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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Urheber:
Berlin
Titel:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin : Organ für die gesamte Gemeinde-Verwaltung und communale Interessen / herausgegeben vom Magistrat zu Berlin
Weitere Titel:
Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
Kommunal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Erschienen:
Berlin: Verlag von J. Sittenfeld 1887
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1.1860-28.1887
Fußnote:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen, ab 1866 teilweise zusammengefasst unter dem Titel: Beilagen zum Communalblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin
ZDB-ID:
2898655-6 ZDB
Spätere Titel:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1860
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15388765
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 750/2:1860
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 14.1888 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 01.10.1887
  • Nr. 2, 08.10.1887
  • Nr. 3, 15.10.1887
  • Nr. 4, 22.10.1887
  • Nr. 5, 29.10.1887
  • Nr. 6, 05.11.1887
  • Nr. 7, 12.11.1887
  • Nr. 8, 19.11.1887
  • Nr. 9, 26.11.1887
  • Nr. 10, 03.12.1887
  • Nr. 11, 10.12.1887
  • Nr. 12, 17.12.1887
  • Nr. 13, 24.12.1887
  • Nr. 14, 31.12.1887
  • Nr. 15, 07.01.1888
  • Nr. 16, 14.01.1888
  • Nr. 17, 21.01.1888
  • Nr. 18, 28.01.1888
  • Nr. 19, 04.02.1888
  • Nr. 20, 11.02.1888
  • Nr. 21, 18.02.1888
  • Nr. 22, 25.02.1888
  • Nr. 23, 03.04.1888
  • Nr. 24, 10.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 26, 24.03.1888
  • Nr. 27, 01.04.1888
  • Nr. 28, 07.04.1888
  • Nr. 29, 14.04.1888
  • Nr. 30, 21.04.1888
  • Nr. 31, 28.04.1888
  • Nr. 32, 05.05.1888
  • Nr. 33, 12.05.1888
  • Nr. 34, 19.05.1888
  • Nr. 35, 26.05.1888
  • Nr. 36, 02.06.1888
  • Nr. 37, 09.06.1888
  • Nr. 38, 16.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 40, 01.07.1888
  • Nr. 41, 07.07.1888
  • Nr. 42, 14.07.1888
  • Nr. 43, 21.07.1888
  • Nr. 44, 28.07.1888
  • Nr. 45, 04.08.1888
  • Nr. 46, 11.08.1888
  • Nr. 47, 18.08.1888
  • Nr. 48, 26.08.1888
  • Nr. 49, 01.09.1888
  • Nr. 50, 08.09.1888
  • Nr. 51, 15.09.1888
  • Nr. 52, 22.09.1888
  • Nr. 53, 29.09.1888

Volltext

# 
91 
’ beigewohnt hatte. „Die Sachen sind in bestem Zuge, — wie 
ich sagte. Du bist ein Glückskind, Robert! Und tvas mich 
ganz besonders freut: wir stehen in der Mittender Dinge; >vir 
dürfen uns unsrer Bedeutsamkeit erfreuen, und wir brauchen 
nicht einmal die Schlösser der alten Truhen in unserm Keller 
zu öffnen. Ueberdem: wenn der stolze Lothringer, der Herr 
von Comnierch, Dich festhielte: es wäre dann nicht meine 
Sache, — nein, cs wäre eine. Ehrenpflicht für die Stadt 
Metz, Dich zu befreien und zu lösen. Bei St. Laörtes und 
St. Castulns, den Roffedieben und den guten Freunden der 
Steigbügelritter, meinen alten Patronen: die Sachen sind im 
besten Zuge! — Nur Vorsicht, guter Junge!" 
Der Jüngling kannte die Weise des Vaters allzu wohl, 
um weiter auf sie zu achten; — es kümmerte ihn auch tvcnig, 
wie diese Worte gemeint waren. Er ging, um dem alten 
> Thomas seine Befehle zu ertheilen. 
„Betrachte Dir Schloß Commercy genau!" rief der alte 
Herr ihm fröhlich nach. „Es ist immer dienlich, wenn man 
. im Hause eines Feindes gut Bescheid weiß! Wer will's er 
gründen, wie die Dinge sich gestalten, wenn Herr Rene von 
Anjou wieder frei wird?" 
