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Künstlerischer Nachlass des Bildhauers Professor Cuno von Uechtritz (Public Domain)

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Bibliografische Daten

Volltext: Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved) Ausgabe 9.1905 (Rights reserved)

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Monografie

Verfasser:
Wald, Carl
Titel:
Der Spreekönig : Berliner Original-Roman aus der Gegenwart
Erschienen:
Berlin: Druck und Verlag von A. W. Hayn's Erben, 1896
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
258, 237 Seiten
Fußnote:
Enthält: Band 1-2, Zählungsfehler in Band 2 zwischen dem einunddreißigsten und zweiunddreißigsten Kapitel
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15444471
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 For 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Enthaltenes Werk

Titel:
Zweiter Band

Kapitel

Titel:
Dreiundzwanzigtes Kapitel

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  • Ernst von Bergmann / Buchholtz, Arend (Public Domain)
  • Kreis-Lehrerbibliothek Neukölln
  • Fotografie: E. von Bergmann
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Heimat und Vorfahren
  • 1. Einleitung
  • 2. Von Ostpreußen nach Livland
  • 3. Mag. Balthasar Bergmann, Pastor zur Neuermühlen
  • 4. Gustav von Bergmann, Pastor zu Salisburg und Rujen
  • 5. Dr. Liborius von Bergmann, Oberpastor zu Riga
  • 6. Dr. Benjamin von Bergmann, Pastor zu Rujen
  • Das Vaterhaus
  • 1. Richard v. Bergmann, Pastor zu Rujen
  • 2. Bertha v. Bergmann, geb. Krüger
  • Kindheit und Schule
  • 1. Riga und Rujen
  • 2. Birkenruh
  • 3. Beim Großvater Benjamin
  • 4. Die Befreiung
  • Dorpat 1854-1864
  • 1. Die Wahl des Studiums
  • 2. Die Stadt Dorpat
  • 3. Die Universität
  • 4. Livonia
  • 5. Die medizinische Fakultät
  • 6. Das medizinische Studium
  • 7. Klinischer Assistent und Dozent für Chirurgie
  • 8. Hildegard Adelmann
  • Auf Reisen
  • 1. Königsberg
  • 2. Breslau
  • 3. Wien
  • 4. München
  • 5. Im Schwabenland
  • 6. Heidelberg
  • 7. Auf der Naturforscherversammlung zu Hannover
  • 8. Elberfeld
  • 9. Vom Rheinland nach Leipzig
  • 10. Berlin
  • 11. Heimkehr
  • 12. Am eigenen Herd
  • Im Kriege von 1866
  • 1. Die Fahrt auf den Kriegsschauplatz
  • 2. In Königinhof
  • 3. Mit Wagner auf einer Revisionsreise durch die Kriegslazarette
  • 4. Aus preußischen Kriegslazaretten. Von Ernst v. Bergmann
  • Dorpater Dozentenjahre. In Amsterdam bei Wilhelm Kühne
  • 1. Glück und Unglück im Hause
  • 2. Literarische Arbeiten
  • 3. In Amsterdam bei Wilhelm Kühne
  • Im Deutsch-Französischen Kriege
  • Abbildung: [Ernst von Bergmann]
  • 1. Chefarzt des Lazaretts Seilerbahn in Mannheim
  • 2. Briefe aus dem Elsaß. Von Ernst v. Bergmann
  • 3. In Meaux und Lagnn
  • 4. Am Friedrichs-Barackenlazarett in Karlsruhe
  • 5. Hochzeit mit Pauline v. Porbeck
  • Professor in Dorpat
  • 1. Königsberger Aussichten und Enttäuschungen. Ein Ruf nach Freiburg
  • 2. Die Dorpater Barackenklinik
  • 3. Kollegen und Freunde
  • 4. Als akademischer Lehrer
  • Im Russisch-Türkischen Kriege von 1877
  • 1. Nach Rumänien
  • 2. Beschreibung meiner Schicksale vom 13. bis 16. Juni 1877. Von Ernst v. Bergmann
  • 3. In Piätra
  • 4. Bei Plewna. Vom 26. August bis zum 3. September 1877. Von Ernst v. Bergmann
  • 5. Die letzten Wochen im Felde
  • 6. Abschied von Dorpat
  • Würzburg 1878-1882
  • 1. Die Wahl zum Professor
  • 2. Würzburger Anfänge
  • 3. Würzburger Leben
  • 4. Schwere Krankheit
  • 5. Erfolge
  • 6. Familienleben
  • 7. Der Ruf nach Berlin
  • 8. Auf der Eisenacher Naturforscherversammlung
  • Berlin 1882-1907
  • 1. In der Universitätsklinik
  • 2. Fakultät und wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen
  • 3. Die Krankheit Kaiser Friedrichs
  • 4. Aus der Praxis
  • 5. Weite Fahrten
  • 6. Professor an der Kaiser-Wilhelm-Akademie
  • 7. Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Naturforscherversammlung und Berliner Medizinische Gesellschaft
  • 8. Das Langenbeck-Haus
  • 9. Ärztliche Standesinteressen. Ärztliche Fortbildung. Gerichtliche Gutachten
  • 10. Die Berliner Rettungsgesellschaft
  • 11. Die Hoffbauer-Stiftung in Hermannswerder bei Potsdam
  • 12. Bergmann als literarische Persönlichkeit
  • 13. Bergmann im Bilde
  • 14. Von Freunden und vom Hause
  • 15. Der siebzigste Geburtstag
  • 16. Das Ende
  • Anhang
  • 1. Anmerkungen, Quellen und Literatur
  • 2. Personenregister
  • Farbkarte

