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Berlin und seine Bauten (Public Domain) Ausgabe 1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berlin und seine Bauten (Public Domain) Ausgabe 1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1866
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15389829
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2 a:1866
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
No. 18, 6. Mai 1866
Erschienen:
, 1866-05-06

Schnellzugriff

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  • Berlin und seine Bauten (Public Domain)
  • Ausgabe 1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Abbildung
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abschnitt A. Einleitendes
  • Abschnitt B. Die Baubehörden. Technischer Unterricht und technisch-wissenschaftliche Anstalten
  • Abschnitt C. Die Ingenierbauten
  • I. Die öffentlichen Straßen und Plätze
  • II.Die öffentlichen Park- und Gartenanlagen
  • III. Die Friedhöfe
  • IV. Wasserstrassen und Häfen
  • V. Die Strassenbrücken
  • VI. Die Strassenbahnen und die elektrische Stadbahn
  • VII. Die Locomotiveisenbahnen
  • VIII. Die Wasserversorgung
  • IX. Die Entwässerung
  • X. Die Gaswerke
  • XI. Die technischen Anlagen der Reichspost
  • Abschnitt D. Baustoffe und Bauconstuctionen
  • Abschnitt E. Feuerlöschwesen und Strassenreinigung
  • Abschnitt F. Die Industrieanlagen
  • Namen- und Sachverzeichniss

Volltext

VI. Die Strafsenbahnen. 
193 
selbe Bauart und Gröfse wie diejenigen der Lichterfelder Bahn, sie werden durch einen 
Elektromotor von 15 P. S. angetrieben. 
Der Betriebsbahnhof, welcher die Kraftstation, sowie den Wagenschuppen nebst 
Werkstätte, Kohlenschuppen und Materialienräume umfafst, liegt ungefähr 500 m seit 
wärts von der eigentlichen Linie entfernt und zwar in der Brehmerstrafse in Pankow. Die 
Gebäude des Betriebsbahnhofes, mit Ausnahme des Kohlcnschuppens, welcher aus Holz 
fachwerk hergestellt ist, sind in Ziegelrohbau ausgefuhrt und mit Theerpappdächern auf eiser 
nen Bindern abgedeckt. Die Kessel-, Dampf- und Dynamomaschinen-Anlage ist doppelt 
ausgeführt, je eine dient zur Aufrechterhaltung des regelmäfsigen Betriebes bezw. zum Ersatz. 
Die beiden Röhrenkessel haben je 75 qm wasserberührte Heizfläche. Die beiden Dampf 
maschinen sind Verbundmaschinen liegender Bauart mit Condensation und 9 Atm. Anlängs 
spannung. Sie leisten je 75—100 P.S. bei 135 Umdrehungen in der Minute und sind mit 
je e'iner Innenpol-Dynamomaschine Siemens’scher Bauart direct gekuppelt. Ein Schaltbrett 
mit allen nöthigen Control-, Regulir- und Sicherheitsvorrichtungen dient zur Vertheilung 
und Regulirung des Stromlaufs aus den Maschinen in die Streckenleitungen. 
Der Betrieb wird zur Zeit mit acht Wagen geführt, deren durchschnittliche Fahr 
geschwindigkeit einschliefslich der Aufenthalte 12 km in der Stunde beträgt, während die 
zulässige Höchstgeschwindigkeit mit 25 km bemessen ist. Die Wagen folgen in einem Ab 
stande von höchstens 10 Minuten. Der Fahrpreis beträgt ohne Unterschied der Entfernung 
10 t)). für die Person und wird zunächst versuchsweise mittels sogen. Zahlkasten erhoben, 
in welche jeder Fahrgast das Fahrgeld vor den Augen des Wagenführers hincinlegen mufs. 
E. Die elektrischen Strafsenbahnen „Berlin—Treptow“. 1 ) 
Deutlich und immer stärker macht sich das Bestreben geltend, bei Strafsenbahnen 
in grofsen Städten anstatt des Pferdebetriebes elektrischen Betrieb in Anwendung zu 
bringen, unter dessen Vorzügen Schnelligkeit, Reinlichkeit und Entlastung der Strafsen 
besonders ins Gewicht fallen. Die elektrische Kraft, deren erste Verwendung für Bahn 
betrieb 1879 in der Gewerbeausstellung durch die Firma Siemens & Halske, Berlin zur 
Geburtsstadt des Elektromotorenbetriebes machte, ist bis zum Jahre 1895 in Berlin nur 
versuchsweise im Strafsenbahnverkehr zur Verwendung gelangt. 
Schon 1885 lief der erste von Reckenzaun construirte Accumulatorwagen und 
das Streben der Behörden blieb der Verwirklichung dieser idealen Betriebsweise zugewendet, 
während sich dieselben dem Hochleitungsbetriebe gegenüber, wie er durch den geistvollen 
Erfinder desselben, Dr. Werner von Siemens, das erstemal 1883 auf den Versuchsstrecken 
Charlottenburg-Spandauer Bock und Frankfurt a. M.-Offcnbach zur Ausführung gebracht 
wurde, stets ablehnend verhalten hatten. Es war wohl auch hier das Beste der Feind des 
Guten. — Die in Buda-Pest von Siemens & Halske ausgeführte, mit bestem Erfolge betriebene 
elektrische Bahn mit Tiefzuleitung gab Veranlassung, auch dieses System für Berlin in Erwägung 
zu ziehen. Die in Berlin besonders ungünstigen Verhältnisse für die Entwässerung der Tief 
zuleitungscanäle, welche bei starken atmosphärischen Niederschlägen einen Rückstau der 
Wassermassen befürchten liefsen, hatten zur Folge, dafs auch von dem Bau einer gröfseren 
Versuchsstrecke, die von der Grofsen Berliner Pferdebahn geplant war, Abstand genommen, 
dagegen ein Versuchsbetrieb mit verbesserten Accumulatoren in Aussicht genommen 
wurde. Dieser ist in den Sommermonaten 1893 auf der Strecke Moabit — Thiergarten - 
Schöneberg zur Ausführung gekommen, zur Zeit aber wieder eingestellt, da eine prak 
tische Verwendung dieser,Betriebsart an den hohen Kosten derselben, der langen Lade 
zeit usw. scheiterte. 
Der Siegeszug des elektrischen Hochzuleitungsbetriebes, insbesondere die Einführung 
desselben in der verkehrsreichen Stadt Hamburg ging auch hier nicht spurlos vorüber. 
Schon 1895 hatte, wie in Abschnitt D berichtet, die Firma Siemens & Halske die Vorort 
bahnstrecke von Gesundbrunnen nach Pankow in Betrieb gesetzt, auch die Berlin-Charlotten 
1) Bearbeitet vom Königlichen Baurath Jos. Fischer-Dick, Oberingenieur der Grofsen Ber 
liner Pferdeeisenbahn. 
Berlin und seine Bauten. I. 
25
	        

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