Der Alte lachte dabei überlaut. Es ward den« jungen 
Edelmann nur zu klar: sein Vater spottete seiner Begeisterung 
und des ganzen Handels mit der Jungfrau. Er zürnte jedoch 
trotzdem dem alten Barone nicht. 
„Unseliger Mann," rief es in ihm, „der Du nichts kennst 
«als den machtvollen Einfluß des Schwertes oder des Goldes, j 
— der Du nichts achtest als den Besitz, — gehe dahin in 
Deinem die Welt verachtenden Gleichmuthe, welchen der Dienst 
des Bacchus erzeugt! Wohl mir: mein Dasein hat einen 
höheren Werth gefunden im Dienste dieser Jungfrau!" — 
IV. 
Was vermöchte wohl den romantisch gestimmten Geist 
eines edlen, feurigen lind hochherzigen Jünglings mit einem 
ähnlichen Glücke zu erfüllen, unc eine fröhliche Fahrt zu Rosse 
durch grüne Frühlingspracht an der Seite einer angebeteten 
Herrin, welche zugleich auch Schutz erwartet von dem starken 
Arme des jugendlichen Kriegers? — Da erhebt sich die Seele 
an stolze» Hoffnungen; — es schwillt eine jede Muskel im 
Bewußtsein der Pflicht und der Kraft, diese Pflicht erfüllen zu 
können. Wie eilig fliehen die Stunden dahin! Doch ach! 
Eine Ahnung des Geistes flüstert cs leise lins zu: „So schön 
steigt der Morgen nie tvicder lms auf. So hohes Glück, — 
so farbenprächtige Bilder von seliger Zukunft bringt »ns 
nimmer der Abend!" — 
Langsam zogen sie dahin, oft auf wegelosen Strecken 
durch den sonnendurchleuchteten, lenzesfrischen Forst über dnften- 
den, schwellenden Mvosbvden dahin. Wer kann sich ihrer er 
wehren, der zauberkräftigen Poesie des Waldes? Wie wunder 
schön ist die Rast am stillen Weiher tief im Forste, auf welchem 
die ivcißen Wasserrosen silbern schimmernd sich wiegen! Wie 
feuert jener schmetternde Vogelfang die Seele an, welcher am 
thanigen Morgen uns tvcckt und uns zuruft: „Komin', schlafe 
nicht länger! Denn wunderschön ist Gottes Welt, und ach! 
seines Einzelgesanges huscht das letzte Paar rechts und links an ihm 
vorbei und er muß, hastig nach der betreffenden Person anderen Geschlechts 
ausblickend, indeß die Uebrigen dazu kreischend schreien: „griep ehr!" 
resp. „griep ein!", diese zu erhaschen suchen. Wehe ihm, wenn er sich 
vorzeitig rückwärts wendet., um die betreffende Stellung der von hinten 
Zulaufenden zu erspähen. Dann gilt deren Lauf nicht; sie werden erstes 
Paar und der Bischof muß noch einmal das nächstfolgende Paar abwarten, 
empfängt dazu einige heimliche Knuffe, gegen die er sich nicht umdrehend 
wehren darf, von den hinter ihn Tretenden. Doch ist ihm gestattet, mit 
beiden Beinen zugleich hinten ausschlagend sich zu schirmen. Solcher 
Versuch hat freilich leicht zur Folge, daß er zur allgemeinen Freude vorn 
über mit der Nase zu Boden schlägt. 
Man denke sich mein Erstaunen und selbstverständlich Unwillen, als 
ich eines Sommertages dahinterkam, daß die mehrmals auffällig spät 
zum Konfirmandenunterricht gekommenen Kinder eines der Mater nicht 
sehr fernen Filialdorfes ihren „Priestersteig" inittelst dieses mir längst 
bekannten Volksspieles amüsant machten! 
Widrig wurde solches Spiel leicht bei sogenannten Volksfesten; da 
hierbei der isolirt stehende „Bischof" sich oft im halben Rausche absichtlich 
tölplich betrug zu sehr indecenter Belustigung der Mitspieler, wie Zu 
schauer. Ob unserem ja so sehr spottlustigem Märkervolke bei diesem Spiel 
eine Art Verhöhnen des Priestercölibats und der dasselbe früher vielfach 
verunzierenden Uebelstände im Sinn gelegen haben mag? 