Volltext

Meaux und Lagny. 
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erfuhr, daß gegenüber in einem Eckhause das Etappen- und Stadt— 
kommando seine Residierung genommen. Vor dieser Residenz standen 
etwa zwanzig bis dreißig große Postwagen, Packwagen und Omnibusse, 
die täglich sich auf die Route Versailles begeben und täglich in gleicher 
Zahl wieder eintreffen. „Königlich Sächsische“, „Königlich Württem— 
bergische Post“ lauteten die Inschriften auf den gelben Wagen und 
über dem großen Güterschuppen, der zu gleicher Zeit Stall und 
Expeditionszimmer vorstellte. 
Der Etappenkommandant hatte sich heiser geschrien, denn, seit 
die Armee Paris eingeschlossen, ist er in gleicher Weise wie bei meinem 
Eintreten von Quartier suchenden Soldaten und Offizieren, nach⸗ 
rückender Ersatzmannschaft, Ordonnanzen, Chefs von Munitionskolon⸗ 
nen, Kommandos, die Gefangene einbrachten, Delegierten der Vereine, 
Führern von Liebesgaben, Arzten mit Geleitscheinen, Postbeamten, 
Armeelieferanten usw. umringt worden. Kann man sich da wundern, 
wenn der betreffende Major schon lange bloß Redensarten gebraucht, 
auf die zum mindesten das Epitheton „höllisch grob“ paßt? Im Gegen— 
teil, man muß sich darüber freuen, daß der Eifer des alten Herrn, der 
bei aller Grobheit doch äußerst gutmütig aussieht, noch nicht abge— 
nommen. Er warf einen Blick in meine Papiere. „Machen Sie, daß 
Sie fortkommen, Sie müssen sogleich die Verwundeten aus Champigny 
holen.“ — Ich versuchte eine Frage nach dem Wie und Wo. „Schweigen 
Sie den Augenblick still und parieren Sie Order, fort, sage ich Ihnen, 
nach Champigny auf dem Kolonnenwege! Ubrigens, wenn Sie 
hungrig sind, gehen Sie in die, Renaissance', in einer Stunde komme ich 
auch dahin, und, wenn Sie schlafen wollen, da haben Sie ein Quartier⸗ 
billett“ Damit konnte ich meiner Wege gehen; auf dem Zettel, 
den ich in der Hand hielt, stand nur Quartier für einen Offizier'. 
Ein richtiges Gefühl sagte mir, daß ich die Mairie jetzt zur weitern 
Verfügung über meine Person aufsuchen müßte. Ein Hotel de Ville 
war aber nicht zu finden. Nach langem Hin- und Herfragen wurde ich 
in die Privatwohnung des Maires, eines noch jungen, elegant ge— 
kleideten Herrn gewiesen, in dessen Zimmern es wirklich noch wohnlich 
aussah. Er lächelte mich freundlich an und meinte, Quartier sei ein 
in Lagny längst vergessener Begriff. Es stünde indes ein Stall in 
seines Nachbars Hause noch leer, d. h. es wären nur elf Kanoniere und 
drei Feldgeistliche dort einlogiert, ich würde gewiß da noch Platz 
finden. Und ich fand in der Tat da noch Platz. Der eine der Kanoniere, 
dem ich einen guten Trunk im Hotel de Renaissance in Aussicht stellte, 
bereitete mir aus zwei Sätteln und einem Bund Stroh ein üppig 
schwellendes Lager und verhalf mir dann zum Auffinden der viel— 
fach empfohlenen Kneipe. In drei kleinen Zimmern saßen hier 
etwa dreimal dreißig Offiziere, denn die Räume waren ausdrücklich
	        

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