1870
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
No. 35, 28. August 1870
Erschienen:
, 1870-08-28

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Freie Blätter (Public Domain)
  • Ausgabe 1848, Nr. 1-54 (Public Domain)
  • No. 1, 6. Mai 1848
  • No. 2, 13. Mai 1848
  • No. 3, 20. Mai 1848
  • No. 4, 27. Mai 1848
  • No. 5, 3. Juni 1848
  • Extra-Blatt, 5. Juni 1848
  • No. 6, 10. Juni 1848
  • No. 7, 17. Juni 1848
  • No. 8, 24. Juni 1848
  • No. 9, 1. Juli 1848
  • No. 10, 5. Juli 1848
  • No. 11, 8. Juli 1848
  • No. 12, 12. Juli 1848
  • No. 13, 15. Juli 1848
  • No. 14, 19. Juli 1848
  • No. 15, 22. Juli 1848
  • No. 16, 26. Juli 1848
  • No. 17, 29. Juli 1848
  • No. 18, August 1848
  • No. 19, August 1848
  • No. 20, August 1848
  • No. 21, August 1848
  • No. 22, September 1848
  • No. 23, September 1848
  • No. 24, September 1848
  • No. 25, September 1848
  • No. 26, September 1848
  • No. 27, September 1848
  • No. 28, September 1848
  • No. 29, 20. September 1848
  • No. 30, 23. September 1848
  • No. 31, 27. September 1848
  • No. 32, 30. September 1848
  • No. 33, 4. October 1848
  • No. 34, 7. October 1848
  • No. 35, 11. October 1848
  • No. 36, 14. October 1848
  • No. 37, 18. October 1848
  • No. 38, 21. October 1848
  • No. 39, 25. October 1848
  • No. 40, 28. October 1848
  • No. 41, 1. November 1848
  • No. 42, 4. November 1848
  • No. 43, 8. November 1848
  • No. 44, 11. November 1848
  • No. 45, December 1848
  • No. 46, December 1848
  • No. 47, December 1848
  • No. 48, December 1848
  • No. 49, December 1848
  • No. 50, December 1848
  • No. 51, December 1848
  • No. 52, December 1848
  • No. 53, December 1848
  • No. 54, December 1848
  • Farbkarte

