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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Other titles:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Publication:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1.1860-28.1887
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Succeeding Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1862
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15388441
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:3.1862
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 32, 27.Juli 1862
Publication:
, 1862-07-27

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1893, II. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nummer 1, 2. Januar 1893
  • Nummer 2, 9. Januar 1893
  • Nummer 3, 16. Januar 1893
  • Nummer 4, 22. Januar 1893
  • Nummer 5, 29. Januar 1893
  • Nummer 6, 5. Februar 1893
  • Nummer 7, 12. Februar 1893
  • Nummer 8, 19. Februar 1893
  • Nummer 9, 26. Februar 1893
  • Nummer 10, 5. März 1893
  • Nummer 11, 12. März 1893
  • Nummer 12, 19. März 1893
  • Nummer 13, 26. März 1893
  • Nummer 14, 2. April 1893
  • Nummer 15, 9. April 1893
  • Nummer 16, 16. April 1893
  • Nummer 17, 23. April 1893
  • Nummer 18, 30. April 1893
  • Nummer 19, 7. Mai 1893
  • Nummer 20, 14. Mai 1893
  • Nummer 21, 21. Mai 1893
  • Nummer 22, 28. Mai 1893
  • Nummer 23, 4. Juni 1893
  • Nummer 24, 11. Juni 1893
  • Nummer 25, 18. Juni 1893
  • Nummer 26, 25. Juni 1893
  • Nummer 27, 2. Juli 1893
  • Nummer 28, 9. Juli 1893
  • Nummer 29, 16. Juli 1893
  • Nummer 30, 23. Juli 1893
  • Nummer 31, 30. Juli 1893
  • Nummer 32, 6. August 1893
  • Nummer 33, 13. August 1893
  • Nummer 34, 20. August 1893
  • Nummer 35, 27. August 1893
  • Nummer 36, 3. September 1893
  • Nummer 37, 10. September 1893
  • Nummer 38, 17. September 1893
  • Nummer 39, 24. September 1893
  • Nummer 40, 1. Oktober 1893
  • Nummer 41, 8. Oktober 1893
  • Nummer 42, 15. Oktober 1893
  • Nummer 43, 22. Oktober 1893
  • Nummer 44, 29. Oktober 1893
  • Nummer 45, 5. November 1893
  • Nummer 46, 12. November 1893
  • Nummer 47, 19. November 1893
  • Nummer 48, 26. November 1893
  • Nummer 49, 3. Dezember 1893
  • Nummer 50, 10. Dezember 1893
  • Nummer 51, 17. Dezember 1893
  • Nummer 52, 24. Dezember 1893
  • Nummer 53, 31. Dezember 1893
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Full text

