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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Statistisches Jahrbuch / Herausgeber: Statistisches Landesamt Berlin
Publisher:
Berlin / Statistisches Landesamt
Publication:
Berlin: Kulturbuch-Verlag 1990
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1952-1990
ZDB-ID:
2898505-9 ZDB
Previous Title:
Berlin in Zahlen
Succeeding Title:
Statistisches Jahrbuch
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
DDC Group:
310 Statistik
Collection:
General Regional Studies
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1976
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 8 Allgemeines: Statistik
DDC Group:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10621080
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rights reserved
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (1), 6. April 1967
  • Nr. 2 (2), 6. April 1967
  • Nr. 3 (3), 13. April 1967
  • Nr. 4 (4), 27. April 1967
  • Nr. 5 (5), 11. Mai 1967
  • Nr. 6 (6), 8. Juni 1967
  • Nr. 7 (7), 22. Juni 1967
  • Nr. 8 (8), 12. Juli 1967
  • Nr. 9 (9), 13. Juli 1967
  • Nr. 10 (10), 15. September 1967
  • Nr. 11 (11), 21. September 1967
  • Nr. 12 (12), 22. September 1967
  • Nr. 13 (13), 12. Oktober 1967
  • Nr. 14 (14), 19. Oktober 1967
  • Nr. 15 (15), 26. Oktober 1967
  • Nr. 16 (16), 2. November 1967
  • Nr. 17 (17), 23. November 1967
  • Nr. 18 (18), 13. Dezember 1967
  • Nr. 19 (19), 14. Dezember 1967
  • Nr. 20 (20), 15. Dezember 1967