Volltext

28 
weniger nothwendig is, deß Eine Jejend von Berlin, wo sich 
der Sand emporgeschwungen hat zu einer Hoͤhe, über die ein 
Felsen freilich die Achsel zucken kann, aber die als Sand 
über seine Bestimmung jeht; (pathetisch) da es, sag' ich, wö— 
nijer nothwendig is......... 
Niese. Woͤnijer is nich nothwendig. 
Schlundowsky (fortfahrend) .... wenijer nothwendig 
is, deß eine solche Jejend von Sand uf die andern Jegenden 
von Sand vertheilt wird, als vielmehr, deß Wir, die wir 
jetzt beacht't werden, die wir jetzt eine Weltmacht jewor— 
den sind, wie Eichler sagt, daß wir jetzt in de Pulle.. (er 
hustet) tiek uns zurechtfinden un uns daher darin unterrich— 
ten: so — so wollen wir uns unterrichten. 
Alle. Ja! Scheen! 
Müller. Scheen! Aber man keene Republik! 
Aufseher Paatsch (steht auf und spricht zur Versamm— 
lung). Ick jloobe man nich, meine Herren, deß uns der 
Majestrat eijentlich zu diese Bestimmung hier anjestellt hat. 
Ick Joobe nich, daß er uns vor diese Ausbildung in de 
höhere Staatswissenschaften Fufzehn Silberjroschen Diäten 
bestimmt hat. Es is moͤglich, aber ick jloobe es nich. 
Ick jloobe, der Majestrat hatte mehr diejenige Ansicht, deß 
wir uns mit Schippen und Karren beschäftigen sollten. Bür— 
ger! des is meine Meinung! Ick bestehe aber überjens 
nich druf, ick füje mir sehr jern, wenn die Majoreteet vor 
den Unterricht is. (Setzt sich) J 
Schrippe (steht auf). Bürger! Der ehrenwerthe Redner 
vor mir is'n Schaafskopp. Der Majeschtraat kann aller⸗ 
dings die Ansicht jehatt haben, deß wir uns mit Schippen 
un Karren beschäftigen sollen, des kann er! Aber jejenwär— 
tig kommt et daruf an, deß man jejenseitig seine Ansichten 
austa uscht, deß man sich verständigt! Der Majeschtraat 
ling von die Idee aus, deß bei die neue Freiheit un Ileich- 
— 0 
frei is er, er hat keene Lasten zu dragen, et inkommedirt ihm 
nich de jeringste Flanze. Wir aber sind der Meinung, deß 
erscht die Menschen jleich jemacht werden müssen, un da 
wir, wenn wir uns mit den Majeschtraat verständigen sollen 
un wollen, uns erscht ihm jleich machen müssen, so müssen 
wir ooch vorläufig Nischt unternehmen, sondern blos unfre 
Meinungen austauschen. (Setzt sich unter allgemeinem Beifall.) 
Schlundowsky. Et kommt nu zuerst daruf an, deß 
wir uns eine Tribiene machen. Det jeht janz leichte: wir 
machen eine Erhoͤhung von Sand und legen oben zwee ver— 
kehrte Karren druf, da kann Jeder de schönsten Reden druf 
halten, un seine Karrjeere als Staatsmann machen. Also, 
wer'n juter Staatsbürger is, hilft mir! (Nachdem die Tri— 
bune vollendet) So! (Er steigt hinauf) Nanu is es noth— 
wendig, daß wir uns einen Präsidenten wählen. Nation, 
wer soll Euer Vräsident sind? 
Alle. Du! Schlundowsky! 
Müller. Schlundowsky! Aber man keene Republik. 
Schlundowsky. Des freut mir, deß Ihr schon so viel 
hon de neue Zeit fort habt, deß Ihr Den wäͤhlt, der die 
Frage stellt. Also: ick nehme die Wahl an; ick bin der Prä⸗ 
ident Schlundowsky! 
Polker. Stille! Ick habe wat zu sagen; ick stoße die 
Wahl um. Nachher! Ick will mir man erst meine Pfeife 
inbrennen. (Nachdem dies geschehen.) Ick stoße die Wahl 
am. Det war nämlich directe Wahl, un von Die kann 
hier uf preußschen Irund un Boden nich de Rede sind. Wir 
müssen erst unter uns en Paar Wahlmänner wählen un Die 
ind denn activ, un wählen denn nachher einen passiven 
Depetirten, wollt' ick sagen: Präsedenten. 
Mehrere Stimmen. Jo nich! Keene Idee! 
Polker. Kinder, seid nich hartnäckig: uf en Paar Wahl— 
männerkens wird et Euch doch nich ankommen? 
Viele Stimmen. Nischt, nischt! Directe Wahl! Schlun— 
dowsky bleibt! 
Polker. Ick jehe nich von mein Princip ab. (Sehr 
ernst.) Ick stehe un falle mit de indirekte Wahl! 
Niese (steht auf und wirft ihn nieder). Denn fällste, 
denn is't noch so. 
Polker (langsam aufstehend). Des is was anders; wenn 
es der alljemeine Volkswille is, denn is es in de Ordnung. 
Schlundowsky is Präsedent. Aberscht nu komm' ick uf de 
hauptsache. (Er steigt auf die Tribüne.) Aber erscht will 
ck mir mal meine Pfeife wieder anbrennen; die is mir, als 
ck vorher jejen de Majoreteet unterlag, ausjejangen. (Er 
chlägt Feuer.) Det eilt ja Alles nich; wir haben ja Zeit; 
vir con — (er pafft) — con — schti — tuieren uns ja 
erscht. So! Nanu, wat ick sagen wollte: nanu frägt et sich 
uerscht, ob Schlundowsky erblich sinn soll? Nämlich ob 
vir ihm hier oben lebenslänglich anjestellt haben, un ob 
eine Kinder ooch Präsedent sind, det heeßt blos de männ⸗ 
iche Folje? In diesen Falle würde ick daruf antragen, deß 
Jungens unter zehn Jahren nich Präsedent sein derfen. 
Mehrere Stimmen. Dummes Zeug! Runter! Wenn 
uns Schlundowskh nich mehr jefällt, nehmen wir 'n Andern! 
Polker. Jut, ick ehre de Majoreteet. (Er steigt hin— 
anter.) 
Grieneberg. Ick war nich unter de Majore; ick war 
ninorenn, ick will einen erblichen Präsedenten mit männliche 
Nachfolge. 
Niese. Uebergens weibliche Folje waͤre ooch nich janz 
übel. Wenn hier so'n hübschet Mamsellken Präsedent wäre, 
denn würd' ick sehr ost einen Antrag stellen. 
Polker (steigt wieder auf die Tribune). Meine Herren, 
Ihr habt det mit de indirekte Wahlen übereilt; Ihr habt mir 
meine Wahlmänner zu sehr über't Knie jebrochen. Ihr seid
	        

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