Ar. 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
Der Wachtposten am Neuen Packhof feuert auf den Schauspieler Schaffer. 
Nach der Skizze eines Augenzeugen gezeichnet.) 
Wieder einer. 
Des Kapitel vom „schießenden Wachtposten“ hat 
2Seine neue Bereicherung erfahren durch einen 
Fall, der sich in verflossener Woche am neuen Packhof 
ereignet hat. Hier ist zur Nachtzeit ein Wachtposten 
—— 
(Fortsetzung.) 
20. Auschläge. 
Da einem verschwenderisch ausgestatteten Zimmer 
saß der Kaufmann Larsen und starrte über eine 
Morgenzeitung sorgenvoll ins Leere, indeß ein 
Bedienter die Chokolade servirte. 
Das sonst so glatte Gesicht des Kaufmanns war 
oon Furchen durchzogen, seine Stirn von Falten 
bedeckt und sein Auge zeigte den bleiernen Glanz 
— 
tein Schlaf in seine Augen gekommen. Finstere 
Gedanken hatten ihn von seinem Lager getrieben. 
Schon mit Tagesgrauen hatte er das Bett verlassen. 
Larsen schien in diesem Augenblicke recht alt zu 
ein, zumal er noch keine Zeit gefunden hatte, sich 
durch allerlei kosmetische Mutel zu verjüngen. Wer 
ihn in den Nachmittagsstunden gesehen, wenn er 
die Cigarre gräziös zwischen den Fingern, die 
Blume im Knoͤpfloch, das Pincenez vor den Augen, 
in seiner Equipage über, die Esplanade fuhr und 
ihn jetzt beobachtet, er hätte geschworen, daß dieser 
nicht derselbe Mensch sein könne. 
Larsen verftand es, der Welt gegenüber den 
Mantel der Jugend, der Tugend und der Hoheit 
im seine Schullern zu schlagen. In seinen Falten 
— 
dohlhet seines Herzens, die Schlechtigkeit seiner 
Seele. Noch gaält er als der achtungswerthe 
VBertreter einer alten Hamburger Firma. Ob Be— 
rogene ihn verwünschten, ob bethörte Frauen und 
Mädchen ihn verfluchten, das kümmerte ihn wenig. 
aufgestellt, an welchem in der betreffenden 
Nacht ein offenbar etwas angeheiterter Herr, 
der Schauspieler Schaffer, herantrat und 
hm, wie die Zeitungsberichte besagten, 
merkwürdige Zumuthungen“ machte. 
Welcher Art diese merkwürdige Zu— 
muthungen waren, das blieb der Phantasie 
der geneigten Leser überlassen. Der Wacht⸗ 
bosten wöllte darauf den Herrn verhaften 
und in seinem Wellblechschilderhaus bis 
ur Ablösung kaltstellen; aber diese Zumuthung 
and nun seinerseits wieder der Jünger Thaliens 
merkwürdig“ und wandte sich zur Flucht in 
er Richtung der Moltkebrücke. Ver Posten rief 
hm ein dreimaliges „Halt!“ zu und sandte ihm 
arauf, als diesen Rufen nicht Folge geleistet wurde, 
wei Schüsse hinterher, die aber nicht trafen. Der 
Ittentäter ließ sich zur Erde niederfallen und wurde 
vann behufs Feststellung seiner Personalien nach 
em nächsten Polizeibureau überführt. 
Anfrage: Ist die neue Verfügung des Gouver— 
iemenis von Berlin: daß die Wachtposten künftighin 
iur an gewissen Stellen die Wache mit geladenem 
vewehr beziehen sollen, noch nicht in Kraft getreten, 
der gehört die Wache am Packhof zu jenen Aus— 
rahmen? Der Vorfall ist ja diesmal gut abge— 
aufen; aber in einer belebteren Gegend hätten die 
zchüsse doch wieder sich „verirren“ und gänzlich 
inbetheiligte treffen können. Wir wollen das selt— 
ame Benehmen des provozirenden Herrn ja keines— 
vegs beschönigen; aber eine Kugel in den Leib 
väre doch wohl auch für sein Vergehen rine zu 
jarte Sträfe gewesen. Es ist wirklich zu wünschen, 
aß dieser Vorgang für lange Zeit hinaus keine 
Nachfolge erhält. 
Dämonen. 
Roman von Carl Malfthias. 
——— 
MNachdruck verboten.) 
Dennoch krankte der Körper des Kaufmanns und 
hwere Sorgen erfüllten seine Seele. Cassig und 
affee, Indigo und Reis hatten geflaut, während 
zarsens Speicherbalken sich unter ihrer Last bogen. 
luch seine Fondsspekulationen waren weit hinter 
em gewünschten Ersolg zurückgeblieben und nachdem 
in Theil des Vermögens von Derens zur Aus— 
ahlung gekommen war, hatte sich eine Unterbilanz 
on fast einer Million gezeigt. 
Gewagte Spekulationen, zu denen der Hamburger 
aufmann von altem Schrot und Korn bedenklich 
en Kopf geschüttelt haben würde, sollten den Aussall 
ecken.“ RNicht ohne Angst erwartete Larsen den 
susgang derselben. Auch böse Träume quälten 
hn und vermehrten seine Nervosität. Früher waren 
ie Erinnerungen an die Seeleute der „Capella,“ 
in die Opfer des Brandes im Hopfensack wie luftige 
zchatten durch sein Hirn geglitten, aber seit kurzer 
zeit gewann dieser Spuk an fratzenhafter Erscheinung. 
zIchweißbedeckt fuhr Larsen aus seinen Träumen 
uf und nur langsam, wie verwehende Dunstschleier 
zsien sich die unheimlichen Schreckgebilde. 
Düster brütend saß der Kaufmann in seinem 
immer, sein Blick glitt unbefriedigt über die Kurs⸗ 
erichte. Da trat Maja, seine Tochter, zu ihm. Es 
har, als ob der Sonnenschein in einen dunklen 
daum unerwartet eindringe, so verbreitete ihre 
zegenwart Frieden und Licht. 
Guten Morgen, lieber Papa,“ sagte sie, leicht 
ine Schulter berührend, und beugie sich liebevoll 
u dem Grübelnden hinab, „Dir ist nicht wohl? 
du siehst blaß aus. Bist gar so früh aufgestanden?“ 
„Sorgen sind ein haries Kopfkissen, mein Kind,“ 
mtworteie Larsen, ihr kühl zunickend, „zjumal Vater— 
orgen,“ setzte er mit tiefem Seufzer hinzu. 
IIch verstehe Dich nicht, Papa,“ entgegnete das 
Mädchen. 
„Ich habe über das Wohl meines Hauses nach— 
jesonnen und gefunden, daß mein Kind demselben 
m Wege steht.“ 
„Duͤ meinst mich, Papa!“ rief Maja er— 
chrocken aus. 
Ja Dich. Herr Mehrfeld hat gestern bei mir 
um Dveine Hand angehalten.“ 
„Er hat es gewaͤgt,“ fuhr Maja auf. 
Ich sehe kein Wagniß darin,“ entgegnete der 
zater kalt. „Mehrfeldt sieht so groß da, daß eine 
Berbung des Erben eine Ehre für mein Haus ist.“ 
„Von Deinem Standpunkte aus mag das sein,“ 
intwortete das Mädchen hestig. „Ich betrachtete 
s für eine Schmach, die Gaitin eines so gewissen— 
osen Roués zu sein, wie es der junge Mehrfeldt 
n der That ist.“ 
Schweige! Ich will die thörichten Anschuldi— 
jungen nicht hören,“ brauste Larsen auf, „was 
beißt Du von Mehrfeld's Vergangenheit? Er lebte 
die alle junge Leute, die Geld und Gelegenheit 
saben, auszuioben. Das werden die besten Ehe— 
nänner. Vasta! Dir steht die Entscheidung über 
ie Dualität Deines Zuükünftigen überhaupt nicht
	        

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