Full text

540 
19. Sitzung vom 14. Dezember 1967 
Senator Evers 
- Ja, das weiß ich, daß ich das gesagt habe, weil 
manchmal noch eine solche Ideologie vorhanden ist, daß 
man meint, Pflänzlein hochziehen zu müssen, obwohl 
es sich um lebendige Menschen handelt. 
Meine Damen und Herren! Ich sage noch einmal: 
Fördern ist die Aufgabe der Schule, gangbare Wege 
bereithalten, 
(Zurufe von der CDU) 
nicht Hindernisse bereithalten. Und daß, Herr Abgeord 
neter Padberg, unsere Berliner Lehrer in ihrer über 
großen Mehrzahl, egal, an welcher Schulart, egal, an 
welchem Schulzweig hervorragend ihren Dienst tun, das 
möchte ich hier eindeutig unterstreichen und möchte 
meinen Kollegen in den Berliner Schulen für diesen Ein 
satz danken. 
(Beifall bei den Koalitionsparteien.) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeord 
nete Franke. 
Franke (CDU); Herr Präsident 1 Meine Damen und 
Herren! Die Fraktion der CDU wird den Schuletat 1968 
ablehnen. 
(Abg. Zehden; Das ist ein Rückschritt!) 
- Verehrter Herr Kollege Zehden, ich habe heute meine 
Begründung sehr ruhig und sachlich und ohne jede 
Polemik vorgetragen. Ich muß mit Bedauern feststellen, 
daß Sie es sind und daß es der Herr Senator für Schul 
wesen gewesen ist, der hier angefangen hat zu polemi 
sieren. 
(Beifall bei der CDU. - Zurufe von der SPD: 
Und Herr Padberg?) 
- Wie man in den Wald ruft, so kann es zurückschallen. 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Abgeordneter, gestat 
ten Sie eine Zwischenfrage? 
Franke (CDU): Nein, ich lasse jetzt keine Zwischen 
fragen mehr zu, ich will keine Polemik mehr, ich werde 
mich bemühen, jetzt ruhig und sachlich zu bleiben. 
Meine Damen und Herren! Wir haben niemals ab 
geleugnet, daß in der Bezuschussung der Privatschulen 
ein Fortschritt erzielt worden ist. Das ist aber nicht 
zuletzt auf die allgemeine Steigerung des Schulhaus 
halts, die hier mit Recht lobend erwähnt worden ist, 
zurückzuführen, denn diese Schularten waren bisher 
immer gekoppelt. Wir haben aber heute erklärt, daß, 
selbst wenn nach der jetzigen Berechnungsmethode 70% 
erreicht werden sollten, da immer noch Unklarheiten 
drin sind, daß diese Grundlagen bedauerlicherweise der 
Senator für Schulwesen auch heute wieder nicht er 
klärt hat, und es ist einfach ein schwaches Argument, 
wenn man sagt, 75 000 Mark, die hier nachgefordert 
werden, sind so wenig, die schütten wir mit der linken 
Hand noch aus und werden damit die Privatschulen 
beruhigen. Bisher ist das Versprechen in den letzten 
Jahren: Wir werden sie schon auf 70% bringen, - nicht 
verwirklicht worden, und deswegen haben wir auf un 
serem Antrag bestanden, und deswegen ist die Ableh 
nung dieses Antrages mit einer der Gründe, weshalb 
wir dem Schuletat nicht zustimmen. 
(Zurufe von der SPD: Das ist aber schwach!) 
- Der Effekt, verehrter Herr Kollege Zehden, ist uns 
bereits des öfteren versprochen, aber noch nie ein 
gehalten worden. Deswegen glauben wir nicht mehr. 
Wir lassen uns gerne das Gegenteil beweisen. 
(Abg. Zehden: Sie sind gerade immer so 
glaubensstark. Ist ja lächerlich!) 
- Wissen Sie, hier ist vorhin eine Bemerkung über 
schwache und niveaulose Zwischenrufe gefallen. Ihrer 
war eben wahrhaftigen Gott’s niveaulos, Herr Zehden. 
(Zuruf des Abg. Zehden. - Heiterkeit bei der SPD.) 
Meine Damen und Herren! Noch ein Wort zu unserem 
Antrag auf Einführung des Überganges nach dem 
4. Schuljahr. Es war zu befürchten, und ich kann nur 
zu meinem Bedauern feststellen, daß die Freien Demo 
kraten hier wieder einmal den Weg des geringsten 
Widerstandes gewählt haben und sich nicht an das ge 
halten haben, was sie im vorigen Jahr zugesagt haben. 
(Abg. Oxfort: Das ist bewußt unwahr, was Sie 
gesagt haben; ich verbitte mir das; 
unglaublich!) 
Im übrigen, Herr Senator Evers, die Zahlen, die Sie 
zum Thema Schule in Steglitz gesagt haben, kann ich 
im Augenblick selbstverständlich nicht überprüfen. Ich 
werde diese Zahlen überprüfen, und wir werden uns 
darüber eingehend unterhalten. Sie müssen dann aber, 
Herr Senator Evers, bitte bereit sein, auch folgende 
Zahlen zu akzeptieren: Eine Untersuchung in Frank 
furt hat ergeben, daß im 5. und 6. Gymnasialschuljahr 
auf Grundschulen - bzw. Hauptschulen, würden wir 
sagen - zurückverwiesen worden sind 4,6% der Schüler 
und an Realschulen 3,8% der Schüler. Im gleichen Zeit 
raum mußte aber die Frankfurter Gesamtschule 15% 
Rückstufungen vornehmen. Dann bitte sehr, müssen Sie 
sich mit derartigen Zahlen auch auseinandersetzen. 
Und wenn der Herr Kollege Zehden hier vorhin nicht 
in der Lage war, den Unterschied zwischen einem Schul 
versuch und einer bereits eingeführten Gesamtschule 
zu begreifen, dann kann ich das nur darin verstehen, 
daß er sich offensichtlich vollinhaltlich - und ich 
würde sehr bedauern, wenn er es täte - dem anschließt, 
was Herr Professor Schulze von der Hochschule für 
Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt 
am Main auf der 23. Pädagogischen Woche in Cuxhaven 
gesagt hat. Und das, was ich jetzt sage, bitte ich, sich 
sehr gut anzuhören, meine Damen und Herren, denn 
darin begründet sich unser Mißtrauen unter anderem 
in die Gesamtschule, deswegen wollen wir immer wieder 
sehr präzise fragen. Hören Sie bitte gut zu. Herr Pro 
fessor Schulze hat diese Gesamtschule als ideale Form 
bezeichnet, und zwar mit der Begründung - erschrecken 
Sie nicht! -: 
Dies wird abgeleitet aus unserer Bildungsideologie, 
unabhängig von der empirischen Forschung. Auch 
wenn nachgewiesen würde, daß dann die Leistungen 
geringer würden: Die Gesamtschule kommt wie das 
Amen in der Kirche. Wir sollten uns nicht be 
mühen, ihren Sinn und ihre Möglichkeiten zu er 
forschen, sondern nur ihr Modell durchdenken. 
Meine Damen und Herren! Wenn so die Gesamtschule 
begründet wird, können Sie von uns keine freudige 
Zustimmung erwarten. 
Stellv. Präsident Lorenz; Das Wort hat der Abgeord 
nete Wronski. 
Wronski (CDU); Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Nur der letzte Debattenbeitrag des Herrn Schul 
senators veranlaßt mich, hier zum Wort zu schreiten, 
sozusagen. 
(Heiterkeit.) 
Und ich muß Ihnen sagen, ich tue das mit großer 
Betroffenheit. Ich tue das mit großer Betroffenheit 
deswegen 
(Unruhe.) 
- Ja, hören Sie mal gut zu oder hören Sie meinetwegen 
nicht zu, aber stören Sie mich nicht. Ich spreche jetzt 
in erster Linie mit dem Herrn Senator. - 
(Heiterkeit, Unruhe, Zuruf; 
Sollen wir rausgehen ?)
	        

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