2. Fuchs und Kiebitz. Dieses Spiel ist nicht unähnlich dem 
Spiel „Katz und Maus". Ein Kreis wird gebildet, zwei Spieler aus 
gezählt: Fuchs und Kiebitz. Der Fuchs steht auf einem Fuß in der 
Mitte des Kreises, dreht sich im Kreise um sich selbst und singt: 
„Kicwitt, wo bliew' ick: in Brumelbeerbusch. 
Da danz' ick, da sing' ick, da hew' ick min Lust." 
Inzwischen hat sich, ohne daß der Fuchs solches zu bemerken scheint, 
der Kreis um ihn erweitert, indem die den Kreis Bildenden langsam 
rückwärts schreitend, ihre Arme weit spannen. Und plötzlich stürzt von 
Außen mit dem lauten Rufe: „Kiwitt, Kiwitt" der mit einem geknoteten 
Tuch bewaffnete Andere auf den Rücken des Fuchses zu, ihm unversehens 
einen Schlag zu versetzen. Fuchs springt, auf beiden Beinen hüpfend, 
nach ihm und sucht ihn innerhalb des Kreises zu erhaschen. Den Kiebitz 
zu rette», verengt sich schnell der Kreis, welcher sich hochhebt und cr- 
! weitert, daß Kiebitz durchschlüpfe, verengt und erniedrigt, den Fuchs am 
Hinauskommen zu hemmen. Sobald sich Kiebitz im Rücken des Fuchses 
befindet, verabfolgt er ihm einen Schlag und ruft „Kiwitt". Gelingt es 
aber dem Fuchs, den Kreis zu durchbreche», so hat er meist schnell ge- 
| Wonne». Denn in diesem Falle braucht er nicht mehr, was ihm inner- 
, halb des Kreises obliegt, mit beiden Beinen zu hüpfen, sondern kann 
! einfach rennen, und Kiebitz darf nicht in die Ferne eilen, sondern muß 
ihm, lediglich den Kreis umrennend, zu entgehen suchen. Greift Fuchs 
ihn nun, es sei innerhalb oder außerhalb, so frißt er ihn, d. h. stößt ihn 
zu Boden und verabfolgt ihm drei Schläge; worauf der bisherige Kiebitz 
die Fuchsrolle übernimmt und mit geschlossenen Augen das Knotentuch 
auswerfend, einen neuen Kiebitz in dem vom Tuche Getroffenen bezeichnet. 
Dreimal den Kreis umrennen, wird als genügend angesehen. Ist Kiebitz 
dabei nicht gegriffen, so vertauschen Fuchs wie Kiebitz ihre Rollen an 
zwei neugewählte Spieler. 
Ein sehr bewegtes und ermüdendes Spiel, dem natürliche» Fuchs- 
ncckcn durch Kiebitze nachgeahmt. 
I. Schwimmen. Zum Schwimmen gehören 24 bis 30 Thcilnehmer 
außer demjenigen, der zum Schwimmen bestimmt ist. Paarweis, dicht an 
einander gereiht, stehen sich die Spieler gegenüber, die Hände mittelst der 
! gekrümmten Finger fest in einander verkettet. Am einen Ende solcher 
j Kette legt sich der Schwiinmer quer über und wird auf Koinmandorus 
j durch Heben der Arme in wogender Bewegung auf und nieder, zugleich 
vorwärts bewegt. Sobald seine Füße über ei» Paar hinaus sind, muß 
dieses nach vorn an die Spitze der Kette eilen, diese für den bald dort 
ankoinmendcn Schwimmer zu verlängern. 
Sehr anstrengend, nicht so für den auf- und niedergeworfenen 
Schwimmer, der allerdings nicht ängstlicher Natur sein darf, Wohl aber 
für die durch unablässige Arm- und Beinbcwcgung sehr in Anspruch ge 
nommenen Uebrigen. Und doch mit Wonne seiner Zeit auf unsern Turn 
plätzen ausgeübt! 
4. Wipplaufcn übten wir auf Zimmerplätzen, indem wir natur- 
; wüchsiger Weise die auf allen größeren Turnplätzen in rationeller Weise 
I betriebenen Versuche ausführten, ob es gelingt, einen hin und her 
schwankenden Baum bis zum Ende abwärts zu laufen. Wer vorzeitig 
; hinunterpurzelte, war dem Hohngelächter der Gefährten ausgesetzt. 
T E. Handtmann.
	        

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